Der Blumenstrauß für meine Frau

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Neugier Misstrauen Ehebruch Kufstein

Meine Ehe läuft nicht mehr so toll. Letzte Woche habe ich meiner Frau anonym einen Blumenstrauß ins Büro geschickt. Sie hat nichts darüber gesagt. Das gibt mir zu denken.

Beichthaus.com Beichte #00026179 vom 29.04.2009 um 00:51:17 Uhr in Kufstein (25 Kommentare).

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Verpasste Flüge

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Hass Arbeit

Ich arbeite am Flughafen und freue mich jedes Mal darüber, wenn diese versnobten Geschäftsleute ihre Flüge verpassen und ihr Geld nicht zurückbekommen. Irgendwann hoffe ich, dass einer ausrastet und in Verwahrung kommt, damit sie ihren Job verlieren und merken, wie das ist, wenn man Geld sparen muss und wie man als Arbeitsloser behandelt wird. Wie das ist, wenn man sich irgendwo mit aufwendigen Lebensläufen und Fragebögen quält und trotzdem nach Abgabe monatelang auf eine Antwort warten muss. Am Schlimmsten finde ich es, wenn die ihre Privateinkäufe, wie z. B. Kappen oder Hochzeitskarten quittieren lassen möchten und wollen, dass ich das unter "Fachliteratur" abzeichne, damit sie es von der Steuer absetzen lassen können. Damit ich demnächst wegen der Finanzkrise noch mehr Steuern zahlen kann.

Beichthaus.com Beichte #00026154 vom 25.04.2009 um 16:41:14 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Aus Frust in die Abhängigkeit

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Trunksucht Sucht Amstetten

Aus Frust in die Abhängigkeit
Meine schlimmste Sünde heißt Alkohol. Heute bin ich 26 Jahre alt und mein Leben verläuft in regelmäßigen Bahnen. Jedoch war das nicht immer so. Alles begann, als ich 16 Jahre alt war. Meine Mutter hatte sich damals neu verliebt und Hals über Kopf entschieden, dass wir mit ihm zusammenziehen. Ich konnte diesen Mann nicht leiden und flüchtete, wann immer ich konnte. In meiner neuen Schule lernte ich dann auch schnell Leute kennen, durch die sich mein Leben komplett änderte. Ich führte von da an ein Doppelleben. In der Woche die brave Tochter und am Wochenende Party. Ich begann zu rauchen, und zu trinken. Innerhalb weniger Monate trank ich, anstatt Wein und Bier, Whisky und Schnaps und auch die Häufigkeit nahm drastisch zu. Meine Mutter ahnte nichts, sie war ja auch nur noch mit ihrem Leben beschäftigt. So verging fast ein Jahr. Mit einer Wette wurden mir letztendlich die Augen geöffnet. Es ging darum, ob ich es für ein paar Tage schaffen würde, ohne Alkohol Spaß zu haben. Zum ersten Mal merkte ich, wie abhängig ich eigentlich schon war. Ich hatte keinen Spaß, schon nach ein paar Tagen folgten Entzugserscheinungen, meine Gedanken drehten sich nur noch um das eine Thema, ja sogar meine Hände fingen an zu zittern. Seit dieser Zeit habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt.

Beichthaus.com Beichte #00026139 vom 23.04.2009 um 19:14:55 Uhr in Amstetten (14 Kommentare).

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Der Handyvertrag meines Ex-Mannes und die 300 Euro

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Boshaftigkeit Habgier Lügen Ex Telefon Goslar

Ich lebe seit einigen Jahren von meinem Ex- Mann getrennt, er hat mich damals mit meiner besten Freundin betrogen, doch dies ist nicht der Grund für mein damaliges Handeln. Es ist jetzt ein paar Jahre her, da hatte ich noch sehr guten freundschaftlichen Kontakt zu ihm, ich wollte damals unbedingt ein neues Handy haben und habe ihm meinen alten Handyvertrag regelrecht aufgezwängt, dieser Vertrag hat sich null gerechnet und war sehr teuer, dennoch hat er ihn übernommen, hat brav jahrelang dafür gezahlt, was er eigentlich gar nicht haben wollte.

Als er ihn kündigen konnte, hat er dies sofort getan und mir davon erzählt, ich wusste also, dass er diesen Vertrag gekündigt hatte. Ein paar Wochen später kam Post von diesem Provider zu mir nach Hause, da drin stand, ich bekäme ein neues Handy oder 300 Euro bar ausgezahlt, wenn ich diesen Brief unterschrieben zurücksende - damit würden allerdings alle Kündigungen unwirksam. Obwohl ich damals wusste, er will diesen Vertrag loswerden, hat schon gekündigt, ging ich fieserweise hin und unterschrieb mit meinem Nachnamen, der ja noch identisch mit, seinem war. Ein paar Tage später bekam ich den Verrechnungsscheck des Providers über 300 Euro zugesendet und löste ihn ein.

Kurze Zeit später wäre der Vertrag geendet, mein E-Mann wusste von seinem Glück nichts, dass dieser aber weiterlaufen würde und so buchten sie ihm die fällige Rechnung vom Konto ab, er stand dann bei mir in der Küche und erzählte mir das und fragte was er machen soll, er habe doch gekündigt und die sagen er habe nicht gekündigt, da er die 300 Euro genommen hätte. Das Einzige, was ich machte, war mit den Achseln zu zucken und zu sagen: "Keine Ahnung, dann wirst du da wohl etwas falsch gemacht haben und musst ihn noch weitere 24 Monate nutzen."

Das, was ich da gemacht habe, und dass ich dann auch noch ohne mit der Wimper zu zucken gelogen habe, macht mir noch heute ein schlechtes Gewissen, ich kann mir auch nicht erklären wie ich das machen konnte, denke mittlerweile aber, wahrscheinlich war ich doch so verletzt von ihm, dass mein Unterbewusstsein dabei keine Scheu hatte.

