Der Waldscheißer

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Peinlichkeit Feigheit Ekel

Ich surfte gerade nichts ahnend bei einem sozialen Netzwerk herum und fand auf der Seite eines Bekannten ein Bild, welches er geteilt hatte. Der Ursprung des Ganzen war schnell ermittelt. Ein Mann, der im Wald eine Kamera aufgehängt hat, und dann die Bilder veröffentlichte. Das ist ja nicht weiter schlimm - wären nur die Tiere des Waldes zu sehen! Leider konnte ich mich selbst sehr gut erkennen, wie ich gerade mitten in den Wald scheiße. Das war vor einigen Wochen, ich war in einer Gegend, in der ich mich nicht auskannte, und bekam einen richtig Flotten. Also schnell angehalten und in den Wald - hätte ich das geahnt! Ich bin von hinten zu sehen und ich habe furchtbare Angst, erkannt zu werden. Den Bildersteller will ich aber auch nicht anschreiben und sagen: "Hallo, ich bin der Waldscheißer, den sie beim abseilen geknipst haben!" Ist das peinlich!

Beichthaus.com Beichte #00033098 vom 20.04.2014 um 16:17:29 Uhr (11 Kommentare).

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Zombie-Sketch im Krankenhaus

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Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Arbeit Cobbelsdorf

Ich (m/25) habe meinen Zivildienst in der sogenannten OP-Transportabteilung in einem Krankenhaus geleistet. Wir hatten viel im OP zu tun und dementsprechend die gleiche Kleidung an, wie jeder Chirurg oder jede Assistentin. Mit einem Zivi-Kollegen verstand ich mich sehr gut und wenn gleich die ganze Abteilung zum Teil zu sehr derben Scherzen aufgelegt war, haben wir beide uns etwas erlaubt, was für mich heute sehr beschämend ist. Hin und wieder wurden wir geschickt, um neue Betten zu holen, doch statt unserer Arbeit nachzugehen, taten wir folgendes: Bevor wir runter ins Bettenhaus gingen, begab sich einer von uns zu seinem Spind und schmierte sich Kunstblut auf seine grüne Haube, Mundschutz sowie Oberteil und Hose. Danach nahmen wir ein Bett ohne Kissen und Decke, in das sich der Andere reinlegte und deckten ihn nur mit einem grünen Laken ab, sodass die menschlichen Konturen gut zu sehen waren. Nachdem wir noch eine Minicam am Bett anbrachten, ging es dann quer durchs Krankenhaus. Sobald der Schieber ein passendes Opfer gefunden hatte, tippte er sobald sie parallel zum Bett standen dagegen, was für den "Toten" das Signal war wie ein Zombie aufzuerstehen oder unter entsprechenden Geräuschen einen heftigen Krampfanfall zu bekommen. Natürlich werden so keine Toten transportiert, aber wer wusste das schon. Ihr könnt euch vorstellen, was das für Videos wurden.


Ich hatte und habe auch heute noch einen derberen Humor und bin der Meinung, dass man über so etwas Lachen können muss. Aber wofür ich mich heute so unfassbar schäme, ist der Ort und Zeitpunkt: Ich habe den Respekt vor dem Leben und vor allem dem Tod zu 100 Prozent erst durch diesen Job begriffen - aber leider eben erst ein paar Monate zu spät. Wie konnte ich vergessen, dass wir uns in einem Krankenhaus befinden, in das die Menschen aus vielen Gründen kommen, aber sicher nicht, weil sie zu Scherzen aufgelegt sind! Ich beichte also, dass ich bis zu meinem 20. Lebensjahr so ein unsensibler Idiot war, dass ich so vielen Menschen wahrscheinlich den Schreck ihres Lebens bereitet habe und dass ich trotz meiner wirklich ehrlichen Reue mir heute noch manchmal diese Videos anschaue, weil mir die Reaktion der Leute vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00033084 vom 18.04.2014 um 02:36:46 Uhr in Cobbelsdorf (3 Kommentare).

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Die Männer in der Bahn

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Masturbation Begehrlichkeit Bahn & Co.

Ich (w/21) möchte beichten, dass ich mir jeden Morgen und Nachmittag im Bus oder in der Straßenbahn Männer über 30 aussuche und mir vorstelle, wie es wäre, mit ihnen Sex zu haben. Manchmal gehen meine Gedanken dabei so weit, dass ich ganz schnell aus dem Fenstern gucken muss, um nicht scharf zu werden. Abends, wenn ich dann alleine im Bett liege, gehe ich die Typen erneut durch und stelle mir vor, wie es wäre, wenn einer von denen mich nehmen würde. Meistens merke ich mir dazu das Gesicht des heißesten Kerls in möglichst vielen Details. Ich möchte beichten, dass ich gerne mit einem wildfremden und mindestens 15 Jahre älteren Mann Sex hätte, mich aber nicht traue, das auszuleben.

