Gerede über Kinderkacke

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Aggression Hass Boshaftigkeit

Heute muss ich mal was los werden, sonst platze ich noch. Ich kann dieses Geschwafel von Frauen mit Kindern nicht mehr hören. Es kotzt mich total an. Ich selbst habe keine Kinder und möchte auch keine. Mir ist klar, dass eine Frau, die zwei oder drei Kinder hat, nur zu Hause rumsitzt und nur die Kinder um sich herum hat. Aber immer, wenn ich dann zu Besuch komme, kann - nein muss ich mir diese ganze Kinderscheiße anhören, und zwar über die ganze Dauer des Besuchs. Wie groß das Baby nun schon ist, wie schwer, welche Schuhgröße sie nun schon hat, was die Große in der Schule macht, wie die anderen Kinder es behandeln und was es wieder für Wehwehchen hat. Wie der Stuhl ist, hart oder weich, wenn er zu hart ist, dann bekommt die Kleine so Bauchweh. Arrgh. Ich bin leider Patentante geworden (der größte Fehler meines Lebens und ich mag Kinder eigentlich gerne) und ich sollte mindestens einmal die Woche bei der Kleinen vorbeischauen. Wenn nicht, bekomme ich eben einen Anruf, und da habe ich das gleiche Gelaber und das Gespräch dauert knapp zwei Stunden, in denen ich aber so gut wie nichts sage - oder sagen kann. Selbst wenn ich versuche, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken, werde ich einfach ignoriert und es geht munter weiter. Ich versuche oft, das Gespräch vorzeitig zu beenden und sage dann: "Also, ich muss jetzt los." Aber denkste! Keine Chance. Ich sage oft acht Mal also dann! Und dann kommt schon der nächste Bericht, das Kind X hat dies und jenes gemacht und Y hat wieder mal und in der Schule und so weiter. Hilfe! Man wird über jede noch so kleine Kleinigkeit informiert, wann das Kind gepupst hat oder einen Zahn bekommt oder wann die Kinder bei der Oma waren und warum sie da nicht mehr hin wollen.

Es nimmt kein Ende. Das erging mir aber mit all meinen Freundinnen so. Dann heißt es, komm vorbei - klar die Langeweile vertreiben - und wir quatschen etwas. Dann wird jedes Mal mit dem Kinderwagen um den Block gegangen und dann hören sie nicht mehr auf zu reden. Ohne Unterlass werden mir die Ereignisse des Tages erzählt, die Ereignisse der letzten Woche und der Nächte in denen das Baby schreit und ich sollte am Besten immer sagen, wie süß, wie wahnsinnig intelligent und wie wahnsinnig besonders doch dieses Kind oder die Kinder sind. Und das dann bei rund vier Freundinnen. Ich habe es so satt. Ich möchte mich so gerne mal wieder über normale Themen unterhalten und kann es so gut verstehen, dass die Männer dann viele Überstunden machen oder sich eine Andere nebenbei nehmen. Das Schlimmste ist, meine neue Freundin bekommt in vier Monaten ihr erstes Kind. Dann geht es wieder von vorne los. Dann heißt es wieder: Ist sie nicht das süßeste Baby, das du je gesehen hast? Ist sie nicht was Besonderes? Ist sie nicht goldig? Ist sie ihrem Alter nicht schon viel voraus? Und ich muss sagen: "Oh ja. Ein Wahnsinn. Noch nie habe ich ein so süßes Baby gesehen, das so intelligent und genial ist." Ich hasse es! Ich kann nichts mehr über Kinder hören. Kontakt abbrechen geht ja schließlich auch nicht. Und wenn man ehrlich ist, sind sie total beleidigt und fühlen sich unverstanden, diese armen Frauen. Argh!

Beichthaus.com Beichte #00024746 vom 15.09.2008 um 14:26:58 Uhr (40 Kommentare).

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Ein fairer Kampf: Katze vs. Kaninchen

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Engherzigkeit Zorn Tiere

Ich habe als Kind mit Absicht den Außen-Kaninchenstall der beiden nervigen und blöden Zwerg-Karnickel meiner Schwester offenstehen lassen. Nicht nur, dass ich oft dazu verdonnert wurde, die Viecher zu füttern und den Stall zu säubern, nein, auch nachts schlichen immer Nachbars Katzen darum, sprangen dagegen und machten fürchterlichen, schlafraubenden Lärm. Ich hatte also nur zwei Möglichkeiten: Alle Katzen zu töten, oder es auf einen fairen Kampf ankommen zu lassen - zwischen Zwerg-Karnickel und hungrigen Katzen auf Beutezug. Ich entschied mich für den ergebnisoffenen Kampf zwischen Katze versus Karnickel und lehnte die Luke nur leicht an. Tja, in dieser Nacht gab es ein aller letztes Mal Lärm in unserem Garten.

