Kündigung zum Monatsende

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Habgier Selbstsucht Hass Arbeit

Ich wurde von meinem Arbeitgeber zum Monatsende gekündigt und freue mich darüber. Der Job hat mir seit Monaten keinen Spaß mehr gemacht. Um genau zu sein: Ich habe ihn gehasst und er hat mich nur noch angekotzt. Todlangweilig und absolut überbezahlt. Die Kollegen sind okay, aber das war es schon. Überstunden bis zum Abwinken und alle paar Wochenenden noch zusätzlich Samstags- und Sonntagsarbeit. Dafür auch keinen sonstigen Ausgleich, Teilnahme wird einfach erwartet. Aber 42 Stunden pro Woche im Arbeitsvertrag bei tatsächlich eher mehr als 60 Stunden Woche. Jetzt der Witz: Mein Chef hat für meinen Arbeitsvertrag wohl einen alten hergenommen und ihn nicht ordentlich geprüft.


Jedenfalls habe ich eine Klausel im Vertrag, welche mir verbietet, ein Jahr nach meinem Ausscheiden für den Wettbewerb zu arbeiten, dafür erhalte ich weiterhin meinen vollen Lohn. Und ich denke, mein Chef weiß es noch gar nicht! Ich bekomme also ganz ohne Not, dafür, dass ich nicht in einer Branche arbeite, in der ich nie wieder arbeiten will, mein volles Gehalt. Spätestens zum Jahreswechsel hätte ich selbst gekündigt, dann aber nicht von dieser Klausel profitieren können.

Beichthaus.com Beichte #00035911 vom 12.06.2015 um 14:26:01 Uhr (16 Kommentare).

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Die Zivilcourage eines Kiffers

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Waghalsigkeit Drogen Polizei

Ich (w/29) möchte heute beichten, dass ich als 17-Jährige in einer verrückten und waghalsigen Situation die Polizei zur Hilfe gerufen habe, obwohl das mehr als dämlich war. Aber ganz von vorne: Ich lebe in einer ruhigen gutbürgerlichen Ecke einer Großstadt - familienfreundlich, viel Grün, sauber. Doch fährt man die Straße 10 Minuten weiter, eröffnet sich sozusagen eine andere Welt. Es ist der benachbarte Ort, einer der schlimmsten und berüchtigtsten in dieser Stadt, war sogar bundesweit in den Schlagzeilen. Es ist dreckig, kriminell und gefährlich. Doch ich, das anständige Mädel, das brav sein Abitur machte und fleißig lernte, habe dort meine Freizeit verbracht und bin damals auch gelegentlich hingefahren, um etwas zum Rauchen zu kaufen. Eines Abends habe ich mich mit meiner besten Freundin getroffen, wir haben gemeinsam etwas getrunken, gequatscht und beschlossen, mit dem Bus in den "bösen Stadtteil" zu fahren und etwas zu kaufen, bevor wir dann in die Innenstadt gehen und mit den anderen losziehen.


Wir sind in den Bus gestiegen und alles lief wie geplant. Wir haben dann, bevor wir den Bus zurückgenommen haben, noch schnell einen gedreht und in einer Ecke nahe der Haltestelle geraucht. Bereits da fiel mir ein Mann auf, der ca. 30 Meter weiter bereits an der Bushaltestelle stand. Er war offensichtlich betrunken, hatte eine Bierflasche in der Hand und pöbelte die dort stehenden Leute an. Er fluchte laut und schüchterte die Leute total ein. Alle schauten weg, doch er ließ nicht locker. Er schrie rum, fuchtelte mit der Flasche und ging auf die Leute zu. Der Bus kam, alle stiegen ein und er natürlich, plötzlich mit Fahrrad, auch. Im Bus belästigte er weiter die Leute. Meine Freundin und ich saßen im hinteren Teil und hatten alles im Blick, mischten uns aber nicht ein. Ich muss dazu sagen, dass wir beide zwischenzeitlich ziemlich high waren. Der Mann war aber eine Gefahr, lief im Bus rum, setzte sich neben Frauen und redete aggressiv wirres Zeug. Keiner sagte etwas, der Busfahrer schaute weg.


