Fremde Blicke in der Stadt

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Aggression Zorn Maßlosigkeit

Ich beichte, dass ich oft, obwohl es keinen sinnvollen Grund gibt, sehr aggressiv werde und mich in mich selbst verziehe. Das heißt, ich mache bei Sachen wie z.B. Fotos nicht mit, was andere traurig macht. Und wenn dann Leute versuchen, mich zu beruhigen oder mit mir zu spaßen, könnte ich ihnen glatt aufs Maul hauen, obwohl ich das gar nicht will. Ich kann in solchen Momenten nicht runterkommen, obwohl ich versuche, mir selbst vor Augen zu führen, dass es keinen Sinn macht und ich die schöne Zeit mit meiner Familie verschwende. Das passiert nämlich sehr oft, wenn ich mit der Familie in der Stadt bin. Es sind meist kleine Sachen, die mich aufregen, wie beispielsweise der äußerliche Druck durch Personen die mich dann in der Stadt angucken. Ich hoffe mir wird verziehen.

Beichthaus.com Beichte #00035616 vom 02.05.2015 um 04:39:01 Uhr (15 Kommentare).

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Getarnte A-Sexualität

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Feigheit Falschheit Lügen Altenahr

Ich (w/18) möchte beichten, dass ich kein Bedürfnis habe, mit anderen Leuten zu schlafen oder mit ihnen rumzumachen. Das soll jedoch keiner mitbekommen, selbst meine beste Freundin weiß das nicht, daher mache ich es zur Tarnung trotzdem, muss mir jedoch erst einen antrinken. Das belastet mich sehr, aber wenn ich das meiner besten Freundin erzählen würde, würde sie es nicht verstehen - ich habe sie mal ganz dezent auf so etwas angesprochen - und mich nur noch mehr verkuppeln wollen. Das möchte ich aber wirklich nicht, deshalb die Tarnung und dann sage ich einfach, dass ich keine Beziehungen mag.

Beichthaus.com Beichte #00035610 vom 01.05.2015 um 18:55:06 Uhr in Altenahr (16 Kommentare).

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Gespreizte Beine in der Bahn

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Engherzigkeit Ignoranz Manie Bahn & Co.

Ich (m/31) beichte, dass ich ein echter Manspreader bin. Ich spreize die Beine immer ziemlich weit, weil das tatsächlich einfach bequem ist und mir ist es auch egal, was andere Leute darüber denken. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich in der Straßenbahn dadurch oft zwei Sitze für mich beanspruche. Mir ist es da auch egal, wenn andere Leute stehen. Wenn ältere Leute da sind, mache ich natürlich Platz, das ist keine Frage, aber ansonsten stehe ich liebe selbst, als mich so einzupferchen.

Beichthaus.com Beichte #00035609 vom 01.05.2015 um 14:52:59 Uhr (9 Kommentare).

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Meine furchtbare Erfahrung als Au-pair

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Aggression Boshaftigkeit Missbrauch

Ich habe etwas Furchtbares getan und kann mir selbst nicht verzeihen. Das werde ich auch vermutlich nie und habe deshalb mein Leben in den Dienst der Menschheit gestellt. Ich war im Ausland, aber es war sehr schwer für mich. Ich konnte mich nicht einleben, habe mich ausgeschlossen gefühlt, und jedes Mal, wenn ich versucht habe, das zu ändern, wurde ich zurückgewiesen und enttäuscht. Ich war kurz davor, wieder nach Hause zu gehen, aber dann habe ich einen Job bekommen - als Au-pair. Ich habe nie viel mit Kindern zu tun gehabt, vor allem nicht mit so kleinen Kindern, aber ich war so froh, endlich ein Ziel zu haben, dass ich mich dafür entschied. Kaum war ich in der Familie, habe ich mich schon unwohl gefühlt. Die Familie sprach nicht viel mit mir. Das Haus war furchtbar schmutzig, das eine Kleinkind hat immer auf dem Sofatisch gepinkelt, weil dort sein Töpfchen stand und es war alles ziemlich heruntergekommen. Ich war schockiert und eigentlich hätte ich sofort gehen sollen, ich wollte aber nicht wieder in die vorige Situation und habe mich an dem Strohhalm festgeklammert. Ich blieb für drei Wochen. Das Au-pair, das vor mir dort gearbeitet hat, war übergangsweise auch noch da. Da war alles noch in Ordnung.


