Meine Eltern sind Ärzte ohne Grenzen
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Ich habe nie verstanden, warum sie überhaupt ein Kind haben wollten. Fremde Kinder waren ihnen immer wichtiger. Fremde Kinder haben sie auch stets mehr geliebt. Letzteres haben sie immer bestritten, mir klargemacht, wie sehr sie mich liebten, doch nur diese Aussage bringt mir auch nichts. Jetzt hat meine Mutter Brustkrebs. Meine Eltern wollten mich unbedingt sehen. Ich will sie aber nicht sehen. Ich werde den Besuch nie vergessen, als ich etwa zwölf Jahre alt war, die Hoffnung auf Liebe durch meine Eltern noch nicht aufgegeben hatte, mich wahnsinnig gefreut habe, sie zu sehen - und dann ein halbes Dutzend kenianischer Kinder an meinen Eltern klebte und ich plötzlich ganz im Abseits stand. Zu dieser Zeit begann, meine Liebe abzukühlen. Man soll es nicht falsch verstehen, ich begreife gut, dass diese Kinder in sehr schlimmen Verhältnissen aufwachsen müssen. Doch ich fühle mich nicht weniger wichtig als sie.
Ich habe seit acht Jahren einen liebenswerten Partner - seit einem Jahr ist er mein Ehemann - und seine Eltern lieben mich über alles. Sie hätten gerne eine Tochter gehabt, haben drei Söhne, doch auch generell sind sie total liebenswert, aufgeschlossen und lustig. Die ganze Familie ist unfassbar lieb. Ich habe jetzt hier eine Familie und möchte nicht noch einmal enttäuscht werden. Sie haben sich damals entschieden, fremden Kindern anstelle von ihrem eigenen Kind ihre Aufmerksamkeit zu schenken und so soll es dann auch bleiben. Ich habe meinen Vater gebeten, keinen Kontakt mehr zu suchen und mich auch nicht über den Gesundheitszustand meiner Mutter zu informieren. Ich will mit ihnen abschließen. Mich hat es zwar getroffen, dass mein Vater geheult hat, aber warum haben sie das damals nicht verstanden?!