Dreckige Fliesen auf der Toilette

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Ekel Engherzigkeit Unreinlichkeit Arbeit

Ich (m/22) muss dringend meine Sünde beichten. Bei mir auf der Arbeit hat vor knapp drei Minuten eine Reinigungskraft die Fliesen auf der Toilette gewischt. Als ich den Drang nach einem "großen Geschäft" verspürte, begab ich mich auf die Toilette. Erst als ich im Bad stand, bemerkte ich meine Dreckspur, die ich mit meinem Schuhen auf den sauberen Fliesen hinterlassen habe. Ich fühle mich schlecht, da die Arbeit der ehrlich arbeiteten Reinigungskraft binnen Sekunden zunichte gemacht wurde. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00035571 vom 27.04.2015 um 13:16:43 Uhr (9 Kommentare).

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Mein Nachbar, der fanatische Hobbygärtner

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Hochmut Nachbarn

Mein Nachbar (47 Jahre) und ich (28 Jahre) haben beide einen schön gepflegten Garten hinter unseren Häusern. Der Garten meines Nachbarn ist jedoch doppelt so groß. Daran geilt er sich dermaßen auf, dass es inzwischen nur noch nervt. Wenn wir am Gartenzaun miteinander reden, gibt er jedes Mal mit seinem Garten an, wie viel Arbeit er damit hat, dass er ständig Rasen mähen und die Büsche, Bäume und Sträucher schneiden muss. Wenn ich dann mal in meinem Garten sitze, bekomme ich ständig zu hören, wie schön ich es doch habe und dass er sich einen abschuftet, damit sein Garten in Schuss bleibt. Ich, mit meinem kleineren Garten und weniger Sträuchern, hätte den Himmel auf Erden. Kurzum, er will mich immer damit aufziehen, dass er mehr Arbeit hat als ich. Ihm macht das nach eigener Aussage nichts aus, denn er mache die Gartenarbeit ja gerne. Und er ist sich sicher, dass ich nicht mit ihm tauschen möchte. Zudem ist er ein gnadenloser Angeber.

Jede Woche muss er tonnenweise Grüngut wegfahren, Fässer voll Wasser auf die Blumen gießen. Vor drei Wochen hat er fast ein Dutzend Säcke Dünger ausgebracht. Er müsse sogar seinen Rasenmäher drei Mal nachtanken, weil das Grundstück so groß ist. Ja, sein Grundstück ist größer, aber seine Maßangaben sind einfach nur übertrieben. Zudem habe ich ihn mal beim Mähen beobachtet. Eine Tankfüllung ist absolut ausreichend. Der Kerl hat einfach nur einen an der Waffel. Sein Gras ist das schönste, seine Hecke die höchste und seine Blumen die durstigsten. Als er und seine Alte letztens in Urlaub waren, habe ich einen Plan geschmiedet. Da ich niemandem etwas zerstören möchte, habe ich es ihm auf eine andere Art heimgezahlt. Ich habe im Internet nach Rasendünger gesucht, aber einen von der ganz teuren Sorte. Den Erfahrungsberichten der Kunden zufolge musste das ein Teufelszeug sein. Ich habe davon dann 100 Kilogramm bestellt, für ganze 75 Euro, aber das war es mir wert. Bei Nacht und Nebel habe ich den Dünger auf seinem Rasen verstreut und dafür die doppelte Menge verwendet, wie auf der Packung vorgeschrieben.

Tatsächlich hielt der Dünger, was er versprach. Das Gras schoss förmlich in die Höhe und wuchs doppelt so schnell wie meines. Der Angeber kommt nun im Mähen kaum hinterher. Vorher war es übertrieben, wenn er davon sprach, tonnenweise Gras zu haben, nun kommt es fast hin. Er hat vor einer Woche gemäht und das Gras ist nun schon für den nächsten Schnitt bereit. Die Verpackung vom Dünger habe ich auf der Mülldeponie entsorgt, damit er sie auf keinen Fall in meiner Mülltonne oder auf dem Grundstück sieht. Nun genieße ich es einfach nur, wie er sich abmüht.

