Ich will einfach keine Kinder!

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Zorn Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft Kinder

Ich beichte, dass ich mit Kindern rein gar nichts anfangen kann. So langsam komme ich in das Alter, in dem man sich Gedanken macht. Viele planen eine Familie oder haben schon Babys. Ich dagegen will weder heiraten, noch Kinder bekommen. Nicht, weil ich sie hasse oder so etwas, ich möchte einfach nicht. Ich bin praktisch veranlagt, und das ist eben unpraktisch. Als freiheitsliebender Mensch müsste ich so viel einbüßen. Viele verstehen das nicht, wenn ich so direkt auf ihre Frage antworte. Ich wiederum verstehe nicht, wie man freiwillig so eine Bindung eingehen und solch eine Verantwortung auf sich nehmen kann und in Kauf nimmt, die Ruhe, den Körper, Zeit oder vielleicht Karriere zu opfern. Allerdings akzeptiere ich, wenn jemand sagt, er wünscht sich eine Familie und Nachwuchs, gönne es auch denjenigen, ihr Glück auf diese Weise zu finden. Ich freue mich mit meinen Freunden, wenn es so weit ist - leider tut sich die "Gegenseite" auch heutzutage noch schwer damit, zu akzeptieren, dass es auch Menschen gibt, die sich strikt gegen eigene Kinder, sondern eben vielleicht eher für ein Patenkind entscheiden.


Komisch, wo es doch immer heißt, die Geburtenrate sinkt. Bin ich wirklich die einzige Frau mit anderen Lebensplänen? Mittlerweile bin ich fast etwas verletzt, wenn der ewige Spruch kommt: "Ach, das ändert sich in den nächsten paar Jahren noch!" Nein, das tut es nicht! Ich sage ja auch nicht zu den Leuten, die mir von ihren Familienplänen erzählen: "Ach, in zwei Jahren seit ihr aus eurer Kinderwunschphase auch wieder raus, das wird schon noch." Ehrlich, das gehört sich einfach nicht! So sehr ich mir hierzulande allgemein bessere Bedingungen für Eltern und auch Alleinerziehende wünsche, so sehr wünsche ich mir mindestens das Doppelte an Toleranz für Menschen ohne Nachwuchs und ohne Kinderwunsch.

Beichthaus.com Beichte #00036202 vom 20.07.2015 um 10:58:26 Uhr (19 Kommentare).

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Junge Mütter im Internet

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Vorurteile Feigheit Internet Kinder

Ich (w/18) habe einen fast zwei Jahre alten Sohn, der in die Kinderkrippe geht. Ich selbst fange bald eine Ausbildung an. Meine Beichte: Ich lese so viel Hass im Internet über junge Mütter, z.B. sie wären asozial, sie haben sich ihr Leben versaut und Ähnliches, dass ich mich nicht traue, ein Bild von ihm auf sozialen Netzwerken hochzuladen, oder im Internet überhaupt von ihm zu erzählen. Im realen Leben ist es mir egal, da die meisten Leute nur im Internet die Eier haben, um mir in die Suppe zu spucken.

Beichthaus.com Beichte #00036159 vom 14.07.2015 um 18:16:18 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Wasser für meine Oma

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Ekel 50+ Kinder

Ich (m/18) möchte beichten, dass ich meiner Oma als 6-jähriges Kind in die Mineralwasserflasche gepisst und dann zugesehen habe, wie sie das Ganze trinkt. Als sie dann weg war, habe ich total abgefeiert. Das habe ich mehrmals gemacht und fand es immer wieder sehr lustig. Heute weiß ich natürlich, dass es falsch war. Auch wenn ich es immer noch witzig finde, wenn ich daran denke. Aber es tut mir trotzdem leid, denn das ist schon ekelhaft.

Beichthaus.com Beichte #00036135 vom 10.07.2015 um 21:50:49 Uhr (5 Kommentare).

