Ich bin der Beste

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Hochmut Selbstsucht

Hallo!
Ich (17, m) möchte beichten, dass in meinem Leben bis jetzt alles sehr gut läuft. Ich lebe in einer wohlhabenden Familie, bin ziemlich gutaussehend, intelligent, begabt und die Frauen lieben mich. Habe einfach so ziemlich alles, was sich ein normaler Mensch wünschen kann.
Das Interessante daran ist: Ich besitze wahrscheinlich alle schlechten Charaktereigenschaften, die ein Mensch nur besitzen kann. Ich bin egoistisch, arrogant, geldgierig, rassistisch, sexsüchtig, eifersüchtig, gleichgültig, gefühllos, schadenfreudig, oberflächlich, überheblich, faul etc. Mir ist eigentlich noch nie etwas richtig Schlimmes passiert. Gott liebt mich einfach und ich hoffe, er wird mich auch weiterhin lieben. Ich bin der Beste. Danke oh Allmächtiger!

Beichthaus.com Beichte #00007295 vom 01.04.2006 um 09:59:06 Uhr (8 Kommentare).

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Das frühstück meines Bruders

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Selbstsucht Engherzigkeit Ernährung Familie

Ich habe gestern meinen Bruder das Frühstück weggegessen. Er weiß nichts davon und ich bin stolz drauf.

Beichthaus.com Beichte #00007292 vom 01.04.2006 um 07:23:20 Uhr (4 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Vor langer Zeit fremdgegangen

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Fremdgehen Selbstsucht

Ich bin fremdgegangen, vor langer Zeit. Bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00007264 vom 01.04.2006 um 00:12:37 Uhr (2 Kommentare).

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Neue Mail für meinen Freund

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Selbstsucht

Ich habe gerade mit einem Freund aus Langeweile eine neue E-Mail erstellt, welche den Namen einer aus unser Klasse enthält und mit dieser einige andere mit Unwahrheiten konfroniert. Im Verlaufe des Gespräches habe ich mit der Einschaltung des Vertrauenslehrers gedroht, worauf diese mächtig sauer wurden. Das wird Morgen übelst Ärger geben, wenn nicht sogar Verletzte. Wir freuen uns schon auf die Show - aber tief im Herzen tut es uns schon irgendwie leid.

Beichthaus.com Beichte #00007220 vom 31.03.2006 um 07:35:47 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Kaffee im Büro

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Feigheit Lügen Selbstsucht

Mein Ex-Chef war im Gegensatz zu mir – einem chaotischen Wassermann – pedantisch, ordnungsliebend und korrekt. Er hat seinem Leben ganz der Arbeit gewidmet. Er hasste unnötige Kommunikation und hatte uns verboten, Kaffee am Arbeitsplatz zu trinken, wohlweislich habe ich meinen Kaffee trotzdem am Arbeitsplatz getrunken, natürlich nur, wenn er nicht da war. Ich gebe zu, ich hatte große Probleme in Ernst zu nehmen, gab es doch soviel Wichtigeres im Leben und was ist schon einzuwenden gegen einen netten Plausch unter Kollegen und ein gemütlicher Kaffee am Arbeitsplatz?

Im Gegensatz zu meinem eigenen gebrühten Kaffee, den ich morgens durchaus hätte auch trinken können, liebte ich den Bürokaffee. Wie jeden Morgen bin ich auch an diesem einen besagten etwas später gekommen, die Zeit bei einem Schwätzchen mit dem Lieblingskollegen verbummelt und ein Tässchen Kaffee rauslassend, mit dem Hintergedanken, heute ist der Chef ja nicht im Haus! Das Telefon klingelte und ich rannte in mein Büro, stolpere über die Akten und SCHREI, NEIN nicht über die weiße Knitterbluse. Die Tasse fliegt im hohen Bogen gegen die Wand! SUPER, die Bluse ist gerettet - aber oh mein Gott. Das darf jetzt nicht wahr sein!

Die Wand war voll mit einem hellbraunen Kaffeefleck. Mein erster Gedanke: Wie erkläre ich das meinem Chef? Meine Entscheidung: am Besten gar nicht und retten, was zu retten geht! Ich eile in die Küche, versuche mir vor den Kollegen nicht anmerken zu lassen, die übrigens so brav sind und ihren Kaffee immer in der Küche getrunken haben, und holte einen Putzlappen! Ich kam mir derweil vor wie in einem schlechten Sketch, denn trotz intensivem Rubbeln wird es nur noch schlimmer. Meine Idee, mittags weiße Wandfarbe zu holen, verwerfe ich auch gleich wieder. Da kommt mir doch der rettende Einfall! Die Putzfrau, die muss jetzt herhalten!

Ich rufe meinen Chef an und sage: "Herr X, Sie werden es nicht glauben, aber ich habe doch tatsächlich heute morgen die Putzfrau erwischt, wie sie einen Kaffeefleck von der Wand weg machen wollte, sie wollte auch nicht so recht rausrücken, wie das passiert ist. Ich vermute ja mal, sie hatten noch jemanden dabei", selbstredend, dass mein Chef stinkesauer war. Was soll´s er wird sich schon wieder beruhigen, denke ich mir und war froh, dass ich doch so ein ideenreicher, kluger Mensch bin!

Ganz so glimpflich lief die Geschichte nicht ab. Er hat der Putzfirma gekündigt und die Putzfrau zusammen geschissen. Ich stand im Hintergrund, immer wieder den Kopf schüttelnd, mit schlechtem Gewissen. Aufgeklärt habe ich es aber nie!

Beichthaus.com Beichte #00007204 vom 31.03.2006 um 05:37:55 Uhr (5 Kommentare).

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