3.000 Euro für Firmensabotage

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Arbeit Geringswalde

Ich arbeite als Systemadministrator in Deutschlands größtem Telekomunikationskonzern. In regelmäßigen Abständen erlaube ich mir, den dortigen schwachsinnigen Angestellten, meine Überlegenheit und meine Geringschätzung denen gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Heute beispielsweise habe ich auf der kompletten 5. Etage an allen Rechnern mehrere Fenster geöffnet, davon per Strg+Druck einen Screenshot erstellt und diesen dann als Desktophintergrund eingerichtet. Es ist manchmal unglaublich, wie dämlich manche Leute sind.

Der heutige Rekord lag bei knapp 2,5 Stunden, die ein User versuchte die "geöffneten Fenster" des Desktops "wegzuklicken". Unter großem Tamtam ziehe ich dann lautstark durch die Büros und bekämpfe die "Fehlfunktionen." Manchmal lass ich mich auch von einigen Leuten beschenken, damit ich sie bevorzugt behandele. Das geht von kleinen Süßigkeiten bis zu neusten Mobilfunkgeräten. Dadurch verbringe ich so schon den halben Arbeitstag. Den Rest der Zeit surfe ich privat im Internet, ziehe Pornos und Raubkopien bei Emule, und flirte mit den weiblichen Wesen der Abteilungen. Für diese Glanztaten bekomme ich eine monatliche Schmerzensvergütung von ca. 3000,-€. Ich verstehe gar nicht, warum meine anderen "Kollegen" in letzter Zeit alle streiken.

Beichthaus.com Beichte #00021960 vom 07.06.2007 um 07:29:06 Uhr in Geringswalde (7 Kommentare).

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Ich kenne den Brandstifter!

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Falschheit Lügen Vandalismus Polizei

Ich kenne jemanden, der vor gut zehn Jahren in meinem Wohnort mutwillig und bei voller Zurechnungsfähigkeit ein Haus angezündet hat. Bei diesem Brand konnte sich die Familie im Haus noch in Sicherheit bringen, aber alle ihre Haustiere sind gestorben. Zwei große Hunde (waren liebe Tiere), ein Nymphensittich und auch zwei Kaninchen. Es war fürchterlich, alle Tiere sind gestorben. Noch viel fürchterlicher aber, dass derjenige der das getan hatte, wahrlich vorhatte, alle im Haus anzuzünden, sprich umzubringen, und einen geradezu bestialischen Hass gegen diese Familie hegte. Es konnte Brandstiftung nachgewiesen werden, aber ihm konnte es nie bewiesen werden - aus welchen Gründen auch immer. Und das ist die Pointe. Ich weiß einfach, dass er es war. Er hatte es mir einige Tage zuvor gesagt, er wird noch durchdrehen und von "denen die Butze anzünden."

Er hatte Streit mit dem ältesten Sohn der Familie, der mit uns in eine Klasse ging. Er hätte unglaublichen Ärger gekriegt, egal ob wir alle noch minderjährig (also unter 14 Jahre alt) waren. Das war "versuchter Mord", Mehrfach-Mord möchte ich anmerken. Ich selber habe nichts gesagt und irgendwie fühle ich mich unvollkommen. Ich beichte es jetzt hier, ich bin "Wissender" (oder "Mitwisser"?) einer ziemlich monströsen Tat. Ich könnte mich rausreden, schließlich ist das Ganze ja kein "100%iger Beweis", wenn ich "nur meine Zeugen-Aussage" abgebe, oder? Es ist vielmehr so, dass ich "in meinem Kopf" 100%ig weiß, dass er es war. Vor allem weil er die Tage, in denen dann im Dorf geredet wurde und die Familie bemitleidet wurde, immer geschwiegen hatte und mich auch einige Male heimlich im Stillen dumm angelächelt hatte. So nach dem Motto "siehst du, ich habe ja gesagt, ich tue es und nun habe ich es getan". Dieser Elendige...

