Blau um halb neun

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Trunksucht Maßlosigkeit Studentenleben

Weil das Wetter so schön war, habe ich beschlossen, dass endlich wieder Zeit für leckere Cocktails ist - also bin ich heute morgen ganz früh zum Einkaufen gefahren. Damit ich die ganzen leckeren Rezepte noch kann, habe ich beschlossen, gleich zu üben. Jetzt ist es gerade halb neun und ich bin total blau. Das darf bloß keiner erfahren! Nur: Wie komme ich jetzt zur Uni? Auto fahren sollte ich besser nicht mehr...

Beichthaus.com Beichte #00008371 vom 26.04.2006 um 18:03:23 Uhr (1 Kommentare).

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Unterwegs mit durchsichter Hose

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Fetisch Schamlosigkeit Waghalsigkeit

Wenn das Wetter schlecht ist, besonderes wenn die Luftfeuchtigkeit um bei 100 % liegt, trage ich immer eine transparente Regenhose, die man über die normale Hose zieht. Ich startete einmal, als ich etwas alkoholisiert war, ein Experiment: Ich zog mir bei strahlendem Sonnenschein einen Parka und die transparente Regenhose an (nichts drunter) und Gummistiefel!

So ging ich in die Fußgängerzone, ein Kumpel fuhr mich dort hin, um die Reaktionen der Mitmenschen zu beobachten. Viele merkten das gar nicht, andere sahen sehr genau hin, war ein irres Gefühl mal so richtig im Mittelpunkt zu stehen, ich glaube ich mache das jetzt öfter mal, immer andere Städte! Ich habe auch mal, nur um das Erscheinungsbild zu verändern, gelegentlich mal die Vorhaut zurückgezogen. Ich kann nur jedem empfehlen, das mal auszuprobieren, echt geil.

Beichthaus.com Beichte #00007601 vom 09.04.2006 um 05:14:38 Uhr (1 Kommentare).

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Luxusleben mit Hartz-IV

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Neid Hass Zorn Arbeit

Ich muss beichten, dass ich ziemlich sauer auf einen Bekannten bin. Aus folgendem Grund: Er hat ein Auto, eine tolle Mietwohnung, eine hübsche Freundin, braucht nicht arbeiten gehen, weil er Hartz-IV-Empfänger ist und mit seiner Freundin zusammen über 1.000 Euro zum Auf-den-Kopf-Hauen hat - und mir dann sagt, dass er ganz schön blöd sein müsste, wenn er sich einen Job suchen würde, weil er dann weniger Kohle hätte als jetzt. Ich hingegen fahre jeden Tag über 50 Kilometer mit meiner 50er bei Wind und Wetter zur Arbeit, bekomme im Monat nicht mal 1.000 Euro, bin verschuldet, kann mir aufgrund dessen kein Auto leisten, wohne mit meinen fast 32 Jahren wieder bei meinen Eltern in einem kleinen Zimmer, muss mich deren Gesetzen beugen, und habe auch keine Freundin. Aber mir geht es so weit ganz gut. Aber was mich am meisten aufregt, ist, dass ich mir dann auch noch von meinem Bekannten das Gejammer anhören muss, dass er jetzt 25 Euro weniger im Monat bekommt. Der soll froh sein, dass er überhaupt Geld bekommt. Von mir aus könnte er auch nur Essensmarken bekommen! Dann würde er auch ans Arbeiten denken!

Beichthaus.com Beichte #00005711 vom 27.02.2006 um 21:53:13 Uhr (6 Kommentare).

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Danke an den Erfinder des Autos!

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Stolz Waghalsigkeit Auto & Co.

Ich liebe es, auf einer freien Autobahn bei schönem Wetter mit einer geilen Karre so richtig zu rasen. Wenn ich da mit mehr als 200 über die linke Spur schieße, finde ich das so geil, dass mir innerlich einer abgeht. (Schnelle) Autos sind einfach etwas Geiles und ich verstehe jeden Typen (Frauen weniger, da haben die meisten keine Ahnung und manche behandeln ihr Auto wie ein Haustier und geben ihm einen Namen), der Autos geil findet. Dank dem Erfinder des Automobils!

