Ein grauenvolles Wochenende

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Rache Peinlichkeit Ungerechtigkeit Bahn & Co.

Letztes Wochenende besuchte ich eine gute Freundin, die kürzlich ein paar Hundert Kilometer weit weggezogen ist. Ich hatte mich sehr auf unser Wiedersehen gefreut, und obwohl die Bahntickets mir eigentlich viel zu teuer waren, freute ich mich viel mehr auf ein paar schöne Tage und nahm ihre Einladung gerne an. Leider entpuppte sich die besagte Freundin als grauenhafte Gastgeberin: Essen gehen bezahlte ich für uns, dafür gab es bei ihr einfach nichts. Ich traute mich gar nicht, etwas dazu zu sagen, so irritiert war ich. Sie hingegen war schon oft bei mir zu Gast und wurde immer sehr von mir verwöhnt. Ich zählte schnell die Tage und Stunden bis zu meiner Rückfahrt, weil ihre Stimmung auch noch grottig war und ich mich sehr anstrengen musste, um sie bei Laune zu halten und das Beste aus meinem Aufenthalt zu machen. Innerlich war ich ziemlich enttäuscht von ihr.

Nun meine Beichte: Der mit Abstand schönste und beste Moment dieses blöden Wochenendes war, als ich auf der Rückfahrt im Zug endlich meine tagelange Verstopfung loswurde, dass es nur so donnerte. Und damit nicht genug, habe ich auch noch die Toilette verstopft. Das war mir noch nie passiert! Ein Schaffner kam gerade vorbei, als ich scheinheilig, aber endlich glücklich, herauskam, und machte knapp zehn Minuten lang erfolglos am Ort des Geschehens herum. Schließlich pappte er ein "Außer Betrieb" an die Toilettentür. Mich erfasste tatsächlich ein merkwürdiger Stolz! Im anderen Waggon gab es noch ein WC, also halb so wild. Das nenne ich mal ein armseliges Highlight!

Beichthaus.com Beichte #00038527 vom 20.07.2016 um 19:35:06 Uhr (10 Kommentare).

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Der weiße Hintern im Dixi-Klo

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Neid Peinlichkeit Trunksucht Rache

Vor einer Weile habe ich auf einem Festival (in ziemlich betrunkenem Zustand) eine böse Sache gemacht. Ich hatte schon die ganze Zeit eine asiatisch aussehende, schöne Frau beobachtet. Leider musste ich feststellen, dass sie natürlich einen deutschen Freund dabei hatte. Irgendwie war ich ganz schön neidisch auf ihn, zumal er auch noch ein bisschen dick war. Etwas später habe ich gesehen, wie ihr Freund in eine dieser Dixi-Toiletten ging, während sie wartete.

Irgendwie hatte ich dann den fiesen Gedanken, wie sie wohl guckt, wenn er mit der Toilette umfällt. Trotz der vielen Menschen hat keiner auf mich geachtet und ich habe ihn mit seiner Toilette zur Seite umgeworfen und bin hinter den anderen Toiletten in einem großen Bogen wieder nach vorne gegangen. Ich habe gesehen, dass dabei zu seinem Pech die Tür aufgegangen ist und man sah ihn auf dem Rücken liegen, die Beine nach oben mit runtergezogener Hose. Eigentlich sah man nur einen großen weißen Hintern mit zappelnden Füßen. Außer seiner Freundin, die ihre Hände vor das Gesicht gehalten hat, haben natürlich nicht wenige laut gelacht. Eigentlich wollte ich noch weiter bleiben und gucken, ob sie ihn wegen dieser peinlichen Situation erstmal stehen lässt. Bin dann aber selber weg. Im Nachhinein tut mir das Ganze schon leid, für ihn war es mega-peinlich. Ich glaube auch, dass er sich verletzt hat, weil er so lange gebraucht hat, um sich wieder aufzurappeln. Ich werde auf alle Fälle so etwas nie wieder tun. Es tut mir echt leid, ich habe sogar schon angefangen, in meiner Straße Müll aufzusammeln.

Beichthaus.com Beichte #00038518 vom 18.07.2016 um 12:49:01 Uhr (18 Kommentare).

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Der Haufen an der Schultür

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Ekel Unreinlichkeit Rache

Ich (m/24) habe als Kind einmal mit voller Begeisterung vor die Eingangstür einer Grundschule gekackt. Ich hockte mich vor die Tür und drückte, dass der Arsch knatterte. Dann wischte ich ab und klebte das Papier samt Erzeugnis an die Glastür. Ich erfreute mich an dem Gedanken, wie wohl der Gesichtsausdruck der ersten Lehrkraft gewesen sein muss, als sie meinen Haufen erspähte. Noch mehr erfreute es mich, dass der Hausmeister der Schule, den ich nicht leiden kann, meine Spuren beseitigen musste, inzwischen tut es mir aber leid.

Beichthaus.com Beichte #00038481 vom 10.07.2016 um 16:28:47 Uhr (11 Kommentare).

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134 Kündigungen

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Boshaftigkeit Verrat Rache Internet

Ich wollte beichten, dass ich regelmäßig auf Facebook nach fremdenfeindlichen Postings Ausschau halte und die Personen - sofern die Idioten ihr Profil öffentlich genug haben - bei ihrem Arbeitgeber anschwärze. Das Schöne: Jedes Mal bekomme ich Feedback vom Arbeitgeber und von bislang rund 144 "Anschwärzungen" habe ich es geschafft, exakt 134 Kündigungen durchzukriegen. Natürlich hat das inzwischen einen komischen Beigeschmack bekommen, wenn man bedenkt, dass Leute ihren Arbeitsplatz wegen mir verloren haben. Ich überlege daher, es komplett zu lassen. Irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei.

Beichthaus.com Beichte #00038463 vom 05.07.2016 um 20:49:18 Uhr (59 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Süßer Sambuka

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Boshaftigkeit Rache Schamlosigkeit

Ich (m) habe vor ein paar Monaten mit meiner Ex-Freundin ein besonderes Verhältnis (F ) gepflegt, und da sie eine wirklich abscheuliche Mutter und einen genauso schlimmen Stiefvater hat, habe ich mich entschieden, ihm seinen morgendlichen Espresso zu versüßen, den er regelmäßig mit seinem edlen Sambuka verfeinerte. Nun zu der Tat: Nachdem ich es meiner Ex nach allen Regeln der Kunst besorgte hatte, huschte ich, als sie im Bad war, in die Küche und dachte an ihre Mutter und diesen Mann, unter dem sie öfter leiden musste. Mir fiel direkt der heiß geliebte Sambuka ins Auge. Ich nahm also die Flasche, fügte dieser Spirituose meinen süßen Saft (von dem noch etwas in meinem besten Stück übrig war) hinzu und schüttelte die Flasche kräftig. Noch heute, wenn ich vorbeikomme, betrachte ich die Flasche, lache mir ins Fäustchen und schüttele sie kräftig.

Beichthaus.com Beichte #00038458 vom 04.07.2016 um 23:51:15 Uhr (17 Kommentare).

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