Bierdeckel statt Kondome

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Fremdgehen Rache Boshaftigkeit Partnerschaft Bochum

Von ca. Ende 2000 bis Mitte 2001 war ich (m/27) mit meiner damaligen Freundin zusammen.
Kurz nach Beginn unserer Beziehung hat sich mich darauf gedrängt, doch mit ihr zusammen zu ziehen.
Ich war damals leider noch etwas naiv und wollte auch dem elterlichen Haus und der damit einhergehenden elterlichen Kontrolle entfliehen. Also willigte ich ein und wir wurden auch rasch fündig. Da meine Eltern mir glücklicherweise auch finanziell zur Seite standen, konnten wir diese Wohnung auch relativ zeitnah mit allem was wichtig ist ausstatten, so z.B. mit teurem Klicklaminat und einer ziemlich hochwertigen Einbauküche.

Nach gut einem halben Jahr sollte ich dann mit einem Kollegen von mir auf eine Feier kommen, auf der sie schon vorher war. Aufgrund einiger Unterscheidbarkeiten kam ich ein Stunde zu spät dort an. Mich hat es komischerweise nicht gewundert, dass sie mich nicht versucht hat zu erreichen, wo sie doch sonst so "kontaktfreudig" war.

Als ich dann besagte Feier erreichte, lag sie in den Armen eines "alten Freundes" der kurz vorher seine Freundin im Bett mit einer anderen erwischte. Dieser wollte nun verständlicherweise getröstet werden. Leider hatte sie ein anderes Verständnis von trösten als ich. Ich erfuhr ganz nebenbei, dass meine Ex ihn wohl schon länger und auch recht intensiv "tröstet". Ihre Erklärung fiel eher weniger intensiv aus. "Ich habe keine Gefühle mehr für dich und auch keine Lust jetzt mit dir zu reden", war alles was ich an diesem Abend noch von ihr hörte. Ich bin dann in unsere Wohnung zurück und wusste nicht so genau wohin mit mir.
Wir haben dann einige Zeit weiter zusammen gewohnt, bis ich eine neue Bleibe gefunden hatte.

Danach hatte ich sporadisch telefonisch Kontakt zu ihr, weil noch Sachen von mir bei ihr waren.
Eines Abends haben wir uns dann bei ihr (in unserer alten Wohnung) getroffen. Es war ziemlich schnell war klar, worauf das hinausläuft: Sex! Sie hatte aber zwischenzeitlich jemand neues kennen gelernt (der gehörnte von der Party war wohl getröstet genug) und mit diesem führte sie, nach eigener Aussage, auch eine ernste Beziehung.

Da sie die "Pille" nicht nahm, benutzten wir Kondome, die in einer kleinen Schatulle neben dem Bett aufbewahrt wurden. Darin lagen ca. 20-30 Stück. Nach dem Akt kam mir eine glorreiche Idee der Rache: Ich nahm die Kondome, während sie nicht im Raum war raus und legte Bierdeckel, die ebenfalls in der Nähe des Bettes waren (warum auch immer) dafür wieder in die Schatulle. Dann legte ich zur Tarnung wieder ein paar Kondome obendrauf.


Zwei Tage später erhielt ich dann einen verwzeifelten Anruf von ihr: Ihr neuer Freund hatte den Betrug entdeckt und sie zur Rede gestellt. Er wusste ja, dass da ca. 20-30 Stück drin waren und nicht nur fünf oder sechs. Auf die Idee, dass ich der Übeltäter sein könnte, kam sie nicht.
Also bin ich kurze Zeit darauf wieder zu ihr gefahren (sie lud mich ein). Wir hatten wieder Sex und ich habe die Kondome in der Schatulle, in einem unbeobachteten Moment, wieder gegen Bierdeckel ausgetauscht. Sie wollte sich dann ca. eine Woche nachdem ihr Freund sich getrennt hatte (er nahm wohl an, sie würde ihn betrügen) von mir trösten lassen. Ich habe dankend abgelehnt. Seitdem herrscht zwischen uns absolute Funkstille. Ob sie wohl heute eine Ahnung hat, wer für diese mysteriöse Verwandlung der Kondome zu Bierdeckeln verantwortlich ist?

