Der angepinkelte Türsteher

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Rache Zorn Ekel Last Night

Meine Freundinnen und ich sind alle Mitte bis Ende 20 und waren schon ewig nicht mehr abends aus, da einige von uns geheiratet haben und natürlich auch irgendwann Kinder bekamen. Wir haben Wochen vorher schon einen Tag festgelegt, um wie in alten Zeiten die Stadt unsicher zu machen und in Erinnerungen zu schwelgen. Wir hatten uns schon lange nicht mehr ohne Zeitdruck treffen können, dieser Abend sollte etwas ganz Besonderes werden. Wir wollten uns mal wieder so richtig herausputzen und in einen Club gehen. Ich war total aufgeregt und hatte meine besten Klamotten angezogen. Wir treffen uns also vor dem Club, stehen in der Schlange und strahlen um die Wette. Die Musik ist bis nach draußen zu hören, unsere Laune schießt in die Höhe und nach einer Ewigkeit kommen wir endlich zur Kontrolle. Kennt ihr den sogenannten Fahrstuhlblick? Der Mann, der die Ausweise checkt und bestimmt, wer rein darf oder nicht, mustert uns lange von oben bis unten. Mit seinem Finger tippt er nacheinander auf meine Freundinnen und lässt sie durch, nur mich lässt er aus und sagt, dass ich wieder nach Hause fahren kann. Wie bitte? Meine Freundinnen gucken ihn verdutzt an und fragen, was nicht stimmt.


Er behauptet, ich sei nicht fein genug angezogen und dreht uns einfach den Rücken zu. Meine Freundinnen und ich stellen uns also abseits der Schlange hin und ich werde von allen Seiten begutachtet. Alle sind sich einig, dass ich am Aufwendigsten gekleidet bin, abgesehen davon gibt es nicht einmal einen Dresscode! Nach uns wurden Leute mit Sportschuhen und sogar Jogginghosen reingelassen, da kann doch was nicht stimmen. Wir beobachten also weiter und irgendwann kommt eine Mädchengruppe und wieder wurde eine ausgepickt und weggeschickt. Was meint ihr wohl, was das Mädchen und ich gemeinsam haben? Wir sind beide kurvig! Das gibt es doch nicht, der Mann hat allen Ernstes die schlanken Frauen reingelassen und die molligen zurückgeschickt. Er stellt mich als eine 200-Kilo-Frau hin, dabei habe ich zugegeben nur etwas zu viel Hüftgold wegen meiner zwei Kinder. Wir wollten uns nicht den Abend vermiesen, also gab es eine Planänderung und wir sind ab in eine Bar. Bevor wir uns ein Taxi ranwinken, entdecke ich in der Nähe einen Obdachlosen und habe eine Idee: Ich gehe zu ihm rüber und biete ihm fünf Euro an, wenn er zu dem Türsteher geht und ihn eine Minute lang umarmt. Klingt harmlos, aber wer will schon von einem müffelnden Fremden begrapscht werden?


Er willigt ein, will aber wissen, warum, also erzähle ich es ihm. Er guckt mich mit ernster Miene an und gibt mir den Schein zurück. Er geht zu dem Türsteher, spuckt ihm ins Gesicht und holt plötzlich sein Ding raus und pinkelt ihn an! Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so baff, so weit sollte er doch gar nicht gehen! Davon war nie die Rede! Der Türsteher rastet komplett aus und muss von zwei Kollegen zurückgehalten werden, währenddessen werde ich von meiner Freundin ins Taxi gezerrt. Es tut mir wirklich schrecklich leid, ich hoffe dem Obdachlosen ist nichts passiert. Der Türsteher hat so etwas Heftiges nicht verdient, das meine ich ehrlich. Der Abend ist so richtig im Eimer, ab nach Hause und nie wieder!

Beichthaus.com Beichte #00035666 vom 08.05.2015 um 02:15:16 Uhr (26 Kommentare).

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Der Kamm aus dem Schwimmbad

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Diebstahl Kinder

Der Kamm aus dem Schwimmbad
Ich möchte beichten, dass ich gehandelt habe, ohne zu denken. Als ich mich vor einigen Wochen im Schwimmbad umzog, fiel mir in der Umkleidekabine ein Kamm ins Auge, der meinem Kamm zu Hause sehr ähnlich sah. Ich dachte, ich hätte ihn versehentlich eingesteckt, weil ich noch ein bisschen high war, und packte ihn in meine Tasche, dies stellte sich aber als Irrtum heraus, als ich beim Rausgehen einen kleinen Jungen sah. Dieser hatte Tränen in den Augen und suchte wie verrückt seinen Kamm, es war zwar nichts Teures, aber darauf kommt es Kindern ja auch nicht an. Sein Vater half ihm beim Suchen und mir war relativ schnell klar, dass ich die Sache so nicht beenden kann. Einem kleinen Jungen so viel Trauer zu bereiten, ist einfach nicht meine Art, dennoch war sein Kamm in meiner Tasche.

Ich half ein wenig mit, in den Umkleiden zu suchen und begab mich dann Richtung Ausgang, wo ich den Kamm einfach auf den Treppen habe fallen lassen. Da es ein nur einen Weg nach draußen gibt, musste der Junge also auch da lang und einige Minuten später, als ich im Auto saß, kam der Kleine mit seinem Vater ebenfalls raus und hatte ein Grinsen im Gesicht. Es macht zwar absolut keinen Sinn, dass der Kamm plötzlich nicht mehr bei den Umkleiden war und außerdem hätte mein Kumpel fast etwas bemerkt, aber im Endeffekt ging ich mit gutem Karma nach Hause. Dennoch sollte ich das nächste Mal etwas mehr nachdenken.

Beichthaus.com Beichte #00035664 vom 07.05.2015 um 22:03:49 Uhr (5 Kommentare).

