Freundlichkeit bei der Bank

20

anhören

Falschheit Boshaftigkeit Schamlosigkeit Arbeit

Ich (m/22) bin nun ausgebildeter Bankkaufmann. Die Ausbildung war der letzte Mist. Da hat man schon Abitur gemacht und kocht den halben Tag Kaffee, kopiert riesige Kreditakten und muss stets freundlich und zuvorkommend wirken. Die Ausbildung fand in einer Sparkasse statt, sodass ich mich besonders zusammenreißen musste, diese verkackten Hartz-IV-Empfänger anzulächeln, wenn sie am letzten Tag des Monats vorbeikommen, um ihre 437,13 Euro oder was auch immer abzuholen, die sich erst seit drei Minuten auf dem Konto befinden. Dass die sonst an dem Tag nichts zu tun haben, als alle zwei Minuten einen neuen Kontoauszug zu fischen, versteht sich von selbst. Trotzdem habe ich mich professionell verhalten und war stets bemüht, den Anschein zu erwecken, als würde mir der ganze Mist wirklich Spaß bereiten. Ich gestehe, dass es wohl mein eigener Fehler war, dass ich mir was anderes unter dieser Ausbildung vorgestellt hatte. Wie dem auch sei - hatte ich ein Übernahmegespräch und es ist entschieden worden, dass ich natürlich nicht übernommen werde. War mir eh egal, wollte sowieso studieren gehen. Gut, und weil mich die Kollegen alle so nett behandelt haben, habe ich mir gedacht, könntest du das Image der Spaßkatze doch auch mal richtig polieren.

Gesagt getan, ich hatte unheimlich Spaß an meinem letzten Arbeitstag: "Ich würde gerne einen Dauerauftrag einrichten." - "Mach doch!". "Ich würde gerne eine Überweisung tätigen." - "Tun Sie sich keinen Zwang an." "Ich würde gerne ein Konto bei Ihnen eröffnen!" - "Erzählen Sie das doch bitte jemanden, den das interessiert." "Ich würde gerne 100 Euro mitnehmen." - "Nein, tut mir leid, Sie sind definitiv zu fett dafür." Hat nicht lange gedauert, bis man sich an den Vorgesetzten gewandt hatte, aber egal: Hat riesigen Spaß gemacht, die halbe Stunde. Den Rest vom Tag habe ich freibekommen.

Beichthaus.com Beichte #00024615 vom 29.08.2008 um 16:03:31 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich will mehr!

17

Selbstsucht Trägheit

Ich habe keine Freunde, weil ich mich nie um andere kümmere, außer um mich selbst. Was ich allerdings im Nachhinein immer bedauere, bzw. mich selbst bemitleide! Ich masturbiere jeden Tag und das seit über 14 Jahren. Ich bin immer wieder mal in einer Beziehung. Die Längste über drei Jahre. Ab und zu gehe ich in ein Freudenhaus, auch während einer Beziehung. Ich habe durch meine Art des Lebens, die ich selbst Egomanie nenne, einen Charakter, der seinesgleichen suchen muss. Ich bin nie zufrieden oder glücklich. Will immer mehr, egal was es ist. Ich nutze gezielt andere unbewusst aus, um das zu erreichen was ich will, inkl. meiner Familie. Ich hatte sexuell mit Männern wie Frauen Schäferstündchen, wobei es mir eigentlich egal ist ob Männlein oder Weiblein, macht mich beides nicht richtig an. Ich bin so auf mich selbst fixiert, dass ich meine Umgebung teilweise als gar nicht real erlebe, sondern glaube, gleich erwache ich aus diesem Traum.

Beichthaus.com Beichte #00024605 vom 27.08.2008 um 17:53:30 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Ein Kind alleine im Bergwerk

12

Boshaftigkeit Dummheit Waghalsigkeit Arbeit Kinder

Vor einigen Jahren ist mir (m/39) etwas sehr Unangenehmes passiert. Ich arbeitete als Wache in einem Bergwerksgebiet in NRW. Eine Familie kam eines Tages vorbei, um die Minen und Anlagen zu besichtigen. Doch die Mutter bat mich, während der Führung auf den Kleinsten der Familie aufzupassen, da die Schächte für ihn zu gefährlich seien, usw.. Ich stimmte zu und die Familie folgte der Führung. Der kleine Rotzbengel hat jedoch nicht aufgehört zu flennen, herumzuschreien und blöde Fragen zu stellen. Das wurde mir dann doch zu viel und ich fluchte den Armen dermaßen zusammen, dass er stumm wurde. Da meine Schicht sowieso bald vorbei war, ließ ich ihn dann auf dem Ausladefeld stehen und entfernte mich pfeifend.

