Neue Liebe

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Fremdgehen Ehebruch Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft Wiesbaden

Ich (m/30) möchte beichten das ich meine Ehefrau, mit der ich seit 11 Jahren verheiratet bin, betrüge. Vor ungefähr einem Jahr hab ich im Internet eine Frau kennengelernt, ich hätte mir nie träumen lassen, das es eine solche Frau wirklich gibt. Wir verstehen uns wirklich super und das meistens sogar ohne Worte. Sie wohnt etwa 400 km von mir entfernt, ist aber schon zwei mal für mich hierher gefahren. Das erste Treffen war in einem Hotel und es war einfach nur wunderschön mit ihr, nicht nur der Sex, nein alles. Das zweite Treffen fand dann bei mir zu Hause statt als meine Frau auf Familienbesuch war. Sie war ganze 3 Tage bei mir und ich muss zugeben, dass das die wundervollste Zeit war, die ich seit langem erleben dürfte. Wir schreiben uns in jeder freien Minute und sehen uns per Webcam. Ja ich kann sagen, ich liebe sie, auch wenn ich schon lange nicht mehr an die Liebe geglaubt habe. Sie ist leider auch verheiratet und hat eine Tochter, möchte aber baldmöglichst in meine Nähe ziehen und ich dann zu ihr. So ist es geplant. Klar plagt mich auch das schlechte Gewissen, jedoch sind in den 11 Jahren so viele Dinge passiert, die einfach alles nur kaputt gemacht haben, ja mich sogar kaputt gemacht haben. Nun fange ich wieder an zu leben, ist das so schlimm? Warum ich überhaupt noch bei ihr bin, hat folgende Gründe. Erstens es existiert ein Kind welches zwar nicht mein leibliches ist, jedoch nur mich als Papa kennt, da er damals gerade knapp 1 Jahr alt war. Zweitens ist sie sehr jähzornig und ich habe Angst das sie eben durchdreht, ja sich womöglich etwas antut. Sie würde mir das Leben zur Hölle machen. Jedoch sind das alles Gründe sein Leben mit jemandem zu verbringen der einen nur kaputt macht? Bekomme ich eine Absolution von euch?

Beichthaus.com Beichte #00029210 vom 31.07.2011 um 18:06:27 Uhr in 65189 Wiesbaden (Wilhelmstrasse) (49 Kommentare).

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Zahl die Schulden

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Rache Maßlosigkeit Aggression Drogen Neuss

Ich hatte bis vor Kurzem einen sehr guten Freund, mit dem ich durch dick und dünn gegangen bin. In letzter Zeit häufte sich allerdings der Verdacht, dass dieser permanent Lügen über mich und Freunde verbreitet hat. Als ich dann von einer Bekannten von ihm nochmal alles bestätigt bekam, entschloss ich mich zu einer saftigen Rache. Da ich immer peinlichst genau darauf geachtet habe, dass ich Freunde nie in den Dreck ziehe oder schlechte Sachen über sie erzähle, sollte diese natürlich nachhaltig wirken.


Was folgte war mehr ein ausgearbeiteter Racheplan, den ich heute auch ein bisschen bereue. Es fing damit an, dass ich wusste, dass er zu Hause kiffte und es schon häufig großen Ärger deswegen gab. Ich kaufte also Gras für einen Zehner und warf in einer Nacht zum ersten Mal ein kleines Tütchen vor die Haustüre. Sein Vater, der Morgens immer mit dem Hund geht fand das Tütchen natürlich sofort und machte ihm "die Hölle heiß", wie er schockiert erzählte. Ein paar Tage später perfektionierten ein Joint im Garten und ein weiteres Tütchen vor der Haustür den perfiden Plan. Verständnisvoll nickte ich ihm zu, als er erzählte, dass es irgendwer anders gewesen sein muss und er jetzt deshalb kein Geld mehr von seinen Eltern bekommt. Gerne hätte ich das Spielchen weiter getrieben, hörte aber damit auf, bevor es zu auffällig wurde. Eigentlich tat er mir schon ein wenig Leid, allerdings erfuhr ich zwischendurch noch mehr Details, die mich dazu veranlassten, noch mehr anzurichten. Was eignete sich dazu mehr, als der bevorstehende 18. Geburtstag, der natürlich bei ihm zu Hause stattfand. Pünktlich ab 22 Uhr bestellte ich anonym die Polizei und versaute ihm so richtig seine Party, zu der er im Übrigen ein Auto geschenkt bekam.


