Der Sandwichmaker

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Dummheit Feigheit Köln

Ich habe mir einen Sandwichmaker gekauft und ins Büro schicken lassen (damit ich ihn nicht abends bei der Post abholen muss) und kam dann auf die glorreiche Idee mir Mittags schnell ein Toastbrot, Käse und Schinken zu holen, um das Teil direkt im Büro mal auszuprobieren. Weil mir das dann aber irgendwie doch zu doof war so einfach auf dem Schreibtisch loszulegen, hab ich den Raum von der Putzfrau benutzt. Leider rauchte das Teil (vermutlich wegen Erstbenutzung) ziemlich stark und es ging nach ein paar Minuten plötzlich der Feueralarm los. Mir war sofort klar, dass mein Sandwichtoaster Schuld daran sein muss - also hab ich ihn panisch einfach so wie er war zurück in den Amazon-Karton geschmissen und den Karton unter den Schreibtisch geschoben. Dann mussten wir ja alle raus. Das Gebäude, wo meine Firma ihren Sitz hat ist ziemlich groß und es gibt dort sicherlich noch 50 andere Firmen. ALLE mussten raus und es kamen dann auch ein paar Löschzüge von der Feuerwehr. Insgesamt dauerte das ganze Spektakel circa 45 Minuten, bis das Gebäude wieder freigegeben war. Natürlich war die Quelle des Feueralarms (der Putzfrauen-Raum) inzwischen lokalisiert und tatsächlich hing noch ein undefinierbarer Brandgeruch dort fest. Der ganze Raum musste ausgeräumt werden - alle Kabel, Sicherungen, etc. wurden untersucht. Am Schluß wurde dann noch vorsichtshalber der Feuermelder ausgetauscht.

Ich beichte, dass ich zu feige war gleich Bescheid zu sagen - denn dann wäre die Feuerwehr wohl direkt wieder abgerückt und alle hätten sofort weiterarbeiten können.

Beichthaus.com Beichte #00028641 vom 15.02.2011 um 09:17:40 Uhr in Köln (31 Kommentare).

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Neid auf das lockere Leben anderer

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Neid Feigheit Ungerechtigkeit Studentenleben

Ich gestehe, dass mich manche Studenten aufregen, wenn sie über ihren schrecklichen Stundenplan jammern.
Ich wohne in einem Studentenwohnheim und bekomme ständig erzählt, dass sie schon um 12 in der Uni sein müssen oder jammern, weil sie nur noch einen statt 2 Tage die Woche vorlesungsfrei haben. Schrecklich wird es für sie vor allem, wenn sie dann doch tatsächlich auch mal abends eine Vorlesung haben. Wie unmenschlich! Meine Beichte: Ich bin neidisch, weil sie so ein lockeres Leben haben und traue mich nicht, ihnen mal ordentlich die Meinung zu sagen, weil bei Weitem nicht jeder so ein "schweres" Leben wie sie hat.

Beichthaus.com Beichte #00028633 vom 12.02.2011 um 12:44:35 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warmer Sommerregen

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Ignoranz Engherzigkeit Familie Krefeld

Ich (w) hatte immer Krieg mit meiner Schwester. Wir waren damals beide Azubis und wohnten noch daheim. Eines Tages, es war Sommer, hatte ich Urlaub, während sie arbeiten musste. Meine Schwester hatte am Abend vorher ihre Matratze auf den Balkon vom oberen Wohnzimmer getragen und dort übernachtet, weil es ihr im Zimmer zu heiß war. Ihren Wecker hatte sie drinnen eingestöpselt und dann draußen neben die Matratze gestellt. Als sie morgens zu ihrer Lehrstelle fuhr, war sie wie üblich zu faul gewesen, ihre Matratze und den Wecker hereinzuholen - ja, sie hatte sogar die Balkontür aufgelassen, da bei uns niemand so richtig Angst vor Einbrechern hatte.
Nun zu meiner Beichte:
Irgendwann nach Mittag begann es ganz unerwartet sturzbachartig zu regnen, und ich kümmerte mich nicht um die offene Tür und die Sachen auf dem Balkon. Ich tat einfach, als habe ich nichts davon mitbekommen. Als unser Vater abends heimkam, entdeckte er das Malheur eher zufällig. Ich war dabei und tat ebenfalls, als wäre das alles neu für mich. Die Matratze, die Decken und die Kissen waren total durchgeweicht, und der Radiowecker machte verdächtige Geräusche, so dass unser Vater erst die Sicherung herausdrehte, bevor er ihn anfasste. Als meine Schwester eine halbe Stunde später nach Hause kam, bekam sie den Abriss ihres Lebens, und ich freute mich daran.

Beichthaus.com Beichte #00028616 vom 08.02.2011 um 11:09:50 Uhr in Krefeld (18 Kommentare).

