Straßenlaternen ausschalten

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Dummheit Trunksucht Vandalismus Last Night

Straßenlaternen ausschalten
Wenn ich am Wochenende besoffen aus der Kneipe komme und auf dem Weg nach Hause bin, gehe ich immer durch eine Straße mit so seltsamen Straßenleuchten. Die haben an der Vorderseite so einen Kasten zum Aufmachen. Was aber viel interessanter ist, ist die Tatsache, dass wenn man richtig derbe gegen diesen Kasten kickt, die Lampe für einige Minuten ausgeht. Ich versuche immer, so viele Lampen wie möglich gleichzeitig auszuschalten. Sehr geil sind auch die Anwohner, die mitten in der Nacht auf den Balkon laufen oder das Fenster öffnen und einem drohen, die Bullen zu rufen. Tja, leider erkennen sie mich nicht durch meinen selbst geschaffenen Schleier der Dunkelheit. Am nächsten Tag habe ich dann immer höllische Schmerzen im Fuß.

Beichthaus.com Beichte #00026314 vom 22.05.2009 um 13:08:01 Uhr (27 Kommentare).

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Der tote Radfahrer

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Dummheit Gewalt Nürtingen

Der tote Radfahrer
Ich (m/26) bin vor sieben Jahren oft mit dem Fahrrad zur Berufsschule gefahren. Mein Heimweg führte über eine leicht steile Straße, die rechts und links jeweils einen Radweg hatte. Ich fuhr links - was natürlich falsch war. Es war ein warmer Tag, ich hatte einen schweren Rucksack und den Blick auf den Boden gerichtet - als ich auf einmal Schreie hörte. Noch bevor ich richtig realisiert hatte, was passiert war, sah ich nach hinten und begann mich zu entschuldigen. Ein älterer Radfahrer war mit richtig Speed den Berg runtergebrettert und unsere Fahrradlenker hatten sich leicht berührt, was dazuführte, dass er vom Fahrrad fiel. Sein Hinterkopf blutete. Seine Augen waren geöffnet, allerdings reagierte er nicht auf von außen kommende Eindrücke. Es waren dann auch gleich viele Leute von der Straße gekommen, um Erste Hilfe zu leisten. Dann kam endlich der Hubschrauber und flog ihn nach Stuttgart in eine Klinik, wo ich ihn auch einige Tage später besuchte. Er lag im Wachkoma. Ich wurde daraufhin wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Es kam zu einem strafrechtlichen und einem zivilrechtlichen Prozess. Beim Strafrechtlichen wurde ich auf 40 Stunden gemeinnützige Arbeit verdonnert. Bei dem zivilrechtlichen Verfahren verlangte seine Frau, die inzwischen die Bürgschaft für ihn übernahm, 500.000 Euro Schmerzensgeld. Zum Glück war ich über meine Eltern haftpflichtversichert. Der Typ war sechzig Jahre alt und ist 2006 an den Folgen seiner Verletzung gestorben. Bei dem Unfall haben sich offenbar Schädelknochen ins Gehirn gebohrt und aus dem Koma ist er nie wieder vollständig erwacht.

Mir wurden zwei Drittel der Schuld zugeteilt, da es hauptsächlich ja mein Fehler war, da ich nicht auf dem dafür vorgesehenen Radweg fuhr. Er bekam ein Drittel zugeteilt, allerdings unter dem Gesichtspunkt, dass er selbst fahrlässig gehandelt hatte - schließlich hätte dort auch ein kleines Kind laufen können. Dem Gutachten zufolge war er nämlich mit knapp vierzig Sachen die Straße runtergebrettert. Ich kann mich daran erinnern, dass ich sehr langsam gefahren bin. Ich bin auch nicht komplett rechts gefahren und glaube, dass ich leicht nach links gedriftet bin, bevor er mich traf. Ich bin mir aber nicht sicher. Außerdem habe ich Musik gehört und nach unten geschaut. Noch dazu war ich sehr damit beschäftigt, die Straße mit meinem schweren Rucksack zu bewältigen. Damals war eine wirklich schwere Zeit für mich, da sogar mein Vater mir manchmal vorwarf, dass ich jemanden todgefahren hätte. Und ich frage mich bis heute, ob es mein Fehler war, dass dieser Mensch nicht mehr lebt, oder ob er einfach zu leichtsinnig war, denn er war eigentlich ein geübter Radfahrer. Auch war die Straße sehr belebt und ich war vielleicht einer von mehreren Dutzenden oder Hunderten Radfahrern die täglich von der Schule diesen Weg genauso fahren, wie ich ihn fuhr. Dennoch bereue ich, was passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00026307 vom 21.05.2009 um 00:56:08 Uhr in Nürtingen (25 Kommentare).