Klar, denn danach sind mir die Dinge über den Kopf gewachsen. Ich bin nicht mit den Kindern klargekommen. Ich habe oft den Moment verpasst, an dem es an der Zeit war, die Windeln zu wechseln. Ich habe einfach nicht erwartet, dass ein Kind so oft muss. Der arme Junge hat dadurch eine Windel-Dermatitis entwickelt. Ich war immer sehr ungeduldig mit den Kindern. Ich hab sehr oft den TV angemacht, anstatt mit ihnen spazieren zu gehen. Einmal ist der Kleine sogar einfach irgendwo zum Schlafen hingefallen, weil ich den Zeitpunkt fürs Bettchen verpasst hatte. Ich war todunglücklich mit der Situation, überfordert, einsam und ich schämte mich schrecklich. Ich war der Sache nicht gewachsen. Ich habe mich gleichzeitig alleine gelassen gefühlt von den Eltern und hatte viel zu viel Angst, mich ihnen zu öffnen. So haben es die Kinder abbekommen. Ich habe diese Kinder misshandelt. Ich war oft so genervt von dem Kleinen, weil er immer geheult hat und beim Füttern nicht stillhalten wollte. (Klar! Er war ja noch fast ein Baby! Und ich eine gemeine Drecksschlampe!) Wenn er immer wieder aufgestanden ist, habe ich ihn wieder unsanft hingesetzt. Nicht, dass er sich verletzt hat, aber so, dass es auch nicht in Ordnung war. Die Situation hat sich nicht gebessert, als sie mir dann kurz vor Weihnachten sagten, dass sie sich mich doch nicht mehr leisten könnten und ich in ein paar Tagen gehen muss. Sie waren zu dem Zeitpunkt noch sehr freundlich zu mir.


Das Ende vom Lied war, dass die Mutter mir eine wütende SMS geschrieben hat, dass sie seit Längerem beobachtet, dass ich mich nicht um ihre Kinder kümmere und ich sofort das Haus verlassen soll. Ich bin dann über die Hintertür verschwunden. Die Kinder waren natürlich versorgt von ihrem Vater, der im Wohnzimmer war, während ich die dunkelste Stunde meines Lebens hatte. Das alles ist jetzt ein halbes Jahr her. Ich träume oft davon. Ich kann mich selber nicht mehr in der Rolle als Mutter vorstellen. Ich weiß jetzt schließlich, dass da diese dunkle Seite in mir ist. Auch wenn es absurd klingt, weil ich das Schlimmste aller Verbrechen begangen habe: Ich würde gerne mir selber verzeihen. Ich kann es nicht gut machen. Aber ich brauche Kraft, um ein guter Mensch zu sein. Ich habe sonst Angst, dass sich so etwas wiederholen könnte. Dass ich fies zu Schutzbefohlenen bin, wenn ich mich klein und unbedeutend fühle. Ja, ich hasse mich für das, was ich gemacht habe. Das wollte ich nur noch mal klarstellen, falls sich das an manchen Stellen nach einer Ausrede anhört. Ich will euch nur sagen: Falls ihr Kinder habt, dann vertraut sie nicht Wildfremden an. Nur, wenn sie wirklich viel Erfahrung mit Kindern haben. Diese ganzen Agenturen machen den Aufwand nicht umsonst!

Beichthaus.com Beichte #00035607 vom 01.05.2015 um 09:05:55 Uhr (9 Kommentare).

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Bier für einen Dreijährigen

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Hass Zorn Aggression Kinder Familie

Momentan befinde ich (w/21) mich im Ausland bei meiner Familie. Ich liebe Kinder über alles, demnach könnte ich meiner Schwester (32) jedes Mal eins in die Fresse hauen, sobald ich mitbekomme, dass sie meinem Neffen (3) Bier zu trinken geben will. Hinzu kommt, dass […]
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Beichthaus.com Beichte #00035602 vom 30.04.2015 um 20:00:17 Uhr (10 Kommentare).

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