Beichthaus.com Beichte #00005565 vom 24.02.2006 um 07:05:47 Uhr (5 Kommentare).

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Besuch im Disneyland Paris

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Verzweiflung Urlaub Internet

Vor drei Wochen war ich in Frankreich und übernachtete vier Tage in einem Hotel. Ich war jedoch nicht allein, mein bester Freund war auch mit dabei, schon als ich klein war, versprach ich ihm, mit ihm ins Disneyland zu fahren. Und das haben wir auch getan, ich habe ihn fest an mich gedrückt, als wir mit einer Achterbahn gefahren sind. Wir haben uns gemeinsam das Feuerwerk angeschaut und haben unseren Urlaub unglaublich genossen, den hatten wir uns aber auch verdient.

Jeden Morgen haben wir uns ein leckeres Frühstück gegönnt und sind anschließend den halben Tag durch die Stadt gelaufen, das Herbstwetter war wunderschön. Am letzten Tag herrschte große Hektik, denn ich hatte verschlafen und musste mich beeilen, sonst hätte ich den Fernbus verpasst. Ich habe ihn zum Glück noch erwischt, jedoch hielt die Erleichterung nicht lange an. Ich hatte meinen besten Freund im Hotel vergessen. Ich geriet in Panik und konnte meine Tränen nicht zurückhalten, denn die Vorstellung, dass der niedliche, warmherzige Teddy ganz allein und verlassen auf dem kalten Bett liegt, brach mir das Herz. Ich war so unglücklich, als ich wieder in meiner Wohnung war, denn sie war nicht dasselbe ohne meinen Bären. Dieser Bär begleitet mich seit meiner Geburt und war immer bei mir, ich habe ihn so lieb, es wirkt auf andere vielleicht krank, aber er bedeutet mir alles.

Am nächsten Tag hätte ich zur Arbeit gehen sollen, doch das konnte ich nicht. Denn mein Teddy war sonst immer dabei und freute sich mit mir auf den Feierabend, ohne ihn wäre es kein schöner Tag geworden. Ich konnte ihn nicht einfach aufgeben. Ich rief in dem Hotel an, gab meine Zimmernummer an und fragte, ob sie einen Bären gefunden hätten und tatsächlich hatte ein Gast meinen geliebten Freund gefunden und an der Rezeption abgegeben! Ich kaufte mir erneut ein Ticket für den Fernbus, obwohl ich nicht mehr so viel Geld zur Verfügung hatte, aber das war es mir wert. Kaum war ich angekommen, rannte ich zum Hotel, als würde es um mein Leben gehen. Und als ich das Hotel betrat, saß er dort auf dem Tresen, mit einem warmen Lächeln auf den Lippen. Ich hatte ihn nicht vergessen, wie könnte ich? Sofort nahm ich ihn an mich und gab der Dame an der Rezeption etwas Trinkgeld, weil sie so gut auf ihn aufgepasst hatte.

Ich war überglücklich, als ich zu Hause war und es sich dieses Mal wirklich wie Zuhause anfühlte, weil er wieder bei mir war. Mein Chef war sehr wütend, weil ich einige Tage lang nicht zur Arbeit erschienen war, also erklärte ich ihm, dass ein wichtiges Familienmitglied für einige Tage verschwunden war. Gewissermaßen war es auch so, nur dass es eben ein niedlicher Bär war. Mein Chef reagierte äußerst verständnisvoll, was ich nicht erwartet hatte. Es tut mir leid, dass ich ihn angelogen habe, aber für meinen Teddy würde ich die ganze Welt bereisen, wenn er mich braucht!

Beichthaus.com Beichte #00004617 vom 23.01.2006 um 04:21:35 Uhr (1 Kommentare).

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