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Rache für ungebetene Tipps

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Rache Zorn Waghalsigkeit Shopping Bern

Rache für ungebetene Tipps
Ich (w/19) bin ziemlich dick und war heute Vormittag im großen Migros (Supermarkt und Kaufhaus) in Bern. Die Lebensmittel sind im Parterre und alles andere im Untergeschoss. Ich machte einige Einkäufe für morgen Abend, als mir einfiel, dass mein Shampoo schon fast leer war und so ging ich mit der Rolltreppe nach unten. Vor mir war so ein Einkaufswagen mit einem Kleinkind im Sitz und einer älteren Mutter als Steuerfrau. Diese besah nun aufmerksam meinen Einkaufskorb, runzelte die Stirn und begann mit einer Hasstirade gegen Dicke. Ich muss vielleicht noch sagen, dass ich seit mehreren Jahren nicht mehr wegen meines Gewichts angemacht wurde und war deswegen sprachlos. Besonders angetan hatten es ihr die Fertigspaghettisauce und die Zutaten für einen Schokoladencake. Ich mag hier gar nicht wiederholen, welch tolle Ratschläge sie gegeben hat, auf jeden Fall war ich am Ende der Rolltreppe auf 180. Wortlos ging ich an ihr vorbei und suchte mein Shampoo. Die Beleidigungen ließen mir aber keine Ruhe, und als ich sah, wie sie mit zwei BHs zur Umkleidekabine ging, fiel mir ein spontaner Racheplan ein. Ich ging in die Kinderabteilung und nahm einen Zweiteiler für Kleinkinder bestehend aus kurzer Hose und Hemd, nahm den Kleiderbügel weg und zerknüllte beides.

Weiter muss ich sagen, dass man in dem Migros an einer Verkäuferin vorbei muss, wenn man in die Umkleidekabine will. Den Wagen hat die Frau aber neben den Gurten und Hosenträgern stehen lassen und nur einen hässlichen Einkaufskorb und ihre Einkäufe drin gelassen. Als die Verkäuferin gerade abgelenkt war, versteckte ich die Kinderkleider unter einer Strickjacke im Einkaufskorb und lief mit pochendem Herzen weg und eilte zur Kasse im Parterre. Die ganze Zeit fürchtete ich, man hätte mich auf den Überwachungskameras entdeckt, aber niemand sagte etwas und so drückte ich mich zehn Minuten im Take-away vor den Kassen herum, ehe besagte Dame mit Kind an die Reihe kam. Natürlich begann es wundervoll zu piepsen und sie musste ihre Tasche und den Korb leeren. Als die Verkäuferin die Kleider unter der Strickjacke entdeckte, griff sie zum Telefon. Die Frau begann fast zu heulen. Ich verschwand und mein Tag war gerettet.

Ja, natürlich ist es falsch und meinetwegen hat sie recht, was mein Gewicht betrifft, aber ihre Wortwahl war wirklich frech (das arme Kind tut mir leid) und es geht niemanden an, wie viel oder wie gar nicht ich mich schlecht fühle, weil ich nicht in das Konzept der anderen Leute passe. Und wie gesagt wurde ich schon seit Jahren nicht mehr beleidigt, das letzte Mal in der Grundschule denn ich denke, wenn man freundlich auf die Menschen zugeht, wird man auch nicht fertiggemacht. Ausnahmen haben heute gerade die Regel bestätigt.

Beichthaus.com Beichte #00026305 vom 20.05.2009 um 21:56:46 Uhr in 3011 Bern (Marktgasse 46) (43 Kommentare).

