Experimente auf dem Schrottplatz

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Vandalismus Auto & Co. Marsberg

Ich arbeite aushilfsweise auf einem Schrottplatz, zum Beispiel abends oder am Wochenende. Mir hat es immer schon Spaß gemacht, an Autos rumzuschrauben und noch mehr Spaß macht es, welche in die Schrottpresse zu transportieren. Meine Kollegen und ich haben jedoch im Laufe der Zeit ein kurioses Hobby entwickelt. Wir bauen logischerweise funktionsfähige Teile von den Wagen aus und verkaufen sie weiter, teilweise auch ganze Motoren. Gibt es jedoch ein Überangebot bei Motoren oder ist der Wagen so alt, dass niemand je den Motor kaufen würde, werden auch diese zerlegt und als Rohstoffe weiterverkauft. Nun ist es ziemlich egal, ob ich einen intakten Motor zerlege, oder einen defekten. Eigentlich. Uns kam jedoch die Idee, die nicht mehr verkaufsfähigen Motoren zu schrotten, und sie danach erst zu zerlegen. So kamen wir auf die verrücktesten Ideen. Eine kleine Kostprobe: Den Wagen in den Leerlauf stellen, einen Backstein auf das Gaspedal legen und warten, bis der Motor den Geist aufgibt. Die gleiche Variante gibt es auch ohne Öl. Bewährt haben sich auch Fahrten mit Zusätzen im Tank, wie z.B. Flüssigwaschmittel, aufgeschlagene Eier oder Kaffee.

Einmal haben wir sogar einen Tag lang nur in den Tank gepinkelt, um nach Feierabend eine Runde auf dem Schrottplatz zu drehen. Es ist immer wieder spannend, welche Geräusche so ein Motor entwickeln kann, wenn Fremdstoffe im Tank sind. Da sowieso nur noch wenig Benzin drin ist, braucht man auch nur geringe Mengen Fremdstoffe, um den Motor ins Nirvana zu schicken. Der Chef toleriert das, wenn es nach Feierabend geschieht, und macht auch teilweise selbst mit. Die Motoren werden sowieso verwertet, warum also nicht ein wenig Spaß haben. Man fährt teilweise ein paar Minuten und plötzlich verabschiedet sich der Motor mit Knall und Rauch. Wir haben es sogar mal geschafft, zehn Minuten mit einer Mischung aus Benzin und zwei Litern Mundwasser zu fahren. Als der Motor hochging, duftete es angenehm nach Pfefferminz. Ja, wir sind ein wenig verrückt. Aber es macht zu viel Spaß, um damit aufzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00034100 vom 13.10.2014 um 12:55:43 Uhr in Marsberg (13 Kommentare).

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Das erste Mal

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Lügen Falschheit Feigheit Peinlichkeit Sex

Meine Beichte betrifft mein erstes Mal, welches schon über 12 Jahre zurückliegt. Da ich zwar früh in meiner Jugend angefangen habe, mich für Sex zu interessieren, aber leider zur damaligen Zeit nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprach und zudem von meinen […]
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Beichthaus.com Beichte #00034099 vom 13.10.2014 um 12:15:42 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Luxuswohnung mit üblem Geruch

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Rache Boshaftigkeit Ekel Verschwendung

Luxuswohnung mit üblem Geruch
Vor gut zwei Jahren habe ich eine kleine renovierungsbedürftige Wohnung zur Miete übernommen. Der Vermieter war sehr freundlich und meinte, ich könne für immer in der Wohnung bleiben, ich solle sie nur ein wenig sanieren - aber der wirklich günstige Mietzins würde mir erhalten bleiben. Damals hätte ich schon stutzig werden sollen, denn zu verschenken hat heute niemand etwas. Ich machte aus der Bruchbude ein richtiges Luxusschmuckstück und freute mich tierisch, so eine schöne, günstige Wohnung zu haben. Auch der Vermieter fand, dass ich die Wohnung ganz toll in Schuss gebracht hatte. Es dauerte aber nicht lange und er stand vor meiner Tür und erklärte mir, dass ich die Wohnung leider räumen müsse, weil er Eigenbedarf hätte. Eine angebliche Nichte wäre in die Stadt gezogen, um hier zu studieren und er bräuchte die Wohnung für sie. Er gab mir eine zwei Wochenfrist zum Auszug und speiste mich mit 2.000 Euro für meine Investitionen ab. Gekostet hat der Umbau sicher 10.000 Euro, aber ich konnte ja nichts nachweisen, da ich alles selbst gemacht und die Rechnungen der Materialien nicht aufgehoben hatte. Es blieb mir nichts übrig, als meine Möbel und mein Hab und Gut in eine neue Wohnung umzusiedeln.

Zum Glück war diese nicht weit weg von meiner alten Bleibe, kostete jedoch um einiges mehr. Während des Umzuges lernte ich die angebliche Nichte des Vermieters kennen. Der Vermieter war sehr kurz angebunden, aber es stellte sich in einem Gespräch mit ihr heraus, dass das Mädchen in keinem Verwandtschaftsverhältnis zu ihm stand. Er hatte also nur eine Mieterin für die Wohnung gefunden, welche er jetzt teuer vermieten konnte, weil ja alles instand gesetzt wurde - durch mich. Da ich keine Lust auf einen langen Rechtsstreit hatte und meine Sachen ohnehin schon in der neuen Wohnung waren, wollte ich mich an meinem netten Vermieter rächen. Ich besorgte mir über einen Kumpel einige Körnchen Skatol. Wer es nicht kennt, sollte lieber die Finger davon lassen. Das Zeug stinkt tierisch nach Scheiße, da es praktisch die Grundsubstanz von Kot ist und man sollte es auch nie mit bloßen Fingern anfassen, da man den Geruch schwer wieder los wird. Ich habe, bevor ich die Schlüssel zurückgegeben habe, in jedem Raum zwischen die Bodenbretter ein paar Körnchen davon hineingetan. Der Geruch war hart an de Kotzgrenze. Die angebliche Nichte hat die Wohnung dann, so weit ich weiß, doch nicht gemietet, seit mehreren Monaten steht sie leer und das ist gut so. Das war meine Rache für den Rauswurf. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034098 vom 13.10.2014 um 11:22:51 Uhr (30 Kommentare).

