Beziehung mit einem Halbgott

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Neid Eifersucht Engherzigkeit Zwietracht Partnerschaft

Ich bin seit etwa einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Anfänglich war ich total begeistert von ihm, er hat ein Gesicht zum dahinschmelzen, einen muskulösen Körper wie ein Men's Health Model, spielt mehrere Instrumente, ist intelligent und gebildet. Außerdem hat er Manieren, ist ein Halbgott im Bett, der mir jeden Wunsch von den Augen abliest und einen riesigen Haufen Kohle hat er auch noch. Er ist einfach perfekt. Und genau das hängt mir zum Hals heraus. Bei ihm ist immer Sommer im Gemüt, so etwas wie Probleme kennt er nicht. Wenn mal etwas nicht so klappt wie er es möchte, wird er keineswegs ungehalten, sondern bleibt cool und löst die Situation souverän innerhalb von Sekunden, oder wenigen Minuten. Ich komme mir immer so dumm und kindisch vor, wenn mir nicht so schnell eine logische Lösung einfällt.
Alle, wirklich alle meine Freundinnen finden ihn wahnsinnig toll und beneiden mich um ihn. Wenn wir irgendwo auf einer Party sind und ich kurz nicht da bin, stehen sofort ein Haufen Frauen um ihn herum, wie die Motten um das Licht. Es widert mich an. Ich werde neuerdings oft übellaunig und zickig, stoße ihn weg, wenn er mich verständnisvoll in den Arm nimmt und habe aufgehört mit ihm zu schlafen. Am liebsten würde ich ihm manchmal seine hübschen Gesichtszüge zerkratzen, wenn ich neben ihm wirke wie eine unausgeglichene, zickige und arrogante Diva. Ich weiß, wie bescheuert sich das alles anhört, und mir ist auch klar, dass viele Frauen froh wären, so jemanden gefunden zu haben. Ich fühle mich einfach neben ihm vollkommen deplatziert, hilflos, tollpatschig und zickig. Das macht mich wiederum noch wütender und ich komme mir noch hilfloser und dümmer vor. Es ist ein echter Teufelskreis. Ich bekomme langsam mit, wie er in der Beziehung unzufriedener wird und sich von mir zu lösen versucht. Natürlich auch wieder mit der harmonischen, verständnisvollen Variante. Er gibt mir mehr Freiräume, und versucht tiefenpsychologische Gespräche zu führen. Ich möchte aber dieses Kasperletheater nicht und mich ihm auch nicht öffnen. Ich will, dass er mal sein dämliches Grinsen einstellt und um mich kämpft, damit ich sehe wie wichtig ich ihm bin. Eigentlich will ich ihn auch nur ein einziges Mal hilflos und deplatziert sehen. Ich beichte also, dass ich undankbar bin, und einem Traummann den Laufpass geben werde, weil ich mir neben ihm dumm vorkomme. Jetzt momentan komme ich mir allerdings deswegen auch schon wieder dumm vor.

Beichthaus.com Beichte #00029881 vom 23.03.2012 um 10:31:29 Uhr (63 Kommentare).

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Die Lustschreie meiner Schwiegereltern

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Hass Sex Engherzigkeit Familie

Meine Freundin und ich wohnen mit ihren Eltern zusammen in einem Zweifamilienhaus. Das ist super praktisch, man hilft sich untereinander, kocht füreinander, und es ist eigentlich immer jemand da, wenn man mal ein Problem hat. Es gibt nur eine Sache, die mich regelmäßig […]
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Beichthaus.com Beichte #00029878 vom 22.03.2012 um 11:14:50 Uhr (41 Kommentare).

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“Beichte

Beziehung mit einer Borderlinerin

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Feigheit Engherzigkeit Partnerschaft

