Das Lesezeichen

22

anhören

Dummheit Peinlichkeit Studentenleben Mainz

Ich (w/26) habe mir vor einigen Wochen von einer Dozentin ein Buch ausgeliehen. Ich machte es mir im Bett bequem und schmökerte stundenlang. Als ich dann schlafen wollte, brauchte ich ein Lesezeichen um am nächsten Tag meine Lektüre fortsetzen zu können. Ich war zu faul um noch einmal aufzustehen, also nahm ich einfach eine Slipeinlage, die auf meinem Nachttisch lag, schloss das Buch und schlief ein. Leider kam ich in den nächsten Tagen nicht mehr dazu, weiter zu lesen, und eine Woche später musste ich das Buch zurückgeben. Als meine Dozentin das Buch in einer Seminargruppe hochhielt, um eine Abbildung zu zeigen, fiel die Binde raus und segelte auf den Boden. Die Professorin wurde sehr rot und man konnte sofort sehen wie peinlich es ihr war. Dann warf sie mir einen stechenden Blick zu. Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Ich habe mich natürlich entschuldigt, aber was meine nächste Klausur bei ihr angeht habe ich kein gutes Gefühl. Mir ist das alles auch extrem peinlich, und ich traue mich auch nicht mehr sie nach einem Buch zu fragen.

Beichthaus.com Beichte #00029754 vom 28.01.2012 um 08:38:08 Uhr in Mainz (Saarstraße) (22 Kommentare).

Gebeichtet von gaga2
In WhatsApp teilen

Winke Winke

14

anhören

Peinlichkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit Hannover

Ich (w/21) habe vor circa 2 Jahren mit meinem Freund in der Küche auf der Anrichte direkt vor dem Fenster Sex gehabt. Vor dem Fenster hing eine Gardine und in der Küche war wenig Licht. Wir dachten uns in dem Moment nix dabei. Er stand vor mir und ich lag auf der Anrichte, während meine Nachbarin (Anfang 50) in circa 20 Metern Entfernung am Fenster stand und mein Freund ihr kurz zuwinkte (Kopf oberhalb der Gardine). Sie winkte nicht zurück. Ihr könnt euch denken was jetzt kommt: Als wir das Haus verließen, sah ich, dass man durch die Gardine sehr wohl die Umrisse in der Küche erkennen konnte.
Ich hoffe meine Nachbarin kann mir mein Verhalten verzeihen und ich bitte um Absolution.
Trotzdem muss ich lächeln, wenn ich heute daran denke.

Beichthaus.com Beichte #00029750 vom 26.01.2012 um 22:56:51 Uhr in Hannover (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Wattestäbchen beim Arzt

15

anhören

Diebstahl Unreinlichkeit Peinlichkeit Gesundheit Merzig

Ich (m) war gestern beim Arzt. Geduscht habe ich mich an dem Morgen nicht, weswegen meine Ohren auch dreckig waren. Als ich dann im Behandlungszimmer auf den Arzt wartete, habe ich diese Wattestäbchen gesehen, die dicker sind und nur auf einer Seite Watte haben. Damit habe ich mir dann die Ohren sauber gemacht. Da ich nicht wusste wohin damit, habe ich sie einfach auf den Boden geworfen, an eine Stelle, wo man sie nicht direkt sehen kann. Es tut mir echt Leid, was ich gemacht habe, aber wo hätte ich das sonst hin tun sollen, ohne dass der Arzt das merkt?

Beichthaus.com Beichte #00029749 vom 26.01.2012 um 11:29:06 Uhr in Merzig (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Schnitzeljagd

38

anhören

Dummheit Peinlichkeit Schule Games

Vor ziemlich genau zehn Jahren bin ich mit meiner Familie nach Deutschland gekommen. Wir zogen aus einem kleineren Land in Südosteuropa her und hatten es wirklich nicht einfach mit der Sprache. Mein Bruder und ich konnten, dadurch dass wir die Schule bzw. den Kindergarten besuchten uns doch recht schnell in die deutsche Gesellschaft eingliedern und die Sprache lernen. Eines Tages, ich besuchte die 2. Klasse der Volksschule, wurde uns gesagt, dass wir morgen eine Schnitzeljagd machen würden. Durch die Sprachbarriere bedingt war ich der festen Überzeugung, dass sich das Wort Schnitzeljagd irgendwie vom Grillfest ableiten lässt und wir morgen wohl sowas planten. Voller Freude verkündete ich meinen Eltern die frohe Botschaft und wir kamen zum Entschluss, dass ich für den Tag ein bisschen was mitnehmen sollte. Ich packte also ein paar Schnitzel und Salat in eine kleinere Tiefkühltruhe. Meine Mutter backte mir auch ein Brot. Ich wurde zur Schule gefahren und selbst das Frühlingswetter hatte mitgespielt.