Beichthaus.com Beichte #00026110 vom 19.04.2009 um 10:36:59 Uhr in Goslar (14 Kommentare).

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Mein Dilemma mit den Autos

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Vandalismus Feigheit Lübeck

Als ich noch verheiratet war, fuhr mein Ex-Mann einen Firmenwagen. Er war ein Mann, der von der Statur her eher klein war, deshalb wohl seine Liebe zu großen Autos. Ich selbst hatte ein knuddeliges kleines Cabrio, das wendig und einfach gut zu fahren war. Nun war es so, dass mein Ex-Mann seinen Wagen in der Garage so platziert hatte, dass ich mit meinem kaum raus kam. Ich hatte einfach keine Lust jetzt mit den Autos hin und her zu rangieren und habe dann kurzerhand seinen Wagen genommen. Ein, für mein Empfinden, riesigen Schlitten. Er saß im Wohnzimmer und schaute Fußball. Es ist ja so einfach den Schiedsrichter anzuschreien, wenn man vor der Mattscheibe sitzt. Er wusste also nichts davon, dass ich seinen Wagen mal kurz nahm. Das ersparte mir viele Anweisungen, wie ich das Ding zu fahren hatte, worauf ich achten müsste und auch die Peinlichkeit, dass er mir den Wagen garantiert aus der Garage fahren würde, nur so zur Sicherheit. Als ob wir Frauen kein Auto fahren könnten. Gut, also los. Rückwärtsgang rein und ab raus aus der Garage. Schade nur, dass wir kurz zuvor neuen Rasen angelegt haben und in der Garage noch die Schubkarre stand und auf dieser Schubkarre eine Harke mit extra spitzen Zinken (warum die extra spitz waren, weiß ich bis heute nicht).
Ok, ich habe mich zwar gefragt, warum denn die Harke so wackelt als ich raus fuhr, aber es hatte nicht gerumst oder sonstige beängstigende Geräusche gegeben, also weiterfahren. Wollen doch nur schnell ein paar Sachen einkaufen. Höchstens eine halbe Stunde. Das merkt der Herr Fußballexperte nicht mal.
Als ich vom Einkaufen aus dem Geschäft raus kam und die Beifahrerseite des Wagens von Weitem sah, betete ich, dass es einfach nur Dreck war, der sich da vom Kotflügel bis hin zum Kofferraum an diesem wirklich laaaangen Auto lang zog. Bei näherer Betrachtungsweise und nachdem ich mich durch Berührung versichert hatte, wusste ich, das war kein Dreck, das waren zwei dicke, fette, unglaublich tiefe Kratzer, die sich da längs schlängelten.
Jede Frau weiß um das Theater, das Mann dann veranstaltet. Klar ist es ärgerlich, aber es ist halt auch nicht mehr zu ändern.
Ich hatte da einfach keinen Bock drauf und habe den Wagen wortlos in die Garage gestellt. Zuhause hab ich erst einmal nichts gesagt. Am nächsten Morgen ist mein Ex dann losgefahren. Die übliche lange Strecke, Hamburg, Bremen und auch Hannover. Als er wieder kam, stellte er den Wagen vor die Garage kam rein und aß mit mir zu Abend. Kein Wort nichts. Ich wollte zum Sport und bat ihn, den Wagen doch bitte in die Garage zu fahren, damit ich raus könnte.

Wir gingen raus und als ich dann zu meinem Auto ging, fragte ich ihn, ob er einen Unfall gehabt hätte. Er verneinte. Ich zeigte ihm die Kratzer und er rastete völlig aus. Es wäre doch zum Himmelschreien, da muss doch einer mit dem Schlüssel oder so entlang sein. Diese Vandalen. Er hat dann die Kratzer über die Firmenversicherung reparieren lassen und noch einige Tage über diese Rabauken und sonstigen schlechten Menschen gewettert. Aber ich war fein raus.
Einige Zeit später hatte er einen Zweitwagen für sich privat. Ein Liebhaber-Auto (nun ja, einen Liebhaber hätte ich auch gern gehabt, aber kein zweites Auto). Dieses Fahrzeug stand ständig im Weg herum. Man hat ja keine Garage für ewig viele Autos. Ich war einkaufen und hatte schon zwei, drei Flaschen Cola im Arm, als ich merkte, ich bekomme diese blöde Garagentür nicht richtig auf, weil das Auto da so blöd steht. Um die Garage herumzulaufen mit den ganzen Einkäufen war mir zu nervig, denn der Weg von der Garagentür ins Haus war der direkteste. Kurzerhand legte ich die Flaschen auf den Beifahrersitz und ging rein um den Schlüssel zu holen, damit ich das Auto kurz herausfahren konnte. Als ich wieder zurück kam, schwamm der Beifahrersitz weil eine Colaflasche leider nicht ganz dicht war. Na toll, dieses Gezeter und Gemecker - Nein, das wollte ich mir nicht anhören. Ich hatte drei Tage Zeit um das zu bereinigen. Also Fleckenmittel gekauft und probiert. Nichts half. Es waren immer noch Flecken in diesem grau-braunen Sitz zu sehen. Am zweiten Tag hab ich dann aus Verzweiflung den gesamten Sitz mit Cola eingerieben, habe es kurz einziehen lassen und bin dann mit Fleckenmittel hinterher. Das Ergebnis war einwandfrei. Der Sitz war zwar einen Touch dunkler als vorher aber nicht fleckig oder sonst was. Mein Ex hat nie was gemerkt und ich hatte meine Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00026099 vom 17.04.2009 um 10:50:26 Uhr in Lübeck (44 Kommentare).

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