Die verschwundenen Schlüssel

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Arbeit

Als ich Anfang der 80er Jahre bei der Post AG in der Briefkastenleerung gearbeitet hatte, habe ich den Autoschlüssel vom Kollegen in seinem Transit versteckt. Obwohl ein Reserveschlüssel vorhanden war wurde er vom Vorgesetzten nicht herausgegeben. Der Wagen stand ziemlich lange im Weg herum und blockierte den Hof. Kurz bevor ich selbst mit meiner Tour anfangen musste, habe ich den Schlüssel wieder ans Tageslicht gezaubert. Der Kollege war ein absolutes Schwein. Immer bekifft - die selben Klamotten an und hat Sprüche aus der untersten Schublade abgelassen ("Wer Schlüpfer klaut und Popel kaut, der kauft auch das was Opel baut."). Warum habe ich bloss den Schlüssel wieder rausgerückt???

Beichthaus.com Beichte #00021040 vom 01.02.2007 um 04:18:43 Uhr (0 Kommentare).

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Ich kann mich nicht beschweren!

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Begehrlichkeit Fremdgehen Selbstsucht Schamlosigkeit

In mir ist eine Erkenntnis herangereift. Ich sage euch mal etwas. Ob Mann oder Frau - glaubt bloß nicht an die große Liebe, Loyalität und Nettigkeiten. Alles Quatsch! Es geht allen nur um das Eine. Männer und Frauen nehmen sich da absolut gar nichts! Männer sind zwar in ihrer Vorgehensweise viel offensichtlicher - Frauen dahingegen aber um so schlimmer. So, woher ich das weiß? Ich wurde nach Strich und Faden von meiner Ex-Freundin verarscht. Bin mir sehr sicher, dass sie einige Abende von ihrem anderen Typen kam, bei dem sie sich hat so richtig durchziehen lassen und dann sind wir beide nochmal in die Kiste gestiegen.

Sie steht da irgendwie drauf, von mehreren Männern begehrt und durchgezogen zu werden. Auf der anderen Seite war sie ein Engel, total tierlieb, romantisch und unschuldig. Aber tief in ihr brauchte sie immer den "Knall" von mehreren Kerlen. So richtig derb und heftig. Aber damit noch nicht genug. Nun zu mir. Es gab eine Zeit, da habe ich alles gut aussehende, weibliche zu mir ins Bett geschleppt. Oftmals schlug der erste Versuch fehl, mit der Begründung, sie hätten einen festen Freund. Ha! Eine Stunde und zwei Glas Wein später konnten besagte Frauen nicht genug von meinem Zauberstab bekommen! Einmal hat sich auch eine dieser Damen über zwei Wochen bei mir einquartiert. Eines Abends habe ich dann eine Andere mit zu mir genommen. Besagte "Mitbewohnerin" war auch gegenwärtig. Nur war sie etwas irritiert, als sie sah, wie ich es mit meiner neuen "Bekanntschaft" im Wohnzimmer trieb. Warum beschwere ich mich eigentlich?

Beichthaus.com Beichte #00020944 vom 29.01.2007 um 07:02:51 Uhr (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Alle finden mich geil!

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Eitelkeit Hochmut Engherzigkeit Selbstsucht

Ich (w/18) bin so verdammt hübsch und geil, dass ich ehrlich jeden verdammten Typ der Welt haben kann. Ich habe sogar schon etlichen Lesben den Kopf verdreht und finde es geil, die richtig scharf zu machen, bzw. dass die sich hemmungslos in mich verlieben. Wenn sie dann total spitz oder verliebt sind, sage ich ihnen, dass es mir leidtut und ich nicht weiß, wie meine Gefühle sind und ich glaube, dass es besser ist, wenn wir uns nicht mehr sehen. Ich muss immer so dermaßen lachen, wenn ich dann SMS kriege, in denen z. B. steht: "Du bist echt so hübsch, du hast mich total verzaubert...", oder so ähnlich. Ich fühle mich dann natürlich noch viel geiler, als sonst auch schon. Ich werde von Tag zu Tag eingebildeter und das Allergeilste ist immer noch, wenn meine lieben Freundinnen einen Typen kennenlernen und total happy sind und mir den vorstellen, dann mache ich das Gleiche mit diesen Typen. Ich kann aber ja auch nichts dafür, dass ich einfach so hübsch bin. Ein schlechtes Gewissen habe ich zu allem Überfluss aber absolut nicht, da ich nämlich seit 1,5 Jahren einen Freund (22) habe, mit dem ich superglücklich bin und ich dem niemals fremdgehen würde. Ich bin absolut treu und liebe meinen Freund. Von daher kann ich sagen, dass ich keine Schlampe bin. Was kann ich dafür, dass mich alle geil finden? Ich habe halt nur die besten Gene erhalten!

Beichthaus.com Beichte #00020929 vom 28.01.2007 um 10:52:16 Uhr (21 Kommentare).

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Reichtum ist leider nicht alles...