Ich sah meine Freundin an und sagte ihr: "Ich rufe jetzt die Polizei." Sie schaute mich irritiert an: "Du kannst doch jetzt nicht die Polizei anrufen. Wir sind beide total dicht, haben knallrote Augen und die Taschen voller Gras!" Dann aber fand sie die Idee irgendwann doch gut und ich wählte die 110. Ich erklärte dem Beamten die Sachlage, dass Fahrgäste massiv belästigt werden und er völlig betrunken und unberechenbar ist. Ich teilte natürlich dann mit, dass wir in einem fahrenden Bus sitzen und er fragte mich noch, an welcher Haltestelle wir uns gerade befinden. Dann sagte der nette Beamte, dass sie sich darum kümmern und legte auf. So langsam begriff ich, was ich getan hatte, fragte mich aber noch, was die Polizei vorhat.


Keine 15 Minuten später hörte ich eine Polizeisirene, die immer lauter wurde, und dachte mir nichts weiter dabei. Es war wie im Film: Der Bus blieb plötzlich stehen, vor ihm ein Streifenwagen. Drei stämmige Beamte stürmen in den Bus. Der Busfahrer hat vielleicht geguckt. Ich, im hinteren Abteil sitzend, winke hackedicht die Beamten herbei. Meine Freundin war erstarrt und hat nichts gesagt. Einer der Polizisten fragt uns, was los war, während sich die anderen zwei den Besoffski zur Brust genommen haben. Ich plauderte drauf los, wie wichtig Zivilcourage ist, dass man hinsehen muss und so weiter. Der Beamte sagte daraufhin: "Wenn doch ein paar mehr Bürger so wären, hätten wir weniger Sorgen", wünschte noch einen schönen Abend, lächelte, gab mir meinen Ausweis wieder und ging zu den anderen. Die drei Polizisten beförderten die Schnapsdrossel, die nun in allen möglichen Sprachen rumfluchte, samt Fahrrad nach draußen und zerrten ihn in den Wagen. Der Bus fuhr kurz darauf weiter und es war Ruhe. Die hatte ich mir auch ganz mutig erkämpft! Mit mehr Glück als Verstand!

Beichthaus.com Beichte #00035907 vom 11.06.2015 um 22:39:50 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Auswanderer ohne Sprachkenntnisse

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Ich bin so unglaublich wütend und traurig. Mein Nachbarsjunge, acht Jahre jung, muss jetzt höchstwahrscheinlich auf die Sonderschule. Und das nicht, weil er dumm ist. Es liegt daran, dass seine Eltern es in ihrer 22-jährigen Zeit in Deutschland nicht geschafft haben, nur ein Wort Deutsch zu sprechen. Sie kommen aus der südlichen Türkei und zu Hause wird nur türkisch gesprochen, weil die Eltern kein deutsch können und es auch nicht lernen möchten. Er kommt in der Schule nicht mit, die Eltern üben nicht mit ihm. Wie denn auch. Sie verstehen ja nicht einmal die Hausaufgaben. Ich habe ihn gebeten, seinen Eltern auszurichten, dass ich mit ihm übe, aber er teilte mit dann mit, dass sie das nicht möchten. Sie leben in ihrer eigenen kleinen Türkei in ihrer deutschen Wohnung. Eine andere Frau aus der Siedlung, die ich zufällig getroffen habe, erzählte mir jetzt davon, dass er wohl die Regelschule verlassen muss.


Ist es so schwer, Deutsch zu lernen, wenn man hier Kinder großziehen will? Und wenn man die Sprache nicht lernen möchte, dann sollte man halt auf Kinder verzichten? Ich habe einen Hass auf seine Eltern. Diese Beichte richtet sich nicht gegen türkischstämmige Mitbürger oder generell ausländischstämmige, sondern lediglich gegen diese Eltern und andere, auf die gleiche Art und Weise, egoistische Eltern. Auch gegen deutsche Auswanderer, die meinen, man käme auch ohne Sprachkenntnisse in der neuen Heimat zurecht. Wenn solche Leute Kinder haben, sind sie nur noch egoistische Kotzbrocken für mich.

Beichthaus.com Beichte #00035906 vom 11.06.2015 um 21:23:26 Uhr (19 Kommentare).