Ich war jahrelang in einer Beziehung mit einer depressiven Borderlinerin, und habe sie schließlich im Stich gelassen, weil ich nicht mehr konnte. Sie erzählte mir bereits als wir uns kennenlernten, dass sie eine Persönlichkeitsstörung hatte, aber ich hielt das damals für einen Versuch ihrerseits, sich interessant zu machen. In der Beziehung selbst fiel mir das anfänglich auch nicht besonders auf. Sie hatte zwar einen etwas problematischen Charakter und war ab und an sauer wegen Lappalien, aber das kannte ich auch schon von vorherigen Freundinnen. Nach und nach schien es mir jedoch immer schlimmer zu werden. Ihre Aggressionen gegen mich steigerten sich bis hin zu gelegentlichen Schlägen. Sie kratzte, kniff und biss mich aber des Öfteren. Ich wehrte mich nie gegen sie, aus Angst ihr weh zu tun, denn ich bin fünfundzwanzig Zentimeter größer, und knapp doppelt so breit. Danach begann sie, verhältnismäßig rücksichtslos Dinge zu zerstören, wenn sie sauer war. Vom Teller angefangen, bis hin zum Fernseher war alles dabei. Ihre Ausraster steigerten sich von Mal zu Mal und hinterher weinte sie und entschuldigte sich circa tausendmal. Sie versuchte dann immer, mich mit Sex wieder zu besänftigen. Mir wurde jedoch recht schnell klar, dass sie das nur aus Angst davor tat, verlassen zu werden. Ich wies sie also zurück, was bei ihr das Gefühl auslöste ich würde sie nicht mehr lieben. Alles Erklären der Situation half nichts. Sie begann mich zu kontrollieren, meine Mails und SMS zu lesen, und mir generell hinterherzuspionieren. Ich sprach mit ihrem Therapeuten darüber und er gab mir ein paar Tipps, wie ich darauf reagieren und damit umgehen sollte. Manchmal brachte das was, manchmal aber auch nicht. Wir durchlebten normalere Wochen, mit liebevollem und einigermaßen harmonischen Umgang, dann wieder aggressive Wochen mit Schlägen, Tränen und hassgetränkter Atmosphäre, aber auch Wochen, in denen sie jegliche Kommunikation verweigerte, sich gehen ließ und im abgedunkelten Raum vor sich hin starrte. Dieses ständige Auf und Ab rieb mich irgendwann dermaßen auf, dass ich bald selbst an Stimmungsschwankungen und nervösen Anspannungszuständen litt. Ich musste ihr ständig versprechen, sie nicht zu verlassen, aber insgeheim machte ich schon Fluchtpläne der Art, dass sie mich nie wiederfinden würde, wenn ich erst einmal den Kontakt abgebrochen hätte. Ihr Therapeut sagte mir öfter, dass er mich bewundere, weil ich soviel in die Beziehung investierte. Er wusste ja nicht, dass es mir bereits reichte. Ohne Schlaftabletten konnte ich nicht mehr Schlafen, und den Tag überstand ich nur noch mit Mühe und Not. Schließlich machte ich mich einfach wortlos aus dem Staub. Ich ließ ihr einen Zettel da, dass sie mich nicht suchen sollte, informierte ihren Therapeuten, dass er sie auf jeden Fall so schnell wie möglich anrufen sollte und machte mich auf, um in einem anderen Bundesland von vorne anzufangen. Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen und ich plage mich mit ständigen Schuldgefühlen. Ich war schon mehrmals kurz davor, sie anzurufen, aber konnte es mir oft gerade noch so verkneifen. Ich bereue es, sie im Stich gelassen zu haben, aber ich wollte mein Leben nicht ihren krankhaften Launen opfern. Seitdem ich sie ein halbes Jahr lang kannte, war ich nie wieder wirklich glücklich.

Beichthaus.com Beichte #00029866 vom 16.03.2012 um 09:55:04 Uhr (30 Kommentare).

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Meine verschwenderische Freundin

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Partnerschaft Geld

Seit einem Jahr hab ich (m/30) eine Freundin, die ich vorher schon über 10 Jahre lang kannte. Da sie die Wohnung damals mit ihrem Ex-Freund gemietet hat, der sie verließ hat, zog ich zu ihr, und beteilige mich natürlich an der Miete und den sonstigen Kosten. Das kam uns beiden sinnvoller vor, anstatt uns ne neue zu suchen, wo wir beide hätten siedeln müssen, Geld für Kaution, Maklergebühren usw. errichten hätten müssen. Außerdem ist ihre Wohnung ideal für uns beide und natürlich auch eingerichtet (Küche, Wohnzimmer, Gartenmöbel usw.). Ihr war es auch recht, immerhin änderte sich bei ihr nichts, sie hatte keinen Aufwand, und brauchte nur mehr die Hälfte zu bezahlen. Eine "Win-Win"-Situation, denkt man zumindest.
Nach etwa 3 Monaten bat sie mich, ob ich meinen Anteil an der Miete für 3 Monate vorauszahlen kann, weil es bei ihr gerade finanziell etwas knapp ist. Sie ist Kellnerin, ihr Chef kann sie nur mehr 3 Tage statt 5 Tage pro Woche auszahlen, und sie hatte noch etwas Schulden aus einer vorangegangenen Selbstständigkeit. Für mich war das kein Problem, etwas vorzuschießen, da ich ja wie gesagt mit dem Siedeln kaum Kosten hatte, außerdem tut man ja für die Liebe einiges. Durch Zufall erfuhr ich dann später, dass sie bereits 3 Monatsmieten zurücklag, und der Vermieter schon mit Räumungsklage gedroht hat. Dafür brauchte sie dringend das Geld. Nach und nach bekam ich dann mit, wie es wirklich läuft: Sie arbeitet nur zwei Tage pro Woche, verdient 1.000 Euro im Monat und hat allein Fixkosten in Höhe von 2.000 Euro. Kontorahmen wurde halt einfach immer erweitert, sie ist ständig mit 3000 Euro im Minus, dazu kommen noch Forderungen vom Finanzamt, von der Sozialversicherung, und von einem Ex-Freund, mit dem sie ein Kind hat, für das sie Unterhalt bezahlen muss.

