Statement zum Internet

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Vorurteile Internet Drogen Warstein

Ich möchte nicht direkt beichten, aber ich möchte mein Statement zum Thema Internet abgeben. Ich bin nämlich echt, nicht sauer aber angepisst, was die Kommunikation über dieses Medium betrifft. Jeder stellt sich im Netz ganz anders dar, als er wirklich ist, viele grüssen auf seiten wie yoo**** 100 Leute haben aber in Wirklichkeit drei echte Freunde. Ich kann es einfach nicht mehr sehen, alle schreiben sms anstatt zu telefonieren, ja manche machen sogar Schluss mit ihrer Freundin/Freund und das zeigt wirklich sehr gut wie unsere Gesellschaft drauf ist.

Es gibt keinerlei Verbindlichkeiten mehr, jeder benimmt sich wie eine 13-Jährige, manch einer sitzt stundenlang vor Programmen wie Icq und schreibt sich stundenlang mit Leuten, die 1 km entfernt wohnen, warum? Ist es nicht schöner mit Leuten persönlich zu reden? Ist es nicht schöner zu wissen, dass man um acht Uhr verabredet ist und weiss das man angerufen wird ,wenn der andere nicht kann und zwar rechtzeitig und nicht 5min vorher eine SMS bekommt, wirklich Wahnsinn, was hier los ist. Ach ja, was ich noch sagen wollte ich hasse meinen Dealer, eigentlich ist er ganz nett, aber wenn man anruft heißt es nur "Ja, neee... Später ruf mal um 8 an"und dann wirds doch nichts kann man doch vorher sagen, dann gehe ich halt zu einem anderen, aber wenn ich dann schon warte, will ich auch mein Gras.

Beichthaus.com Beichte #00017789 vom 28.09.2006 um 00:06:54 Uhr in Warstein (6 Kommentare).

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Bierbestellung bei der Feuerwehr!

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Trunksucht Maßlosigkeit

Ich habe mitten in der Nacht, nachdem ich ordentlich mit meinen Kumpels saufen war, bei der Feuerwehr angerufen um Bier zu bestellen. Da die (verständlicherweise) aufgelegt haben, habe ich wahllos Leute angepöbelt und meine Freundin genötigt mir Bier zu kaufen.

Beichthaus.com Beichte #00017766 vom 27.09.2006 um 04:54:45 Uhr (0 Kommentare).

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Ferienlager ohne Klo

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Ekel Unreinlichkeit Uedem

Vor vielen Jahren waren wir mal im Ferienlager in Würzburg und haben dort ein Stadtspiel veranstaltet. Nach einer längeren Anreise im Bus mussten ein Kumpel und ich dringend aufs Klo und sind ins nahegelegene Rathaus gerannt, um dort einen Pott zu suchen. Seltsamerweise müssen die Bayern wohl nie schiffen und wir haben in fünf Stockwerken kein einziges Klo gefunden. Was soll ich sagen, mein Kumpel hat also im Rathaus im 5. Stock in eine Ecke im Gang gepisst. Ich habe mit allerletzter Not ein Klo in einer Kneipe ein paar hundert Meter weiter weg erreicht und mich dort erleichtert. Er bereut nichts und ich wollte das mal für ihn beichten.

Beichthaus.com Beichte #00017599 vom 21.09.2006 um 23:38:21 Uhr in Uedem (2 Kommentare).

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Meine Beziehung als Drogenjunkie

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Drogen Selbstsucht Verzweiflung Begehrlichkeit Maßlosigkeit Partnerschaft Dinkelscherben

Ich (w/29) möchte beichten, dass ich in der Vergangenheit, besonders was Beziehungen anging, sehr große Fehler gemacht habe. Mir war bis vor vier Jahren nicht wirklich bewusst, dass ich eine Borderlinerin bin. Schon seit der Kindheit hatte ich durch meine Familienverhältnisse immer Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen. Ich hatte zwar viele Freunde, aber habe nie jemanden wirklich an mich herabgelassen, zudem kam noch dazu, dass ich mit zwölf Jahren angefangen habe, Drogen zu nehmen. Mit 19 Jahren hatte ich dann meine erste richtige Beziehung - er war elf Jahre älter, stand im Leben, kiffte ab und zu, aber ansonsten führte er ein normales Leben. Und ich verliebte mich so stark und überraschend in ihn, dass ich total überwältigt von den Gefühlen war und damit gar nicht klar kam. Ich empfand so intensiv, dass es mir Angst machte. Ihm ging es genauso, nur konnte er damit umgehen und war sehr glücklich, mich gefunden zu haben. In dieser Zeit versuchte ich ständig, ihn auf Abstand zu halten und nahm selbst viel Kokain, da ich dann das Gefühl hatte, alles unter Kontrolle zu haben. Doch wenn ich bei ihm war, stellte er immer wieder meine Welt auf den Kopf, wenn er mich küsste und berührte war es oft so schön, dass es gleichzeitig schon schmerzte.

