Ist Geld heute alles?

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Lügen Arbeit Chef Düsseldorf

Ich habe acht Jahre lang in einer Firma gearbeitet - die letzten vier dabei unter einem neuen Vorgesetzten, der unbeherrscht, jähzornig, cholerisch und selbstverliebt war. Entsprechend dieser Eigenschaften habe ich dann die letzten drei Jahre entsprechend oft krankgemacht, war also offiziell arbeitsunfähig, hatte aber tatsächlich keine Beschwerden. In Summe kamen so in den vier Jahren ca. 30 Wochen zusammen, die ich fehlte, aber komplett bezahlt bekam. Demnach hatte ich einen höheren fünfstelligen Betrag erhalten, für den ich überhaupt nichts getan hatte. Mir war das aber wirklich egal, denn dieser Mensch war einfach unausstehlich. Es gab, um mal ein Beispiel zu nennen, niemanden in der Firma, der sich nicht mit dieser Person gestritten hat, ob fachlich oder über andere Dinge, egal, diese Person hatte immer Recht.

Ende letzten Jahres bin ich dann auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Beim Austrittsgespräch rechnete man mir vor, was ich noch alles erhalte, Abfindung, Weiterbezahlung bis zum Zeitpunkt X, Sondervergütung, die in diesen Zeitraum fiel, in Summe wieder ein höherer fünfstelliger Betrag. Ferner wurde ich gefragt, was ich mir denn noch vorstellen würde. Ich wollte aber aufgrund dieser Person dort nur noch weg, zumal ich schon eine andere Arbeitsstelle hatte. Deshalb forderte ich nichts mehr, denn die Vergangenheit war finanziell schon sehr ertragreich. Wenn ich dieses jetzt im Bekanntenkreis erzähle, dann stoße ich immer wieder auf Unverständnis, nicht noch mehr Geld gefordert zu haben, aber ich wollte nicht mehr haben. Die Zeit in der Vergangenheit, in der ich bezahlt abwesend war, hat aus meiner Sicht doch den Betrag, den ich noch hätte bekommen können, wettgemacht. Ist denn Geld alles?

Beichthaus.com Beichte #00026600 vom 02.07.2009 um 11:24:06 Uhr in Düsseldorf (Friedrichstraße) (17 Kommentare).

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Meister Giftzwerg

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Rache Boshaftigkeit Chef Arbeit Kempten

Meister Giftzwerg
Vor circa 4 Jahren war ich noch in der Lehre als KFZ- Mechaniker. Wir hatten einen richtigen kleinen Giftzwerg als Meister bei dem alles zu langsam ging und alles war zu dreckig war. Die Leute hatten sogar Angst vor ihm, denn wenn ihm etwas nicht gepasst hat, konnte er manchmal wirklich ausflippen. Dann schmiss er die Arbeitsmappen, Schlüssel und sogar Schraubenzieher quer durch die Werkstatt. Bevor wir Lehrlinge gehen durften, musste ich, als Oberlehrling, immer schauen das auch alle Werkzeuge sauber, Boden sauber und der Müll gelehrt ist. Erst dann ging ich zum Meister, um zu fragen, ob wir gehen dürfen. Das lief jeden Tag so ab. Eines Tages liegt dann so ein mittelgroßer Karton mitten auf dem Boden und er sah es, lief schon rot vor Wut an, sagte aber noch nix, lief daran vorbei und wir (17) Lehrlinge natürlich auch. Als wir dann fertig waren mit unserem Kontrollgang lief er zu dem Karton, nimmt Anlauf wie bei einem Freistoß und schlug auf den Karton ein der dann durch die halbe Werkstatt flog. Der Karton war noch nicht richtig in der Luft, da brüllte der Giftzwerg mich an was mir einfällt. Ich konnte die Nacht kaum schlafen, da ich so eine Wut auf diesen 1,60-Meter-Mann hatte. Ich habe mir die halbe Nacht einen Racheplan ausgedacht.