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Betrunken in Mexiko

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Last Night München

Ich war mit meinen Kameraden, wie so viele andere auch, in einer Grenzstadt zu Mexiko stationiert. Sehr oft fuhren wir zum Partymachen da rüber, weil es einfach billiger war. Nun kam es, dass mal wieder ein langes Wochenende wegen eines Feiertags war. Die meisten fuhren dann fort, um Amerika ein wenig zu entdecken. Einige blieben jedoch dort, um sich das Geld zu sparen und lieber günstig Party zu machen. Aus Vorfreude habe ich angefangen vorzuglühen und bemerkte dabei nicht, dass ich bereits stark betrunken war, statt nur einen angeheitertet. Mir wurde kurz vor Abfahrt dermaßen übel, dass ich mich umdrehen und in die Blumen erbrechen musste. Als meine Kameraden das sahen, wollten sie mich nicht mehr im Taxi mitnehmen, aber ich konnte sie doch noch überreden. In Mexiko angekommen eroberten wir die Diskothek. Meine Kameraden waren irgendwann auf einmal nicht mehr auffindbar. Sie hatten sich sang- und klanglos verkrümelt und einen der schlimmsten Fehler begangen, den man machen kann: Sie ließen einen Kameraden allein in Mexiko zurück. Ich habe aber nicht weiter nach ihnen gesucht, sondern getanzt. Man muss dazu sagen, dass es damals in Mexiko fast egal war, wie man aussah, solange man die typische deutsche Ausstrahlung und somit das Potenzial hatte, die Mädels aus dem Umfeld wegzuheiraten.


So kam es auch, dass mich eine wunderschöne Mexikanerin antanzte, sich an mir rieb und mir eindeutige Avancen machte. Ich ließ sie gewähren, auch, als sie ihre Hand sanft über meinen Schritt gleiten ließ. Sie drehte sich zu mir um und fing an, mir einen Zungenkuss zu geben, bereute dies aber aufgrund meines Alkoholatems gemischt mit Erbrochenem direkt wieder. Später stellte ich erschrocken fest, dass ich auch Erbrochenes auf dem T-Shirt unter meinem Hemd hatte. Ich war aber aufgrund des Rauschs nicht in der Lage, das zu abstrahieren. Sie machte sich schleunigst aus dem Staub und ich verpasste die einzige Chance in meinem Leben, je mit einer exotischen Traumfrau Sex zu haben.


Im Nachhinein betrachtet war das der größte Glücksgriff, denn wenn man sich mit einer Mexikanerin einlässt und es zum Sex kommt, ist es in der Regel so, dass die Familie auf eine Heirat besteht. Jemanden der versuchte, dem Ganzen zu entkommen, dem wurde schon mal in Texas vor dem Tor der Kaserne aufgelauert und man wurde nach Hause verfolgt. Im schlimmsten Fall war es notwendig, den Einsatz abzubrechen und zurück nach Deutschland zu fliegen. Da sehr viele Deutsche in früheren Jahren die Armut der jungen Mädels schamlos ausgenutzt haben und sie letzten Endes geschwängert zurückließen, kann ich das gut nachvollziehen. Ich beichte also meinen exzessiven Alkoholkonsum, der mir zwar einerseits den Sex versaut hat, mich aber davor bewahrte, womöglich heute eine Mexikanerin zur Frau zu haben, ohne das aber je vorgehabt zu haben, und bitte dafür um Vergebung. Ebenso bitte ich um Vergebung für die eklige Angelegenheit mit dem Kuss und dem Shirt.

Beichthaus.com Beichte #00035657 vom 07.05.2015 um 11:52:57 Uhr in 81379 München (Schwanthalerstraße) (7 Kommentare).

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Grimassen im Auto

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Peinlichkeit Polizei Auto & Co.

Grimassen im Auto
Als Letztens auf der Heimfahrt wieder ein selten dummes Lied im Radio gespielt wurde, begann ich, richtig hässliche Grimassen zu machen. Ich bekam dann aus unerfindlichen Gründen einen Lachanfall. Nur leider ist das dem Auto vor mir nicht entgangen und prompt leuchtete ein Schildchen auf, das wir alle lieben: "Polizei, bitte folgen!" Ich durfte dann einen Alkoholtest machen und musste den Polizisten erklären, was ich da getan habe und wieso. Als sie die Erklärung hörten, brachen sie in Gelächter aus und ließen mich weiterfahren. Die Aktion ist mir immer noch unendlich peinlich und es tut mir leid, dass die Polizei ihre Zeit mit mir verschwendet hat.

Beichthaus.com Beichte #00035654 vom 07.05.2015 um 09:31:25 Uhr (9 Kommentare).

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Das Mädchen am Bahnhof

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Begehrlichkeit Bahn & Co. Hüllhorst

Ich (m/19) fahre jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit und muss auch jeden Tag in den Anschlusszug umsteigen. Nun ist es so, dass ein Mädchen täglich das Gleiche tut und ich verfolge sie immer wieder aufs Neue. Ich warte, bis sie aussteigt, und laufe hinter ihr her, bis zum anderen Gleis. Dort steige ich auch immer in das gleiche Abteil, nur um sie zu betrachten. Sie ist nicht sonderlich hübsch, aber das Gesamtpaket - ich weiß nicht, das ist verdammt schwer zu beschreiben. Ich bin außerdem auch glücklich mit meiner Freundin zusammen und würde sie niemals betrügen. Außerdem wäre ich eh zu feige, das Mädchen am Bahnhof anzusprechen - aber ich schaue eben gerne hin.

Beichthaus.com Beichte #00035653 vom 07.05.2015 um 05:05:28 Uhr in Hüllhorst (10 Kommentare).

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