Die asoziale Freundin

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Feigheit Zorn Hass Falschheit

Ich (w/23) hasse die Partnerin meiner besten Freundin. Als meine beste Freundin mir vor knapp neun Monaten erzählt hatte, dass sie sich verliebt hatte und ihre Gefühle auch erwidert werden, habe ich mich riesig darüber gefreut, dass sie endlich mal eine vernünftige Frau gefunden hat, die sie so nimmt, wie sie ist. Dann lernte ich die Freundin kennen und dachte zuerst nichts Schlimmes. Bis sie den Mund aufgemacht hat. Sie sprach wie der letzte Asi, beschwerte sich über alles und jeden, und bekam ihren dämlichen Köter nicht in den Griff, der einen bei jeder Gelegenheit anspringt und vollsabbert. Eine normale Unterhaltung war und ist bis jetzt mit ihr auch gar nicht möglich, da sie alles, was man sagt, in den Dreck zieht. Selbst wenn es Grund zur Freude gibt, wie beruflichen, akademischen, romantischen Erfolg, oder gar eine Schwangerschaft, gönnt sie es nicht mal ihren eigenen Freunden. Wundert sich aber, dass manche Leute sich von ihr abwenden.


Sie ist rassistisch, sagte offen, dass sie Dunkelhäutige, Menschen aus dem Orient und Asiaten hasst, weil sie nicht in ihr Bild passen, hält sich für etwas Besseres und Klügeres, obwohl sie mit ihren fast 30 Jahren keine Ausbildung abgeschlossen hat, während ihre Partnerin sich als Krankenpflegerin mit 21 Jahren den Arsch abarbeitet. Zudem hat sie kein Verständnis dafür, dass ihrer Partnerin ihre Familie wichtig ist, und wirft ihr vor, sie an die letzte Stelle zu stellen, obwohl sie ihren verzogenen Hund wie ein kleines Kind behandelt. Und irgendwie sieht meine beste Freundin sie nur durch die rosarote Brille und hat die ganzen schlechten Charakterzüge noch nicht bemerkt. Auch ihr Verhalten hat sich geändert - zwar nicht extrem, aber besonders auffallend. Früher hat sie immer gesagt, was sie denkt, egal was sie für Kritik einstecken musste. Aber seit einem gewissen Zeitraum stimmt sie nur ihrer komischen Freundin zu, um Konflikte zu meiden, geht ihren Hobbys nicht mehr nach und ist irgendwie ängstlicher und verletzlicher geworden. Noch habe ich mich nicht getraut, ihr zu sagen, dass ich ihre Freundin ätzend finde, weil ich nicht weiß, wie ich das anstellen soll, ohne unsere Freundschaft zu zerstören. Ich schäme mich wegen meiner Feigheit, dass ich mich nicht traue, meiner besten Freundin die Wahrheit zu erzählen. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00035887 vom 09.06.2015 um 00:55:55 Uhr (13 Kommentare).

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Pascal, bist du das?

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Lügen Verrat Engherzigkeit Telefon

Ich bin vor einiger Zeit ausgezogen - in eine WG - und habe natürlich erst einmal den Telefon- und Internetanschluss geklärt. Dabei habe ich eine vorgeschlagene Telefonnummer einfach übernommen, so viel zur Vorgeschichte. Die neue Nummer kannte eigentlich bisher nur meine Mutter, deswegen ging ich verwundert ran, als ich eine andere Nummer sah. Begrüßt wurde ich mit "Hallo Pascal", weswegen ich, was schon mal passiert, über das Verwählen aufgeklärt habe. Da einige Tage vorher sich schon einmal jemand verwählt hatte, habe ich gesagt falsche Nummer und tschüss. Die Dame am Telefon hat mich aber nicht ernst genommen und meinte nur "Calli, verarsch mich nicht". Nachdem ich auf laut gestellt habe und voller lachen meinen Mitbewohner gebeten habe, Hallo zusagen, damit sie merkt, dass sie vielleicht eine alte Nummer hat, meinte mein Mitbewohner lustigerweise "Oooh Pascal, verarsch sie doch nicht."


