Der letzte Ausweg aus den Lügen

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Selbstverletzung Mönchengladbach

Ich habe in meinem Leben eine Menge Fehler gemacht. Die meisten davon, weil ich nicht zugeben konnte, nicht perfekt zu sein. Heute weiß ich, dass niemand perfekt ist. Die Fehler, die wir haben, machen uns liebenswert. Ich aber wollte perfekt sein, die perfekte Mutter, die perfekte Ehefrau, die perfekte Mitarbeiterin. Um meine Fehler zu vertuschen, habe ich gelogen und irgendwann stand ich vor einer Mauer aus Lügen und wusste nicht mehr weiter. Ich habe mir einen Tag ausgesucht, an dem ich sicher war, allein zu Hause zu sein. Ich begann damit, Tabletten zu schlucken. Ich hatte Abschiedsbriefe geschrieben, für meinen Mann, für meine Kinder, für meine Enkelin und für den Enkel, der noch nicht geboren war. Ich wollte mich wegstehlen aus diesem Leben, das ich mir selbst zur Hölle gemacht hatte. Ich weiß nicht, warum mein Mann an diesem Tag früher kam und mich fand. Tagelang haben sie auf der Intensivstation darum gekämpft, mich wieder zurückzuholen. Ich sah meinen Mann weinen, es war mir egal. Ich war böse auf sie, weil sie mich nicht gehen ließen. Ich ging in eine psychiatrische Klinik. Nach drei Wochen kam meine Stieftochter mit meinem Mann zu Besuch und legte mir meine zwei Monate alte Enkelin in den Arm. Es war das erste Mal, dass ich weinen konnte und dankbar war, noch am Leben zu sein. Da habe ich geschworen, dass mir so etwas niemals wieder passieren wird.

Beichthaus.com Beichte #00026096 vom 17.04.2009 um 00:12:06 Uhr in Mönchengladbach (5 Kommentare).

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Rache am Motorrad

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Vandalismus Rache

Vor einigen Jahren auf der Berufschule hatte ich immer Stress mit meinem Lehrer, wir konnten uns nicht ausstehen. Wir hatten mal wieder eine Auseinandersetzung und er schmiss mich aus dem Klassenraum, also packte ich meine sieben Sachen und bin ganz gegangen. Ich war so sauer, das ich zu seinem Motorrad ging, mit dem er in die fuhr und schnitt seinen Benzinschlauch durch aber so das er ihn nicht flicken konnte. Am nächsten Tag stand die Maschine immer noch da und er erzählte uns von dem Vorfall, er konnte sich bestimmt denken das ich es war, aber beweisen konnte er nichts. Heute tut es mir leid, denn ich versteh mich mittlerweile sehr gut mit ihm.
Naja ich war jung und echt sauer auf ihn.

Beichthaus.com Beichte #00026095 vom 16.04.2009 um 21:25:53 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

300.000 Euro im Müll

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Diebstahl Dummheit Lügen

Meine Verfehlungen liegen ungefähr drei Jahre zurück. Im Sommer 2006 habe ich in meiner Arbeit alte Briefe vom 19. Jahrhundert im Wert von über 300.000 Euro einfach weggenommen und zum Altpapier gegeben. Jedoch wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts von diesem hohen Wert. Ich habe das alles nur gemacht, weil mir die Arbeit zu viel wurde. Als der Diebstahl entdeckt wurde, war ich schon nicht mehr in dieser Abteilung, denn ich wurde kurz vorher versetzt. Die Kriminalpolizei wurde verständigt, wovon ich wiederum erst knapp sechs Wochen später erfahren habe. Ich wurde für acht Monate von der Arbeit freigestellt. Das war eine schöne Zeit, das gebe ich ehrlich zu. Dann wurden die Ermittlungen nach fast einem Jahr eingestellt, weil mir nichts nachgewiesen werden konnte. Die Briefe waren in Schachteln aufbewahrt, und obwohl ich diese mehrmals in den Händen hatte, konnten daran keine Fingerabdrücke von mir gefunden werden.

