Das Gesocks auf der Hauptschule

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Vorurteile Engherzigkeit Kinder Schule

Ich beichte, dass ich ein Mensch mit großen Standesdünkeln bin. Ich habe zwei Kinder und das Schlimmste für mich wäre, wenn mein Sohn auf die Hauptschule kommen würde. Moment, Mittelschule heißt das jetzt ja. Meine Tochter geht aufs Gymnasium. Ich finde Hauptschulen schrecklich, auch wenn alle so politisch korrekt tun, sind wir doch mal ehrlich, auf die Hauptschule kommt nur das letzte verdummte Gesocks. Mein Mann hat mich gescholten, weil ich meinem 7-jährigen Sohn einbläue, dass er ein Versager ist, wenn er auf die Hauptschule muss, da nur Versager und Spinner dort hingehen. Ich habe ein schlechtes Gewissen, aber meine Verachtung gegenüber dem asozialen Prekariat ist einfach zu groß. Leute mit Kopftuch, Adidashose und einem großen Maul mit nichts dahinter - nein danke.

Beichthaus.com Beichte #00034088 vom 10.10.2014 um 23:37:12 Uhr (42 Kommentare).

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Hurra, die Schule brennt!

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Waghalsigkeit Dummheit Hass Schule

Vor etwa neun Jahren schloss sich einer meiner Mitschüler ins Klo ein, allerdings stellte er sich ziemlich dumm an und flog direkt auf. Ich möchte beichten, dass ich ihm dies ungefähr eine Woche später nachgemacht habe, allerdings hatte ich meine Tat akribisch geplant. Aber von vorne: Mein großer Bruder ist Raucher und kam uns regelmäßig besuchen. Und bei einem dieser Besuche versuchte ich, ihm Oregano in den Rucksack zu schmuggeln - dabei stellte ich fest, dass der Rucksack ein Loch hatte, griff durch dieses hinein und legte den Oregano in ein Fach, in dem sich ansonsten nur ein Feuerzeug befand. Das Ganze ging dann eine Woche lang gut, bis ich beschloss, dass ich mit dem Feuerzeug die Schule abfackeln wollte! Ich ging ins Klo, schloss mich ein und holte das Feuerzeug heraus. Dann hielt ich es an das Klopapier und drückte, aber nichts passierte. Ich wollte es dann gerade noch einmal versuchen, musste mich aber still verhalten, da zwei Lehrer zum Tratschen in den Waschraum kamen.


Als sie wieder gingen, versuchte ich es erneut, aber dieses dämliche Klopapier wollte nicht brennen, weshalb ich das Ganze dann aufgab und mir auf dem Weg nach Hause überlegte, wie ich das Feuerzeug am besten verschwinden lasse. Mein Plan war es, es daheim in irgendeine Ecke zu legen, aber meiner Mutter ist das natürlich aufgefallen und es gab mächtig Ärger. Bis ich 16 war, durfte ich dann nur noch Kerzen und Ähnliches anzünden, wenn sie dabei war. Im Nachhinein bin ich froh, dass nichts passiert ist - ich habe die Schule zwar gehasst, aber das war echt eine dämliche Aktion.

Beichthaus.com Beichte #00034087 vom 10.10.2014 um 12:43:53 Uhr (13 Kommentare).

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Wie ich von einem Auto angefahren wurde

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Gewalt Aggression Unfall Iserlohn

Wie ich von einem Auto angefahren wurde
Ich (m/30) bin vor langer Zeit mit meinen Eltern auf dem Weg zu einem Volksfest und Oldtimertreffen gewesen. Da man sehr weit weg parken musste, ging man über die Bundesstraße zum Platz. Die Straße war voll mit Menschen, und da ich einem Hindernis ausweichen musste, bin ich etwas weiter zur Straßenmitte gelaufen. Plötzlich schmerzte mein linkes Bein unglaublich und etwas hat mich umgeschmissen. Erst dachte ich, ein großer Hund hätte mich gebissen. Aus dem Augenwinkel sah ich eine Radkappe wegfliegen und ein Auto eilig wegfahren. Ich war über den Haufen gefahren worden.

