Die sexuell erfahrene Jungfrau

15

anhören

Lügen Falschheit Trunksucht

Ich möchte beichten, dass ich (w/22) unwissentlich meinen Freund belogen habe, der nun denkt, ich sei sexuell extrem erfahren, obwohl ich eigentlich noch Jungfrau bin. Noch bevor mein Freund und ich in einer Beziehung waren, kannten wir uns sehr gut. Als wir einmal ausländische Studenten zu Besuch hatten, spielten wir Flaschendrehen - auf Englisch. Dabei kamen wir, mit reichlich Alkohol, schnell auf unsere bisherigen sexuellen Erfahrungen zu sprechen. Als man mir eine Frage stellte, verstand ich zuerst nicht, was man von mir wollte - mit einem gewissen Pegel wurde das Englisch schwer - und antwortete auf gut Glück mit "Ja". Wie sich herausstellte, hatte ich gerade zugegeben, mehr als fünf verschiedene Partner gehabt zu haben. Später missverstand ich noch etwas und schnell hieß es, ich hätte Sex in der Öffentlichkeit gehabt. Mein Freund fragte mich schließlich auf Deutsch, ob das alles stimmt und als ich ironisch antwortete: "Ja, klaaar" und ihm zuzwinkerte, wollte er mehr Details hören. Ich dichtete also alles Mögliche daher, in der festen Überzeugung, wir würden uns gemeinsam über die Anderen lustig machen.


Nach ein paar Monaten kamen wir zusammen. Recht bald kamen wir auf diese Geschichte zu sprechen und er erzählte mir, wie heiß er das fände. Ich war zuerst völlig verwirrt und verstand dann, was geschehen war! Nun denkt mein Freund ich wäre sexuell sehr erfahren und experimentierfreudig, dabei bin ich eigentlich noch Jungfrau. Ich weiß nicht, wie ich ihm das erzählen soll. Angst vor dem ersten Mal habe ich jetzt auch - nach allem, was er jetzt denkt.

Beichthaus.com Beichte #00033852 vom 31.08.2014 um 13:03:46 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Rache per Päckchen

12

anhören

Rache Dummheit Zorn Hass

Ich (m/20) musste damals, in der elften Klasse, ein 10-wöchiges Praktikum absolvieren und wurde einer Dachorganisation von Gewerkschaften zugeteilt. Die damalige Azubine hat ihre Ausbildung zur Bürokauffrau abgebrochen. Man bot mir daraufhin an, sie zu ersetzen. Ich war mir anfangs nicht sicher, allerdings waren meine Noten so schlecht, dass ich die elfte Klasse hätte wiederholen müssen. Ich stimmte zu, brach die Schule ab. Ich blieb dann natürlich mit dieser Organisation in Kontakt - wegen des Ausbildungsvertrags. Bis dann die Antwort kam, dass sie mich doch nicht brauchen, da sie eine andere Auszubildende gefunden hätten. Ich war wirklich sauer, wusste aber nicht, was ich machen sollte. Knapp zwei Monate später kam ich auf die Idee, meinen Kot in einem Päckchen in das Büro zu schicken. Das habe ich zwei Mal gemacht. Ich muss zwar immer noch Lachen, wenn ich daran denke, aber mittlerweile tut es mir leid, weil der Posteingang bestimmt vom Azubi erledigt wird - und nicht von dem Regionsvorsitzenden, der sein Wort nicht gehalten hatte. Danach habe ich übrigens freiwilligen Wehrdienst geleistet und bin jetzt zum Zeitsoldaten umgestiegen. Es ist quasi nichts aus mir geworden.

Beichthaus.com Beichte #00033846 vom 29.08.2014 um 22:47:33 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Die Verteufelung des Fremdgehens