Es war all die Jahre nicht wirklich schwer, eher anfangs war es immer schwer, den Mund zu halten. Doch immer, wenn ich mal den betroffenen Klassenkameraden oder den "Täter", den ich ohne Umschweife als "Bekannten" bezeichnen würde sehe, muss ich daran denken. Der kritischste Punkt meiner Beichte ist, ich wurde einmal sogar direkt von der Polizei gefragt, ob ich wüsste oder ahnen würde, wer der Täter ist. Und ich sagte nur: "Nein, ich habe keine Ahnung..." Ich weiß nicht, ob es richtig oder falsch war, den Mund zu halten. Ich wollte meinen Bekannten eben nicht "anpissen"... Ich habe ihm damit zwar nicht geschadet, aber im Extremfall hätte meine Aussage juristisch gesehen Gerechtigkeit bringen können und dies habe ich der Familie damit eben vorenthalten. Irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei, aber es tut gut, das mal loszuwerden.

Beichthaus.com Beichte #00021905 vom 29.05.2007 um 20:21:33 Uhr (4 Kommentare).

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“Beichte

Dünnpfiff am ersten Tag

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Peinlichkeit Ekel Arbeit

Ich (m/21) hatte gestern meinen ersten Tag bei meinem neuen Arbeitgeber. Als ich dort um acht Uhr morgens ankam, merkte ich schon, wie die Nervosität in mir hochkam. Als mich mein neuer Chef begrüßte, konnte ich nicht anders: Ich fragte ihn, wo die nächste Toilette war, denn ich hatte ein "komisches" Gefühl im Bauch. Es kam, wie es kommen musste: Ich donnerte den übelsten Dünnpfiff aus meinem Darm und brauchte auch bestimmt 15 Minuten auf der Toilette. Mein Chef wartete im Raum vor der Toilette. Der hat sich bestimmt schon gewundert, warum ich da so lange brauche. Als ich rauskam, glaubte ich, dass er ein wenig gelacht hat. Hoffentlich hat er nichts gehört. Also Jungs und Mädels, ich kann euch nur einen Tipp geben: Bevor ihr eine neue Stelle antretet, immer schön Blockschokolade frühstücken.

Beichthaus.com Beichte #00021894 vom 29.05.2007 um 06:40:56 Uhr (2 Kommentare).

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Wie soll mein Leben nur weitergehen?!

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Verzweiflung Engherzigkeit Völlerei Begehrlichkeit Feigheit

Die, die mich (m/32) kennen, denken, mir geht es super. Ich habe einen guten Job und bin halbwegs gesund. Doch innerlich bin ich vollkommen zerrüttet, habe keine Ziele und bin vollkommen antriebslos. Sorry schon mal, aber das Folgende wird wahrscheinlich recht durcheinander sein, da ich von einem zum anderen komme. Den Job spule ich nur so runter. Zum Glück, so muss ich mir wenigstens finanziell keine großen Sorgen machen. Angefangen hat alles mit 16 nach der Wende, als ich meine ersten Computer bekommen hatte. Zuvor hatte ich eigentlich viele Freunde und war meist auch mit zwei Jahre Älteren unterwegs. Mit dem Computer habe ich angefangen mich abzukapseln und nur noch mit dem Scheiß-Ding zu spielen, während die anderen in die Disco gingen. Natürlich habe ich auch viel zu viel gezockt und dafür auf Schlaf verzichtet. Das Abi und das Studium habe ich trotzdem mit 1,x beendet. Ohne die Zockerei wäre da aber mehr drin gewesen.

Während des Studiums habe ich zwar die Vorlesungen besucht, aber meist nicht sehr viel davon mitbekommen. Zwei Tage vor den Prüfungen habe ich intensivst gelernt. Für eine 1 und 2 hat es so meist gereicht. Frauen und Partys haben mich im Studium und in den ersten vier Berufsjahren nicht interessiert. Dass ich zum Bund gegangen bin, bereue ich auch. Ich habe einfach den Arsch nicht hochbekommen, zu verweigern. Keiner, den ich kenne, musste irgendwelche Ärsche abwischen, stattdessen Hausmeistern und Essen ausfahren. Auch jetzt kriege ich den Arsch nicht hoch. Die Wohnung ist viel zu teuer und ich bräuchte eine Kleinere. Innerhalb der Firma sollte ich nach acht Jahren auch mal wechseln, da bin ich immer noch ein kleines Glied. Dann gibt es noch 100 andere Dinge, die mal gemacht werden sollten. Ach, hatte ich schon erwähnt, dass ich immer dicklich war, mich dann aber im Job auf 140 bei 1,75 m hochgefressen habe? Ich habe dann zwar sensationell 50 kg in sechs Monaten abgenommen, aber 90 sind immer noch zu viel. Die erste Freundin/Sex hatte ich dann mit 28. Das ging damals über einen Kollegen.

