Ein betrunkener Streber

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Trunksucht Falschheit Engherzigkeit Schule

Ich möchte eine Jugendsünde beichten. Wir waren 17 und hatten unsere erste Vorabi-Party. Mit dabei war auch einer aus unserer Stufe, der zwar ein ziemlicher Streber, aber immer sehr nett und hilfsbereit war. Ansonsten war mit ihm nie viel los. Er gehörte eher zu denen, der beliebt war, weil man Hausaufgaben bei ihm abschreiben konnte. Ansonsten beschäftigte er sich in seiner Freizeit ausschließlich mit Lernen und nicht mit dem, was für unser Alter typisch war - außerdem hatte er wohl ein extrem strenges Elternhaus. Auf der besagten Party (die wohl die erste seines Lebens war), haben wir ihn so richtig abgefüllt. Am Ende konnte er kaum noch stehen. Wir wollten ihn dann nach Hause bringen, weil er nicht mehr laufen konnte und auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Supermarkt vorbei. Dort haben wir einen Einkaufswagen besorgt, ihn dort hineingelegt und nach Hause geschoben. Zwischendurch ist der Einkaufswagen mehrfach umgefallen und er trug wohl einige leichte Blessuren davon, die aber nicht weiter ernst waren.

Bei ihm zu Hause angekommen, stellten wir den Einkaufswagen samt "Inhalt" vor die Haustür, klingelten bei seinen Eltern Sturm und versteckten uns. Nach einiger Zeit kamen die Eltern an die Tür und waren absolut entsetzt. Sie rasteten regelrecht aus, trugen ihn dann aber ins Haus. Nun aber zu meiner eigentlichen Beichte: Durch einen Zufall habe ich Jahre später bei einem Praktikum herausgefunden, dass die Eltern regelmäßig Besuch vom Jugendamt hatten, da der Verdacht körperlicher Misshandlungen im Raum stand. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Klassenkamerad auch damals eine ordentliche Abreibung verpasst bekommen hat und ich letztlich teilweise schuld daran war. Das tut mir heute noch von Herzen leid.

Beichthaus.com Beichte #00036977 vom 05.11.2015 um 11:19:15 Uhr (6 Kommentare).

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Saftstifte ohne Minen

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Rache Zorn Diebstahl Schule

Ich möchte beichten, dass ich in der dritten Klasse einem Mädchen, das mich öfter gehänselt hatte, zusammen mit meiner besten Freundin ihre bunten Gelstifte geklaut habe. Wir gingen als Letzte in die große Pause und die Lehrerin unterhielt sich noch im Gang. Zu Hause bei meiner Freundin entfernten wir die Minen der Stifte und befüllten die Plastikhüllen mit Apfelsaft, Orangensaft, Milch, Traubensaft und ein paar einfach nur mit Leitungswasser. Am nächsten Tag beförderten wir die Stifte ohne Minen und mit neuem Inhalt unbemerkt zurück ins Mäppchen der Mitschülerin. Die farbigen Minen behielten wir und teilten sie gerecht unter uns auf. Das alles richtete eine riesige Sauerei an, da die Flüssigkeiten ausliefen. Besagte Schülerin bekam von der Lehrerin auch noch Ärger, warum sie denn so einen Mist mache. Sie ist heulend aus dem Klassenzimmer gelaufen und alle staunten über die Saftstifte. Im Nachhinein tut es mir leid, aber die Klassenkameradin hat sich so oft über mich lustig gemacht, wir wollten es ihr einfach heimzahlen.

Beichthaus.com Beichte #00036912 vom 24.10.2015 um 23:29:29 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

Schande über den Baumfesslerclub

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Verrat Engherzigkeit Schamlosigkeit Schule Kinder

Ich (m/21) und meine Freunde waren damals alle so etwa acht Jahre alt und hatten in der Grundschule unseren Baumfesslerclub. Um Mitglied zu werden, musste man sich mit den Händen an einem Zaun festhalten und dann genug Kraft aufbringen, um mit den Beinen rückwärts einen Baum, welcher ganz nah an besagtem Zaun stand, hoch zu laufen, bis man etwa einen 90-Grad-Winkel zum Baum erreicht hat. Das Ganze hört sich bescheuert an und ist es auch. Auf jeden Fall war im Baumfesslerclub der Name Programm. Wir schnappten uns die Erstklässler und fesselten diese mit Springseilen - und was eben so herumlag - an Bäume. Das war ja an sich immer ganz witzig, bis wir eines Tages den kleinen Bruder eines Freundes an einen Baum fesselten und die Fesseln nicht mehr aufbekamen. Es war bereits Herbst und die Temperaturen waren bereits im einstelligen Bereich. Nach unserer 15-minütigen Pause hatten wir ihr immer noch nicht losbekommen und aus Angst, eine Strafe für eine eventuelle Verspätung zu bekommen, überließen wir ihn seinem Schicksal.


