Verlogenes Rechtssystem

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Lügen Misstrauen Morallosigkeit

Ich glaube nicht mehr an das deutsche Rechtssystem. Ich habe letzte Woche einen Rechtsstreit vor Gericht gewonnen, den ich unter normalen Umständen nie und nimmer hätte gewinnen dürfen. Als leitender Angestellter hatte ich mit einem Lieferanten, bezogen auf die Firmen, einen Rechtsstreit, den ich verschuldet hatte. Meine Firma hatte mir dazu einen Anwalt aus unserer Rechtsabteilung und einen externen Anwalt zur Verfügung gestellt. Immer wieder in den Vorgesprächen kamen wir zu Punkten, an denen ich sagte, dass der Sachverhalt eindeutig anders läge - nämlich zu meinen Ungunsten. Und immer wieder wiesen sie mich darauf hin, dass es darauf nicht ankäme, sondern einzig darauf, den Gegner zu zerstören und die Schlacht zu gewinnen. Da ich mich schuldig fühlte, dachte ich mir, dass es ja nicht mehr viel schlimmer kommen könnte, und stieg auf die Taktik der Anwälte ein. Bei der Gerichtsverhandlung konnte ich dem Kläger auch nicht in die Augen schauen, weil mir so unangenehm und peinlich war, was meine Anwälte vom Stapel gelassen haben. Zweimal wurde die Verhandlung zu Beratungszwecken unterbrochen. Beide Male war ich kurz davor, das ganze Theater abzubrechen und meine Schuld einzugestehen. Aber ich habe mich aus Feigheit und Angst auf das falsche Spiel meiner Anwälte eingelassen. Dazu gehörte auch, dass ich meine Version der Geschichte vortrage. Ich las genau das ab, was sie mir vorher aufgeschrieben hatten und wovon 70 Prozent definitiv nicht der Wahrheit entsprachen.

Ziel dieses Vortages und der Strategie war, den Kläger aus der Fassung zu bringen, unglaubwürdig zu machen und ihn durchdrehen zu lassen. Und genauso ist es auch gekommen. Am Ende war ich quasi ein Opfer und ein sympathischer Mitbürger und der Kläger ein hitzköpfiger Rüpel, dem alles zuzutrauen ist. Wir reden hier von einem Wirtschaftsrechtsstreit und nicht von einer Kneipenschlägerei. Ich mache es kurz - ich gewann haushoch. Die Klage wurde abgewiesen, er erlitt massiven wirtschaftlichen Schaden und muss noch ein Bußgeld zahlen, weil er im Gerichtssaal außer Rand und Band geriet, rumschimpfte und mir drohte. Jetzt zu meiner Beichte: Ich bin froh, gewonnen zu haben. Aber nicht glücklich über die Art und Weise. Ich habe mich mit dem Teufel eingelassen und schäme mich sehr dafür. Ich habe keinen Respekt mehr vor Rechtsanwälten, weil es die wahren Lügner und Verbrecher sind. Ich habe keinen Respekt mehr vor Richtern, weil sie, meiner Meinung nach, schlecht vorbereitet in die Verhandlungen gehen und sich in Themen nicht hineinarbeiten. Ich habe außerdem keinen Respekt mehr vor unserem Rechtssystem, da es solche Urteile zulässt. Ich habe auch ein Stück weit den Respekt vor mir selbst verloren, weil ich in dieser Angelegenheit moralisch über eine Brücke gegangen bin, die ich eigentlich nie betreten wollte. Da auf Beichthaus gebeichtet und bereut wird, tue ich das hiermit. Danke, dass ich mir das alles Mal von der Seele schreiben durfte.

Beichthaus.com Beichte #00024780 vom 19.09.2008 um 10:26:30 Uhr (27 Kommentare).

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Will mein Freund eine Jüngere?