Ich fühlte mich völlig ekstatisch, wenn ich nur an die Rachepläne gedacht habe und letztlich musste auch sein Auto dran glauben. Zitternd vor Angst, dass mich jemand entdecken könnte, ritzte ich in der Nacht "Zahl die Schulden" in den Lack, was natürlich bei ihm und seinen Eltern, die ihm nicht mehr glaubten, einen riesen Zoff verursachte. Wie es weiter gehen wird, weiß ich allerdings noch nicht. Nur eins ist für mich klar, aufhören werde ich nicht. Gut war allerdings, dass ich viel über Freundschaft gelernt habe und mich nun darauf besinnen kann, Freundschaften zu pflegen, die wirklich ehrlich sind.

Beichthaus.com Beichte #00029150 vom 12.07.2011 um 23:42:10 Uhr in Neuss (27 Kommentare).

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Der Hund namens Tampon

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Boshaftigkeit Rache Tiere

Ich (m) beichte, dass ich mich an einer guten Freundin gerächt habe. Aber eins nach dem Anderen. Der Aufzug in unserem Haus ist ziemlich alt und unzuverlässig. Er bleibt in, ich würde mal schätzen, 3 Prozent aller Fälle für circa 15 Sekunden stecken. Das ist wahrscheinlich jedem Bewohner schon einmal passiert und deshalb auch eigentlich kein wirkliches Problem für irgendjemanden. Als jedoch besagte Freundin, die davon nichts wusste, den Aufzug nahm, nachdem sie mich besucht hatte, geschah eben Beschriebenes. Sie geriet also ziemlich in Panik und ging, nachdem sie unten ankam, den Hausmeister, der ihr wohl begegnete, ziemlich an. Von wegen, sie würde die Polizei rufen, wenn diese Höllenmaschine weiter in Betrieb bliebe und dergleichen. Ich weiß nicht, ob der Hausmeister oder der Vermieter sich mit dem Problem wirklich beschäftigt haben oder den Aufzug einfach nur still gelegt haben.

Lange Rede kurzer Sinn: Dank der Freundin muss ich jetzt seit fast einem halben Jahr täglich mehrfach die Treppe benutzen. Ich wohne im zehnten Stock! Und vor 2 Monaten ergab sich die perfekte Gelegenheit. Die Freundin hatte sich mit ihrem Mann einen Welpen angeschafft, musste jedoch wegen privater Angelegenheiten (ihre Mutter ist wohl krank) für längere Zeit weg. Da ihr Mann beruflich sehr beschäftigt ist und meine Freundin gerade eine "berufliche Auszeit" nimmt und daher viel Zeit hat, nahmen wir den Hund bei uns auf.