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Bis heute weiß ich nicht, wer ihn schlussendlich losgebunden hat, geschweige denn, wann es jemandem auffiel, dass ein Erstklässler an einen Baum gefesselt war. Ich habe ihn nun ewig nicht mehr gesehen und ich bezweifle, dass er das noch weiß, er war etwa fünf oder sechs Jahre alt. Sollten aber nun bei jemandem traumatische Erinnerungen wach werden, so tut es mir ehrlich leid, dass wir dich in der Kälte frieren ließen. Wir haben an diesem Tag Schande über den Baumfesslerclub gebracht.

Beichthaus.com Beichte #00036870 vom 19.10.2015 um 05:34:03 Uhr (11 Kommentare).

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Lehrerin mit Stiefeln

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Schule

Ich war vor wenigen Jahren noch auf der Oberstufe in einem beruflichen Gymnasium und hatte eine Spanischlehrerin mittleren Alters, die ich trotz des Altersunterschieds von vielleicht 30 Jahren anziehend fand. Da sie manchmal Stiefel trug und ich einen kleinen Stiefelfetisch habe, wurde dies noch verstärkt. Als sie eines Tages in langen schwarzen Overknee-Stiefeln zum Unterricht antrat, ging mir einer ab. Ich schaute die ganze Unterrichtszeit untenrum erregt auf ihre Stiefel. Das hat sie irgendwann bemerkt und schaute zu mir her. Ich tat nichts daran, meinen Gefallen an ihr und ihren sexy Overknee-Stiefeln zu verbergen und gaffte ihr weiter mit einem Grinsen auf die Stiefel. Das hat dazu geführt, dass sie nie wieder anreizende Stiefel in die Schule anzog. Und wenn, dann hat sie diese doch tatsächlich morgens unter der Hose versteckt, und mittags, wenn sie mit ihrem Fahrrad heimfuhr, wieder über der Hose getragen. Ich beichte, meine Lehrerin in so eine unangenehme Situation gebracht zu haben. Ach ja, ich hätte immer noch gerne Sex mit ihr.

Beichthaus.com Beichte #00036868 vom 19.10.2015 um 01:05:36 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eine Ausbildung mit lauter Schnarchtüten

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Ungerechtigkeit Zorn Verzweiflung Schule Arbeit

Ich (w/19) befinde mich im dritten Ausbildungsjahr zur Fahrzeuglackiererin. Das ist ein Beruf, den ich immer machen wollte und der mir nach wie vor sehr viel Spaß macht. Das Einzige, was mich an diesem Beruf wirklich ankotzt, ist, dass wirklich zu viele Pfeifen und Vollidioten einen Ausbildungsplatz in guten Firmen für diesen Beruf bekommen. In meiner Klasse sitzen knapp mehr als 20 Schüler und davon bringen, mich eingeschlossen, vielleicht fünf etwas auf die Reihe. Der Rest macht die Ausbildung halt, weil sie nichts anderes gefunden haben und geben sich in keine Mühe und sind dann auch noch in Betrieben angestellt, in denen man gut verdient und ordentlich gearbeitet wird. Im Gegensatz zu mir: Ich habe mir sehnlichst gewünscht diesen Beruf auszuüben, gebe mir Mühe bei dem, was ich tue, strenge mich an gute Noten zu erzielen und mich immer zu verbessern. Ich arbeite in einem Betrieb, in dem einen der unterste Azubi-Tariflohn gezahlt wird, von geregelten Arbeitszeiten ganz zu schweigen.


Auch das Grundwissen und die Praktiken muss man sich zum großen Teil selbst beibringen und mühevoll anlernen, ohne dass jemand danebensteht und einem Tipps gibt, da es dort überhaupt niemanden interessiert, ob und was ich nach meiner Ausbildung kann. Während die ganzen Schnarchtüten aus meiner Klasse in ihren Großbetrieben zu 100 Prozent gefördert werden, mit den neusten Techniken arbeiten können und es nicht einmal zu schätzen wissen! Ich beichte, dass ich einen Hass auf diese Leute entwickelt habe, da es bestimmt andere Menschen gegeben hätte, die den Beruf gerne gemacht hätten und bei denen die Informationen mehr Zukunft und Hand gehabt hätten, als bei Vollidioten, die ihren Arsch nicht hochbekommen, da sie nach ihrer Ausbildung zum Fahrzeuglackierer eh etwas anderes machen wollen und keine Lust haben. Ich bin der Meinung, dass diese Leute sich lieber erst im Klaren sein sollten, was sie wirklich machen möchten, bevor sie anderen Leuten, die den Beruf gerne gemacht hätten, den Ausbildungsplatz wegnehmen.

Beichthaus.com Beichte #00036862 vom 17.10.2015 um 17:34:18 Uhr (13 Kommentare).

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