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Essigfalle für Fliegen

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Boshaftigkeit Ekel Neugier Kinder

Ich (m/30) war so ekelhaft mit acht Jahren. Wir komme aus einem Dorf in der Lausitz und, wie in vielen ländlichen Gegenden, ist man natürlich von Tierchen wie Stubenfliegen nicht verschont, die beim Lüften gerne zu Besuch kommen. Weil meine Eltern genervt waren, haben sie eine Flasche mit Essig und etwas Spüli ganz oben auf den Schrank gestellt, als Fliegenfalle. Man kann sich vorstellen, dass es nicht sehr appetitlich aussieht, wenn man die Flasche genauer betrachtet. Wir Kinder mussten sie natürlich ansehen. Eines Tages kamen wir auf die Idee, auszutesten, ob jemand das trinken würde. Wir fragten einen geistig schwerstbehinderten jungen Mann, der begeistert ansetzte und trank. Danach spie er sich die Seele aus dem Leib. In der Nacht quälten mich Gewissensbisse, denn wir, also meine beste Freundin (damals 10) und ich, hatten das aus reiner kindlicher Neugier getan und wir wollten dem Mann, den wir sogar sehr gern hatten, nichts Böses. Aber auch wenn diese Aktion das einzige Gefährliche und Gemeine in unserer Kindheit war, so schäme ich mich trotzdem völlig dafür, denn mit 10 und 8 Jahren hätte uns klar sein müssen, dass man solch alten Essig mit toten Tieren darin keineswegs trinken kann. Zum Glück passierte nichts weiter. Ich danke Gott noch heute dafür.

Beichthaus.com Beichte #00036091 vom 04.07.2015 um 19:39:19 Uhr (2 Kommentare).

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“Folge

Mord in einer lauen Sommernacht

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Peinlichkeit Polizei Kinder Maxdorf

Ich möchte etwas beichten, was mir seit 20 Jahren auf der Seele liegt. Ich, damals ein 14-jähriges Teenie-Mädchen durfte an einem Freitag nach der Schule bei meiner besten Freundin übernachten. Wir sind also nach der Schule zu ihr und hatten sturmfreie Bude, weil ihre Eltern an dem Abend ausgehen wollten. Es war eine schöne Sommernacht und wir saßen beide gemütlich auf der Terrasse ihres Dachgeschosses. Als wir die Nachbarn nebenan beim Vögeln hörten, bekamen wir natürlich einen heftigen Lachanfall, und um nicht gehört zu werden, verkrochen wir uns in ihr Zimmer nebenan. Irgendwann hörten die Nachbarn auf und wir kamen auf eine wirklich dumme Idee: Wir machten überall die Lichter aus und fanden die Idee lustig, uns aus dem Dachfenster die Seele aus dem Leib zu stöhnen. Wir fanden es irre lustig, so zu tun, als würden wir beim Sex abgehen. Nach ungefähr fünf Minuten hatten wir aber keine Lust mehr drauf. Wir hatten unseren Spaß und gingen dann runter ins Wohnzimmer, um fernzusehen.


Keine halbe Stunde später stand die Feuerwehr vor der Tür und fragte uns, wo unsere Eltern seien. Wir, natürlich der Lage noch nicht bewusst, meinten, dass ich zu Besuch bei ihr bin und ihre Eltern später kommen würden. Dann kam die Polizei, nahm unsere Personalien auf und bat uns, bitte erst einmal im Haus zu bleiben und niemandem die Tür zu öffnen außer den Kollegen, die gleich noch kommen würden. Als sie gingen, wurden wir natürlich neugierig, und um etwas zu sehen, sind wir wieder auf die Terrasse gegangen. Die ganze verdammte Straße war komplett gesperrt. Zehn Polizeiwagen, zwölf Krankenwagen und mehrere Feuerwehrwagen. Alle aneinandergereiht. Ich übertreibe nicht, denn wir haben sie alle einzeln gezählt. Und das nur, wie sich später laut Auskunft der Polizei bestätigte, weil "mehrere Nachbarn den Notruf gewählt haben und berichtet haben, dass ein Mann seine Frau und seine Kinder ermordet." Sie hätten angeblich flehende und quälende Schreie gehört, dann hätten die Schreie nach mehreren Schüssen (wir haben auf den Sims gehauen) urplötzlich aufgehört.


Es tat mir damals schon sehr leid, dass ein so dummer Scherz solche Konsequenzen nach sich gezogen hat und noch heute, wenn ich mich daran erinnere, schaudert es mich. Es tut mir immer noch sehr, sehr leid. Auch haben wir mehr Glück als Verstand gehabt, und die Sache wurde nicht weiter verfolgt, nachdem alle Häuser im Umkreis noch in der Nacht untersucht wurden. Ich habe bis heute das Gefühl, dass einer der Feuerwehrmänner ganz genau wusste, dass wir Mist gebaut hatten. Ich hoffe wirklich, dass es damals keinen wirklichen Notfall gegeben hat und wegen uns Einsatzfahrzeuge gefehlt haben.

Beichthaus.com Beichte #00036068 vom 01.07.2015 um 19:24:06 Uhr in Maxdorf (1 Kommentare).

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