Frische Strohhalme aus der Mülltonne

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Ekel Unreinlichkeit Last Night

Frische Strohhalme aus der Mülltonne
Ich arbeite in der Gastronomie im Getränkeausschank und habe in der letzten Woche gesündigt. Selten sind mir die besoffenen Gäste mit ihrer großen Fresse so auf die Eier gegangen, wie an jenem Abend. Zu später Stunde bemerkte ein Arbeitskollege, dass wir bald keine Strohhalme mehr für unsere Getränke haben würden. Bewaffnet mit Handschuhen zog ich mich also hinter die Schützenhalle zurück, um mich dort, in einem Anfall diabolischer Kreativität, an den Mülltonnen der letzten Tage zu vergreifen. Zwischen den Resten von Pommes, Mayo, Currywurst, Bier und Würfelhusten fand ich die rettenden Strohhalme vergangener Erfrischungsgetränke in der Tonne schwimmen. Die sommerlichen Temperaturen am Tag hatten ganze Arbeit geleistet und alles angenehm angewärmt. Notdürftig mit dem verbleibenden Rest aus einer Wasserflasche gereinigt, machte ich mich auf den Rückweg.

Stolz konnte ich den anderen verkünden, dass ich doch noch frische Strohhalme gefunden hätte. Der Abend war vorerst gerettet, der Ausschank verlief reibungslos und unsere Getränke waren in aller Munde. Normalerweise arbeiten wir unter einem hohen Hygienestandard, der nach bestem Gewissen eingehalten wird. Da die ganze Aktion bei mir einen doch etwas bitteren Geschmack im Mund hinterlassen hat, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036113 vom 07.07.2015 um 21:54:20 Uhr (12 Kommentare).

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Das Toilettentuch

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Unreinlichkeit Peinlichkeit Verschwendung

Es ist ja eine Sache, dass die Klospülung mit kostbarem Trinkwasser erfolgen muss. Aber dann auch noch rollenweise Papier mit hinunter zu spülen, das muss doch nicht sein. Deshalb ist neben meinem Klo schon lange keine Klopapierrolle mehr zu finden. Stattdessen hängt dort ein spezielles Baumwolltuch, mit dem ich prima abwischen kann. Alle zwei Tage kommt das Teil aber in die Wäsche, denn sonst wäre es schon ekelhaft. Manchmal schäme ich mich dafür, weil das ja nicht normal ist, aber es stört eigentlich niemanden, da ich nie Besuch habe.

Beichthaus.com Beichte #00036055 vom 30.06.2015 um 22:06:47 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Trinkgeld in der Spielothek

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Ekel Unreinlichkeit Rache Geiz Arbeit

Ich beichte hiermit meine Sünden bei der Arbeit. Wenn kein Gast da ist, ich arbeite in einer Spielothek, dann trinke ich aus der Flasche: Egal ob Cola, Wasser oder Saft. Und freue mich jedes Mal wieder, wenn jemand dann das entsprechende Getränk bestellt und ich weiß, ich habe vorher aus der Flasche getrunken. Die Gäste haben das wirklich verdient, denn so gut wie niemand gibt Trinkgeld. 872,20 gewonnen? Da denkt man nicht mal daran, dass 2,20 dann für die nette Servicekraft wären! Das wird lieber wieder in die Automaten geschmissen. Geizige, asoziale Kotzbrocken. Sie haben es verdient! Dennoch möchte ich beichten, denn es ist nicht richtig, ihnen quasi ins Getränk zu spucken, aber es tut einfach zu gut.

Beichthaus.com Beichte #00036041 vom 29.06.2015 um 09:26:24 Uhr (22 Kommentare).

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Peinliches Müll-Missgeschick

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit

Gestern, als ich den Müll rausgebracht habe, ist mir etwas extrem Peinliches passiert. Ich wohne an einer gut besuchten Straße und die Mülltonnen sind hinter dem Haus, sodass man halt ein Stück die Straße runterlaufen muss, um zu den Mülltonnen zu gelangen. Jedenfalls bin ich mit zwei vollen Tüten gerade die Straße runtergelaufen, als mich eine Frau von hinten angetippt hat und zu mir meinte, dass ich etwas verloren hätte. Sie zeigte nach hinten, und als ich mich umdrehte und auf den Boden blickte, hätte ich echt im Erdboden versinken können: Eine geöffnete, vollgeblutete Riesen-Binde lag da mitten auf der Straße. Just in diesem Moment kam auch noch eine Gruppe von Studenten die Straße entlang, die Blicke, die ich dann kassiert habe, während ich die Binde aufgehoben habe, wollt ihr euch nicht vorstellen. Herrgott, ich hoffe, ich muss diesen Leuten nie wieder begegnen. Das war mir so unangenehm!

Beichthaus.com Beichte #00036019 vom 25.06.2015 um 02:28:17 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Gepinkelte Funktionen

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Neugier Unreinlichkeit Studentenleben Werbach-Wenkheim

Ich (m/22) habe einen Tick, den ich hier gerne beichten würde. Ich bin Mathematikstudent im sechsten Semester und habe ein Faible für mathematische Funktionen. Eines Tages musste ich während der Vorlesung pinkeln und bin auf die Toilette. Da ich eine helle Stoffhose anhatte, wollte ich natürlich keine Spritzer darauf bekommen. Also stellte ich mich weiter weg vom Pissoir. Und ich ließ es ordentlich laufen. Ich entdeckte, dass ich, je weiter ich mich vom Pissoir entfernte, eine bessere Pissfunktion bekam. Es wurde eine schöne, nach unten geöffnete Parabel. Seitdem trinke ich mich während der Vorlesung immer zu Tode, damit ich schnell wieder auf die Toilette kann und meiner Sucht nach Pissfunktionen nachgehen kann. Nun ist es schon so weit, dass ich versuche einen Sinus zu pissen. Das klappt auch, endet aber immer in einer riesigen Sauerei. Es tut mir schon etwas leid für die Klofrauen, die meine Pisse wegmachen müssen, aber Funktionen zu pissen ist so geil. Mein aktuelles Projekt ist es, eine ziemlich gestauchte Parabel zu pissen. Für die Laien da draußen: Das ist eine Kurve, die sehr steil ansteigt und sehr steil fällt. Manchmal muss ich dazu meinen Penis erigieren, aber das Werk kann sich sehen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00036005 vom 22.06.2015 um 21:43:36 Uhr in Werbach-Wenkheim (24 Kommentare).

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