Urlaubsverein für Renter

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Habgier Betrug Ungerechtigkeit

Ich (w/44) leite ehrenamtlich einen Urlaubsverein für Rentner. Der Zweck dieses Vereins ist es, Reisen für Rentner an verschiedene Orte zu organisieren. Die Monatsgebühr beträgt pro Mitglied 320 Euro und die Reisen finden ca. alle 4-5 Monate statt. Alles eine Reise sollte pro Kopf etwas über 1.300 Euro kosten. Der Verein hat um die 35 Mitglieder. Da ich die Kasse führe und schon seit Längerem etwas knapp bei Kasse bin, organisiere ich die Reisen stets günstig und fahre mit den Rentnern meist in Hotels auf dem Balkan, die zwar eine hohe Sternen-Anzahl haben, aber dennoch sehr preiswert sind.

Meist buche ich auch noch, was eine Verbilligung mit sich bringt, beispielsweise ein oder zwei Tage Werbefahrten mit ein. So kommen ich für zwei Wochen Urlaub pro Kopf auf circa 850 Euro. Das restliche Geld fließt aber in meine Hände. Klar ist dies hinterhältig, doch ich verdiene als Putzfrau hauptberuflich einfach zu wenig. Trotzdem zerbricht es mir jedes Mal das Herz, wenn ich von einem Rentner ein saftiges Trinkgeld bekomme. Sobald ich mehr Geld habe, werde ich einmal eine Reise auf die Malediven oder so organisieren. Es tut mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00024410 vom 01.08.2008 um 14:18:31 Uhr (34 Kommentare).

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Ich soll meinen eigenen Ersatz einstellen!

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Boshaftigkeit Falschheit Rache Arbeit

Ich (m/20) arbeite im Kundenservice eines größeren Internetunternehmens. Ich bin Assistent des Managements - ein mieser, langweiliger und unterbezahlter Job, aber als Student findet man in meiner Stadt leider sehr wenige Nebenjobs. Als Assi kriege ich unter anderem die Bewerbungsmails von Interessenten, die ich eigenmächtig auch bearbeiten darf. Seit einiger Zeit kriege ich E-Mails, in denen sich Leute auf meinen Posten bewerben. Ein Blick auf das Stellenangebot bestätigte mir meinen Verdacht - mein Posten steht wieder zu Ausschreibung aus. Schön, dass noch niemand mich diesbezüglich angesprochen hat, um mögliche Probleme aus dem Weg zu räumen oder gemeinsam eine Lösung zu finden. Eigentlich mache ich einen ziemlich guten Job und bin sehr zuverlässig - aber da war ja was mit der Chefin. Vielleicht hätte ich nach ihrer dritten Einladung zum Kaffee endlich Ja sagen sollen. Nun, seit drei Wochen lehne ich jedes Bewerbungsanschreiben mit der legitimen Begründung ab, dass die Stelle nicht vakant ist.

Wenn die dumme Kuh nicht auf den Gedanken kommt, dass ich für das Bewerbungswesen verantwortlich bin (neben Archiv, Personalanfragen, Terminplanung, Telefon, Briefverkehr, Kaffee kochen, Mittagessen bestellen und weiterem Zeug), dann kann ich nichts dafür. Ich freue mich tierisch, denn ich habe ab nächstem Monat schon eine Neuanstellung bei einem Eventmanager als Assistent, dessen Chef ich persönlich kenne und mit dem ich bestens klarkomme. Nun steht morgen ein Gespräch mit meiner Chefin zwecks einer Verlängerung meines Arbeitsverhältnisses an, bei dem ich ihren Wunsch, noch ein weiteres Jahr unter diesem ignoranten Miststück zu arbeiten, leider ablehnen muss.

Beichthaus.com Beichte #00024409 vom 01.08.2008 um 13:45:48 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Abgetrieben mit 16

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Falschheit Morallosigkeit Habgier Schwangerschaft Drogen Trunksucht

Meine Eltern haben eine ziemlich erfolgreiche Firma am laufen und da sie immer beschäftigt sind, haben sie sich nie wirklich um mich gekümmert oder eher darum, was ich als Teenager getan habe. Ich hab gekifft, gesoffen wie ein Loch und Sex gehabt und ihnen immer die brave, süße Tochter vorgespielt. Nun ja, als ich 16 war, hatten meine Eltern einen wirklich süßen Studenten als Aushilfskraft eingestellt. Ich war sofort verknallt. Nach einigen hin- und her landeten wir im Bett und das mehrmals. Meine Eltern mochten ihn auch, luden ihn zum Abendessen an und wir beide fanden es total lustig, dass meine spießig-religiösen Eltern total ahnungslos waren. Nun ja, ich wurde schwanger und ich habe heimlich abtreiben lassen. Jetzt, fast fertig mit dem Studium, tut es mir schon leid. Ich habe das Bedürfnis, es zumindest meiner Mutter zu erzählen, aber ich weiß, ich würde enterbt werden und verdammt - das ist einfach zu viel Kohle!

