Mein selbstmordgefährdeter Kumpel

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Selbstverletzung Morallosigkeit Engherzigkeit Ignoranz Viersen

Ein Kumpel von mir befindet sich seit Jahren in psychologischer Behandlung. Er hatte einmal versucht, sich das Leben zu nehmen und kam ins Krankenhaus. Der Arzt, der dort Dienst hatte war sichtlich genervt, und schimpfte mit ihm, dass er es demnächst gefälligst richtig machen sollte, da er so schon genug Unfall-Patienten habe, die im Gegensatz zu ihm leben wollen und wirklich Hilfe benötigen, und er seine Zeit nicht mit solchen Leuten verschwenden möchte, die immer wieder kommen und dem Gesundheitssystem unnötig Geld kosten. Das hat wohl gesessen, seitdem hat er es nicht mehr versucht.
Meine Beichte ist, dass ich total der Meinung des Arztes bin. Entweder ganz oder gar nicht. Ich helfe gerne Leuten, wenn sie Probleme haben, aber wenn ich merke, dass es überhaupt nicht fruchtet und meine Bemühungen umsonst sind, denke ich, dass es für einige echt besser wäre, wenn sie sich umbringen würden, dann ziehen sie wenigstens nicht noch andere mit runter. Ich finde, man sollte Ärzte nicht mehr bestrafen, wenn sie jemanden sterben lassen, wenn er es will. Gibt schon genug (kaputte) Leute auf der Welt.

Beichthaus.com Beichte #00028013 vom 26.07.2010 um 14:32:14 Uhr in Viersen (33 Kommentare).

Gebeichtet von Crashguard303
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Der Unfall, der alles veränderte

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Engherzigkeit Feigheit Verzweiflung Liebe Unfall Auetal-Hattendorf

Ich (m/27) bereue zutiefst die letzten 2 Jahre meines Lebens. Vor ungefähr 7 Jahren lernte ich ein Mädchen kennen. Sie war ein wunderbarer Mensch, hübsch, intelligent, humorvoll. Obwohl ich sie anfangs wirklich nicht gut behandelt habe und meine damalige Player-Art nicht lassen konnte, war Sie an meiner Seite. In den folgenden 5 Jahren habe ich es dann begriffen, sie geschätzt, geliebt und war froh dass sie mich damals nicht gleich fallen gelassen hat. Wir hatten Pläne für die Zukunft, redeten manchmal schon über Hochzeit und Kinder. Bis dann der Tag kam an dem Sie abends von mir nach Hause gefahren ist und sie einen schlimmen Autounfall hatte. Sie erlitt ein schweres Hirntrauma. Anfänglich war ich jeden Tag an Ihrer Seite. Sie konnte weder selbständig essen noch sich anziehen. Ihre gesamten Körperfunktionen konnte sie nicht mehr kontrollieren. Das Reden und sogar das Lachen war für Sie mühsam. Sie hatte eine bleibende hundertprozentige Behinderung. Mit der Zeit fing ich mir an Gedanken über meine Zukunft zu machen, ob ich mich mein Leben lang um einen behinderten Menschen kümmern kann usw. Und ich Egoist entschied mich dafür Sie zu verlassen. Den tollsten Menschen den ich jemals kennen gelernt habe. Wenn mir das passiert wäre, wäre Sie bestimmt bei mir geblieben und für mich dagewesen. Warum musste das genau Ihr passieren? Seit 2 Jahren mache ich mir jeden Tag Vorwürfe und ich weiß ich werde nie wieder einen Menschen finden, den ich so sehr lieben kann.

Beichthaus.com Beichte #00028007 vom 23.07.2010 um 10:01:34 Uhr in Auetal-Hattendorf (38 Kommentare).

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“Beichte

Die Liebe meines Lebens

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Ignoranz Engherzigkeit Feigheit Verzweiflung Liebe

Ich möchte hiermit beichten, dass ich den wahrscheinlich größten Fehler meines Lebens begangen habe. Vor vielen Jahren hatte ich eine Freundin aus meiner Klasse, die - man kann sagen - meine erste große Liebe war. Wir waren zwar erst 13 oder 14 Jahre alt, aber ich habe mich gleich in sie verliebt. Ihrer Reaktionen und ihrem Verhalten nach zu vernehmen, war sie das wohl auch. Sie war ziemlich krank (Leukämie) und in dieser schweren Zeit habe ich Vollidiot es doch tatsächlich fertig gebracht, sie nicht ein einziges mal zu besuchen - und das bei über einem Jahr Krankenhausaufenthalt. Ich habe mich ihr gegenüber absolut abscheulich verhalten: Sie teilweise ignoriert, mich ihr nicht anvertraut (ich war eigentlich nur oberflächlich zu ihr) und bin fremd gegangen - mehrmals sogar! Schließlich haben wir oder besser sie die Beziehung beendet. Ich habe so getan, als würde mich das überhaupt nicht berühren. Als ich dann abends zu hause alleine im Bett lag, habe ich als erstes meinen Tränen freien Lauf gelassen.