Der Autofahrer wollte Fahrerflucht begehen, aber die Leute waren im Weg. Ich humpelte schreiend vor Schmerzen zum Auto, machte die Tür auf und habe dem circa 75-jährigen Fahrer volle Lotte ins Gesicht geschlagen. Ich hatte wohl einen Schock. Alles lief ab, wie im Film. Ich schmiss mich hin, weil mein Bein mich nicht trug, und hielt meine blutende Wunde am Bein. Der alte Sack sortierte seine Brille und hielt sich das blau anlaufende Gesicht. Er beschwerte sich, dass ich ihn geschlagen hätte. Polizei, Polizei! Ich sagte nur, dass er mich umgenietet und Fahrerflucht begangen hat. Da wurden die Rufe nach den Bullen leiser. Seine Frau dagegen regte sich weiter künstlich auf. Dabei war ihr Mann der Verursacher. Meine Mutter fiel mir sogar noch in den Rücken und hielt mich ab, die Polizei zu rufen. Wir einigten uns darauf, dass wir quitt sind. Ab einem gewissen Alter gehören Leute nicht mehr an das Steuer eines Autos.

Ich ging zum Rettungswagen, der auf dem Volksfest stand, wo mich zwei nette Sanitäter verbanden. Mein Bein machte noch einige Wochen Probleme, da der Autoreifen die Haut abgeschrubbt und verbrannt hatte. Meine Sünden: Ich bereue es, dem alten Sack nicht zwei oder drei Mal aufs Maul gekloppt zu haben. Ich bereue nicht, die Polizei gerufen zu haben. Ich weiß nicht mal wirklich zu 100 Prozent, ob es der Fahrer war, denn der Wagen hatte noch alle Radkappen. Ich ärgere mich irgendwie, dass ich so reagiert und damit mein Schmerzensgeld verloren habe.

Beichthaus.com Beichte #00034086 vom 10.10.2014 um 01:17:17 Uhr in Iserlohn (16 Kommentare).

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Wettstreit mit der Geliebten

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Feigheit Misstrauen Verzweiflung Fremdgehen Partnerschaft

Seit einigen Jahren hat mein Mann eine Geliebte, weil wir unterschiedliche sexuelle Vorlieben haben, und ich ihm seine nicht erfüllen kann. Aber sonst harmonieren wir großartig. Manchmal plagt mich natürlich die Eifersucht und in unregelmäßigen Abständen logge ich mich in seinen E-Mail-Account ein und lese seine Nachrichten. Von dort ist mir klar, dass sie ihm inzwischen wichtiger ist als ich. Niemals würde ich ihn mit dem konfrontieren, was er online mit irgendjemandem geschrieben hat, aber langsam zerfrisst mich das Geheimnis um dieses zusätzliche Wissen. Ich frage mich, ob er mich nur aus Bequemlichkeit behält, weil ich ein umgänglicher Mensch bin, der sich sehr um ihn bemüht, oder ob ich ihm wirklich noch so wichtig bin, wie er mir gegenüber behauptet - was allerdings nie Thema in Gesprächen mit anderen ist, es geht immer nur um die Geliebte. Ich hasse es, dass ich, wenn ich meine Zweifel an meiner Bedeutsamkeit anspreche, mich sofort mit einem: "Aber ich liebe dich doch" abwimmeln lasse, und mich dann für Monate nicht mehr traue, das Thema anzuschneiden, bis es doch irgendwann wieder aus mir herausplatzt.

Beichthaus.com Beichte #00034084 vom 09.10.2014 um 13:04:09 Uhr (15 Kommentare).

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Gefangen in der Sexsucht

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Sucht Verzweiflung Lügen Fremdgehen

Ich (m/24) bin sexsüchtig. Anfangs, ungefähr mit 18 Jahren, hielt es sich noch in Grenzen, doch mittlerweile bestimmt Sex mein Leben. Ich habe meinen Job verloren, meine Beziehung ging kaputt und der Großteil meines Freundeskreises ging auch verloren. Ein normales Leben ist nicht mehr möglich. Dass viele Männer einen hohen Sextrieb haben, ist ja bekannt, doch ich konnte nicht treu bleiben und war gefangen in einem Netz aus Lügen. Nach jedem Mal hätte ich mich schlagen können. Das schlechte Gewissen, welches einen prägte. Und die Menschen in seinem Umfeld, die man verletzt. Selbst bei Terminen wie Beratungen darf es keine Beraterin sein, denn dann schaltet sich mein Verstand gleich aus. Ich möchte Sex mit jeder und überall. Das ist nicht mehr schön. Ich versuchte es mit einer Gleichgesinnten, aber das machte nichts besser. Ständige Lügen von beiden Seiten und Untreue. Der ständige Gedanke an Sex hat mich kaputtgemacht. Ich kann mich in diesen Momenten auf nichts anderes konzentrieren. Alles um einen erscheint unwichtig. Ich habe mir nun aber einen Termin bei der Suchtberatung geholt.

Beichthaus.com Beichte #00034083 vom 09.10.2014 um 10:33:31 Uhr (9 Kommentare).

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