Mein Chef weiß, dass ich ihn bestehle!

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Diebstahl Selbstsucht Schamlosigkeit Arbeit Baden-Baden

Ich habe in den letzten Monaten in meiner Firma Büromaterialien im Wert von mehreren hundert Euro mitgehen lassen. Teils für den Eigenbedarf, teils (Druckerpatronen) weiterverkauft. Ich bin mir fast sicher, dass mein Chef davon weiß. Allerdings bin ich ihm scheinbar als Mitarbeiter zu wertvoll.

Beichthaus.com Beichte #00026219 vom 07.05.2009 um 10:34:23 Uhr in 76530 Baden-Baden (Markgrafenstraße) (12 Kommentare).

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Fotos auf dem Klo

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Ekel Schule Gaildorf

Ich habe meinen Freund, ohne dass er es wusste, in der Schule beim Kacken fotografiert und habe dann das Foto ans Schwarze Brett gehängt. Zum Glück sieht man sein Gesicht nicht und man kann nur erahnen, wer es sein könnte. Aber er selbst hat sich natürlich sofort erkannt!

Beichthaus.com Beichte #00026216 vom 06.05.2009 um 22:14:10 Uhr in 74405 Gaildorf (Schloßstraße 24) (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Rutschige Kotze

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Trunksucht Peinlichkeit Ekel Lügen Stuttgart

Letzten Sommer waren wir in mehreren Clubs feiern. Ich (w/19) war sehr betrunken (könnte schon fast eine Untertreibung sein), und musste noch auf die Toilette, habe dort dann den Boden vollgekotzt. Ich wollte dann wieder raus, bin aber in meiner eigenen Kotze ausgerutscht und voll reingeflogen. Als nach 30 Minuten meine Freunde kamen und mich gefunden haben, behauptete ich (und das tue ich bis zum heutigen Tage), dass dies nicht meine Kotze war und ich da ausgerutscht bin, als ich die Tür aufgemacht habe. Sorry Mädels.

Beichthaus.com Beichte #00026215 vom 06.05.2009 um 21:14:32 Uhr in 70174 Stuttgart (Breitscheidstraße 12) (18 Kommentare).

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Der behinderte Bastian

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Ignoranz Engherzigkeit Niederlande

Meine schlimmste Sünde ist eher eine sehr traurige Schande. Eine Schande, für die man zwar niemanden wirklich verantwortlich machen kann, aber die dennoch hätte verhindert werden können. Vor genau vier Jahren hatte mein guter Freund Bastian einen schweren Autounfall zusammen mit seiner Freundin. Mit 180 km/h auf der Autobahn. beide überlebten. Bastians Freundin hatte wie durch ein Wunder keine Verletzungen... aber Bastian. Nach einem Jahr im Koma, die Diagnose: Querschnittsgelähnt.

Der gute Bastian gab nicht auf und machte jeden Tag Fortschritte. Er schaffte es wieder zu laufen. Aber die für uns so verständliche Lautsprache, fehlte Bastian plötzlich. Das machte ihm das Leben schwer. Außerdem hatte er alle seine Freunde verloren, zu denen auch ich zählte. Niemand von uns kümmerte sich mehr um Bastian, der vor dem Unfall ein fester Bestandteil von uns war. Er war für uns einfach behindert. Obwohl er so riesige Fortschritte machte.

Im Kopf war Bastian klar. Aber wir konnten einfach nicht mehr mit ihm reden. Er war den ganzen Tag allein und verbrachte seine Zeit mit seiner Gitarre. Niemand konnte es ahnen. Niemand konnte wissen, wie es in ihm aussah. Niemand dachte drüber nach, bis er sich umbrachte. Er brachte sich um, weil er alleine war und wir waren schuld, weil wir ignorierten. Eine traurige Sünde aus der jeder von uns fürs Leben gelernt hat.

Beichthaus.com Beichte #00026213 vom 06.05.2009 um 15:31:24 Uhr in Niederlande (Sophiastraat, 9724 Groningen) (30 Kommentare).

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Exotischer Heuschnupfen

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Schamlosigkeit Dummheit Berlin

Exotischer Heuschnupfen
Seit meiner frühsten Kindheit verbringe ich jedes Frühjahr mit roten Augen, tief verschnupfter Nase, angeschwollenem Gesicht und krächzender Stimme. Kurz und knapp: Heuschnupfen. Hat damals sogar für eine Ausmusterung gereicht. Im Laufe der Jahre habe ich deswegen eben diese Jahreszeit hassen gelernt, die alle anderen Menschen so sehr lieben. Aber nun kam endlich meine Rache. Mein kurzer Triumph. Folgende Situation: Ich stehe, aufgequollen, verschnupft, mit rot unterlaufenen Augen, mich vor mir selbst ekelnd, im Treppenhaus eines bekannten Kaufhauses und warte auf den Aufzug. Ein Freund ruft an. Wir telefonierten nur ganz kurz, um ein Treffen zu bestätigen. Als wäre alles abgesprochen gewesen, verabschieden wir uns genau kurz VOR dem Moment, als die Aufzugtür sich öffnet. Ich erkannte meinen Moment der Rache! Ich ging einfach in den überfüllten Aufzug (7 Menschen, darunter Mutter mit Kinderwagen, Rentnerpaar und simulierte, immer noch das Handy am Ohr, ein Telefonat. Habe mich genau zwischen diese Spinner gestellt. Und Folgendes in mein Handy gequatscht:

"Jo, bin gestern nach Hause gekommen"
*Heuschnupfen-Nieser*
"Nee, in Frankfurt gelandet"
*HAAAAAAAAAAATSCCHIIIIIIIII*
*HEUSCHNUPFEN-TRÄNEN-AUSWISCH*
"Guadalajara"
*Hust*
"NEIN! Mexico!"

Bedarf es einer weiteren Erklärung, dass ich ab der nächsten Etage alleine im Fahrstuhl war? Sonderbar, wie die alle in der nächsten Etage quasi panisch rausgestürmt sind.

Beichthaus.com Beichte #00026206 vom 04.05.2009 um 22:08:47 Uhr in 10789 Berlin (Tauentzienstr. 21) (52 Kommentare).

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