Die Strafe dafür habe ich jetzt, denn ich wurde erneut versetzt in eine Abteilung, in der ich kaum noch etwas tun darf und fast den ganzen Tag nur gelangweilt herumsitze. Dabei hat alles so gut angefangen. Von Anfang an hatte ich Arbeit und durfte auch alles tun, doch nacheinander wurde mir das meiste weggenommen, weil sonst ein paar andere Kolleginnen nichts zu tun hätten. Oft ertappe ich mich dabei, dass ich mir einen Teil von der Arbeit wünschen würde, die mir in meiner früheren Abteilung zu viel wurde. Aus Rücksicht auf meine Eltern kann ich mit niemandem darüber reden, was wirklich Sache ist, denn sie haben für mich gekämpft und sich dafür eingesetzt, dass ich mit der ganzen Sache nicht das Geringste zu tun habe. Meine Eltern leiden noch immer sehr darunter, weil sie denken, mir wurde der Diebstahl einfach nur angelastet. Leider kann ich den Fehler nicht wieder gut machen, obwohl ich das gerne tun würde. Aber das ist unmöglich, weil ich ja alles weggeworfen habe und die Briefe ganz sicher längst alle vernichtet sind. Obwohl es für mich sehr belastend ist, muss ich mit der Lüge leben.

Beichthaus.com Beichte #00026094 vom 16.04.2009 um 14:01:54 Uhr (10 Kommentare).

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Rache an meinem Vergewaltiger

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Rache Ekel Gesundheit

Rache an meinem Vergewaltiger
Ich bin Arzthelferin in einer kleineren Stadt. Vor zwei Jahren wurde ich vergewaltigt und der Typ kam straflos davon, weil zwei seiner Kumpels ihm ein Alibi gaben.
Nun kam das Schwein letzte Woche mit Hämorrhoiden zum Arzt, bei dem ich arbeite. Er bemerkte mich nicht, aber ich ihn. In solchen Fällen bekommen die Patienten eine Darmspülung und danach macht der Arzt eine Proktoskopie. Ich also schnell mit einer befreundeten Kollegin abgesprochen, die das ganze Drama nach der Vergewaltigung miterlebt hatte, und wir beschlossen, uns an dem Arsch zu rächen. Sie führte die Darmspülung durch, danach sollen sich die Patienten hinsetzen, einhalten bis sie nicht mehr können und auf Klo gehen. Ich hab natürlich die Klos abgesperrt. Nun saß dieses elende Schwein also mit zusammengekniffenem Arsch, meine Kollegin machte sich vom Acker, ich betrachtete die Szene durch das Schlüsselloch eines Behandlungszimmers. Nach ein paar Minuten stand er eilig auf und ging zu den abgesperrten WCs. Er lief dann zum leeren Schwesternschalter, rief "Schwester! Die Toiletten sind zu!", nur um sich nach weiteren 30 Sekunden die Hände vor den Arsch zu halten. Schließlich rannte er raus, schiss sich auf dem Parkplatz richtig übel ein und fing an zu heulen. Ich sollte erwähnen, dass die Praxis an der Hauptstraße liegt und ihn eine Menge Leute sahen. Keine Ahnung wie er dann heimkam, aber die nächsten Wochen war er Stadtgespräch.
Dem Arzt haben wir nur gesagt, der Patient sei plötzlich weggelaufen. Es tut mir Leid, das Vertrauen eines Patienten missbraucht zu haben, aber dieser Arsch hatte es verdient, so gedemütigt zu werden! Diese Aktion hat mir fast genausoviel gebracht wie die Therapie!

Beichthaus.com Beichte #00026093 vom 16.04.2009 um 12:20:42 Uhr (100 Kommentare).

Gebeichtet von ixolite
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“Folge

Ich hatte einfach keine Gefühle mehr

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Selbstverletzung Hass Magdeburg

Ich ritze mich. Angefangen hat es damit, das ich eine schlechte Zeit durchgemacht habe. Damals habe ich nur noch geweint. War nur noch traurig. Irgendwann wich die Trauer und wandelte sich in Verzweiflung. Diese Verzweiflung hielt länger an. Aber irgendwann merkte […]
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Beichthaus.com Beichte #00026092 vom 16.04.2009 um 09:54:22 Uhr in Magdeburg (21 Kommentare).

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