Chillen während der Arbeitszeit

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Faulheit Trägheit Arbeit

Vor einem Jahr habe ich als Betriebselektriker in einem Großhandel gearbeitet. Meine Aufgaben waren Wartung und Instandhaltung von diversen Hausanlagen und kleinere Reparaturen. Außerdem stand einmal am Tag ein Kontrollgang über das ganze Betriebsgelände auf dem Plan. Zu dieser Zeit hatte ich einen Kollegen, den ich am Tag vielleicht eine Stunde sah, weil wir Schicht arbeiteten. Ansonsten war ich den ganzen Tag für mich selbst zuständig und hatte dabei auch keinen direkten Vorgesetzten, der die Möglichkeit hatte, zu kontrollieren, was ich denn so den ganzen Tag treibe. Es dauerte nicht lange, bis ich anfing, meine Pausen zu verlängern und es schon mal vorkam, dass ich zwei Stunden im Büro saß und ganz in Ruhe gefrühstückt habe. Schön BILD dazu gelesen um erst gar keinen Stress aufkommen zulassen. Falls ich zu dieser Zeit von einem Mitarbeiter auf dem Betriebstelefon gestört wurde, weil wieder Arbeit auf mich wartete, auf die ich keinen Bock hatte, sagte ich nur, dass gerade eine Störung der Heizung, Lüftungsanlage oder was auch immer anliegt und ich mich erst darum kümmern müsste.

Manche Probleme haben sich dadurch einfach von selbst gelöst. Weiter ging es, dass ich in der Nachmittagsschicht (13 - 19 Uhr) schon ab und zu mal den Wecker in meinem Handy auf Feierabend programmiert habe, um dann in den letzten zwei Stunden im Stromverteilerraum ein Nickerchen zu machen. Es gab nie eine böse Überraschung, da ich der Einzige war, der einen Generalschlüssel hatte. Und somit war das Risiko doch sehr gering, erwischt zu werden. Da wir ein Buch führen mussten, in dem Arbeiten und Störungen mit Zeitaufwand täglich notiert wurden, musste ich mir immer Fantasie-Arbeiten einfallen lassen, damit mein Kollege am nächsten Tag nichts davon mitbekommt. Ich hatte einfach keinen Bock zu arbeiten und war meistens auch viel zu müde. Sehr schlimm war auch immer die Samstagmorgenschicht von 6 - 8 Uhr, bei der wir uns im Wochenrhythmus abgewechselt haben. Freitagabend war da natürlich trotzdem Party angesagt und dementsprechend habe ich auch am Samstagmorgen ausgeschaut. Der Samstag lief dann fast immer wie folgt ab: Einstempeln, Arbeitskittel angezogen, ein paar Guten Morgen an Mitarbeiter auf dem Weg zu meinem Schlafplatz. Dann noch das Handy auf acht Uhr eingestellt und ab ins Reich der Träume. Zum Komfort hatte ich mir mittlerweile eine alte Gartenliege mit schönen Auflagen organisiert, die ich in einer Rumpelkammer entdeckt hatte. Darauf ließ sich super schlafen. Probleme gab es nie, nur einmal habe ich meinen Feierabend verpennt und kam so zu einer meiner wenigen Überstunden. Samstags kam ich also nur zum Stempeln in die Arbeit. Insgesamt habe ich dort höchstens ein Drittel von dem erledigt, was ich im Kontrollbuch angegeben hatte. Dass es nicht in Ordnung war, wusste ich auch, aber es war mir scheißegal. Die Mitarbeiter dort waren zu 90 Prozent Arschlöcher, mit denen ich so wenig wie möglich zu haben wollte. Mittlerweile arbeite ich nicht mehr dort.

Beichthaus.com Beichte #00026623 vom 06.07.2009 um 17:42:04 Uhr (32 Kommentare).

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Das schlimmste Praktikum der Welt!