PS: Die entnommenen Kondome habe ich im stillgelegten Kamin in ihrer Wohnung versteckt. Da dürften sie wohl auch heute noch liegen.

Beichthaus.com Beichte #00027046 vom 29.09.2009 um 14:16:31 Uhr in Bochum (31 Kommentare).

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Falsche Berühmtheit

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Falschheit Lügen Medien Berlin

Falsche Berühmtheit
Ich (w/27) muss beichten, dass ich eine kleine Nebenrolle in einer deutschen Fernsehserie habe. Ab und an kommt es dann tatsächlich vor das mich jemand auf der Straße erkennt, allerdings ist mein Part so klein das sie meinem Namen nicht kennen bzw. sich auch nicht recht an die Serie erinnern. Meistens kommt dann ein Spruch alla "ich kenne sie doch irgendwoher" oder "sind sie nicht beim Fernsehen?". Wenn es eine männliche Person ist mit Freundin oder Frau antworte ich jedes mal "tut mir Leid, ich drehe nur Pornos".

Beichthaus.com Beichte #00027045 vom 29.09.2009 um 06:27:06 Uhr in Berlin (82 Kommentare).

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“Beichte

Gartenschläuche

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Dummheit Waghalsigkeit Verschwendung Kinder

Ich möchte etwas beichten, dass viele Jahre zurück liegt. Ich (20) habe auf dem Weg zum Kindergarten mit einem Kumpel von damals einige Gartenschläuche entdeckt, die angeschlossen waren und sich bei den großen Wohnblöcken direkt neben den Kellerfenstern befanden. Da es Hochsommer war, waren diese auch fast alle offen.

Wir nahmen also 3 der Schläuche und führten sie in ein und dasselbe Kellerfenster ein und drehten voll auf. Danach sind wir lachend und prustend in den Kindergarten gerannt. Als wir am Mittag wieder heim konnten, gingen wir nochmals daran vorbei und es rauschte immer noch. Es tut mir schon ein bisschen Leid, da ich keinen der Leute im Block wirklich kannte.

Beichthaus.com Beichte #00027044 vom 28.09.2009 um 23:08:10 Uhr (12 Kommentare).

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Zahnstocher

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Hass Gewalt Rache Familie Dortmund

Zahnstocher
Als ich sechs Jahre alt war verstarb mein Vater an Krebs und wir, meine Mutter, meine beiden Schwestern und ich mussten uns allein durchschlagen. Anfangs war es nicht leicht, doch das Leben ging weiter und wir hatten eine schöne Zeit.bBis meine Mutter, ich war gerade acht geworden, einen neuen Mann kennen lernte. Er war Schreiner und, wie oft in diesem Beruf, fehlten ihm an jeder Hand zwei Finger. Dies machte beim ersten Treffen keinen vertrauenserweckenden Eindruck auf ein Kind. Ich fürchtete mich vor ihm und war sehr zurückweisend. Es mag zwar kindlich naiv oder gemein sein, sich durch solche Sachen irritieren zu lassen, doch ziemlich schnell stellte sich heraus, dass der erste Eindruck nicht täuschte. Sein Äußeres war nicht annähernd so hässlich, wie sein Inneres. Er war verheiratet und weil seine Frau das Geld hatte, wollte er sich (Gott sei Dank) nicht scheiden lassen. Aber meine Mutter wollte er dennoch haben und so ließ sie sich auf die Dreiecksgeschichte ein. Obendrein war er ein fürchterlicher Despot, sah sich als Kopf der Familie und beanspruchte den Platz am Kopf des Tisches immer für sich. Das ihn diese Berechenbarkeit mal schaden könnte war ihm anscheinend nicht bewusst. Es gab in dieser Zeit oft Streit mit meinen älteren Schwestern mit herumbrüllen und sogar Handgreiflichkeiten. Ich sagte nie etwas dazu. Ich war ein ruhiges Kind das in dieser Zeit nicht sehr aus sich rauskam, natürlich auch, um Stress zu vermeiden. Durch diese Verhaltensweise galt ich bei ihm natürlich als "braves" Kind und eines Abends war er der Meinung, ich sollte nun endlich "Paps" zu ihm sagen. Doch ich weigerte mich und sagte wörtlich: "Du kannst mich mal am Arsch lecken!" Eine Ausdrucksweise, die ich sonst nie benutzte, doch ich sah mich im Recht es in so einer Situation sagen zu dürfen. Er brüllte sofort los, meine Mutter hielt sogar zu ihm und ich musste in mein Zimmer.

