Ein Vibrator vom Stiefvater

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Verrat Morallosigkeit

Ich (w/19) beichte, dass ich meine ehemals beste Freundin seinerzeit quasi verpetzt habe. Es geschah, als wir beide 15 Jahre alt waren. Ich muss dazu sagen: Wir kannten uns seit der fünften Klasse. Seither waren wir unzertrennlich und wir haben auch oft beieinander übernachtet. Dadurch kannten sich auch unsere Eltern untereinander, weil sie wissen wollten, mit wem ihr Kind abhängt. Ihre Eltern waren geschieden, was aber schon länger zurückliegt, denn ihre Mutter hatte einen neuen Mann geheiratet und ich kannte ihn seit Beginn der Freundschaft. Er machte auf mich einen netten Eindruck. Irgendwann erzählte sie mir, dass sie einen Vibrator von ihm geschenkt bekommen hat. Ich war komplett verblüfft, habe mir aber erst einmal nichts anmerken lassen. Die ganze Situation war so merkwürdig. Ich meine, welche normalen Eltern mit normalen Gedanken und einem gesunden Eltern-Kind-Verhältnis, würden dem eigenen Kind so etwas schenken?! Ich fragte dann, ob ihre Mutter davon weiß. Natürlich nicht!


Ich war irgendwie überfordert mit dieser Information und habe es meiner Mutter erzählt. Diese hat daraufhin die Mutter meiner Freundin angerufen und ihr alles erzählt, obwohl sie mir vorher versprach, dass sie das Geheimnis, das sie erwartet, für sich behält. Und bei meiner Freundin zu Hause gab es natürlich riesigen Stress. Ihr war auch sofort klar, dass das auf meinem Mist gewachsen ist. Im Nachhinein kann ich meine Mutter verstehen, zumal sie mit mir darüber gesprochen hat und mir verständlich gemacht hat, dass das Verhalten des Stiefvaters ein Unding ist. Aber ich fühlte mich damals trotzdem so, als hätte ich sie komplett verraten.

Beichthaus.com Beichte #00033756 vom 12.08.2014 um 16:52:01 Uhr (23 Kommentare).

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Auszeit auf Staatskosten

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Trägheit Faulheit Lügen Falschheit Arbeit

Ich habe nach 12 Jahren meinen Job gekündigt und habe dann 1,5 Jahre lang als Sozialschmarotzer gelebt und die Füße baumeln lassen. Ich habe allen vorgemacht, wie sehr ich mich doch bemühe, einen neuen Job zu finden - dabei habe ich in der Zeit nur zwei lieblose Bewerbungen abgeschickt, da ich keine Lust hatte, wieder arbeiten zu gehen. Dann wurde es aber doch ein wenig langweilig und ich hatte es satt, jeden Cent drei Mal umzudrehen. Und deshalb arbeite ich seit drei Monaten wieder. Im Nachhinein habe ich ein schlechtes Gewissen, auf Staatskosten gelebt zu haben, ohne den Willen diesen Zustand zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00033751 vom 11.08.2014 um 17:11:27 Uhr (14 Kommentare).

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Der ungepflegte Verehrer

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Vorurteile Engherzigkeit Feigheit Unreinlichkeit

Vor ein paar Wochen habe ich (w) bei einer Veranstaltung einen Typen kennengelernt. Normalerweise komm ich nicht so gut mit Fremden klar, da ich sehr schüchtern bin, aber weil ich angetrunken war, kam ich recht schnell mit ihm ins Gespräch. Wir tauschten Nummern aus und schon am nächsten Tag fingen wir an, miteinander zu schreiben. Es wurde immer mehr und wir redeten wirklich über alles Mögliche. Er erzählte mir auch eine Menge aus seiner Vergangenheit, ich will hier nicht ins Detail gehen, aber er hat eine Menge schrecklicher Dinge erlebt, gegen die meine eigenen Probleme, die ich bis dahin unheimlich schlimm fand, wirklich Kleinkram sind. Ich versuchte, ihn zu ermutigen und zu trösten. Allerdings eröffnete er mir nach ein paar Tagen, dass er sich in mich verliebt hätte. Ich war komplett überfordert, sagte aber nichts weiter. Am nächsten Tag trafen wir uns wieder - beim Public Viewing zum Finale, es waren extrem viele Menschen dort und man konnte sich kaum rühren. Dementsprechend nah wurden wir aneinandergedrängt, und nach kurzer Zeit legte er die Arme um mich und ließ mich auch für den Rest des Spiels nicht mehr los. Er schreibt mir immer noch jeden Tag, auch wenn ich den Kontakt momentan sehr stark zurückschraube. Aber nicht etwa, weil ich ihn nicht verletzen will - der Hauptgrund ist, dass er mich überfordert. Und nicht nur das, er geht mir total auf dir Nerven. Mir ist erst zu spät klar geworden, wie schrecklich er ist. Ich bin eigentlich kein oberflächlicher Mensch, aber gewisse Grenzen gibt es auch für mich. Mal davon abgesehen, dass er alleine vom Gesicht her total unattraktiv ist, ist sein Gesamtbild sehr ungepflegt. Er hat total fettige Haare ohne vernünftigen Schnitt, einen unangenehmen Körpergeruch und gut gekleidet ist er auch nicht.