Beichthaus.com Beichte #00035557 vom 25.04.2015 um 15:36:38 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Pipi Langstrumpf

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Boshaftigkeit Familie Dettum

Ich habe meine ältere Schwester im Handy-Adressbuch gespeichert. Sie hat lange rote Haare und das Handy ist so eingerichtet, dass es, wenn sie anruft, die Melodie von Pipi Langstrumpf spielt. Das ist die Rache dafür, dass sie manchmal frech zu mir ist. Wenn sie das mitbekommt, bringt sie mich um! Ich ärgere meine große Schwester und bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00035551 vom 24.04.2015 um 20:50:08 Uhr in Dettum (6 Kommentare).

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Ein Kind zweiter Wahl

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Verzweiflung Familie Möckmühl

Ich (w/28) bin sehr ratlos. Ich beichte, dass der Kontakt zu meinen Eltern seit 16 Jahren recht distanziert ist - es geht von mir aus. Ich sehe sie nach wie vor oft, aber dann gibt es von mir kaum noch Umarmungen, Berührungen und auch die Gespräche sind knappgehalten.

Es fing damit an, dass ich mit 12 Jahren einen Satz meines Vaters hörte, der mich verletzte, irritierte und wegen dem ich mir die Frage stellte, ob ich denn überhaupt ihr geliebtes Kind bin, für das ich mich immer gehalten hatte. Meine Eltern kommen ursprünglich aus der Türkei, ich bin ihr einziges Kind. Sie leben recht traditionell, waren und sind mir aber sehr liebevolle Eltern, die mich nie unterdrückten, auch ihre harmonische Ehe ist auf einer Ebene. Ich habe sie über alles geliebt - bis ich mit zwölf zufällig nachts wach wurde, mir etwas zum Trinken holen wollte und dann hörte, wie mein Vater zu seinem Schwager sagte: Er habe mich schon gern, aber einen Sohn, das wäre das größte Glück. In dieser Nacht zerbrach ich und am nächsten Tag war unser wunderbares Verhältnis nicht mehr dasselbe.

Zunächst ging ich beiden aus dem Weg. Ich rechnete damit, dass ich auch für meine Mutter nur ein Kind zweiter Wahl war. Aber sie waren genauso liebevoll wie bisher, und sie fragten mich oft, ob alles okay sei. Ich sagte ja. Ich konnte sie nicht darauf ansprechen, ich weiß den genauen Grund dafür nicht. Vielleicht hatte ich Angst, dass sie bestätigen, einen Sohn stärker geliebt zu haben. Vielleicht hatte ich Angst, dass sie dies leugnen, aber ich spüre, dass sie nicht die Wahrheit sagen. Einmal fragte mich mein Vater mit traurigen Augen, ob ich ihn denn nicht mehr lieb hätte. Ich sagte, es wäre alles in Ordnung, ich wäre nur gerade ein wenig gestresst von der Schule. Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich mit meinen Eltern über dieses Erlebnis spreche und sie mir bestätigen, wie sehr sie mich lieben. Und im Traum spürte ich, dass sie es ernst meinen. Aber ich kann ihnen einfach nicht sagen, was ich in der Nacht vor 16 Jahren hörte. Vielleicht kann ich es irgendwann, vielleicht kann ich es nie. Ich würde es gerne können. Ich bitte um Absolution, dass sie vielleicht seit Jahren rätseln, warum dieses große Vertrauen über Nacht verschwunden ist.

Beichthaus.com Beichte #00035550 vom 24.04.2015 um 20:35:54 Uhr in Möckmühl (21 Kommentare).

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Ferienjob im Bauunternehmen

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Vandalismus Rache Arbeit Baumholder

Ich (m/20) beichte, dass ich mir jeden Abend richtig die Birne zukiffe! Ich gebe im Monat zwar nicht viel für Dope aus, aber da ich es immer vor dem Schlafen nehme, habe ich in den drei Jahren eine starke Schlafstörung entwickelt. Ich bin morgens total verknautscht und brauche knapp zwei Stunden zum Aufstehen. Ich habe deswegen auf der Arbeit schon zwei Abmahnungen bekommen. Ich sitze gerade übrigens auch auf der Arbeit und habe wieder keinen Bock zu arbeiten. Meine Eltern wissen nichts davon, eigentlich niemand aus meiner Familie und meinem Freundeskreis. Das Problem ist, dass ich gar keine Lust habe, aufzuhören. Ich habe Angst, dadurch mein wirklich tolles Leben und meine wahrscheinlich sehr gute Zukunft zu versauen.

