Die Domina im Chat

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Falschheit Fetisch Engherzigkeit Internet

Ich (m/27) habe mich aus Langeweile auf einem bekannten Zufalls-Chatportal herumgetrieben und habe mich dort auch mal als Frau ausgegeben. Ein 23 Jahre alter Engländer erzählte mir dann, dass er es mag, dominiert zu werden. Also habe ich kurzerhand die Domina gespielt […]
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Beichthaus.com Beichte #00032454 vom 24.12.2013 um 14:16:42 Uhr (5 Kommentare).

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Sein Ruf südlich des Weißwurstäquators

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Neugier Falschheit Internet Dating

Ein guter Kumpel hat sich einmal auf einer Datingseite als Frau ausgegeben, um, wie er sagte, zu erfahren, wie Männer sich an Frauen ranmachen. Er wollte nämlich etwas dazulernen, um selbst besser bei der Damenwelt anzukommen. Ich möchte beichten, dass ich, während er auf der Toilette war, seine persönlichen Daten geändert habe. Ich habe aus ihm einfach die größte Schlampe südlich des Weißwurstäquators gemacht. Er hat sich dann nur noch über die derben Sprüche irgendwelcher Typen gewundert - ich habe natürlich nichts verraten und mich herrlich amüsiert.

Beichthaus.com Beichte #00032443 vom 23.12.2013 um 21:17:18 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die gefühlsinkontinente Kundin

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Rache Maßlosigkeit Boshaftigkeit Internet Münster

Ich möchte beichten, dass ich auf einem bekannten Online-Marktplatz kleinliche und penetrante Rache an einer unausstehlichen Kundin geübt habe. Grund war eine missglückte Transaktion. Es handelte sich bei der Ware um einen Download-Code für ein Spiel einer bekannten japanischen Spieleschmiede, den ich innerhalb einer Aktion "Kauf eins, bekomm einen Code gratis!" erhalten habe, oder vielmehr hätte - denn es stellte sich heraus, dass ich die Teilnahmebedingungen missverstanden hatte und deshalb den Code nicht erhalten würde. Intensives Lesen der AGB und auch Stundenlanges telefonieren halfen nicht, die Kundin würde ihre Ware also nicht bekommen. Mir war dies sehr peinlich. Ich entschuldigte mich bei ihr, überwies ihr das Geld zurück, suchte ihr noch einige ähnliche Angebote heraus und hielt die Sache damit für geklärt. Die Dame hingegen ließ es sich nicht nehmen, mir daraufhin verbal ins Gesicht zu explodieren. Dabei verhielt sie sich so lächerlich und aggressiv, dass mir die Worte fehlten, und forderte zuletzt, dass ich ihr als Entschädigung den vollen Kaufbetrag für ein Originalspiel auszahle, mit der Argumentation, dass ich ihre Tochter sehr geschädigt hätte, da sie nun länger auf ihr neues Spiel warten musste. Ich konnte mich gerade noch zurückhalten, ihr eine Erstattung der Therapiekosten ihrer Tochter anzubieten, welche aus dem Trauma resultierten, das Kind der Kundin zu sein. Dass es noch tonnenweise Angebote gleichen Inhalts gab, scherte die Dame anscheinend auch nicht. Kurz und diplomatisch legte ich ihr dar, dass sie über den Betrag hinaus, den sie ja bereits wieder erhalten hatte, keinen müden Heller von mir sehen würde, und dass sie sich bitte trollen soll, nachdem wir den Kauf storniert hätten. Nachdem das gelaufen war, beließ ich es erleichtert dabei und hatte diese Angelegenheit bald vergessen.