Ich hab ihr dann mal ins kräftig ins Gewissen geredet, dass sie ihre Lebensumstände ein wenig ändern muss: Sie hat 1 Auto auf Leasing laufen, dazu einen Zweitwagen auf Kredit, für beide braucht sie einen Tiefgaragenplatz. Alleine die Autos verursachen knapp 1000 Euro Fixkosten pro Monat. Dazu hat sie noch eine Mitgliedschaft bei einem Fitness-Center, in das sie den ganzen Sommer über nicht ging, und umsonst bezahlt hat, weil sie ja auch eine Dauerkarte bei einem Badesee hat, wo die 5 Tage die Woche verbringt. Natürlich gibt es auch das beste Internet und das teuerste Fernseh-Paket in der Wohnung, und ein Handy reicht nicht, es muss ein iPhone mit dem All-Inclusive Tarif sein, nochmal 130 Euro im Monat. Wenn mal eine Kohle reinkommt, werden Schuhe gekauft, weil ja 25 Paar noch nicht reichen.
Ich liebe meine Freundin sehr, und die Beziehung ansich ist auch super, aber sie ist zu sehr ein Lebemensch.
Irgendwann hab ich es mal geschafft, ihr den Spiegel vors Gesicht zu halten, weil es bei ihr sprichwörtlich "5 Minuten vor 12" ist. Dachte schon, dass sie es eingesehen hat. Immerhin hat sie über den Winter einen Job auf Saison angenommen, der zwar sehr hart ist, aber immerhin verdient sie dort 2.500 Euro pro Monat, um sich mal finanziell sanieren zu können. Unsere Beziehung wurde dadurch natürlich auf die Probe gestellt: Sie ist 500 km weg von mir, ich sah sie seit einem halben Jahr nur 2 Mal kurz, telefonieren ist auch schwierig, da sie 6 Tage die Woche je 12 bis 14 Stunden arbeitet, und natürlich danach auch nichts mehr sehen oder hören will. Aber da muss man durch. Als ich schon dachte, "jetzt wird alles gut" kam aber leider der nächste Schocker: Vor etwa 3 Wochen kam ich von der Arbeit nach Hause und sah einen Zettel auf der Wohnungstür: Der Gerichtsvollzieher war da.
Sie hat sich leider einen Scheiß um ihre Finanzen/Schulden gekümmert. Das war sie mehr verdient hat, hat sie auch gleich mehr verprasst, weil sie mit Geld nicht umgehen kann. An der Situation hat sich leider nichts verbessert.


Meine Beichte: Wenn sie in einem Monat zurückkommt, wird sie erfahren, dass ich raus bin. Die Lady zieht mich sonst auch noch mit ins Verderben. Ich bin aktuell gerade auf Wohnungssuche, weil ich so schnell wie möglich weg möchte. Arbeite selbst den ganzen Tag hart, muss auf mein Geld schauen, und hab keine Lust, dass während meiner Abwesenheit der Gerichtsvollzieher kommt, und die Bude ausräumt. Etliches was dort drinnen steht, hab ja ich gekauft und da geht es um einige Tausender die man mir nicht wegnehmen soll, wenn ich schon nichts dafür kann. Möchte aber noch erwähnen, dass niemand anders im Spiel ist. Ich hab - obwohl meine Freundin nun schon seit ein paar Monaten nicht da ist - nichts mit einer anderen angefangen, und umgekehrt auch nicht. Ich möchte aber auch nicht meinen Schädel hinhalten müssen, weil meine Freundin zu blöd und zu eitel ist, dass sie ihre Finanzen in den Griff bekommt. Sie lebt halt einfach weit über ihre Verhältnisse. Wahrscheinlich braucht sie jemanden der mindestens 5000 Euro verdient, damit die Madame einen angemessenen Lebensstil pflegen kann.

Beichthaus.com Beichte #00029856 vom 12.03.2012 um 02:54:26 Uhr (46 Kommentare).

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Meiner Frau die Meinung gegeigt

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Engherzigkeit Hass Ehebruch Fremdgehen Passau

Meine Frau hatte sich die letzten drei Jahre seit der Hochzeit von einem Schwan in ein fettes Wildschwein verwandelt. Die stopfte wie ein Schwein alles in sich rein und legte gute 15 Kilo zu. Nun sah sie mit 27 aus wie ein Schlachttier, richtig eklig. Ich (30) musste […]
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Beichthaus.com Beichte #00029825 vom 28.02.2012 um 16:04:59 Uhr in Passau (Neuburgerstraße) (85 Kommentare).

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