Ein Dreier in der Ehe

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Selbstsucht Neugier Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ein Dreier in der Ehe
Ich (m/36) und meine Frau (w/32) sind schon seit 14 Jahren miteinander verheiratet. Wir leben sehr glücklich miteinander und haben zwei Kinder zusammen. Das Sexleben könnte auch nicht besser sein. Im Großen und Ganzen ist alles wunderbar. So weit, so gut. Eines Tages, als wir mal alleine waren und etwas getrunken hatten, haben wir uns über unsere geheimen Fantasien und Wünsche unterhalten. Ich muss euch aber vorher sagen, dass sie vor mir noch nie etwas mit einem anderen Mann hatte. Wir sind schon seit unserer Jugend zusammen. Ich fragte sie also, was ihr geheimster Wunsch wäre. Sie sagte dann, dass sie schon seit längeren von einem Dreier träumte. Ich wusste in diesen Augenblick nicht, ob das ihr Ernst war oder sie es nur so gesagt hatte, um zu sehen, wie ich darauf reagiere. Ich muss zugeben, dass mich so etwas auch anturnt. Und dann sagte ich ihr auch, dass ich mir auch schon längere Zeit Gedanken darüber mache und es scharf fände, sie mit jemand anderem zu teilen. Da wir durch das Thema sehr erregt waren, hatten wir daraufhin richtig geilen Sex miteinander.

Es folgten Wochen und Monate, in denen wir uns ausgemalt haben, wie wir es umsetzen würden und uns Rollenspiele ausdachten. Ich muss zugeben, ich habe sie schon sehr durch meine Fantasien beeinflusst und manipuliert. Ich habe ihr das Thema so schmackhaft gemacht, dass sie voll abgeht, wenn ich es nur anspreche. Ich habe ihr Geschichten geschrieben, wenn ich bei der Arbeit war. Ich habe ihr erlaubt mit anderen Männern zu chatten und Fotos auszutauschen - sogar Videochats waren dabei. Es kam dann der Tag, an dem wir es wirklich wagen wollten und da bekam ich kalte Füße. Irgendwie war es für mich unmöglich, sie zu teilen. Der Gedanke, sie mit einem anderen Mann zu sehen, wie sie sich ihm hingibt, tat mir weh. Ich habe es ihr dann erzählt und wir legten das Thema auf Eis.

Aber ich spüre, dass sie immer noch ein starkes Verlangen danach hat. Hier und da chattet sie immer noch mit anderen. Aber jetzt fühle ich mich wie ein Arsch, weil ich sie so sehr manipuliert habe - damals zu meinen Gunsten. Ich kann sie ja verstehen, weil sie nie Erfahrungen mit anderen hatte und sich natürlich fragt, wie es wäre. Das ist ja ganz normal. Aber jetzt, wo ich sie so weit gebracht habe, spiele ich den großen Spielverderber. Und um ehrlich zu sein, habe ich große Angst, dass sie mal eine Affäre starten könnte. Aber da wäre ich wohl selbst schuld. Da habe ich echt etwas losgetreten.

Beichthaus.com Beichte #00038331 vom 04.06.2016 um 12:03:43 Uhr (18 Kommentare).

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Schlussmachen wie ein Arschloch

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Selbstsucht Ex Partnerschaft

Vor nicht einmal genau einer Stunde habe ich mit meiner "Freundin" Schluss gemacht. Aber nicht auf die nette Art, ich habe nämlich versucht, sie so demütigend wie möglich zu behandeln. Im Nachhinein habe ich ein extrem schlechtes Gewissen, weil ich immer noch Gefühle für sie habe. Ich werde mich morgen bei ihr entschuldigen und sie über alles aufklären. Sie hat es nicht verdient, so behandelt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00038304 vom 29.05.2016 um 01:26:43 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Schwanger im Auslandssemester

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Lügen Selbstsucht Feigheit Studentenleben Schwangerschaft