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Selbstsucht Habgier Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich habe es geschafft! Ich bin reich! Habe mir dafür mein Leben lang den Arsch aufgerissen. Mit 17 in einer Kohlegrube in Polen angefangen, danach nach Deutschland in einem großen Automobilkonzern als Elektriker gearbeitet und mich zum Sachbearbeiter hochgemausert. Jetzt haben die mich, mit Mitte 50, zum Frührentner - mit einer richtig dicken Abfindung - gemacht. Jeden Tag besorge ich mir einen Kontoauszug und freue mich jedes Mal wie ein kleines Kind, wenn ich die siebenstellige Zahl darauf sehe. Aber was hat mich das alles gekostet. Meine Kinder, zwei prächtige Söhne, hassen mich. Natürlich sagen sie mir das nicht, aber das ist auch das Problem. Sie reden überhaupt nicht mit mir. Da ich immer auf Arbeit und nie für sie da war. Sie sind einfach immer älter geworden, ohne dass ich es überhaupt richtig mitbekommen habe. Für Sie bin ich wohl nicht mehr als lediglich ihr Erzeuger. Was wohl auch stimmen mag.

Und meine Frau? Das einst bezaubernde Mädchen, um welches mich jeder Kerl beneidet hat? Auch sie hat vor Jahren den Bezug zu mir verloren. Aber auch das habe ich zu dem Zeitpunkt nicht wahrgenommen, weil mir Arbeit und Feierabendbier wichtiger waren. Trotz allem habe ich die Zeit gefunden, sie mit einer kleinen Schlampe zu betrügen. Und nicht nur einmal. Was meine Frau auch weiß, da bin ich mir sicher. Ich habe es ihr nie erzählt. Sie kann mir nichtmal mehr für fünf Sekunden in die Augen sehen. Und wenn sie es tut, sehen mich nicht mehr die einst so vertrauens- und liebevollen Augen an. Mein armes kleines Mädchen, was ist nur aus uns geworden. Sie tut mir so unendlich leid. Alles tut mir so verdammt leid.

Ich möchte beichten, dass ich der verdammt schlechteste, beschissenste, verachtenswerteste Ehemann, Vater und Sohn bin, den die Hölle jemals ausgespuckt hat! Aber ich habe ja jetzt mein Geld. Ich liebe mein Geld. Immer wollte ich reich sein. Mir alles leisten können. Vielleicht werde ich ein neues Leben anfangen. Irgendwo, mit einer jungen Braut, welche mein Geld genauso liebt wie ich. Natürlich würde ich mich davor nicht von meiner Frau scheiden lassen, das würde mich zu teuer kommen. Müsste eben abtauchen.

Oder ich bringe mich um. Und hinterlasse meiner Frau alles. Am Liebsten wäre mir jedoch, wenn ich für das Geld eine Zeitmaschine kaufen könnte und von vorne beginnen könnte. Ich würde auf das Geld scheißen und mich mehr um meine Familie kümmern. Und wenn ich mich an meine motivierten, jungen Kollegen erinnere. Wie sie mich beneidet haben, um das große Los welches ich gezogen habe. Pff! Diese törichten Narren werden dieselben beschissenen Fehler machen, wie ich es einst tat. Eine verdammte, gierige, scheiß Gesellschaft ist das. Und unser Geld zerstört die wahren Werte und macht uns zur Hure. Aber dennoch liebe ich es. Scheiße!

Beichthaus.com Beichte #00020783 vom 23.01.2007 um 06:38:19 Uhr (13 Kommentare).

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Ich habe einen Bonzen abgezogen

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Selbstsucht Schamlosigkeit Diebstahl Ungerechtigkeit

Ich war auf einer Hausparty eingeladen, dort habe ich einen eingebildeten Typen mit stinkreichen Eltern kennengelernt, der irgendwie früher auf meiner Schule war. Er hat die ganze Zeit gelabert, was er alles für Luxus hat. Außerdem hatte er eine geile Freundin, die er gar nicht verdient hätte. Sie war wohl auch nur wegen des Geldes bei ihm. Naja, und da der Typ wohl wenig Freunde hatte, hat er mich am nächsten Tag zu sich eingeladen. Seine Eltern waren nicht da. In seinem Riesenhaus habe ich dann mit ihm xBox gespielt. Irgendwann kam seine Freundin vorbei, wir haben uns dann zu dritt unterhalten, seine Freundin hat mich während des Gesprächs dauernd verführerisch angeschaut und ich habe natürlich unauffällig den Blick erwidert. Und der Bonzen hat nichts davon gemerkt! Trottel. Nach einer Weile war ich schon richtig erregt und konnte mich schwer im Zaum halten. Dann irgendwann ging der Typ dann auf die Tolette.

Als er weg war, tauschten sie und ich noch einige Blicke und dann kam sie auf mich zu und küsste mich richtig wild. Es war fast schon klar, auch wenn es so etwas von absurd ist. Aber dann kam ich auf die tolle oder schlechte Idee zur Toilette zu gehen und mit dem Schlüssel, der draußen in der Toilettentür hing, den Typen einzuschließen. Das habe ich dann auch getan. Dann bin ich zur Freundin zurück und habe sie flachgelegt, habe mir richtig Zeit gelassen. Und es war geil! Nach 10 Minuten waren wir fertig. Ich zog meine Schuhe an, schnappte mir aus seinem Kleiderschrank einige teuere Designerklamotten und machte mich aus dem Staub. Schließlich kannte er meine Adresse und Telefonnummer nicht. Das war schon ein Geniestreich. Keine Ahnung, wie lang der Typ dann noch auf dem Klo war. Ihn und die Freundin habe ich auch nie mehr gesehen. Und deswegen bereue ich es auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00020147 vom 04.01.2007 um 07:36:35 Uhr (11 Kommentare).

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