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Klorollen-Wurfgeschosse

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Rache Schamlosigkeit Innsbruck

Heute bin ich in meiner Schule aufs WC gegangen, besser gesagt zum Pissoir, als da einer meiner Lehrer stand und versuchte, Wasser zu lassen. Um auf den Punkt zu kommen, dieser Depp kann nicht pissen, wenn einer neben ihm Wasser lässt. Da ich eine nicht wirklich gute Note bei ihm habe, blieb ich extra lange stehen. Ich schätze, es waren fast zwei Minuten. Als er noch immer keinen Tropfen lassen konnte, ging er in eine Kabine. Ich ergriff die Chance! Ich machte die Türe des WCs von innen zu, sodass es klang, als sei ich gegangen und dann so, als sei einer gekommen, nahm drei frische Klorollen, weichte sie im Pissoir ein und schleuderte sie über die Kabinentüre direkt auf die Fresse des Alten. Ironischerweise ist er heute nicht zu seinen daraufhin folgenden Stunden erschienen und im Sekretariat hat man uns gesagt, er hätte einen kleinen Unfall gehabt. Das war die geilste Aktion meines Lebens!

Beichthaus.com Beichte #00026297 vom 19.05.2009 um 22:43:20 Uhr in Innsbruck (26 Kommentare).

Gebeichtet von Blade23
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Zufallsbeichte
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Eine ganze Packung Eis

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Vor ein paar Jahren habe ich mir zur späten Stunde noch eine ganze Packung Eis reingezogen. Ein ganzer Liter. Danach konnte ich gut schlafen. Am nächsten Morgen wollte ich zur Schule. Hatte aber dummerweise verpennt und musste mich tierisch beeilen, damit ich den nächsten Zug noch erwischte. Auf dem Weg zum Bahnhof grummelte es schon so im Magen, aber ich dachte das liegt nur am Hunger. Am Bahnhof wurde es dann immer schlimmer. Während ich auf den Zug wartete, merkte ich, dass ich etwas Wichtiges vergessen hatte - nämlich zu kacken. Ich dachte mir, gehst du halt in der Schule einen abseilen. Dummerweise braucht man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Stunde bis zum ersehnten Schacht. Im Zug wurde es dann immer schlimmer. Mir wurde fast schwarz vor Augen, so anstrengend war das Zurückhalten. Aber im Zug auf den Pott gehen? Niemals! Doch plötzlich kam der Gedankenblitz! Eben aussteigen und mit dem nächsten Zug zurück nach Hause. Bis zur Schule schaffst du es nie! Scheiß auf Schule!

Also direkt am nächsten Bahnhof raus aus dem verfluchten Ding und ab in den anderen Zug. Dachte ich. Der hatte natürlich derbe Verspätung und ich stand an so einem Minibahnhof, an dem nichts los ist. Ich dachte echt mein Arsch platzt gleich. Ich Idiot habe mir in dem Moment vorgestellt, wie gemütlich es auf dem heimischen Schacht wäre. Ab da ging nichts mehr. Einmal kurz umgedreht, ob irgendwelche Menschen in der Nähe sind und ab ging es: Hose runter und voll vor den Fahrkartenautomaten geschissen. Es bildete sich eine riesige braune Pfütze aus flüssiger Scheiße. Boah, war das widerlich. Schnell alles rausgedrückt, was ging, und Hose hoch. Der Zug kam ein paar Sekunden nach dem Geschäft an. Leider war nichts zum Abwischen in der Nähe, also mussten die Flecken vom Arsch sich mit der Hose anfreunden. Auf der ganzen Rückfahrt hat es im Zug volles Rohr nach Kacke gestunken. Zum Glück fuhren zu der Zeit nicht viele Leute. Zu Hause musste ich erst einmal ein ausgiebiges Bad nehmen. Ihr glaubt gar nicht, wie beschissen ich mich gefühlt habe. Seitdem muss ich jedes Mal, wenn ich an dem "beschissenen" Bahnhof vorbeikomme, auf den Boden vor den Automaten sehen. Anfangs sah man noch sehr gut die Umrisse von der Pfütze, aber leider ist mittlerweile alles verschwunden. Jetzt esse ich abends kein Eis mehr.

Beichthaus.com Beichte #00026273 vom 15.05.2009 um 23:22:27 Uhr (39 Kommentare).

Gebeichtet von hackbraten009
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