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Eifersucht Misstrauen Ungerechtigkeit Partnerschaft

Ich habe nun seit mehreren Jahren einen Freund. Als wir frisch zusammen waren, hat immer alles im Bett bestens funktioniert. Nach einem halben Jahr dann, als hätte jemand bei ihm einen Schalter umgelegt, lief kaum noch etwas. Ich sprach ihn darauf auch an, aber seine Antwort war nur: Viel Stress! Mittlerweile sind bereits mehr als 5 Jahre vergangen. Wenn es hoch kommt haben wir 2-3 Mal im Jahr Sex. Doch was mich richtig fertigmacht, ist, dass er auf der Straße jedem Frauenarsch hinterher schaut und schon fast dabei sabbert und das selbst wenn ich dabei bin. Genauso hat er wohl eine Sucht, das ser sich bei jeder Gelegenheit (wenn ich nicht da bin) im Internet wirklich junge Mädchen auf Pornoseiten anschaut. (Wir liegen ja schon 13 Jahre auseinander - ich bin jünger.) Dies versucht er vor mir zu verheimlichen. Doch er kennt sich nicht so mit PCs aus und deshalb bekomme ich immer von seinem Computer angezeigt, wann er wo auf welchen Seiten war und was er sich dort angeschaut hat. Das Schlimme ist, dass wir uns sonst ohne Worte verstehen, nie streiten und sonst auch viele Gemeinsamkeiten haben. Doch langsam gehe ich daran innerlich zugrunde.

Beichthaus.com Beichte #00024514 vom 04.08.2008 um 00:55:29 Uhr (13 Kommentare).

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Fische im Klo

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Faulheit Misstrauen Engherzigkeit Mord Tiere

Ich habe ein paar meiner Aquarienfische im Klo runtergespült. Sie waren noch am Leben und bei bester Gesundheit, aber ich wollte sie nicht mehr haben und war zu faul, einen vernünftigen Abnehmer zu finden. Eigentlich liebe ich Tiere. Ich fühle mich sehr schlecht […]
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Beichthaus.com Beichte #00024477 vom 03.08.2008 um 12:29:40 Uhr (20 Kommentare).

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Wie man die Zeugen Jehovas vom Glauben abbringt

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Misstrauen Unglaube Vorurteile

Ich möchte beichten, dass ich möglicherweise den Glauben zweier Personen zerstört habe. Es war während meiner Mittagspause, die Sonne schien und ich saß auf einer Bank am Marktplatz, einen Eiskaffee schlürfend und vollkommen in meinen Gedanken versunken. Eine Stimme drang an mein Ohr: "Darf ich dich fragen, was du für den Sinn des Lebens hältst?" Ich, voll in Gedanken, sage: "Der Sinn des Lebens besteht darin, nicht nach dem Sinn zu suchen, denn sollte man ihn finden, begeht man wahrscheinlich Selbstmord." Die Stimme: "Du bist ein trauriger Mensch." Erst jetzt blicke ich auf und sehe ein junges Pärchen vor mir stehen. Sie: blond, klein, recht hübsch. Er: kurze Haare, Brille und ein Gesicht, in das man nur so aus Spaß einschlagen möchte. Beide trugen ein weißes Hemd und schwarzen Rock bzw. Hose, auf dem Rücken ein Rucksack und auf der Brust ein Button mit der Aufschrift "ERWACHET". Scheiße! Die Zeugen. Sie setzten sich sofort zu mir. Sie fing sofort an, mich zu zu texten. Mein Weltbild wäre sehr bewölkt und ich müsste mein Herz für die Güte Gottes öffnen.