Beichthaus.com Beichte #00024713 vom 11.09.2008 um 12:28:28 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Der Dope-Schnorrer

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Drogen Dummheit

Ich (w/28) habe in meinen jungen Jahren täglich Dope geraucht. Meistens saßen wir dann mit mehreren Leuten zusammen. Nun war da einer, der hat uns immer tierisch genervt. Niemand konnte ihn leiden und stets schnorrte er sich bei den anderen durch ohne selbst mal etwas beizusteuern. Irgendwann fingen wir an, ihm alles mögliche in den Kopf zu stopfen, nur nicht Dope. Sämtliche Gewürze - der Rauch brennt tierisch in den Augen - später sogar zerkleinerte Hundehaare und Dreck aus einem Vogelkäfig. Er hat es seltsamerweise nie bemerkt und niemand von den anderen hat es ihm je gesagt. Jetzt, im Nachhinein, tut es mir ein bisschen leid.

Beichthaus.com Beichte #00024711 vom 11.09.2008 um 06:43:24 Uhr (15 Kommentare).

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Nickerchen im Wandschrank

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Trunksucht Trägheit Peinlichkeit Kinder Arbeit

Neulich habe ich mal wieder so richtig auf die Kacke gehauen - mit allen Schikanen. Das Problem war nur: Am nächsten Tag musste ich arbeiten. Als ich dann nach dem Mittagessen wirklich fast vom Stuhl gefallen bin, habe ich beschlossen, dass ich jetzt schlafen muss. Großartige Idee! Zum Glück habe ich ein Büro für mich allein. Also Türe zu und - aber den Kopf einfach so auf den Schreibtisch legen ist ja auch kacke. Da kam mir die geniale Idee, es mir in dem großen Wandschrank gemütlich zu machen. Der hatte links unten ein etwas größeres Fach. Nicht gerade das Hilton, aber ich war so im Eimer, das war mir so etwas von egal. Ich habe nur noch den Sandmann gesehen, wie er mir zuwinkte und bestätigend mit dem Kopf nickte. Also ab geht es: Ein paar Regalfächer raus, schön unten reingesetzt und zusammengekauert. Beim Schäfchen zählen kam ich nicht einmal mehr bis drei. Während ich friedlich in meinem Himmelbett schlief, ging es in der Firma gut ab. Alle suchten mich. Aber nicht, weil ich sonst immer so wichtig bin. Nein, bei Gott nicht. Sondern weil ich einen kleinen Vorstellungs-Vortrag über unsere Firma vor Sechst-Klässlern halten sollte.

Normalerweise brauche ich zum Vorbereiten für so etwas zwei, drei Stunden. Tja die verbrachte ich gerade im Wandschrank meines Büros. Nachdem unsere Sekretärin anscheinend zum fünften Mal in meinem Büro vorbeisah, brachte sie einfach die knapp 20 Kinder mit herein und sagte, sie sollen hier warten, sie schaue, was sie machen kann. Irgendein Kind, dieses Drecksbalg hat mich dann schnarchen gehört und die Tür einen Spalt aufgemacht. Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, ahnungslos aufzuwachen und dann ca. 15 kreischende Mädels zu sehen, die einem das Trommelfell schier zum Zerbersten bringen? Schlussendlich hat mein Kollege den Vortrag gehalten, dafür musste ich eine Woche jeden Tag für ihn Überstunden machen. Abmahnung, aber den Job hab ich immer noch! Hach ich liebe Kinder!

Beichthaus.com Beichte #00024702 vom 09.09.2008 um 23:08:50 Uhr (43 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vom Arbeitstier zum Faulenzer

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Faulheit Trägheit Verzweiflung

Bisher war ich (m/32) immer auf der Sonnseite des Lebens. Ich bin voll und ganz in meinem Beruf aufgegangen. Die Folge waren Beförderungen und mehrere Umzüge. Ich entfernte mich so immer mehr von Familie und Freundeskreis. Nach acht gemeinsamen Jahren hatte meine Freundin die Nase voll und zog nicht mehr mit, was dann letztendlich auch die Beziehung zum Scheitern brachte. Nach dem Trennungsschmerz stellte ich dann fest, dass ich außer meinem Job nichts mehr hatte. Ich überlegte lange hin und her, was ich dagegen tun könnte. Aber irgendwie fehlten mir immer die Ideen und auch die Motivation mit meiner knappen Freizeit was Sinnvolles anzufangen. Die Lösung schien mir einfach und ich kündigte meinen Job. Mein Chef bot mir daraufhin eine saftige Gehaltserhöhung. Dieses Angebot nahm ich zunächst an, jedoch in den folgenden drei Monaten kam ich auch keinen Schritt weiter und kündigte wieder. Jetzt sitze ich bereits seit etwas mehr als einem Monat untätig zu Hause.

Ich glotze Fernsehen, höre Musik, surfe im Internet und lebe so in den Tag hinein. Statt mich um Angelegenheiten wie Krankenversicherung zu kümmern, rechne ich lieber, wie lange ich mit meinen Ersparnissen durchkommen kann und was der Verkauf des Autos einbringen würde. Ich beichte nun, dass ich mich innerhalb kürzester Zeit vom Arbeitstier zum trägen Faulenzer verwandelt habe. Aber irgendwie bin jetzt auch nicht glücklich. Irgendwie hatte ich mir das ganz anders vorgestellt. Es war wahrscheinlich sehr dumm von mir, meinen guten Job für dieses Schnapsidee aufzugeben und jetzt kann ich nicht mal mehr den Job für meine Unzufriedenheit verantwortlich machen. Ein Teufelskreis!

Beichthaus.com Beichte #00024699 vom 09.09.2008 um 22:02:25 Uhr (13 Kommentare).

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