Schwanger im Auslandssemester
Ich (23) studiere derzeit im Ausland und hatte vor einigen Wochen einen One-Night-Stand mit einem Typen, den ich eher flüchtig kenne. Er ist genau so alt wie ich und ebenfalls Student, ist bei meinen Freunden hier auch eher als Frauenheld und Aufreißer bekannt, der nichts anbrennen lässt. Ich habe ihn einige Wochen zappeln lassen - dann aber beschlossen, einfach nachzugeben und habe mich auf ihn eingelassen. Er sieht wirklich unglaublich aus, ist muskulös, groß und hat einfach das perfekte Gesamtpaket. Jetzt ist das Problem, dass wir ziemlich betrunken waren und nicht verhütet haben und ich direkt im Zeitraum von meiner sehr fruchtbaren Tagen lag. Am nächsten Morgen habe ich mich auf den Weg zu Freunden gemacht und komplett verdrängt, was da eigentlich genau abgelaufen ist. Mich hat es nicht wirklich gekümmert und ich hatte noch ein schönes Wochenende mit Freunden. Man kann sagen, ich habe es darauf angelegt. Mit der Zeit schlich sich eine Art Neugier ein und ich informierte mich bei einer Ärztin, wie es mit der Pille danach aussehen würde. Tja, dafür war es schon zu spät.

Zu meiner eigentlichen Beichte: Ich muss sagen, dass ich mich insgeheim gefreut habe, als die Ärztin meinte, dass es zu spät wäre und ich nun auf einen Test warten muss. Ich fühle mich selbst bereit für ein Kind und würde es auf jeden Fall behalten. Der Typ selbst war erst ein wenig schockiert, als ich ihm von dem Arztbesuch erzählt habe und ich selbst habe vor ihm und meinen Freunden total hysterisch gespielt, dass ich kein Kind wolle. Ich wäre mir nicht sicher, ob ich ihm dann von einem eventuell positiven Test erzählen soll. Wäre der Test jedoch negativ, wäre ich enttäuscht. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00038284 vom 24.05.2016 um 12:49:21 Uhr (33 Kommentare).

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Ich bin ein böses Superhirn!

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Boshaftigkeit Zwietracht Hochmut Selbstsucht

Ich beichte, dass ich mich für ein böses Supergenie halte. Schon als Kind hat es mir Spaß gemacht, andere gegeneinander aufzuhetzen und dann dabei zuzusehen. Ich stelle mir dann immer Marionetten vor, die ich nach Belieben handeln und kontrollieren lassen kann. Egal, ob es sich um Privat- oder Berufsleben handelt, die Menschen, die mit mir zusammen sind, haben kein leichtes Schaffen. Selbst vor Freunden mache ich keinen Halt und habe schon so manche Beziehung zerstört und niemand scheint zu bemerken, dass ich der Dorn in ihrem Fleisch bin. Im Gegenteil, man bittet mich sogar noch um Rat, den ich dann natürlich auch nach bestem "Gewissen" erteile. Wenn ich allein bin, hänge ich mir eine Decke um, setze mir einen kleinen selbst gebastelten Helm auf und schmiede neue fiese Pläne, wie so ein Bösewicht. Ich bin durch und durch ein schlechter Mensch und nichts auf der Welt ist mir heilig.

Beichthaus.com Beichte #00038282 vom 23.05.2016 um 17:11:05 Uhr (18 Kommentare).

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“Folge

Meine Erfahrungen als Heimkind

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Selbstsucht Schamlosigkeit Engherzigkeit Begehrlichkeit

Ich (m/35) bin in einer Jugendhilfeeinrichtung, kurz Heim, aufgewachsen. Dort hatte ich damals einen eher zweifelhaften Ruf als Schläger und auch als Frauenheld. Ich möchte beichten, dass ich den sieben Jahren von 13-20, die ich dort verbrachte (bis 20 wegen meiner Ausbildung), ca. 30-40 Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren zum Sex überredet und teilweise dazu genötigt habe, wenn auch nie mit richtiger Gewalt. Am Stolzesten war ich, wenn ich ein Mädel in ihrer ersten Nacht und natürlich als Erster geknackt hatte. Die anderen Jungs aus den Gruppen wollten zwar auch ab und an ran, aber wenn sich einer zwischen mich und eine Neue gedrängt hat, lag er danach heulend in seinem Zimmer, da kannte ich gar nichts.