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Von der Vergangenheit eingeholt

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Maßlosigkeit Selbstsucht Verzweiflung Falschheit Partnerschaft Berlin

Ich (m/21) möchte an dieser Stelle beichten. Ich komme von ganz unten und habe viel krasse Scheiße hinter mir, die viele in den Wahnsinn getrieben hätte. Dadurch bin ich eine absolute Kämpfernatur geworden und will zwanghaft alles ändern und verbessern, was mich stört. Und hier kommt der Knackpunkt, denn das ist auch bei Menschen so. Ich denke immer nur zum nächsten Fick, denke immer nur an die kurze Bestätigung sexueller Natur. Und dabei bin ich nicht wählerisch, mein Ziel ist es immer nur, es einem Menschen so zu besorgen, dass er mich nie vergisst. Das bezieht sich sowohl auf Männer als auch auf Frauen. Das geht bis in härteste SM/BDSM Bereiche hinein, meine sexuelle Geltungssucht ist mir selbst zuwider. Ich hatte mit meinen jungen Jahren ungefähr 400 Frauen und 200 Männer. Zum Glück bin ich, wie durch ein Wunder, von STI und HIV verschont geblieben und habe jetzt eine Partnerin. Ich wünsche mir eigentlich nur dieses Standardglück. Haus, Frau, Kinder, Job, kleines Auto. Daran arbeite ich hart, gehe nicht fremd und versuche sie auf Händen zu tragen, auch wenn ich im Bett mehr als dominant bin.

Ich würde am liebsten sofort mit ihr zusammenziehen und Kinder kriegen. Aber ich habe wahnsinnige Angst, dass sie mich verlässt. Ich lasse ihr alle Freiheiten, die sie möchte, und bemühe mich wirklich perfekt zu sein. Ich habe Angst, sie zu verlieren, weil sie der erste Mensch ist, der sich mehr als nur oberflächlich für mich interessiert. Sie weiß, dass ich mit vielen Menschen Sex hatte, kennt aber nicht das gesamte Ausmaß. Wir haben beide dieselbe Vorstellung von Glück und Zukunft. Ich habe ihr versprochen, ihren Glauben zu übernehmen und zu konvertieren, auch wenn ich bisher eher antireligiös war. Das allerdings unter der Prämisse, dass das mit uns hält und wir eine Familie gründen. Ich fühle mich scheinheilig, bzw. völlig falsch, da ich bisher fast jedes Gebot gebrochen habe. Ich kann mir keinen Gott vorstellen, der einem Menschen solch ein Leben aufbürdet, auch wenn mir im Moment alles wie eine göttliche Fügung vorkommt. Zusammengefasst möchte ich meine Wollust, meine Gier, meine Aufmerksamkeitssucht, mein Misstrauen und meine Gottlosigkeit beichten.

Beichthaus.com Beichte #00035902 vom 11.06.2015 um 14:30:12 Uhr in 10179 Berlin (Heinrich-Heine-Straße) (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Perfekte Partnerschaft mit Schattenseiten

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Familie Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit meiner Halbschwester verheiratet bin. Zugetragen hat sich die ganze Sache folgendermaßen: Mit 20 Jahren zog ich vom Land in die Stadt, zum Studium. Ich fand nicht gleich so den Anschluss, da ich zwar nicht direkt eigenbrötlerisch bin, aber dennoch ein ziemlicher Einzelkämpfer. In meiner WG wohnten außer mir nur Nerds, die ihre jeweiligen Zockerhöhlen so gut wie nie verließen. Einer meiner Mitbewohner war jedoch ein Fitnessfreak und Waffennarr, der, wenn er nicht gerade virtuelle Aliens, Zombies oder gegnerische Soldaten abknallte, beim MMA-Training oder im Fitti anzutreffen war. Aus reiner Langeweile und Neugier kam ich einfach mal zu einem Probetraining mit, und wider Erwarten gefiel es mir sowohl im Fitnessstudio als auch beim MMA ganz gut. Als ich nach zwei Jahren einen Nebenjob suchte, sprach mich mein Trainer in besagtem Fitnessstudio an, ob ich denn mit dort arbeiten wollen würde, um zum Beispiel den Anfängern die Geräte zu erklären, oder ihnen einfache Pläne auszuhändigen.


