Schweinefleisch in der Moschee

34

anhören

Ignoranz Verzweiflung Kinder

Ich (w/31) bin zweifache Mama, eine türkische Muslimin und glücklich verheiratet. Mein Sohn ist sechs Jahre alt, seine kleine Schwester erst ein Jahr. Meinen Sohn habe ich in dem "Kindergarten"-Unterricht einer Moschee angemeldet, der jeden Samstag stattfindet, denn er soll nicht so unwissend aufwachsen wie ich. Diese Gruppe war aber auch echt schwer zu finden, die meisten Moscheen sind zu altbacken und spießig. Die kleinen Kinder sollen dort nur auf ihrem Platz sitzen und stur die Suren auswendig lernen - was natürlich total schwachsinnig ist. Aber am Ende habe ich diese bunte und fröhliche Gruppe gefunden, in der die Kinder viel singen, spielen und basteln. Als ich alles geregelt hatte, kam endlich der erste Samstag, an dem mein Sohn dort hingehen sollte und ich hatte vergessen, den Wecker zu stellen! Ergo habe ich verschlafen und beeilte mich dann wie eine Irre, nur um dann kurz vor dem Ziel zu bemerken, dass ich vergessen hatte, meinem Kleinen sein Frühstück zu packen. Da in der Nähe nur eine kleine Tankstelle war, dachte ich mir, dass ich ihm dort etwas zum Essen kaufen würde und damit wäre die Sache erledigt. Aber denkste! Der Ofen war defekt und sie hatten deshalb nur noch Croissants mit eingebackenen Würstchen. Schweinefleisch-Alarm! Da mein Kleine zu Hause aber nur seinen heißen Kakao runtergespült hatte, konnte ich ihn nicht ohne etwas zum Essen dort hinschicken. Tja, und so kam es, dass ich meinen kleinen Sohn mit einem Schweine-Wurst-Croissant in eine muslimische Moschee schickte.

Beichthaus.com Beichte #00032324 vom 30.11.2013 um 21:30:43 Uhr (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das Kameradenschwein

10

anhören

Engherzigkeit Falschheit Selbstsucht Boshaftigkeit Schule

Ich bin zwar kein Streber, aber ziemlich gut in der Schule. Und das, obwohl ich eigentlich nie Hausaufgaben mache. Wenn ich sie allerdings mal mache, lasse ich das ziemlich raushängen. Letztens wurden die Hausaufgaben von unserer Lehrerin kontrolliert - sie wollte Stichproben anhand einer zufälligen Zahl machen, die sie per Klassenbuch einem Namen zuordnet. Im Gesamten wollte sie drei verschiedene Ausarbeitungen hören. Nachdem sie dann schon sieben Nummern gezogen hatte, und niemand seine Hausaufgaben gemacht hatte, wurde ich gezogen. Ich las die Aufgaben vor und meine Deutschlehrerin wollte die Hausaufgabenkontrolle danach einstellen, scheinbar war sie recht genervt, weil niemand die Aufgaben gemacht hatte. Ich erinnerte sie dann jedoch lautstark daran, dass sie drei Aufgaben hören wollte. Die Anderen verdrehten natürlich die Augen, aber ich war richtig schadenfroh, als noch weitere Schüler einen Strich bekamen. Ich möchte deshalb beichten, dass ich ein richtiges Kameradenschwein bin - und dass ich den Blick der Lehrerin, wenn ein weiterer Schüler keine Aufgaben gemacht hat, so amüsant finde. Dabei ist es unser letztes Schuljahr und das werden wohl die Erinnerungen sein, die ihr von uns bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00032317 vom 29.11.2013 um 14:07:36 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Der Fachkräftemangel

13

anhören

Betrug Falschheit Lügen Selbstsucht Arbeit

Ich arbeite in der Personalabteilung bei einem etwas größeren Unternehmen. Hauptsächlich bin ich für die Einstellung neuer Mitarbeiter zuständig. Meine Beichte ist, dass ich viele Bewerber einfach ablehne, damit ich meinen eigenen Arbeitsplatz behalten kann. Würde mich ja selber entbehrlich machen, da es eigentlich überhaupt keine Vollzeitstelle ist. Außerdem setze ich die Anforderungen oft sehr hoch an, beispielsweise grundsätzlich Berufserfahrung, sonst bewerben sich die ganzen Hochschulabsolventen. Wenn mich dann jemand fragt, warum eine Stelle noch nicht besetzt ist, komme ich ihm meistens damit, dass die Leute keine ausreichenden Qualifikationen haben, und zeige ihm stellvertretend dafür ein paar richtig üble Bewerbungen. Das Schlimme daran ist, dass mein Chef davon durchaus etwas mitbekommt und auch schon mal der Presse gegenüber erläutert hat, wie schwer es für seine Firma ist, Facharbeiter zu bekommen. Es tut mir um die Bewerber leid, die unserer Firma mit viel Mühe Lebensläufe zuschicken, nur damit ich diese dann erst einmal verschwinden lasse. Bearbeitet werden eigentlich nur Bewerber, die telefonisch nachfragen, da bleibt mir keine andere Wahl, weil ich sonst auffliegen würde. Ich hoffe, dass ich es die nächsten dreißig Jahre so bis zur Rente schaffe.