Alles was ich jetzt schreibe, ist knapp vier Jahre her. Ich war damals auf der Realschule und es stand gerade ein Schuljahreswechsel von der 9. in die 10. Klasse bevor. Weil ich in den Sommerferien Geld brauchte, habe ich nebenbei bei meinem Onkel in der Firma gearbeitet. Seine Firma hat sich vor allem auf das Verputzen und Streichen von Häuserfassaden spezialisiert und gehört in der Branche zu den regional größten Betrieben. Ich fuhr immer bei seinem besten Kumpel und Arbeitskollegen (35) mit, da er nur zwei Häuser weiter wohnte. Er war ein richtig cooler Typ, mit dem man auch richtig Scheiße bauen konnte.

Eines Morgens waren wir unterwegs zu einem Kunden, bei dem wir die Fassade seines Hauses streichen sollten. Das Haus war sehr schön, aber die Fassade war recht alt und vergilbt. Wir gingen davon aus, dass wir es an dem Tag auch fertigstellen werden, was wir dem Kunden morgens auch sagten. Zu Feierabend hatten wir gerade mal zwei Drittel geschafft. Wir haben uns bei dem Kunden, einem Jung-Unternehmer, der alles geerbt hatte, natürlich entschuldigt und sagten ihm, dass am nächsten Morgen alles fertig sein würde. Darauf hin ist er total ausgerastet, hat uns als Drecksunternehmen beschimpft und uns sehr persönlich angegriffen, zum Glück nur verbal.

Wir sind entspannt geblieben, als wir jedoch im Sprinter der Firma saßen, haben wir Rachepläne geschmiedet. Mir fiel ein, dass mein Onkel eine Wasserbombenschleuder besitzt, mit der man ohne Probleme 200 Meter weit schießen kann. Wir haben sie ausgeborgt und mussten nur noch gute Ideen für eine Füllung haben. Unsere Wahl viel auf Urin, brauner Lack für Holzoberflächen und auf ein widerliches Hundekot-Wasser-Gemisch. Nachts war es dann so weit, wir fuhren in die ruhige Siedlung, wo der Kunde wohnte und dann ging es los. Wir feuerten circa sieben große Ballons auf die Fassade ab und machten schnell die Biege. Es sah alles nicht sehr schlimm aus, deswegen hatten wir auch kein schlechtes Gewissen. Am nächsten Morgen stand die Polizei schon mit dem Kunden auf dem Hof. Dieser war außer sich vor Wut und war kaum zu bändigen. Er hatte das Geschehen vom Vortag anscheinend vergessen, da er bei der Polizei einen Anderen beschuldigte.

Er beauftragte uns direkt mit dem Reinigen der Hauswand. Es war alles deutlich schlimmer als erwartet. Das Schlimmste war der Lack. Man konnte ihn nicht überstreichen, weil er richtig tief eingezogen war. Daraus ist dann ein Auftrag im fünfstelligen Bereich geworden, da die Fassade komplett neu verputzt werden musste. Als mein Onkel von der Sache mitbekommen hat, konnte er noch nicht ahnen, dass wir das waren. Ich habe es ihm im Vertrauen erzählt und er war zum Glück nicht sauer. Er hat sich tierisch über den guten Auftrag gefreut und mir noch 150 Euro Taschengeld extra gegeben. Im Nachhinein tut mir das leid, auch wenn die Versicherung den Großteil wahrscheinlich übernommen hat. So etwas ist normalerweise nicht meine Art, da ich fremdes Eigentum eigentlich sehr respektiere.

Beichthaus.com Beichte #00035549 vom 24.04.2015 um 14:19:09 Uhr in Baumholder (7 Kommentare).

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