Und dann kam er der Hass. Ich war erst acht Jahre alt und fühlte richtigen Hass in meinem Herzen. Also beschloss ich, dass er bestraft werden sollte. Richtig bestraft. In unserer Küche befand sich als Sitzgelegenheit eine gepolsterte Eckbank und immer ein Döschen voller Zahnstocher auf dem Tisch. Da ich wusste das sich der dicke Schreiner auf den Stuhl fallen lässt ohne zu schauen, war die Rache einfach. Als meine Mutter das Abendessen zubereitete, tat ich so als ob ich mit den Zahnstochern spielen würde, aber steckte einen Zahnstocher mittig in die Polsterung der Eckbank. Genau auf den beanspruchten Platz des verhassten Typen. Die anderen Zahnstocher packte ich wieder in die Dose, ging in mein Zimmer und wartete. Meine Mutter rief zum Abendbrot, ich blieb im Zimmer und lauschte. Es gab ein ziemlich lautes Knacken, direkt gefolgt von einem brüllendem Aufschrei. Ich wollte, dass er sich, wie Kinder nun einmal so denken, mit dem Zahnstocher in den Po sticht. Doch es traf nicht seinen Po. Er hatte sich den rechten Hoden durchbohrt. Es blutete recht stark und meine Mutter rief den Notarzt.

Er fluchte total und beschuldigte sofort mich, aber weil er so große Schmerzen hatte, konnte er nichts machen. Meine beiden Schwestern bekamen ihr Grinsen nicht mehr vom Gesicht und ich war von diesem Tag an ihr Held. Der rechte Hoden wurde dann im Krankenhaus entfernt. Ich habe diesen Mann nie wieder gesehen. Ich weiß, dass es nicht richtig wa,r aber: Es tut mir bis heute nicht leid. Er hatte es verdient. Ich war nie wieder in meinem Leben gewalttätig oder habe irgendeinem anderen Menschen ein Leid zugefügt, aber ich bin bis heute der Überzeugung, dass er ein schlechter Mensch ist und freue mich darüber, dass ihm ein achtjähriges Kind gezeigt hat, was eine Harke ist.

Beichthaus.com Beichte #00027043 vom 28.09.2009 um 17:04:48 Uhr in 44388 Dortmund (Unterdelle 7) (65 Kommentare).

Gebeichtet von teakus aus Mönchengladbach
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Wahlbetrug

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Betrug Politik Kiel

Ich habe bei der Landtagswahl gestern Wahlbetrug begangen. Ich habe mir einfach einen Zettel genommen, der so ähnlich von außen aussieht wie der richtige Wahlzettel. Dann kurz zur Kabine, auf dem richtigen Wahlzettel mein Kreuz gemacht und eingesteckt. Den falschen Zettel zerrissen und gesagt, dass ich mich verschrieben hätte. Einen neuen bekommen, ausgefüllt, den Alten mit rein gelegt und beide in die Urne gesteckt. Der Direktkandidat hat mit recht wenigen Stimmen gewonnen, und in meinem Bundesland ist das Ganze ja noch knapp. Ich weiß nicht warum ich das gemacht habe, so politisch bin ich nicht. Ich denke, ich wollte einfach mal testen ob es klappt. Nun habe ich aber ein schlechtes Gewissen, weil die OSZE nun ja zu recht da gewesen ist. Dass das klappte lag aber wohl nur daran, dass der Wahlhelfer den Zettel nicht von innen angucken wollte.

Beichthaus.com Beichte #00027042 vom 28.09.2009 um 12:29:44 Uhr in Kiel (32 Kommentare).

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