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Meine Stasi-Vergangenheit

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Falschheit Verrat Lügen Verzweiflung Röslau

Das wird jetzt nicht leicht für mich, aber ich beichte, dass ich in den 1980er Jahren IM (Inoffizieller Mitarbeiter) bei der Stasi war. Zu dieser Zeit war ich sehr unzufrieden mit meinem Leben, ich hatte überhaupt keine Perspektive. Ich kam zwar mit allen Leuten gut klar, aber ich habe meine zwischenmenschlichen Beziehungen nie als echte Freundschaft empfunden. Nach meinem Empfinden waren "die anderen" immer nur oberflächlich und dumm, ich konnte mich mit ihnen einfach nicht identifizieren.


Ich bin dann irgendwann in die Punk-Szene geraten, da es für mich die Möglichkeit war, mich von der ganzen vermeintlichen Oberflächlichkeit der Gesellschaft abzugrenzen, aber ich war nach wie vor unfähig, echte Freundschaft zu empfinden. Ich glaube den Leuten die mit mir zu tun hatten, ging es anders - ich war wohl sehr begabt was das "Vorspielen" von Freundschaften anging. Viele schütteten mir ihr Herz aus und ich hörte mir immer alles an, auch wenn ich mich nie wirklich für die Probleme der anderen interessiert hatte. Ich heuchelte nur Interesse vor.

Wie genau die Stasi, bzw. das K1 nun ausgerechnet auf mich gekommen ist, weiß ich nicht. Ich wurde jedenfalls angeworben und mir wurde die Tätigkeit mit allerlei Vergünstigungen schmackhaft gemacht. Da ich - wie gesagt - eh keine richtige Freundschaft zu den anderen empfand, fand ich auch nichts dabei hier und da mal ein wenig auszuplaudern. Ich bekam manchmal Geld dafür, was mir ganz gelegen kam. Ein paar meiner "Freunde" verschwanden sogar nachdem ich bei der Stasi berichtet hatte, doch ich setzte das alles nicht in den richtigen Zusammenhang. Sicher, ich hatte Informationen ausgeplaudert und nun war die Person plötzlich weg. Doch da ich mich eh nicht für die Probleme der anderen interessierte, glaubte ich (oder ich redete es mir erfolgreich ein) dass die Leute einfach für eine Zeit in eine andere Stadt gegangen sind.


Mit dem Zusammenbruch der DDR und der Aufarbeitung der Bespitzelungen wurde mir allmählich klar, was ich da eigentlich gemacht hatte. Es dauerte zwar Jahre bis es mir endlich dämmerte (ich war sehr gut im Verdrängen) doch dann traf es mich eines Tages wie mit einem Vorschlaghammer. Ich verfiel in tiefe Depressionen und war sogar in stationärer Behandlung deswegen, doch den wahren Grund für meine Depressionen konnte ich niemandem verraten, ich schämte mich vor mir selbst. Ich konnte in keinen Spiegel mehr gucken, weil ich mich nicht mehr sehen wollte.

Ich habe sogar 3 Selbstmordversuche hinter mir, weil ich es einfach nicht mehr ertragen konnte, das Vertrauen anderer Leute für ein paar lächerliche Vergünstigungen so missbraucht zu haben genau so wie ich es nicht mehr ertragen konnte, dass ich zu niemandem so viel Vertrauen fassen konnte, dass ich mich ihm anvertrauen konnte, nicht einmal zu den Ärzten. Noch heute leide ich unter den Geschehnissen und ich befinde mich immer noch in psychiatrischer Behandlung, nachdem ich nach einer wahren Odyssee endlich einen Psychiater fand, zu dem ich ein Vertrauensverhältnis aufbauen konnte. Und jetzt habe ich Angst von diesem Psychiater so missbraucht zu werden, wie ich damals das Vertrauen anderer Missbraucht habe und diese Beichte ist das erste mal, dass ich mich mit meiner IM-Vergangenheit so sehr auseinandersetze.

Mir tut es sehr Leid, was ich damals getan habe und ich wünschte ich könnte es meinen Opfern ins Gesicht sagen, doch das werde ich wohl nie schaffen und ich fürchte mich davor Leute von damals zufällig auf der Straße zu begegnen.

Beichthaus.com Beichte #00028608 vom 06.02.2011 um 14:25:52 Uhr in Röslau (29 Kommentare).

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“35.000

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Handfetisch

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Fetisch Feigheit

Ich (m/20) habe einen Handfetisch schon seit ich denken kann. Mit meiner Freundin bin ich schon 5 Jahre zusammen, habe mich aber nie getraut ihr von meinem Fetisch zu erzählen, da ich mich schäme und Angst habe Sie eventuell zu verlieren. Ich mag es, wenn mir zarte […]
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Beichthaus.com Beichte #00028604 vom 05.02.2011 um 01:53:33 Uhr (35 Kommentare).

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