Der Haufen an der Schultür

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Ekel Unreinlichkeit Rache

Ich (m/24) habe als Kind einmal mit voller Begeisterung vor die Eingangstür einer Grundschule gekackt. Ich hockte mich vor die Tür und drückte, dass der Arsch knatterte. Dann wischte ich ab und klebte das Papier samt Erzeugnis an die Glastür. Ich erfreute mich an dem Gedanken, wie wohl der Gesichtsausdruck der ersten Lehrkraft gewesen sein muss, als sie meinen Haufen erspähte. Noch mehr erfreute es mich, dass der Hausmeister der Schule, den ich nicht leiden kann, meine Spuren beseitigen musste, inzwischen tut es mir aber leid.

Beichthaus.com Beichte #00038481 vom 10.07.2016 um 16:28:47 Uhr (11 Kommentare).

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134 Kündigungen

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Boshaftigkeit Verrat Rache Internet

Ich wollte beichten, dass ich regelmäßig auf Facebook nach fremdenfeindlichen Postings Ausschau halte und die Personen - sofern die Idioten ihr Profil öffentlich genug haben - bei ihrem Arbeitgeber anschwärze. Das Schöne: Jedes Mal bekomme ich Feedback vom Arbeitgeber und von bislang rund 144 "Anschwärzungen" habe ich es geschafft, exakt 134 Kündigungen durchzukriegen. Natürlich hat das inzwischen einen komischen Beigeschmack bekommen, wenn man bedenkt, dass Leute ihren Arbeitsplatz wegen mir verloren haben. Ich überlege daher, es komplett zu lassen. Irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei.

Beichthaus.com Beichte #00038463 vom 05.07.2016 um 20:49:18 Uhr (59 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Süßer Sambuka

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Boshaftigkeit Rache Schamlosigkeit

Ich (m) habe vor ein paar Monaten mit meiner Ex-Freundin ein besonderes Verhältnis (F ) gepflegt, und da sie eine wirklich abscheuliche Mutter und einen genauso schlimmen Stiefvater hat, habe ich mich entschieden, ihm seinen morgendlichen Espresso zu versüßen, den er regelmäßig mit seinem edlen Sambuka verfeinerte. Nun zu der Tat: Nachdem ich es meiner Ex nach allen Regeln der Kunst besorgte hatte, huschte ich, als sie im Bad war, in die Küche und dachte an ihre Mutter und diesen Mann, unter dem sie öfter leiden musste. Mir fiel direkt der heiß geliebte Sambuka ins Auge. Ich nahm also die Flasche, fügte dieser Spirituose meinen süßen Saft (von dem noch etwas in meinem besten Stück übrig war) hinzu und schüttelte die Flasche kräftig. Noch heute, wenn ich vorbeikomme, betrachte ich die Flasche, lache mir ins Fäustchen und schüttele sie kräftig.

Beichthaus.com Beichte #00038458 vom 04.07.2016 um 23:51:15 Uhr (17 Kommentare).

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Gebrauchtwagenhändler mit Traumwohnung

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Zorn Rache Falschheit

In meiner Wohngegend lagen immer mal wieder Kärtchen von einem Gebrauchtwagenhändler herum, die ungefragt unter jeden Scheibenwischer geklemmt wurden. Ja, ich weiß, er ist nicht schuld daran, dass sie von den Leuten einfach auf den Boden geworfen werden, aber es nervt einfach, wenn die ganze Gegend vollgespammt wird. Ich dachte mir, den Spieß könne man doch auch einfach umdrehen und fertigte ein paar Plakate mit einem unglaublich verlockenden Wohnungsangebot und der Telefonnummer des Gebrauchtwagenhändlers an, die ich an meiner Uni an das Schwarze Brett hängte. Es tut mir leid, dass ich einige Studenten Geld für einen nutzlosen Anruf gekostet habe, aber wahrscheinlich könnten sie wohl auch darüber lachen, einer Nervensäge eins ausgewischt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00038443 vom 01.07.2016 um 12:55:23 Uhr (13 Kommentare).

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Warum bleiben Mobber ungestraft?

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Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Rache Ignoranz Schule

Warum bleiben Mobber ungestraft?
Ich (w) möchte hier etwas beichten, was vor über zehn Jahren passiert ist, als ich noch zur Schule ging. Ich hatte damals ein paar lustige Schulkolleginnen, die meinten, Regeln des allgemeinen Anstandes und der Höflichkeit würden für sie nicht gelten. Sie mobbten nach Belieben andere, bedienten sich fröhlich an fremdem Eigentum, und wenn man sich als Geschädigter darüber beschwerte, bekam man nur zur Antwort: "Reg dich doch nicht so auf, ist doch nichts Schlimmes, du musst das locker sehen!" Ich hatte damals einen recht schönen Mantel, den ich gerne trug, und gute Schuhe für den Winter. Alsbald musste ich leider feststellen, dass besagte Damen es völlig in Ordnung fanden, in irgendwelchen Freistunden meinen Mantel und meine Schuhe zu entwenden, um damit die Schule zu verlassen. Wenn ich also ebenfalls die Schule verlassen wollte und nicht schnell genug war, stand ich ohne Straßenkleidung da, was natürlich besonders lustig war, wenn mein Unterricht früher endete und ich Mantel und Schuhe für den Heimweg gebraucht hätte. Ganz zu schweigen davon, dass meine Schuhe bei einer solchen Aktion beschädigt wurden.

Damit nicht genug, stahlen diese Kolleginnen auch gerne mal Stifte und Schulbücher, wenn sie ihre eigenen verschlampt hatten, und machten auch vor fremden Pausenbroten und Getränken nicht halt, was besonders an langen Tagen mit Nachmittagsunterricht nicht gerade erfreulich war. Langsam aber sicher begannen sich alle Geschädigten zu beschweren, die Lehrer meinten jedoch nur, wir sollten eben in der Schule keine allzu schöne Kleidung tragen und unsere Sachen nicht allein herumliegen lassen. Toll, die Diebinnen bekamen nicht einmal eine mündliche Verwarnung. Nach einigem Überlegen dachten wir uns etwas aus: Ich legte Reißzwecken in meine eigenen Schuhe, wenn ich sie in der Garderobe abstellte und eine Freundin, deren Mutter Krankenschwester war, besorgte Abführmittel, das wir in unsere eigenen Getränke füllten.

Wir waren nicht gemein, wir vergriffen uns im Gegensatz zu unseren Gegnerinnen nicht an fremdem Eigentum. Unser Gedanke war, dass man mit seinem Eigentum ja machen darf, was man will - wenn ich auf Reißzwecken in MEINEN Schuhen stehe, ist das wohl meine Sache. Und wer sich dran vergreift, hat dann eben Pech gehabt. Das mit dem Abführmittel zeigte leider wenig Wirkung, entweder hatten wir es zu gering dosiert oder die dummen Puten waren zu blöd um eine Verbindung zu uns herzustellen, meine Schuhe fand ich jedoch nach einer Woche ohne Reißzwecken, dafür mit einem kleinen Blutfleck im Inneren vor. Von da an wurde zumindest meine Kleidung in Ruhe gelassen und bald danach war dann auch schon das letzte Schuljahr zu Ende. Ich muss leider gestehen, dass es mir heute immer noch schwerfällt, Reue zu empfinden.

Beichthaus.com Beichte #00038415 vom 25.06.2016 um 22:52:06 Uhr (23 Kommentare).

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