Monate später stolperte ich noch einmal über eine Nachricht dieser Kundin. Ohne lange nachzudenken oder meine Tätigkeit sonst großartig zu unterbrechen, meldete ich sie wegen "Ungebührliche Forderungen, die über den Kaufvertrag hinausgehen". Bei der Gelegenheit wies ich sie dann noch kurz und höflich darauf hin, sich die Regeln zur Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer vielleicht noch einmal durchzulesen. Die postwendende Antwort ihrerseits ignorierte ich dann geflissentlich und bewahrte sie in meinem Postfach auf, und lächelte, wann immer ich sie dort liegen sah. Nun, wieder einige Monate später, sah ich mir die Nachricht doch noch etwas genauer an, mit der Absicht, auf ihr falsches Betragen zu reagieren. Ich würde ihr mithilfe eines anderen Kontos etwas abkaufen, um im Anschluss dann dämliche Forderungen an sie zu stellen und bei Nichterfüllen beleidigt abziehen oder ihr drohen, die blütenreine Weste zu versauen. Ich möchte beichten, dass es mir eine kindliche Freude bereitet, die sprichwörtliche Extra-Meile zu gehen, um diesen gefühlsinkontinenten Menschen zu ärgern, weil sie sich so schön aufregt. Ich beichte außerdem, dass ich meine Integrität dafür über Bord werfe und wohl auch meine Mitgliedschaft bei besagtem Portal gefährde.

Beichthaus.com Beichte #00032352 vom 05.12.2013 um 13:05:13 Uhr in 48161 Münster (Adolf-Risse-Weg) (10 Kommentare).

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Verliebt in die falsche Identität

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Falschheit Verrat Lügen Internet Neuenkirchen

Ich (w) habe nun fast zwei Jahre lang mit einem Typ aus dem Internet geschrieben. Ich war verliebt bis über beide Ohren, hatte aber nur Fotos, zwei verschwommene Videos und Sprachaufnahmen. Heute hatte ich endlich den Mut, einfach hinzufahren, obwohl er mir wieder abgesagt hatte. Ich wartete eine ganze Weile in der Kälte, während er etwas von einem Unfall redete und dass er nicht zu Hause sei. Ich sollte heimfahren, aber dennoch entschloss ich mich, zu warten. Zum Glück. Er gab irgendwann zu, dass der Unfall eine Ausrede gewesen sei, und traf mich schließlich. Meine schlimmsten Befürchtungen - nämlich, dass er mich nur verarscht hatte - wurden wahr! Mein Schwarm war eine Sie. Ich möchte beichten, dass ich so dumm war und das Ganze zwei Jahre lang mitgemacht habe, ohne etwas zu bemerken.

Beichthaus.com Beichte #00032338 vom 03.12.2013 um 23:49:57 Uhr in Neuenkirchen (12 Kommentare).

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“Beichte

Für eine tolerante Gesellschaft

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Vorurteile Zorn Internet Gesellschaft

Mir gehen diese ewig-gestrigen Braunköpfe, die neuerdings überall im Netz ihre überholten und gleichen Tiraden verbreiten, so was von auf den Senkel. Diese Leute sollten nicht noch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das ist es nämlich, was sie zum Überleben brauchen. Sobald sich auch im Internet - wie im realen Leben - keiner mehr um sie kümmert und sie nicht mehr ernst genommen werden, wird ihnen hoffentlich auch hier langweilig und sie verziehen sich wieder. Ich beichte, dass ich diese Sorte Mensch zutiefst verachte und mir wünsche, sie würden endlich aussterben oder alle nach Neuschwabenland auswandern. Ich beichte, dass ich voller Überzeugung ein sogenannter "Gutmensch" bin! Und ich bin stolz darauf!


Ich beichte außerdem, dass mich Feste wie Weihnachten, Ostern und andere einen feuchten Kehricht interessieren, dass ich den Weihnachtsbaum nicht als deutsches Kulturgut anerkenne und es mir herzlich egal ist, ob er öffentlich aufgestellt werden soll. Ebenso ist es mir völlig egal, ob ich über einen Weihnachtsmarkt oder einen Jahresendmarkt flaniere, und ob es dort statt Glühwein und Bratwurst eben Döner mit Buttermilch gibt. Ich beichte, dass mir Schaumküsse mit Schokoladenüberzug und Schnitzel mit Balkangemüse immer noch genauso gut schmecken wie Negerküsse und Zigeunerschnitzel, und dass ich diesen Begriffen nicht hinterhertrauere. Ich beichte also, dass mir eine weltoffene und liberale, tolerante Gesellschaft wichtiger ist, als nationale Identität und ähnliche veraltete Denkweisen.

Beichthaus.com Beichte #00032326 vom 01.12.2013 um 17:43:33 Uhr (47 Kommentare).

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