Beichthaus.com Beichte #00024400 vom 01.08.2008 um 12:12:54 Uhr (24 Kommentare).

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Die Katze unter meinem Auto

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Feigheit Gewalt Mord Tiere

Ich habe gestern Nachmittag eine Katze mit meinem Auto überfahren. Ich war in einer 30er-Zone unterwegs und bin auch zufällig nicht schneller gefahren als erlaubt, als die Katze direkt vor mein Auto, unter einer Reihe parkender Autos hervorgelaufen kam. Zum Reagieren war keine Zeit mehr, denn ehe ich auch nur den Fuß auf der Bremse hatte, hat es schon einmal stark geruckelt, dann ein zweites Mal. Ich habe nicht angehalten. Ich habe mich nur kurz versichert, dass keine Passanten in unmittelbarer Nähe waren und mich bei meiner Tat gesehen haben können. Dann bin ich die nächste Straße eingebogen und habe mich aus dem Staub gemacht.

Ich hoffe, mich hat wirklich niemand gesehen, weil ich diese Straße beinahe täglich befahre. Im Nachhinein tut es mir leid, mich nicht um das Tier gekümmert oder wenigstens jemanden verständigt zu haben, aber in dem Moment wollte ich einfach nur weg. Das Kurioseste an der Geschichte ist allerdings, dass sich 200 Meter weiter eine Tierarztpraxis befindet. Das ist mir aber auch erst später eingefallen. Vielleicht hat sich ja jemand anders um das Tier gekümmert, immerhin kamen mir noch einige Fußgänger entgegen, als ich den Tatort verlassen habe.

Beichthaus.com Beichte #00024396 vom 01.08.2008 um 10:46:34 Uhr (29 Kommentare).

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Wie ich drei Millionen Euro verlor

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Lügen Sucht Verschwendung Geld

Ich (m/63) muss beichten. Zur Information: Ich, Vater von drei Kindern, wohlhabend, lebe mit meiner Frau zusammen in einer Luxussiedlung. Vor etwa 14 Jahren, also kurz, nachdem unser letztes Kind das Elternhaus verlassen hatte, begann mein großer Karriereaufstieg. Ich habe es so weit gebracht, dass ich meiner Frau versprochen habe, schon nächstes Jahr in Frühpensionierung zu gehen und nach Italien zu ziehen, wo wir uns berieits für umgerechnet 2.4 Mio Euro ein Herrschaftsschloss gekauft haben. So hatten wir bereits vor vier Jahren ein Konto eröffnet, das für die Jahre nach der Frühpensionierung hätte herhalten sollen. Darauf befanden sich an die 3 Millionen Euro. Was meine Frau nicht wusste, und was eigentlich auch als Überraschung für sie gelten sollte, habe ich davon 2.8 Millionen in Dollar investiert.

Der Dollar verlor jedoch immer mehr an Wert, und ich überlegte mir, wie ich die verlorene Menge (plus Zinsen von vier Jahren) wieder einholen könnte. Ich beschloss, vollstes Risiko auf mich zu nehmen, und begann mit Glücksspiel und Wetten. Langer Rede kurzer Sinn: Heute sind auf diesem Konto noch genau 290.000 Euro und meine Frau glaubt, es wären etwas über drei Mio. Jetzt weiß ich echt nicht mehr, was ich tun soll. Übrigens, wir haben unseren Kindern für die kommenden Geburtstage je 200.000 Euro versprochen, was alles noch verschlimmert. Ich bereue es, mit den Wetten und dem Glücksspiel angefangen zu haben. Meine Frau weiß von nichts ,und wenn sie mich dann auf meine Frühpensionierung anspricht, mit einem Lächeln im Gesicht, und mit den Plänen von einem gemeinsamen Leben in Italien, dann zerfrisst mich das innerlich. Wieso habe ich nur mit dem Geld gespielt, ich bereue es!

Beichthaus.com Beichte #00024392 vom 01.08.2008 um 10:06:15 Uhr (43 Kommentare).

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