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Hass Faulheit Arbeit Augsburg

Ich absolviere derzeit ein Praktikum in einer Versicherungsagentur und die meiste Zeit, die ich dort verbringe, vertreibe ich mir mit dem Lesen von Beichten. Der Grund dafür ist, dass ich hier ausschließlich stumpfsinnige Aufgaben erhalte und hier, nach nun mehr sieben […]
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Beichthaus.com Beichte #00026622 vom 06.07.2009 um 12:52:32 Uhr in Augsburg (15 Kommentare).

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“Beichte

Kostenlose Golfbälle

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Diebstahl Sport

Ich (m/23) und ein Kumpel von mir haben vor Kurzem den Golf Sport für uns entdeckt. Also haben wir uns im Internet jeder ein 7er-Eisen und 100 Bälle gekauft. Gespielt haben wir immer, sobald das Wetter es zuließ und wo wir gerad Bock hatten. Da 100 Golfbälle sehr schnell weg sind und Neue dann doch auf Dauer auf den Geldbeutel gehen, haben wir in einer Nacht- und Nebelaktion den nahe gelegenen Golfplatz besucht und die Driving Range abgeräumt. Ein Glück wurden sie schon zu schönen Haufen mit dem Traktor zusammengesammelt. Damit war es natürlich noch angenehmer. Nach schätzungsweise einer halben Stunde im Mondlicht und vier vollen Taschen hatte ich einen halben Kofferraum voller Golfbälle. Nach der Angst vor einer Polizeikontrolle und der Frage nach dem Warndreieck und Verbandskasten im Kofferraum konnten wir wieder fleißig abschlagen. Anscheinend interessiert es niemanden, denn heute Abend liegen sie auch wieder dort. Und wenn es wieder knapp wird, werden wir eines Abends mal wieder dort sein. An sich ist es nicht richtig und Diebstahl, aber wenn ich an die finanziellen Opfer denke, Porsche & Co., komme ich damit klar.

Beichthaus.com Beichte #00026621 vom 06.07.2009 um 00:59:57 Uhr (19 Kommentare).

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Spaß auf dem Turm

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Peinlichkeit Trunksucht Masturbation

Spaß auf dem Turm
Ich (m/17) trinke ab und zu auf Partys und sonstigen Anlässen etwas zu viel und mache dann wenn ich betrunken bin fast jede Dummheit mit, wie dieses Jahr zum Männertag. Ich nahm mir vor mich dieses mal nicht so schlimm abzufüllen aber das klappte nicht so gut. Ich war ziemlich stark betrunken und irgendwie kam ich auf die Idee auf einem nahe gelegenen Turm zu masturbieren, wenn der Einsatz stimmte. Schnell lagen 7 Euro auf dem Tisch und ich machte mich daran, auf den Turm zu steigen. Oben angekommen begann ich sofort und ließ mich auch nicht von den Leuten die auf dem Turm waren beirren. Doch ich war viel zu betrunken um zu einem Erfolg zu kommen. Leider waren um den Turm herum zu viele Leute mit Digitalkameras versammelt die genug Beweismaterial sammelten. Am nächsten Tag wurden die Bilder dieses Schauspiels sofort im Schuelervz hochgeladen und innerhalb weniger tage war ich das Gespött der ganzen Schule.

Beichthaus.com Beichte #00026620 vom 05.07.2009 um 23:49:26 Uhr (39 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Für sexuelle Gefälligkeiten

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Morallosigkeit Dummheit Familie

Als ich ungefähr 13 oder 14 Jahre alt war, habe ich (m) mir mal den Spaß gemacht und eine Überweisung mit dem Verwendungszweck "Für sexuelle Gefälligkeiten" an meinen Vater abgeschickt. Irgendwie fanden das die Leute bei der Bank aber nicht so witzig und haben gleich die Polizei gerufen. Das war ein Akt, bis die mir das abgekauft haben, da die nun davon ausgingen, ich würde alles verschweigen, weil mich mein Vater bedroht. Aber nach ein paar Stunden war das zum Glück auch geklärt.

Beichthaus.com Beichte #00026619 vom 05.07.2009 um 21:32:14 Uhr (31 Kommentare).

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