Im Nachhinein tat mir das ganze leid, da auf dem Ausladefeld große Maschinen herumfahren und Erze verladen. Wie ich ein paar Tage später erfahren habe, ist dem Knabe leider etwas zugestoßen, er wurde offensichtlich angefahren, aber trug nur leichte Verletzungen mit sich. Es bedrückt mich sehr. Die Eltern konnten jedoch nichts gegen mich tun, da ich ja nicht für die Kinderbetreuung verantwortlich bin. Mir wurde aber dennoch gekündigt.

Beichthaus.com Beichte #00024604 vom 27.08.2008 um 17:51:41 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kampf um einen miesen Ausbildungsplatz

31

Hass Hochmut Vorurteile Boshaftigkeit Engherzigkeit Medien Boostedt

Ich sehe mir gerade wieder meine aktuelle Lieblingssendung an. Darin geht es darum, dass jeweils drei sozialbehinderte Sonderschüler um einen "Ausbildungsplatz" kämpfen, den jeder Mensch mit einem IQ über der Zimmertemperatur nicht mit dem Hintern ansehen würde. Ich muss schon immer über die billige Charakterisierung am Anfang lachen. "XXXX ist die Kreative, YYYYY die Kämpferin und ZZZZZ das Küken!" Dabei müssen die Kindchen dann schlau, frech oder niedlich in die Kamera gucken. Richtig lustig finde ich es aber, wenn der oder die erste Pickelbratze rausfliegt. Dann fließen die Tränen, und die sowieso nur rudimentär ausgeprägte Fähigkeit zur Kommunikation verkommt zu einem Stammeln. Ich liege da schon am Boden. Dann aber erst die Aufgaben: Die designierte neue Putzfrau darf dann das Klo putzen und kotzt, weil sie glaubt, die braunen Flecken im Klo wären Kot. Dabei ist es Pudding. Oder es soll Hotelgästen ein Frühstück serviert werden, und man muss fünf Mal laufen, um es halbwegs richtig hinzukriegen.

Aber der Hammer war heute eine junge Dame aus Osteuropa, die in einem Wellness-Club arbeiten wollte. Sie sollte dekorieren, und als Test wankte ein Testgast aus der Sauna und brach mit einem gestellten Kreislaufkollaps zusammen. Man erwartet nun, dass das Personal springt und einem hilft, oder? Nein, die Pickelbratze machte cool mit dem Dekorieren weiter. Als Erklärung lieferte sie im dümmlich-Tonfall: "Ich mache halt immer erst eine Sache zu Ende." Aha, du dumme Sau, deine Dekorationen wären dir im Job also wichtiger als ein Menschenleben! Natürlich hat sie den Job nicht bekommen. Allerdings hat man ihr noch ein Praktikum angeboten. Vielleicht lernt sie ja doch noch, wie man ein Klo richtig putzt. Wenn ich mir so was ansehe, weiß ich, warum ich regelmäßig Service-Kräfte zum Heulen bringe oder für deren Entlassung sorge. Das ist übrigens meine Beichte: Ich hasse deutschsprachige Service-Kräfte!

Beichthaus.com Beichte #00024603 vom 27.08.2008 um 17:12:18 Uhr in Boostedt (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Der Beziehungsstatus im Internet

14

Zorn Ignoranz Verzweiflung Internet Ex Kissenbrück

Ich beichte hier für meinen Ex-Freund, der gestern ohne Grund mit mir Schluss gemacht hat - aber nicht persönlich, nicht am Telefon, nicht einmal per SMS, nein er hat einfach seinen Beziehungsstatus bei allen Communitys geändert. Er geht nicht ans Telefon, das Einzige, was er fertigbringt, ist, dumme E-Mails zu schrieben. Das finde ich ganz schön arm und ich wette, dass es ihm irgendwann richtig leidtut! Ich persönlich kann nur beichten, dass ich ihm tierisch gerne mal in die Eier treten würde!

Beichthaus.com Beichte #00024593 vom 27.08.2008 um 14:44:59 Uhr in Kissenbrück (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000