Sie hatte dann später das Gymnasium nach der 10. Klasse beendet, war schwanger geworden von einem Typen usw.
Jedenfalls nahm ihr Lebensweg, soweit ich das von Freunden und Bekannten mitbekommen habe, keinen tollen Verlauf.
Ich habe viele Jahre darüber nachgedacht und philosophiert, an keinem einzigen Tag habe ich sie je vergessen können. Egal, welche Frau in meinem Bett lag oder an meiner Seite stand - sie konnte keine ersetzen, auch wenn wir nie miteinander geschlafen haben. Vor einiger Zeit habe ich Kontakt zu ihr aufgenommen und mich bei ihr entschuldigt. Diese hat sie auch angenommen und das Ganze doch relativ locker gesehen.
Ich habe nur einen einzigen Wunsch: Sie zu sehen, in die Arme zu nehmen und zu küssen. Ich liebe sie einfach immer noch und es tut mir sehr weh. Ich habe sie nie vergessen. Und so lebe ich dahin, unglücklich, unerfüllt und unerhört - bestraft durch meine eigene Dummheit!
Es tut mir Leid, was ich ihr angetan habe und wie ich sie verletzt habe. Ich fühle mich schuldig! Das geht soweit, dass ich (hypothetisch gesehen) sogar für ihr Kind sorgen würde, wenn ich mit ihr zusammen kommen würde.
Es tut mir Leid, für all die Freundinnen, denen ich immer knallhart ins Gesicht gelogen habe. Besonders der letzten Freundin, die meine Entscheidung auch noch begrüßte, mich zu entschuldigen. Es tut mir Leid, dass wenn ich in ihren Armen lag, oft an die andere habe denken müssen.

Beichthaus.com Beichte #00027991 vom 18.07.2010 um 00:26:33 Uhr (19 Kommentare).

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Mein Vater ist Alkoholiker

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Hass Engherzigkeit Trunksucht Familie

In meiner Familie lief es noch nie besonders gut. Seit ich 13 Jahre alt bin, habe ich gemerkt wie mein Vater sich immer mehr veränderte. Als kleines Kind habe ich das Leben durch eine rosarote Brille gesehen, doch jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen.
Väter […]
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Beichthaus.com Beichte #00027977 vom 12.07.2010 um 19:14:17 Uhr (17 Kommentare).

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“Folge

Mein Freund muss dünn sein

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Eitelkeit Engherzigkeit Völlerei Partnerschaft

Ich (w/27) beichte, dass es mich sowas von angewidert hat, dass mein Freund in den 6 Monaten, die er arbeitslos zu Hause hing, ganze 10 kg zugenommen hat und damit bei 1,85m 90kg wog. Ich war so genervt und sauer, habe aber anfangs noch lieb versucht ihm alle möglichen Diatbücher zu kaufen und habe ihn im Fitness Center angemeldet. Als das aber hinten und vorne nichts gebracht hat, ging auch mir irgendwann die Geduld aus und ich habe ihm offen ins Gesicht gesagt wie sehr mich diese 10 kg Speck anwidern und dass ich nicht mehr für ihn kochen möchte und ich wahrscheinlich kotzen muss, wenn er das nächste mal vor versammeltem Besuch meint seine Hose aufzumachen nur weil er so aus dem Leim gegangen ist, dass an seiner Jeans bald sämtliche Nahte platzen.
Nach weiteren vier Monaten auf ihn einreden, ist er jetzt endlich wieder auf seinen früheren 80kg, bzw. inzwischen sind es 77 kg, aber irgendwie bin ich nicht wirklich glücklich damit, weil ich finde dass er ein bisschen vorsorgen soll, falls er wieder zunimmt, damit er dann nicht gleich wieder so eine Wampe kriegt.
Da er aber eh kaum noch Appetit hat, darf ich mich sowieso bald auf 75 kg oder wenn ich Glück habe, sogar 70 kg freuen.
Ich weiß das klingt hart, aber ich liebe meinen Mann und das Übergewicht schadet seiner Gesundheit, seinem psychischen Wohlbefinden und unserem Sexleben und hat er erst mal die 70 erreicht, werden alle glücklich damit sein und mein Freund wird es mir früher oder später noch danken, dass ich gar nicht erst seine Esssucht unterstützt habe, sondern früh genug Grenzen gezogen habe - seiner Gesundheit zu liebe.

Beichthaus.com Beichte #00027956 vom 05.07.2010 um 20:20:30 Uhr (85 Kommentare).

Gebeichtet von 0021061986
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