Natürlich sagte ich dazu nicht Nein, denn das war leicht verdientes Geld, und man lernte eine Menge hübsche Mädels kennen, mit denen sich ab und an etwas ergab. Eines Tages betrat eine wunderschöne junge Frau das Studio. Ihr Haar hatte denselben dunklen Braunton wie meines, ihre Statur war ähnlich der, die ich besaß, bevor ich regelmäßig trainierte, unsere Augenfarbe war ebenfalls das gleiche Braun, und wir hatten in etwa dieselbe Kopfform. Menschlich gesehen lagen wir voll auf einer Wellenlänge, sie studierte ebenfalls. Als wir dann noch herausfanden, dass wir ursprünglich aus derselben Gegend stammten, und daheim auch einige gemeinsame Bekannte hatten, war das natürlich ein weiterer Pluspunkt. Schließlich kamen wir fest zusammen. Die anderen Trainer nannten uns von Anfang an immer Brüderlein und Schwesterlein, weil wir uns so ähnlich sahen. Außerdem machten über unsere Herkunftsgegend bald einige Inzestwitze die Runde. Natürlich lachten wir nur darüber. In den Semesterferien fuhren wir nach Hause und stellten uns unseren jeweiligen Eltern vor. Meine Eltern freuten sich zwar zunächst für uns, aber als mein Vater ihren Nachnamen erfuhr, begann er unruhig auf seinem Stuhl hin- und herzurutschen und wurde recht schweigsam.


Bei ihren Eltern war es noch schlimmer. Ihr Vater war total entspannt, aber ihre Mutter war die Nervosität in Person. Sie verschüttete den Kaffee, vergaß öfter, was sie sagen wollte, und konnte mir nicht in die Augen sehen. Meine Freundin und ich fanden das alles schon recht komisch, dachten uns aber zunächst nichts dabei. Unsere Beziehung lief danach drei Jahre weiter vor sich hin, ihre Mutter gewöhnte sich an mich und war dann sogar recht nett zu mir und mein Vater war ebenfalls bald wesentlich entspannter in unserer Gegenwart. Nur wenn sich unsere Eltern trafen, herrschte stets eine seltsame Spannung. Eines Tages, im Urlaub, machte ich ihr einen Heiratsantrag. Sie sagte natürlich ja, und so luden wir unsere Eltern zum Essen ein, um das zu verkünden. Wieder herrschte eine seltsam angespannte Stimmung. Nach der Ankündigung verschwanden unsere jeweiligen Eltern recht schnell. Eine Woche später klingelte ihre Mutter bei uns an der Tür, total verheult im Gesicht, und trotz des Faktes, dass sie mit dem Auto unterwegs war, streng nach Alkohol riechend. Sie fragte meine Freundin schluchzend, ob wir denn jetzt auch Kinder wollten. Worauf sie wahrheitsgemäß antwortete, dass das derzeit nicht in Planung sei.


Nach einigem Rumgedruckse die Frage ihres Besuchs betreffend, rückte sie schließlich damit heraus, dass sie eine Affäre mit meinem Vater gehabt hatte, weil meine Mutter wohl nach meiner Geburt nicht mehr mit ihm schlafen wollte. Sie hatten sich kennengelernt, weil er ihr bei einer Autopanne geholfen hatte, waren mehrmals im Bett gelandet, und schließlich war sie schwanger. Ihr Mann hatte glücklicherweise nie Verdacht geschöpft. Wir sahen uns wohl jedoch so ähnlich, dass ihre Mutter das Schlimmste befürchten musste. Meine Freundin und ich entschieden uns jedoch gegen einen Test und für die Ehe, nachdem wir lange darüber geredet haben. Vernünftigerweise werden wir das mit den Kindern allerdings wohl lieber sein lassen. Auf der Hochzeit gab es übrigens gute Miene zum bösen Spiel, von beiden Seiten. Wir führen jetzt seit mehreren Jahren eine glückliche Ehe, von daher hat es sich wohl doch gelohnt.

Beichthaus.com Beichte #00035901 vom 11.06.2015 um 12:28:49 Uhr (15 Kommentare).

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