Ich habe dann gesagt sie solle die Nummer noch einmal überprüfen und aufgelegt. Fünf Minuten später ruft sie wieder an, und als ich mich mit meinem richtigen Namen gemeldet habe, also nicht Pascal, meinte sie: "Och komisch, wieder falsch?" Natürlich ist es kein Wunder, dass der gleiche Eumel ans Telefon geht, wenn man die gleiche Nummer erneut anruft. Mittlerweile gehe ich immer mit "Pascal, Hallo?" ans Telefon, wenn sie anruft, und halte Small Talk. Ich weiß bereits einige Vornamen, sodass sich das Rätsel immer weiter zusammenfügt. Manchmal rufe ich abends auch an, stelle das Gespräch mit meinem Mitbewohner auf laut, und muss mich zusammenreißen, um nicht loszuschreien vor Lachen. Auch anderen habe ich Zusammenschnitte davon vorgespielt, die sich nicht mehr einkriegen konnten. Mein Mitbewohner hat die Befürchtung, dass diese Frau komplett irre ist und uns irgendwann mit einem Messer heimsucht. Ich wurde sogar am Telefon mehrmals gefragt, wieso meine Stimme so komisch klingt, aber selbst danach wurde mir nur gesagt, ich höre mich immer mehr wie "Michael" an. Ein bisschen leidtut mir das schon, nicht dass die wirklich irgendein Handicap hat und Pascal der Pfleger ist, aber das ist so unglaublich lustig, dass ich das so lange machen werde, bis es auffliegt. Und ich vermute, dass das nie passieren wird. Sollte ich damit aufhören? Ich meine, ich habe wirklich fünf Mal gesagt, dass sie eine alte Nummer hat.

Beichthaus.com Beichte #00035882 vom 07.06.2015 um 23:04:02 Uhr (8 Kommentare).

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Er zerstört unsere Freundschaft!

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Selbstsucht Engherzigkeit Boshaftigkeit Ignoranz

Ich (w) kann den Freund meiner besten Freundin nicht ausstehen. Meine beste Freundin und ich sind uns in unglaublich vielen Dingen sehr ähnlich und denken meistens ein und dasselbe. Seit er da ist, verstehen wir uns gar nicht mehr gut, denn ich fühle mich vernachlässigt und sie fühlt sich vermutlich nicht verstanden. Ich wusste lange Zeit auch gar nicht, dass sie zusammen sind, was mich zudem auch noch sauer macht, weil sie mir sonst alles erzählt und sich noch nie jemand einfach zwischen uns gestellt hat. Wir haben uns sonst auch noch nie gestritten. Naja, jedenfalls ist da jetzt dieser Typ - ich finde ihn sterbenslangweilig, er muss dauernd von ihr bespaßt werden, weil er sich sonst mit keinem von uns richtig unterhalten kann, was wiederum bedeutet, dass sie praktisch dauernd neben ihm stehen muss, damit er sich nicht langweilt. Ich verachte sie zutiefst für ihr Verhalten, weil ich sie sonst eigentlich als sehr willensstark, attraktiv und witzig einschätze und er ein ziemlicher Loser ist. Sie findet alles, was er tut, total faszinierend und meint, er sei uns total ähnlich - dabei ist er das komplette Gegenteil von uns und ich glaube, sie wünscht sich nur, dass wir mehr so wären wie er, wobei eigentlich keiner so sein will.


Dann gab es jedenfalls diesen etwas größeren Streit, der praktisch konsequenzlos war, da ich klein beigegeben habe. Mir ist klar, dass sie früher oder später Schluss machen wird und ich weiß jetzt schon, dass ich in dieser Zeit keinerlei Rücksicht auf ihre Gefühle nehmen werde, einfach nur, um mich an ihrem jetzigen Verhalten zu rächen. Das ist schon einmal ein Part der Beichte, denn es tut mir jetzt schon sehr leid, sie ist nun mal meine beste Freundin und ich habe sie sehr lieb. Part Zwei ist, dass ich es ihrem Freund auch nicht gerade leicht mache. Ich rede absichtlich eigentlich gar nicht mit ihm, wenn er etwas sagt, tue ich so, als hätte ich es wegen seines schlechten Deutsch nicht verstanden und wenn er oder sie von etwas, das er mag, erzählt, hasse ich es aus Prinzip und halte immer dagegen. Ich weiß, dass dieses Verhalten absolut kindisch ist, aber ich bin ein Mensch, der Leuten nicht vorgaukeln kann, dass man sie mag. Meine beste Freundin weiß das auch sehr gut. Leider kann ich ihn auf den Tod nicht ausstehen, sie denkt immer noch, dass es daran liegt, dass ich mich vernachlässigt fühle, allerdings finde ich einfach, dass er der uninteressanteste Mensch ist, den ich je getroffen habe. Ich bitte um Absolution für dieses kindische und später vermutlich auch herzlose Verhalten und außerdem hoffe ich, dass die beiden mir die absolut fiesen Beleidigungen und Beschimpfungen, die ich mir zu jeder Zeit denke, verzeihen können!