23

anhören

Fremdgehen Ehebruch Vorurteile

Ich möchte beichten, dass sich meine Moralvorstellung bezüglich des Fremdgehens in der letzten Zeit drastisch verändert hat. Vorab weise ich darauf hin, dass es bisher kein Anzeichen gibt, dass sich dies auch auf mein Handeln auswirkt. Ich bin seit vielen Jahren glücklich verheiratet und bin, alles in allem, sehr zufrieden. Ich hatte bisher noch nie das Verlangen außereheliche Abenteuer zu suchen. Generell bin ich eher ein zurückhaltender Mensch und gerate auch so nicht an Versuchungen. Ich hatte auch nie Zweifel an der Treue meiner Frau. Und das ist auch sehr gut so, denn ich habe fremdgehen, betrügen, außerehelichen Sex, oder wie man es nennen will, immer extrem verabscheut und entsprechende Täter verurteilt. Doch jetzt ist ein Ereignis eingetreten, das diese Ansichten ins Wanken bringt. Für meine Partnerschaften war die Ehe meiner Eltern stets ein Vorbild. Die beiden waren ein super Team und führten eine schöne Ehe, bei der beide Partner sich gleichberechtigt um das Wohl der Familie kümmerten. Mein Vater war Ingenieur und arbeitete in einem Ingenieurbüro im Nachbarort, meine Mutter hat für die lokale Zeitung geschrieben. Dieser Tätigkeit konnte sie gut von zu Hause aus nachgehen. Sie war sehr belesen und gebildet und ich habe viel von ihr lernen können. Jedenfalls ist meine Mutter vor einiger Zeit gestorben. Es war nach einer längeren Krankheit und sie ist auch recht alt geworden. Kurz vor ihrem Tod hatte sie mir noch gesagt, dass sie ein erfülltes Leben hatte, nichts bereue und dass es in Ordnung sei, dass sie jetzt stirbt.


Ich war dabei, als mein Vater mit dem Pfarrer ihre Beerdigung vorbereitete und der Pfarrer hat sehr schöne Worte zu ihrer besonderen Partnerschaft und Ehe gefunden, was die Gäste sehr berührte. Die Vorbildrolle dieser Ehe für mich war mir nie so deutlich. Ein paar Monate später wollte mein Vater in eine kleinere Wohnung umziehen und ich habe ihm beim Aussortieren alter Sachen geholfen. Wir sind dabei auf alte Tagebücher meiner Mutter gestoßen und dadurch kam heraus, dass meine Mutter vor über zwanzig Jahren fremdgegangen war. Sie beschreibt, dass sie neugierig war, auf das, was es außer meinem Vater noch gab. Als diese Neugier immer weiter anwuchs, kam es dann dazu. Sie hat sich zwei Mal mit ihm getroffen und war von dem Erlebnis eher ernüchtert. Die Neugier war weg und sie hat das Ganze als eher unbedeutend bewertet, da es nichts mit ihrer eigentlichen Partnerschaft zu tun hatte, die dadurch in keinem Moment gefährdet war oder infrage gestellt wurde. Als mein Vater das gelesen hat, ist er total ausgeflippt und hat sie sogar beschimpft. Für ihn scheint das ein schwerwiegender Verrat zu sein, er möchte sich nicht im selben Grab wie sie beerdigen lassen und hat sogar beim Notar versucht, sich von einer Toten scheiden zu lassen. Vielleicht ist er sauer auf sie, weil er nicht damit gerechnet hat, alleine zurückzubleiben und sie ihn verlassen hat. Das wäre eine ganz normale Phase in der Trauerbewältigung. Aber das geht jetzt schon eine ganze Weile so, ihm scheint es wirklich ernst zu sein.


Das Schlimme für mich ist aber, dass ich ihn überhaupt nicht verstehen kann. Was kann denn diese Einmaligkeit an der Bedeutung von über vierzig Jahren Ehe verändern? Wieso stellt er deswegen alles infrage und verstößt sie derart, obwohl er noch kurz vorher gesagt hat, wie glücklich all die Jahre mit ihr waren und dass er sich kein besseres Leben hätte vorstellen können? Aber mal weitergedacht: Was wäre passiert, wenn er es damals erfahren hätte? Wenn ich darüber nachdenke, bin ich sehr froh, dass meine Mutter es für sich behalten hat. Und was wäre gewesen, wenn es noch ein weiteres Mal vorgekommen wäre? Die Partnerschaft und Familie hätte vermutlich genauso gut funktioniert und ich würde ihr auch das jetzt verzeihen. Vielleicht idealisiere ich meine Mutter nach ihrem Tod jetzt etwas zu sehr, aber ich komme immer deutlicher zu dem Schluss, dass die Bedeutung vom Fremdgehen total überbewertet und viel zu sehr verurteilt wird.