Am nächsten Tag wieder das Gleiche: arbeiten & putzen. Doch diesmal habe ich, als wir fertig waren, einen Karton mit Absicht wieder an die gleiche Stelle gelegt. Alle, sogar die Gesellen wussten bescheid und blieben nur deswegen länger, obwohl sie schon heimgehen hätten können. Ich ging also zum Meister ins Büro, ob wir nun gehen dürften, es wäre alles blitzblank. Das wollte er natürlich selber nochmal kontrollieren, wir liefen also unsere Runde, er sah den Karton schon von Anfang an, wurde da schon immer rötlicher im Gesicht, sagte aber wieder nix. Ich bin schon halb zusammen gebrochen vor Lachen, denn unter dem Karton hatte ich eine große Autobatterie versteckt! Als wir mit unser Runde fertig waren, lief er wieder auf den Karton zu, nahm Anlauf noch mehr als am Tag zuvor, denn die Wut in seinem Bauch war doppelt so groß. Er schlug also so fest er konnte mit seinen Sandalen auf den Karton ein und die Autobatterie die darunter versteckt war flog durch die Luft. Ich brach fast zusammen vor Lachen, aber er lag am Boden und schrie vor Schmerzen. Die folge war eine Abmahnung und drei gebrochene Zehen. Jetzt tut es mir leid, aber irgendwie würde ich es wieder machen, nur das Lachen verkneifen.

Beichthaus.com Beichte #00026573 vom 26.06.2009 um 12:07:21 Uhr in Kempten (60 Kommentare).

Gebeichtet von Ax
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Der Kaffee für meinen Chef

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Rache Ekel Stolz Chef Dortmund

Ich habe mehrmals beim Kaffeekochen in das Wasser gespuckt, welches ich in die Maschine fülle. Und anschließend den Kaffee mit einem Lächeln meinem Chef und meiner Chefin serviert. Heute auch wieder. Es bereitet mir zunehmend mehr innere Befriedigung! Sie haben es nicht anders verdient! Warum machen sie sich ihren Kaffee nicht selbst?

Beichthaus.com Beichte #00026554 vom 22.06.2009 um 19:56:25 Uhr in Dortmund (Kölner Straße) (22 Kommentare).

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Keine Sicherheit als Dachdecker

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Rache Boshaftigkeit Chef Bielefeld

Keine Sicherheit als Dachdecker
Ich war bis vor Kurzem Dachdeckergeselle in einer kleinen Firma. Ich wurde entlassen, offiziell aus Auftragsmangel, habe dann aber durch meinen Kumpel, der gleichzeitig in der Firma als Lehrling tätig ist, erfahren, dass bereits jemand anderes eingestellt wurde. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und rufe nun einmal in der Woche bei ihm an und frage, wo sie zurzeit arbeiten und was sie dort machen. Da ich weiß, dass es keine Feuerlöscher, Schutzhelme oder sonstige Schutzausrüstung bei der Firma gibt, rufe ich daraufhin die Berufsgenossenschaft an, worauf die Jungs dann anrücken und die Baustelle unter die Lupe nehmen. Es tut mir echt leid für meine ehemaligen Kollegen, aber mein Ex-Chef hat das verdient, das Arschloch!

Beichthaus.com Beichte #00026550 vom 21.06.2009 um 16:52:35 Uhr in Bielefeld (16 Kommentare).

Gebeichtet von scyler
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Der schwimmende Freund

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Ungerechtigkeit Zorn Chef Köln

Der schwimmende Freund
Vor ein paar Jahren habe ich in einer Firma in einem wirklich guten Team gearbeitet, nur der Chef war ein etwas seltsamer Zeitgenosse. Für einen Teamauftrag gab es damals eine ziemlich dicke Prämie, die mein egoistischer Chef einfach in einen Pool für sich und seine Familie investiert hat. Die komplette Belegschaft hatte nichts davon, außer dass wir ihm zusätzlich bei seiner Pool Einweihungsfeier noch als profilneurotische Projektionsfläche und billige Alternative für Party Personal herhalten mussten. Während der Party war ich so etwas von angesäuert, dass ich beim Baden einfach die Buchse runtergelassen und ihm eine Wurst in den Pool gedrückt habe. Den restlichen Abend habe ich dann von meinem Service Platz zugesehen, wie mein schwimmender Freund neben ihm und seinen anderen Gästen durch den Pool trieb.

Beichthaus.com Beichte #00026541 vom 19.06.2009 um 21:24:13 Uhr in Köln (26 Kommentare).

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