Beichthaus.com Beichte #00035880 vom 07.06.2015 um 21:08:05 Uhr (12 Kommentare).

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Ich fahre mein Leben an die Wand!

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Verzweiflung Faulheit Trägheit Falschheit

Ich bin jetzt 21 Jahre alt und habe das Abitur im zweiten Anlauf geschmissen. Auch den Bund habe ich nach einem Jahr hingeschmissen und stehe jetzt auch noch kurz davor, meine Lehrstelle zu verlieren. Wenn sich eine Sache durch mein Leben zieht wie ein roter Faden, dann ist es Faulheit. Und vielleicht Selbstsabotage. Dabei sollte ich eigentlich ein Familienunternehmen in dritter Generation übernehmen. Leider bin ich einfach unglaublich faul. Faul, träge und ich manipuliere auch noch gerne die Leute um mich herum. Ich habe manchmal das Gefühl, überhaupt keine Empfindung für irgendwas oder irgendwen zu haben. Mit Weibern läuft es bei mir auch nicht. Nach einer Hochphase in meiner Zeit von 15 -18 Jahren stehe ich hier mit nichts. Ich habe mich immer für einen von den Coolen gehalten, ohne zu merken, wie kalt und tot ich innerlich war. Ich schaffe es nicht einmal, mir täglich die Zähne zu putzen. Ich bin ein verfluchter Versager und werde wahrscheinlich nicht einmal diese Lehre schaffen, denn ich habe schon Aufschub bekommen. Ich habe absolut keine Ahnung, was mal aus mir werden soll.

Beichthaus.com Beichte #00035878 vom 07.06.2015 um 16:18:26 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Höschen-Geruch des Grauens

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Ekel Fetisch

Ich hatte einst einen Höschen-Tick. Jede Freundin oder Geliebte, deren Geruch und Geschmack ich mochte, bat ich, ein frisches Höschen zwei Stunden zu tragen, dabei möglichst erregt zu sein - dafür sorgte ich auch gerne durch Anfassen selbst - und es mir dann zum daran riechen und onanieren dazulassen. Ich schreibe aber nicht umsonst in der Vergangenheitsform. Denn meine letzte Affäre hatte etwas an sich, das ich so noch nie erlebt habe. Als ich, nachdem sie zwei Tage weg war - andere "funktionierten" so bis zu 4 Wochen - ihr Höschen aus dem Frischhaltebeutel holte, überkam mich der Gestank des Grauens. Sie selbst meinte, sie empfände ihren Geruch nach einiger Zeit als leicht unangenehm, aber das hatte ich vorher schon öfter gehört.


Aber das? Ein Fischmarkt, über den ein Essigregen niederging und noch andere, kaum bis gar nicht definierbare Gerüche drangen in meine Nase ein und klopften auch sofort im Rachen an. Ich übergab mich explosionsartig über meine Hände, den Slip, meine Beine und in die heruntergelassene eigene Hose. Da ich im Grunde aber jemand mit derbem Humor bin, musste ich trotzdem so lachen, dass am Ende ein Nachbar der wohl die Würgegeräusche und das Lachen hörte, mich anschrieb, ob ich grade am Sterben wäre und Hilfe bräuchte. Naja, das Aufwischen war nicht das Angenehmste, aber ich habe es überlebt. Seitdem bleibe ich, was riechen und ablecken angeht, aber lieber beim lebenden Objekt.

Beichthaus.com Beichte #00035870 vom 06.06.2015 um 14:07:02 Uhr (10 Kommentare).

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