Und die Mädchen dachten noch, ich hätte sie dann beschützt. Es lief immer gleich, ich sagte den Mädchen, sie sollten eine Stunde nach Beginn der Nachtruhe zu mir ins Zimmer kommen, nur ein Nachthemd oder Shirt mit nichts darunter an. Kamen sie nicht, weil sie Angst hatten oder eingeschlafen waren, schlich ich mich zu ihnen ins Zimmer. Abfuhren gab es natürlich, aber meine "Trefferquote" lag bei um die 80 Prozent. Und wenn keine Neue da war oder nicht wollte, ging ich halt zu irgendeinem anderen Mädchen. Ich hatte praktisch jede Nacht Sex, manchmal mit mehr als einer. Zudem gab es ein Mädchen, das fast genau so lange wie ich dort war und verzweifelt in mich verliebt war. Bei ihr musste ich nur sagen "Ich mag dich doch auch", schon bekam ich meine Befriedigung, mindestens per Hand oder Mund, meistens mehr. Sie war so ein bisschen das Mauerblümchen, nicht auffällig, aber eigentlich sehr süß, wenn ich heute alte Bilder betrachte. Eiskalt ausgenutzt habe ich sie. Ja, klingt ganz toll, nicht wahr? Fand ich damals auch. Meine Erzieher natürlich nicht.

Als ich 16 wurde, dachten meine Erzieher, mir wenigstens insofern Grenzen setzen zu können, dass sie mir drohten, wenn ich noch einmal ein Mädchen unter 14 anrühre, gehe ich in den Knast. Drei Tage später bekamen wir eine 13-jährige Notaufnahme, welche ich drei Stunden nach ihrer Einlieferung entjungfert habe. Passiert ist außer ein paar Drohungen nichts. Ich war selbst den männlichen Erziehern mit 15 körperlich schon weitgehend überlegen und irgendwelche anderen Strafen wie Zimmerarrest und Ausgangssperre habe ich schlicht ignoriert. Wer sollte mich aufhalten? Da ich mich aber davon abgesehen ordentlich benahm, nie straffällig wurde und die Finger von Alkohol und den meisten Drogen ließ, waren sie schlichtweg machtlos und beide Seiten wussten das. Das nur als Beispiel, wie mein Leben dort so ablief.

Außerdem hatte ich viel mehr Geld als die anderen, da meine Eltern dachten, unsere familiären Probleme mit größeren Summen wiedergutmachen zu können. Ich konnte mir die Zuneigung der Mädels auch kaufen. Zigaretten, mal eine eingeschmuggelte Flasche Sekt, CDs, Süßigkeiten, teureres Deo, mal ein Top oder schöner BH, all das, was man im Heim nicht gesponsert bekommt. Während die anderen um die 80-100 Mark Taschengeld monatlich bekamen und nur ein oder zwei Mal im Monat nach Hause konnten, wurde ich jeden Freitag mit dem Auto geholt und kam nie mit weniger als 150 Mark am Sonntag wieder zurück ins Haus. Wöchentlich. Fuhr ich mal nicht, man musste sich da am Mittwoch schon entschieden haben, wurde mir das Geld überwiesen. Dass ich so nebenbei auch noch den Geldverleiher gespielt habe und so auch finanzielle Macht über die anderen hatte, ist klar. Ich bekam es schon zurück, denn ich war mein eigener Inkassoservice. 20 Prozent mehr als ich verliehen habe natürlich. Auch das konnten die Erzieher kaum bis gar nicht unterbinden.

Irgendwann, so mit 17, habe ich mich dann auch mal verliebt, konnte das "Neue knacken" aber trotzdem nicht lassen. Danach haben mich die meisten Mädchen nicht mehr interessiert oder ich war halt in einer normalen Art mit ihnen befreundet. Vorwürfe machte mir nie eine, obwohl ich bis heute zu vielen Kontakt habe. Nur ich selbst mache mir inzwischen welche. Denn was habe ich damals damit überspielt? Genau das, was ich auch ausgenutzt habe. Einsamkeit und Angst. Liebe Eltern, wenn es gar nicht mehr anders geht, vermeidet wenigstens, eure Mädchen in Heime zu geben, die koedukativ sind, also auch Jungs haben. Egal wie alt, wenn sie untenrum schon Haarwuchs hat, ist sie nach drei Tagen keine Jungfrau mehr. Garantiert! Ich weiß, dass es heute noch genauso ist, teils eher schlimmer, da dann auch noch gefilmt wird und Fotos rumgehen. Und ich denke auch, dass sich manche lieber für jemanden aufgespart hätten, der sie geliebt hätte.