Wir kommen zwar gut miteinander klar und reden über jeden Mist, aber trotzdem fühlt sich das absolut nicht gut an. Ich habe mich noch zwei Mal mit ihm getroffen, aber ich konnte mich nicht dazu bringen, ihn länger als drei Sekunden anzusehen, auch weil ich so ein schlechtes Gewissen habe. Ich glaube, er macht sich ernsthaft Hoffnungen, dass aus uns etwas werden könnte, eben weil wir uns eigentlich so gut verstehen und ich auch immer wieder betone, dass ich ihn mag, aber das alles zählt nur wenn wir schreiben oder telefonieren. Wenn wir uns treffen, stößt er mich ab und ich will am liebsten die ganze Zeit auf Abstand gehen. Ich fühle mich so schrecklich, weil ich so oberflächlich bin und mich wegen Äußerlichkeiten niemals in ihn verlieben könnte. Aber es ist doch normal, dass man keine Beziehung mit jemandem führen will, der unangenehm riecht und ungepflegt ist? Ich hoffe nun, dass er mich in Ruhe lässt, wenn ich den Kontakt auf ein Minimum beschränke, weil ich langsam echt nicht mehr weiß, wie ich mit ihm umgehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00033747 vom 11.08.2014 um 05:21:46 Uhr (21 Kommentare).

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Das Leben ist ungerecht

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Engherzigkeit Familie

Meine Mutter hat in ihrem Leben viel Negatives erlitten - ungerechtes Kinderheim, Rassismus, versuchter Mord, Vergewaltigung, mein Vater ging fremd, sie hat Schulden und so weiter. Trotz allem waren das Wichtigste immer ihre Kinder. Sie hat in ihrem Leben viel Stärke gezeigt und wurde nie wirklich belohnt. Inzwischen hatte sie schon drei Schlaganfälle, ihr Körper baut ziemlich ab und ich vermute, dass es an ihrer permanenten Verzweiflung liegt. Ich (m/24) bin eines der wichtigsten Stützbeine für sie und gehe sie deswegen immer wieder besuchen. Leider fühle ich mich aber nicht so - ich finde mich selbst gefühlskalt und in ihrer Umgebung zu sein zieht mich immer runter, da ich ihre Verbitterung spüre. Ich hänge auch nicht mehr sehr an meinem eigenen Leben, ganz unabhängig von ihrer Geschichte, aber wenn mir etwas zustoßen würde, würde es ihr gewiss den Rest geben. Deswegen überkam mich mal der Gedanke, wie es wäre, wenn sie in einem glücklichen Moment einfach einschläft und der Schmerz ihres gesamten Lebens endlich aufhört. Eigentlich wünsche ich mir, dass sie in ihrem Alter (55) immer noch die Liebe ihres Lebens findet, aber seit den Schlaganfällen tut sie sich schwer mit fremden Menschen und ist von vielen alten Freundschaften enttäuscht.

Beichthaus.com Beichte #00033741 vom 10.08.2014 um 00:43:57 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das ungewollte Kind

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Verzweiflung Hass Falschheit Familie

Ich (w/21) verfluche meine Mutter. Warum? Folgende Geschichte dazu: Als ich drei Jahre alt war, trennten sich meine Mutter und mein Vater. Ich wohnte als Kleinkind mit meiner Mutter alleine. Sie heiratete dann erneut einen Mann und der Kontakt zwischen meinem Vater […]
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Beichthaus.com Beichte #00033734 vom 08.08.2014 um 09:27:46 Uhr (23 Kommentare).

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