Beichthaus.com Beichte #00032313 vom 28.11.2013 um 20:56:12 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Kundendienst meiner Anti-Aging-Creme

2

anhören

Engherzigkeit Maßlosigkeit Arbeit

Eine Art Telekomanbieter bei uns in der Schweiz hat neben der Hotline noch eine Chatfunktion zur Problembehebung und zur Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice. Immer, wenn mir bei der Arbeit langweilig ist, nehme ich Kontakt mit denen via Chat auf. Ich raube den Angestellten gut und gerne mal eine Stunde, indem ich mich ziemlich dämlich anstelle und Fragen zwei- oder dreimal stelle und so tue, als käme ich hinten und vorne nicht klar. Manchmal rede ich auch übers Wetter oder tue so, als ob ich "falsch verbunden" wäre, indem ich sie zum Beispiel über die neusten Aquarien, Autos, Hunderassen oder meine neue Anti-Aging-Creme ausfrage. Ich beichte hiermit, dass ich den Angestellten Zeit raube und beim Kundenservice sinnlos einen Angestellten besetze. Vielleicht sind in der Schweiz die Abopreise ja deshalb so hoch. In diesem Falle möchte ich mich auch bei den Kunden dieses Anbieters entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00032309 vom 28.11.2013 um 17:07:05 Uhr (2 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Mit der Chefin im Swingerclub

53

anhören

Schamlosigkeit Morallosigkeit Chef

Mit der Chefin im Swingerclub
Ich (m/34) arbeite in einer etwas höheren Position in einem bekannten Unternehmen. Da ich in besagter Position bin, muss ich auf mein Äußeres achten. Ich trage fast immer einen Anzug, oder zumindest etwas Gleichwertiges. Dazu muss ich noch erwähnen, dass ich sehr stark am ganzen Körper tätowiert bin. Keiner meiner Arbeitskollegen weiß das, obwohl ich schon fast seit sieben Jahren in dem Unternehmen arbeite. Ich habe eine Vorgesetzte, die weder Piercings noch Tattoos mag, was ich aus einigen Gesprächen schließen konnte. Aber ansonsten habe ich zu der Dame nicht viel Kontakt. Sie ist zwar meine Chefin und ich akzeptiere das - mehr aber auch nicht. Ich kann sie weder besonders gut leiden, noch hasse ich sie, und das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Aber das ist nicht alles - um das Ganze zu verstehen, müsst ihr wissen, dass ich mit meiner Freundin in unregelmäßigen Abständen in Swingerclubs gehe. Nicht, dass unser Sexleben langweilig wäre, aber hin und wieder sorgt das für den nötigen Kick. Wir laden dann noch eine dritte Person zum Sex ein oder vergnügen uns auch schon einmal alleine. Das tun wir aber nur im Swingerclub. Ansonsten sind wir uns treu. Damit wir nicht unbedingt jemandem begegnen, den wir kennen, fahren wir meistens in recht weit entfernte Clubs. Was ich jetzt beichten möchte? Tja, wir fuhren letztens in einen Swingerclub der auch etwas weiter entfernt war, da dort an diesem Abend eine Mottoparty stattfand. Jeder Mann musste eine Maske aufsetzen, während es den Frauen freigestellt war.

So weit, so gut. Doch leider war auch meine Chefin da. Ich wollte direkt wieder gehen und meine Freundin merkte natürlich auch, dass ich nervös war. Als ich ihr dann die Situation schilderte, lachte sie erst einmal herzhaft und überredete mich, doch dort zu bleiben, und Spaß zu haben. Ich werde jetzt nicht den ganzen Abend darlegen, nur so viel: Ich hatte an diesem Abend mit meiner Chefin im Doggystyle Sex. Ihr hat es gefallen, dem Gestöhne und den Kommandos nach zu urteilen. Aber das Beste an der Geschichte ist, dass sie mich nicht erkannt hat. Aufgrund der Maske und wohl auch wegen meiner Tätowierungen. Wer mich im Anzug sieht, kann sich oft nicht vorstellen, dass ich solche Tattoos habe. Und beim Geschlechtsakt hätte ich mich höchstens durch ein Stöhnen verraten können. Jetzt muss ich jedes Mal schmunzeln, wenn ich meiner Chefin begegne, aber sie hat sich verhalten wie immer und ich habe es ihr gleich getan.

Beichthaus.com Beichte #00032307 vom 27.11.2013 um 16:07:11 Uhr (53 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000