Beichthaus.com Beichte #00033083 vom 18.04.2014 um 00:39:51 Uhr (13 Kommentare).

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Mutter ist verrückt geworden!

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Selbstsucht Habgier Boshaftigkeit Diebstahl Sucht

Ich bin gut behütet aufgewachsen, hatte eigentlich immer mehr als ich brauchte, habe studiert, promoviert und einen guten Job. Leider gibt es aber auch eine dunkle Seite an mir - meine Spielsucht. Zuerst fing ich im kleinen Rahmen an, auf Eishockeyspiele und Pferderennen zu setzen. Das lief anfangs auch erstaunlich gut. Später fing ich dann an, immer größere Summen einzusetzen und hatte die ersten Einbußen zu verzeichnen. Dies tat ich solange, bis ich finanziell vollständig ausgeblutet war und nun bei Leuten tief in der Kreide stand, denen man nicht gerne etwas schuldig bleibt. Zuerst hatte mir meine verwitwete, relativ wohlhabende Mutter, noch aus der Klemme geholfen, später weigerte sie sich aber, mir noch weitere Finanzspritzen zukommen zu lassen. Die Wut auf meine Mutter, gepaart mit der Sorge um meine körperliche Unversehrtheit, haben mich in die Verzweiflung getrieben und zwangen mich zu drastischen Mitteln, für die ich mich heute schäme:


Bei meiner Mutter hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon erste geistige Einschränkungen gemacht. Um sie davon zu überzeugen, dass es um sie schon weitaus schlimmer steht, habe ich dann zwei Wochen lang fast jede Nacht an die Fensterläden ihres Schlafzimmers geklopft. Außerdem bin ich mit meinem Zweitschlüssel mehrfach ins Elternhaus gegangen, wenn meine Mutter nicht da war und habe alltägliche Gegenstände (Schlüssel, Notizbuch, Gegenstände) an anderer Stelle platziert. Außerdem habe ich Bekannte zweifelhaften Schlages beauftragt, sie ein paar Stunden zu verfolgen. Nach diesen zwei Wochen war sie dann völlig fertig, paranoid und davon überzeugt, verrückt zu werden. Ich habe sie dann "zu ihrem besten" entmündigen lassen. Dadurch bekam ich auch Zugriff auf ihre Konten und habe das genutzt, um meine Schulden zu begleichen. Aus Scham und Angst, sie könnte das bemerken, habe ich sie dann "zu ihrem besten" in ein Heim gesteckt. Dort ist sie dann nach kurzem Aufenthalt verstorben, nachdem sich ihr Zustand rapide verschlechtert hat. An Ostern muss ich immer an sie denken, weil sie für die Fehler eines anderen leiden musste. Ich wusste mir aber zu diesem Zeitpunkt leider nicht anders zu helfen. Ich wünsche keinem, so in die Enge getrieben zu werden und vor solchen Entscheidungen zu stehen, wie ich es damals tat. Ich bin mir sicher, dass viele, die mich jetzt vielleicht verurteilen werden, in meiner Situation genauso gehandelt hätten! Wetten tue ich heute immer noch, allerdings nur um kleine bis mittlere Einsätze.

Beichthaus.com Beichte #00033082 vom 17.04.2014 um 21:40:10 Uhr (42 Kommentare).

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Illegale Müll-Sammelstelle

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Zorn Hass Morallosigkeit

In letzter Zeit beobachte ich auf meinem Weg zur Arbeit, wie Auto- und LKW-Fahrer auf einem öffentlichen Parkplatz außerhalb unseres Dorfes einfach ihren Dreck in die Landschaft werfen. Zwar stehen auf diesem Parkplatz zwei Mülltonnen, aber die sind bestimmt nicht dafür gedacht, dass irgendwelche Schmierfinken dort TV-Geräte, alte Batterien und sonstigen Müll abladen. Es wird aber auch einfach nur Altpapier und normaler Hausmüll abgeladen. Den Autos nach geht das durch alle Gesellschaftsschichten. Von rostigen Kleinwagen bis zum hochglanzpolierten Bonzen-Mobil ist alles Vertreten. Dieses Verhalten geht mir so gegen den Strich, dass ich zukünftig alle Müllablader bei der Verbandsgemeindeverwaltung und Straßenmeisterei anscheißen werde. Und nein, nicht anonym - sondern mit vollständiger Adresse. Im Voraus möchte ich jetzt schon beichten, dass ich den Mitarbeitern in der Verwaltung bzw. der Straßenmeisterei dadurch zusätzlich Arbeit machen werde.

Beichthaus.com Beichte #00033069 vom 16.04.2014 um 08:35:57 Uhr (9 Kommentare).

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