Gerade eben sitze ich bezüglich Frauen wieder auf dem Trockenen. Frauen ansprechen habe ich so gesehen auch nie gelernt. Außerdem bin ich dafür viel zu schüchtern. Da ich hier keinen Freundeskreis aufbauen konnte, sieht es mit dem gemeinsamen Fortgehen auch mies aus. Ein Teufelskreis. Ich habe keine Ahnung, wie ich was ändern kann. Ich nehme mir zwar viel vor, aber wenn es dann umgesetzt werden soll, dann kneife ich. Ich glaube, ich bin deswegen auch depressiv und negativ drauf. Durch das negativ drauf sein, habe ich es mir schon mit tollen Frauen versaut, weil ich sie mit runterziehe. Durch die Depression kann ich mich über nichts freuen, mir geht ständig nur die ganze Scheiße durch den Kopf und alles andere nehme ich auch mit. Wie soll es nur weitergehen?

Beichthaus.com Beichte #00021890 vom 29.05.2007 um 03:55:34 Uhr (4 Kommentare).

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Sie braucht es einfach täglich!

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Fremdgehen Schamlosigkeit Kollegen

Ich bin Betriebstechniker in einer großen Firma und wenn mein Abteilungsleiter auf Dienstreise ist, dann ficke ich mit seiner Sekretärin. Sie ist 15 Jahre älter und würde am liebsten jeden Tag. Wir treiben es dann am liebsten in Räumen, wo kein Mensch Zutritt hat (Schalträume, Sprinkleranlage). Sie sagt immer, dass ihr Mann absolut keinen Bock mehr auf sie hat und sie es aber, wie gesagt, jeden Tag bräuchte. Nach Feierabend ist es dann immer am Lustigsten, wenn ihr Mann sie vor dem Betriebsgebäude abholt und mir dabei noch nett zuwinkt. Weil wir es machmal den halben Arbeitstag miteinander treiben, bleibt dann auch die Arbeit liegen, die ich dann noch schön über bezahlte Überstunden wieder reinhole. Meinem Abteilungsleiter erzähle ich dann von irgendwelchen Betriebsstörungen, die ich in seiner Abwesenheit reparieren musste.

Angefangen hat alles auf einem Softwarelehrgang, wo wir Zwei für eine Woche (mit Hotelübernachtung) hinmussten. Bereits am ersten Abend nach kurzem Aufenthalt in der Bar, schüttete sie mir ihr Herz über ihre Eheprobleme aus. Ich fragte sie dann, ob wir nicht unter vier Augen in einem unserer Zimmer weiterreden sollten, weil solche Seminarhotels die reinste Anmachtreffpunkte sind und wir andauerend von irgendwelchen Seminarkollegen vollgequatscht wurden. Zum Reden kamen wir aber nicht mehr. Als die Zimmertür geschlossen war, zog sie sich nur noch das Kleid über den Kopf, öffnete mir die Hose und spielte erstmal einen Angriffsmarsch auf meiner Flöte. Die darauffolgeden Tage nutzten wir jede Kaffee- und Mittagspause aus, um unserem Drang nachzugehen. Abends schafften wir es gerade noch kurz zum Essen (den Seminarkollegen erzählten wir, unsere Firma wäre zu geizig für Vollpension). Das war übrigens die schönste Woche meines Lebens, habe aber erst einmal das Wochenende danach durchgeschlafen.

Beichthaus.com Beichte #00021857 vom 25.05.2007 um 09:05:56 Uhr (6 Kommentare).

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