Ich habe mich inzwischen bei allen Mädchen, die ich noch kenne bzw. an deren Namen ich mich noch erinnerte, und die ich finden konnte, entschuldigt. Ein bestimmter Heimkindersuchdienst war da eine große Hilfe. Viele sehen es nicht mal eng, ich bekam sogar zwei Angebote, es doch zu wiederholen, aber ich ging darauf nicht ein. Ein paar fanden es aus heutiger Sicht zwar nicht gut, aber sagten, man könne es nicht mehr ändern, und wenn es mir wichtig sei, nähmen sie meine Entschuldigung an. Einige haben aber auch nie zurückgeschrieben und eine zurecht nur das Wort für den hinteren Schließmuskel in Großbuchstaben und mit drei Ausrufezeichen dahinter. Ratet mal welche, ich habe sie gesondert erwähnt. Ja, das Mauerblümchen. Ich verstehe sie. Aus heutiger Sicht sogar sehr gut.

Mein persönlicher Knackpunkt kam kurz nach dem Abschluss, ich kam raus in die große Welt und musste schnell einsehen, dass ich nicht nur ein junger Niemand war, wie jeder nach der Lehre, sondern mich auch noch stärker beweisen musste als andere. Man traute mir nicht zu, in meinem Beruf dieselben Kenntnisse und Fachwissen zu besitzen wie einer, der in der freien Wirtschaft ausgebildet worden wäre. Auch meinen Eltern ging es damals finanziell bei Weitem nicht mehr so gut wie früher. Also hieß es entweder arbeiten oder in der Gosse landen, denn Hartz-IV und Mietgarantie gab es damals noch nicht, das Sozialamt sagte mir, Mietbeihilfe könne ich vergessen, da ich keinen Grund hätte, in meinem (gut gesuchten) Job nicht zu arbeiten und das Arbeitslosengeld hätte hinten und vorne nicht dafür gereicht.

Ich schuftete teils 16 Stunden bis zum Umfallen, um mich meinem neuen Chef, der mich angeblich nur genommen habe, weil er eine soziale Ader habe, zu beweisen. Und das gelang mir nach einem Jahr fast ohne Urlaub und insgesamt keinen 70 freien Tagen auch. Im Gegenteil, er bat mich sogar weniger zu arbeiten, da ich ihn erstens recht teuer kam und er zweitens überzeugt sei. Und das hat meine Einstellung und Macho-Art schnell abgeschliffen. Ich begann die Realität zu sehen und zu erkennen, dass mein Leben im Heim eine Illusion gewesen war. Sozusagen noch in Watte gepackt. Lange hatte ich die Zeit dann auch verdrängt, aber irgendwie kam und kommt es immer wieder mal hoch. Das Schreiben hier tut mir jedenfalls gut.

Ich lebe heute in einer glücklichen Beziehung, in der Sex zwar wichtig, aber bei Weitem nicht alles ist und habe einfach oft mit meinem Gewissen wegen damals zu kämpfen. Ich habe mit meiner Verlobten eine kleine Tochter mit jetzt gerade mal vier Jahren und würde es auch nicht so für sie wollen. Meine Verlobte und ich werden auch alles tun, um zu vermeiden, dass unsere Tochter jemals ein Heim als Insassin von innen sieht. Diese Vorstellung ist ein Albtraum. Ich habe all das auch mal einem Psychologen erzählt, wisst ihr, was der mir sagte? Ich solle mich doch nicht beklagen, denn ich hätte ja offenbar das Beste aus meiner Situation gemacht und die Zeit dort genossen. Ich sehe das aber anders. Ich habe Einsamkeit und das Fehlen eines gesunden Umfeldes kompensiert, und das auf Kosten anderer. Ich hätte ein Vorbild sein können, aber war ein Drecksack. Ich bitte daher um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038269 vom 21.05.2016 um 04:07:07 Uhr (13 Kommentare).

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