Und nun endlich zu meinem Vergehen. Der Hund sollte tatsächlich Obama heißen, hörte doch noch überhaupt nicht auf diesen bescheuerten Namen. Also benannte ich ihn in "Tampon" um, rief ihn auch pro Tag bestimmt 20 mal mit diesem Namen und belohnte ihn, wenn er denn kam. Auch meiner Freundin erzählte ich, der Hund würde "Tampon" heißen und sie ließ sich noch über diesen bescheuerten Namen aus. Jetzt 2 Monate später hört er wirklich ziemlich gut auf den Namen und morgen holt ihn die Freundin wieder ab. Da werde ich ihr wohl gestehen müssen, dass der Hund jetzt einen neuen Namen hat.
Einerseits schmeiße ich mich jedes mal weg, wenn ich daran denke, wie sie ihn z.B. beim Gassi gehen ruft, andererseits habe ich ein schlechtes Gewissen, dass der Hund was von ihrer Wut abbekommt. Aber statt "Tampon" kann man ja auch "Anton" rufen, dann kommt er auch. So wie ich sie kenne, werde ich ihr aber wohl diese Idee verraten müssen. Das hat aber noch ein bisschen Zeit, denke ich.

Beichthaus.com Beichte #00029102 vom 30.06.2011 um 00:24:48 Uhr (16 Kommentare).

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Kettenreaktion

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Boshaftigkeit Waghalsigkeit Dummheit Vandalismus Kroppenstedt

Natürlich ist Alkohol nie eine Entschuldigung, aber wir waren in der Neujahrsnacht als Gruppe unterwegs. Hatten zuvor bei einem Kumpel zu Hause gut getankt, und sind circa 10 Minuten vor Mitternacht los zum Marktplatz. Wussten ja, dass dort immer die Hölle los ist. Jeder hatte einen riesigen Rucksack voll mit Böllern, Raketen und was weiß ich noch so alles. Jedenfalls waren wir alle schon aufgekratzt, dass ich auf folgenden dummen Gedanken kam: Mal sehen, wie weit mein Kumpel springen kann! Also flugs angeschlichen und einen China-Böller angezündet und bei ihm in den Rucksack reingesteckt. Allerdings hatte mein Kumpel ziemlich viel Glück. Geistesgegenwärtig wie er war, hat er den Rucksack runtergezogen und ist erst einmal ein paar Meter weg gesprungen. Gut so, denn die anderen Böller im Rucksack fingen Feuer und gingen einer nach dem anderen hoch. Damit war Silvester für ihn natürlich gelaufen. Damals fand ich das witzig, wenn ich heute allerdings darüber nachdenke, bin ich froh, dass ihm nix passiert ist. Christian, falls du das liest: Es tut mir wirklich Leid!

Beichthaus.com Beichte #00028975 vom 26.05.2011 um 22:57:32 Uhr in 39397 Kroppenstedt (Marktplatz) (17 Kommentare).

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Meine Stiefmutter

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Hass Engherzigkeit Familie

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich meine Stiefmutter aus tiefstem Herzen hasse. Diese Frau macht mir mein Leben schon seit gut 10 Jahren zur Hölle und langsam halte ich das wirklich nicht mehr aus. Da meine leibliche Mutter nicht mehr lebt sollte man ja eigentlich meinen, dass meine Stiefmutter deshalb umso liebevoller ist - aber genau das Gegenteil ist der Fall. Zwar ist sie mir gegenüber noch nie handgreiflich geworden, aber seelisch macht sie mich kaputt. Sie macht mich fertig wo es nur geht und meinen Vater scheint es nicht sonderlich zu interessieren. Deshalb merke ich in letzter Zeit immer mehr, wie sich auch ihm gegenüber immer mehr negative Gefühle entwickeln. Eigentlich möchte ich das nicht, aber indirekt habe ich ihm das ganze ja zu verdanken.
Ich hoffe, bald endlich ausziehen und ruhiger leben zu können. Und gewiss werden meine Stiefmutter und leider auch mein Vater die Konsequenzen für ihr Verhalten tragen. Seine Enkelkinder zumindest wird er später niemals in Gegenwart dieser Frau zu Gesicht bekommen. Sorry, Papa! Und dir, lieber Stiefmama, wünsche ich nur das Schlechteste! Gottes Mühlen mahlen langsam, aber stetig!

Beichthaus.com Beichte #00028931 vom 16.05.2011 um 11:25:03 Uhr (24 Kommentare).

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