Beichthaus.com Beichte #00033844 vom 29.08.2014 um 16:45:18 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die scharfe beste Freundin

17

anhören

Feigheit Begehrlichkeit Lügen

Ich (m) habe eine gute Freundin, die ich seit knapp sieben Jahren kenne. Wir verstehen uns sehr gut, haben in vielen Dingen ähnliche Ansichten und besprechen oft Sorgen und Probleme. Dennoch war bei uns nie mehr als Freundschaft ein Thema, da wir beide schon lange in festen Händen sind. Sie sieht allerdings ziemlich gut aus und bekommt daher auch viele Angebote von Männern, was sie in vielen Fällen auch nervt, zumal sie ja vergeben ist - was vielen Verehrern aber egal ist. Sie sagt, sie wäre froh, dass es auch Männer gibt, mit denen sie einfach befreundet sein kann, so wie mich. In Wirklichkeit bin ich aber oft total scharf auf sie und stelle mir dann vor, dass wir zu zweit etwas unternehmen, sie mich verführt und wir es nach allen Regeln der Kunst hemmungslos treiben würden. Manchmal denke ich, ich sollte ihr diesbezüglich reinen Wein einschenken, da sie es verdient hat, zu wissen, woran sie bei mir ist, und dass ich auch nicht viel besser bin, als all die anderen Kerle, die ihr nachhecheln. Natürlich traue ich mich das nicht, weil mir ihre Freundschaft zu wichtig ist und ich angst habe, sie könnte sich von mir abwenden. Ich beichte hiermit, zu einer meiner besten Freundinnen nicht aufrichtig zu sein, und ihr ein falsches Bild von mir zu vermitteln, damit sie meine Freundin bleibt. Zudem beichte ich, dass ich meine Freundin in Gedanken betrüge.

Beichthaus.com Beichte #00033839 vom 28.08.2014 um 16:38:58 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Mein Junkie ohne Drogen

17

anhören

Selbstsucht Verzweiflung Drogen Verzweiflung Partnerschaft

Mein Freund ist drogenabhängig - oder besser: Er war es. Er hat täglich gekifft und das nicht wenig. Sobald er von der Arbeit kam, musste er erst einmal einen durchziehen, anders ging es gar nicht. Am Wochenende hat er sich oft irgendwelche Trips geschmissen, gekokst oder ganz früher auch ab und zu mal Heroin geschnieft. Unsere Urlaube an irgendwelchen gottverlassenen Orten dienten der Einnahme von Pilzen und anderen Halluzinogenen. Um es kurz zu machen, er hat eigentlich alles genommen, was ging. Nur H gedrückt nicht, davor hatte er Respekt. Was viele nicht verstehen ist, dass ich keine Drogen nehme, bis auf drei oder vier Joints im Jahr zu besonderen Anlässen und in Gesellschaft. Wie kann ein gesunder Mensch mit einem Süchtigen zusammenleben?


Ob man es nun glaubt oder nicht, aber mein Freund war der allerliebste Mensch auf der ganzen Welt. Nicht alle Leute, die Drogen nehmen, kriegen einen totalen Egotrip. Er hat sich um mich gekümmert und alles verstanden, hat mich unterstützt und mir immer das Gefühl gegeben, die Eine in seinem Leben zu sein. Klar war es manchmal nervig ihn nach einer Party nach Hause zu bringen oder ihn im Griff zu haben, wenn er völlig zugedröhnt versucht, durch Wände zu gehen oder Ähnliches, aber verdammt, wir waren ein unschlagbares Team und immer glücklich. Bis er einen Entzug und eine Therapie gemacht hat. Ich dachte erst so: Hey toll, ist ja auch besser für die Gesundheit! Und dann kam die - wortwörtliche - Ernüchterung. Er ist extrem ernst geworden, er redet nur noch davon, wie scheiße Drogen sind und will alle bekehren und labert mich jeden Tag damit zu. Auf dem 30. Geburtstag einer Freundin ist er ausgerastet, weil ich an einem Joint gezogen habe. Er ist völlig gestresst und müde und irgendwie traurig, wir streiten ständig. Es wirkt einfach so, als würde ihn die echte Welt mehr fertigmachen als die Drogen. Er war ja nie total abgewrackt oder so etwas. Er hatte immer einen Job, wir haben eine vernünftige Wohnung und ein geregeltes Leben. Es tut mir leid, ich liebe ihn wirklich und ich möchte auch, dass er mir noch lange erhalten bleibt, aber ich wünschte, er wäre immer noch ein Junkie, mein Junkie. Ich bitte um Absolution dafür.

Beichthaus.com Beichte #00033836 vom 28.08.2014 um 11:37:13 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000