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Eine feuchte Nacht mit meinem Freund

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Last Night

Ich (w) habe es gestern Abend auf einer Party dermaßen übertrieben, dass ich meinem Freund nicht mehr in die Augen schauen kann. Ich kannte dort niemanden und beschloss deshalb, mich mit seinen Fußballkumpels und Fanta-Korn zu betrinken, während er als Fahrer nüchtern blieb. Da er am nächsten Morgen um fünf Uhr arbeiten musste, war geplant, dass wir gegen 12 Uhr gehen würden. Leider entschloss ich mich zu diesem Zeitpunkt dazu, mir eine andere Fahrgemeinschaft zu organisieren und ihn lieber alleine ziehen zu lassen. Daraus wurde im Endeffekt allerdings doch nichts und ich saß irgendwann heulend in seinem Auto und warf ihm alles Mögliche vor - ohne jeglichen Grund. Aber nun zur eigentlichen Beichte: Obwohl ich eine erwachsene Frau bin, die normalerweise völlige Kontrolle über ihre Blase hat, pinkelte ich mitten in der Nacht auf meinen Freund, der zu diesem Zeitpunkt in zwei Stunden hätte aufstehen müssen. Das Schlimmste ist, dass ich mich an absolut nichts aus dieser Nacht erinnern kann und mein Freund mir erklären musste, warum er mitten in der Nacht mein Haus verlassen hat und ich in einem nassen Bett aufgewacht bin. Ich schäme mich dermaßen dafür, so die Kontrolle über mich selbst verloren zu haben. Vor allem, da ich damit auch die Beziehung zu meinem Freund geschädigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00034093 vom 11.10.2014 um 22:45:59 Uhr (24 Kommentare).

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Das dumme Lehrmädchen und die Katzensabber

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Ekel Dummheit Vorurteile Zorn Arbeit

Ich (m/31) war mit ungefähr 25 Jahren der angestellte Geselle einer Konditorei. Ich hatte ein 19-jähriges Lehrmädchen mit einer Lernbehinderung. Ich habe selbst eine Lernbehinderung, aber das Lehrmädchen war noch bedeutend dämlicher als ich. Ihre Eltern schleppten sie regelmäßig in den Bibelunterricht und in die Kirche. Dies unterstützte bekanntlich nicht gerade ihre Intelligenz, da dort ja nur dummes Zeug erzählt wird. Eines Morgens war das Puddingpulver zum Kaltanrühren ausgegangen, weil vergessen wurde, neues zu bestellen und im Lager war nur welches zum Kochen. Das Lehrmädchen heulte fast, weil sie Angst vor dem Ausrechnen der Rezepte hatte. Ich habe auch Angst vor Mathe, aber das nutzt ja nichts, ich war schließlich der Geselle. Das Lehrmädchen maß nach meinen Anweisungen das Pulver und das Wasser ab und kochte den Pudding. Als ich fragte, warum der Pudding so dünn geworden ist, bekam ich raus, dass sie keine Tara berechnet hatte und nun die Menge Pulver fehlte, die das Gewicht der Schüssel hatte. Ich motzte sie kurz an und sie heulte sofort, was den Altgesellen auf den Plan rief. Der ging mir an die Gurgel, dabei war ihr Geheule nur Schauspielerei. Das dumme Lehrmädchen petzte sowieso jeden Scheiß, ich war es gewohnt.


Ich kippte das fehlende Puddingpulver dazu und kochte den Pudding, bis er brauchbar war für die Buttercreme. Dann schüttete ich ihn auf ein Kuchenblech und strich ihn glatt, damit er schneller auskühlte. Ich stellte ihn zum Abkühlen auf das Fensterbrett und gab dem Lehrmädchen eine neue einfache Aufgabe: "Pass auf den Pudding auf, wir haben keinen anderen mehr!" Ich ging dann ins Geschäft zum Chef und redete mit ihm. Als ich wieder in die Backstube kam, stand das Lehrmädchen doof wie hundert Meter Feldweg da und glotzte auf das Puddingblech am Fensterbrett. Dann kam die Frage, die ich nie wieder vergessen werde: "Du? Soll die Katze am Pudding lecken?" - "Argh! Nein! Scheuch das Vieh weg!" An diesem Tag habe ich einige Erkenntnisse erlangt: Es gibt blöde Fragen, es gibt sie wirklich! Glauben und Kirche machen Doofe noch dümmer. Frauen können dumm und hinterfotzig sein und Katzen sind eklige Mistviecher. Außerdem möchte ich beichten, dass ich der Katze einen schweren Holzkochlöffel an den Kopf geworfen habe und dass wir den Pudding trotz Katzensabber weiter verarbeitet haben. Bäcker und Konditoren sind einfach alte Dreckferkel - und wenn mal eine Hochzeitstorte nach Katzenfutter schmeckt, ist wenigstens klar, warum. Ich bin übrigens nicht mehr im Lebensmittelbereich, Hundehalter, aus der Kirche ausgetreten und schwul, deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034085 vom 10.10.2014 um 00:39:09 Uhr (16 Kommentare).

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