Manchmal küssten wir uns, wie im Rausch, wie Ertrinkende die Rettung suchten - und es kam zwei Mal vor, dass wir beide richtig Tränen in den Augen hatten. Das verwirrte mich so sehr, dass ich anfing, es kaputtzumachen. Ich verletzte ihn, ließ ihn sitzen, trieb es so weit, dass er sich ständig Gedanken oder Sorgen um mich machte. Vermittelte ihm oft das Gefühl, dass er mir egal wäre. Doch sobald ich wieder bei ihm war, überschüttete ich ihn mit Liebe und Zuneigung, die ich ja auch wirklich empfand. Und so ging es eineinhalb Jahre - ein ständiges Hin und Her. Nähe und Distanz im Extremen. Irgendwann war er so verzweifelt, er trennte sich das fünfte oder sechste Mal von mir. In dieser Zeit hatte ich so einen schlimmen Drogenabsturz gehabt, vorher immer mal wieder in die Kriminalität abgerutscht, dass die Polizei mit einem Haftbefehl vor der Tür stand und ich erst mal ein Jahr ins Gefängnis sollte. Ich schrieb ihm einen Brief, damit er wusste, wo ich war, doch er antwortete nicht.

Die ersten zwei Monate waren sehr schwer, nach langer, langer Zeit das erste Mal clean, dazu die Gedanken was ich ihm, aber auch meiner Familie, mit meinem Verhalten angetan hatte. Ich setzte mich intensiv mit dem Thema Borderline auseinander, hatte Gespräche mit einer Therapeutin und sprach viel mit anderen Leuten, um alles zu verstehen und um ihn zu verstehen. Ich schrieb ihm jeden Tag einen Brief, aber schickte nie welche ab, sondern sammelte sie alle in einem Ordner, um sie ihm zu geben. Der Gedanke an ihn, und die Hoffnung auf eine normale Beziehung mit ihm, ließ mich die Zeit im Gefängnis durchstehen. Ich wollte alles wiedergutmachen, versuchen, ihm alles zu erklären, mich bei ihm entschuldigen und ihm zeigen, wie ich wirklich war. Nach fast sechs Monaten stellte ich einen Antrag auf Halbstrafe und der Antrag wurde genehmigt. Ich durfte ein halbes Jahr früher raus. Mein erster Weg führte zu ihm. Doch in seiner Wohnung war niemand mehr und ein Freund von ihm erzählte mir, dass er nach Spanien gegangen ist und mit mir nichts zu tun haben wollte. Er wollte nie wieder mit mir reden und mich auch nicht mehr sehen. Meine Versuche, Kontakt herzustellen, scheiterten an seinem Hass gegenüber mir.

Er will bis heute nicht einmal mit mir reden. Vor etwa zwei Jahren kam er wieder nach Deutschland, in dieselbe Stadt zurück, aber er möchte auf keinen Fall etwas mit mir zu tun haben. Ich habe versucht mich zu entschuldigen, aber er möchte nichts hören. Ich kann ihn verstehen und akzeptiere seinen Wunsch - und doch hoffe ich, dass er mir eines Tages verzeihen kann. Dieses Jahr ist es 10 Jahre her, dass wir uns kennen lernten und ich möchte beichten, dass es mir wahnsinnig leidtut, jemandem so wehgetan zu haben, der mich so geliebt hat.

Beichthaus.com Beichte #00017581 vom 21.09.2006 um 06:02:40 Uhr in Dinkelscherben (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Pornos beim Telefonieren

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Fetisch Masturbation Schamlosigkeit Telefon

Als eine gute Freundin mich neulich angerufen hat, habe ich mir gerade einen Porno angeguckt und mir einen gewichst. Ich hatte aber keinen Bock damit aufzuhören und habe den Ton leiser gemacht und einfach weitergemacht, als sie mir Probleme mit ihrem Freund erzählt hat. Was solls.

Beichthaus.com Beichte #00017380 vom 15.09.2006 um 07:46:53 Uhr (6 Kommentare).

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