Güte Gottes? Mein Fluchtreflex legte sich. Gott, das ist mein Thema (Ja ich habe die Bibel gelesen, sie aber auf mein zynisches Weltbild zurecht interpretiert). "Gott ist nicht gütig. Er redet es uns nur ein, um mit dem Glauben an das Paradies uns gefügig zu machen. Gott will uns nicht im Paradies haben, sonst hätte er Adam und Eva nicht so explizit auf die Verbote hingewiesen, dass die beiden neugierig werden, mussten diese zu übertreten. Der Mensch wollte schon immer Verbote übertreten, das weiß doch jeder. Besonders derjenige, der allwissend ist. Gott wollte uns nicht haben, aber anstatt uns das zu sagen, hat er intrigiert und uns ein Verbrechen angehängt. Das ist doch fies oder?" Er schluckte nur. Aber sie schien nach einem Gegenargument zu suchen. Sie fand keins. Sie sagte nur, man solle Gott nicht anzweifeln. Ich: "Sagt wer?" "Sagt Gott." "Verbrecher sagen auch von sich, unschuldig zu sein. Soll man das auch nicht anzweifeln, nur weil er es sagt."

Das Gespräch ging so ungefähr eine halbe Stunde weiter. Ich habe weitere Beispiele für die Hinterhältigkeit Gottes gegeben und mit Beispielen aus der Bibel belegt. Ich konnte auch meine Beweisführung anbringen, dass die Frau die Personifizierung des Teufels ist. Nur um sie ein wenig fertig zu machen. All das lässt sich mit der Bibel belegen, wenn man sie so auslegt wie ich. Auf jedes Argument, was sie hatte, hatte ich ein perfektes Gegenargument. Ich bin normalerweise nicht sehr schlagfertig, aber dieses Mal hatte ich einen ziemlich guten Lauf. Sie schien sehr leicht beeinflussbar zu sein (Kein Wunder, sonst wäre sie ja nicht Zeuge geworden).

Naja das Ende vom Lied ist, das die zwei sich getrollt haben, sie ziemlich heftig am schluchzen und er sie tröstete. Das Letzte, was ich von ihm hörte, war dass er ziemlich leise zu mir sagte: "Du bist ein Geschöpf des Bösen und Gott wird dich dafür bestrafen." Ich antwortete nur mit einem glockenhellen "Hosianna!" Danach habe ich den Rest meiner Pause wieder mit Eiskaffee schlürfen verbracht, dieses Mal nur über beide Ohren grinsend. An diesem Tag hatte ich ein tierisches Hochgefühl. Heute tut es mir leid, vielleicht waren die beiden ja glücklich mit ihrem Glauben. Aber was lassen sie sich auch so leicht beeinflussen. Vielen Dank, dass ihr mir so lange zugehört habt.

Beichthaus.com Beichte #00024415 vom 01.08.2008 um 16:50:07 Uhr (45 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Was muss ich akzeptieren, damit ich nicht alleine bin?

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Misstrauen Trunksucht Verzweiflung

Ich bin schon mehrere Jahre mit meinem Partner zusammen und ich weiß langsam echt nicht mehr, wie ich mich verhalten und somit fühlen soll. Er ist grob und egoistisch geworden, bei Diskussionen, die sich auf sein negatives Verhalten beziehen, reagiert er aggressiv , jedoch nicht so aggressiv wie wenn er trinkt und das tut er zu viel und zu oft - er hat ein Alkoholproblem.

Zusätzlich arbeitet er viel zu viel (obwohl man manchmal meinen könnte es wäre alles nur Alibi) und hat trotzdem immer noch nicht sein Studium beendet. Meine Beichte ist, das, obwohl ich weiß, dass ich ihn sehr liebe (den guten Sex beachte ich in der Situation mal nicht)), ich mir immer wieder Gedanken darüber mache, die Beziehung zu beenden. Ich war oft an dem Punkt, wo ich sagte: "Jetzt reicht es", aber ich habe es nie geschafft. Natürlich hat er auch seine guten Seiten, aber muss man trotzdem so etwas akzeptieren, einfach um nicht allein sein zu müssen?!

Beichthaus.com Beichte #00024200 vom 03.07.2008 um 22:24:33 Uhr (10 Kommentare).

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