In der Schule angekommen wunderte ich mich erst mal, dass niemand etwas vergleichbares dabei hatte. Als wir uns dann in den Hof begaben um die Schnitzeljagd zu vollziehen nahm ich meine Kühltruhe mit und unten angekommen fragten mich ein paar Kameraden und die Lehrerin, was denn in dieser Box sei. Ich sagte: "Naja Schnitzel und Fleisch für die Grillparty!" Die nächsten zehn Minuten waren zugleich die peinlichsten und erniedrigendsten in meinem bisherigen Leben. Peinlich gerührt fing ich an zu heulen und wurde auch kurze Zeit später von meiner Mutter wieder abgeholt. Ich wurde das komplette Schuljahr durchgängig von fast jedem auf der Schule ausgelacht. Heute wohne ich zwar nicht mehr in diesem Ort, dennoch werde ich auch heute gelegentlich von einigen Leuten auf Party's oder in sozialen Netzwerken erkannt und angeschrieben, ob ich nicht der Junge bin, der so gerne Schnitzel jagt. Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00029744 vom 23.01.2012 um 17:23:44 Uhr (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Wo ist das Telefon?

30

anhören

Schamlosigkeit Peinlichkeit Habgier Familie Stollberg

Ich (w) beichte, vor ein paar Tagen absichtlich meine ältere Schwester beim wahrscheinlich schönsten Sex gestört zu haben. Es ist keinesfalls so, dass ich ein perverses Vergnügen dabei empfinde, andere bei ihren Intimitäten zu stören, aber es war ein unglücklicher Umstand. Und zwar war es gegen halb fünf Nachmittags, ich kam gerade von der Arbeit nach hause. Ich arbeite zur Zeit in einer Eisdiele, aber nur so lange, bis ich eine Lehre beziehungsweise Ausbildung gefunden habe. Da erzählte mir meine Mutter, dass eine der Firmen, bei denen ich mich beworben habe, zuvor angerufen hat und mich zu einem Gespräch einladen wollte. Da ich aber nicht da war, sollte ich einfach bis spätestens 5 Uhr zurückrufen, weil sie danach Feierabend machen. Das heißt also, ich hatte noch eine knappe halbe Stunde. Ich suchte und suchte unser Telefon, aber fand es nicht. Vom Handy ging nicht, weil ich auf meinem alten Kartenhandy kein Geld mehr hatte. Da habe ich meine Mutter gefragt, ob sie weiß, wo unser Telefon ist. Sie meinte zu mir, meine Schwester habe es mit in ihr Zimmer genommen. Nun muss ich hier mal erwähnen, dass meine Schwester ein wenig unordentlich und faul ist. Wenn einmal etwas in ihren Räumlichkeiten liegt, dann liegt es da auch, weil sie sich einfach nicht aufraffen kann, es zurückzubringen.


Also sprintete ich zum Zimmer meiner geliebten Schwester, doch blieb ich abrupt stehen, als mir doch sehr eindeutige Geräusche entgegen tönten. Ich hatte ganz vergessen, dass mein Schwager ja frei hatte und deswegen bei uns war. Ich haderte etwas mit mir selbst, doch klopfte ich schließlich an. Keine Reaktion. Etwas energischer klopfte ich ein paar weitere Male an, aber nichts geschah. Ich schaute auf mein Handy und sah, dass ich noch etwa 15 Minuten hatte. Da ich nicht wusste, ob sie in dieser Zeit fertig werden würden, öffnete ich schließlich ungebeten die Tür. Meine Schwester bekam es erst gar nicht mit, aber mein Schwager schon und sah mich dementsprechend schockiert an. Ich hielt beschwichtigend meine Hand hoch und meinte: "Lasst euch nicht stören." Da bemerkte mich auch endlich meine Schwester. Ich versuchte, die beiden zu ignorieren und hielt fieberhaft Ausschau nach dem Telefon. Ich entdeckte es schließlich unterhalb des Kopfkissens, am Rande des Bettes an der Wand. Die beiden sahen mich die ganze Zeit über recht merkwürdig an. Ich ging auf die beiden zu. Sie wollte wahrscheinlich irgendwas sagen, doch fuhr ich ihr schnell dazwischen, indem ich sagte: "Ist mir egal, ob ihr gerade poppt, aber du hast das Telefon!" Dann bin ich über beide drübergeklettert, schnappte mir unseren schwarzen Hörer und stieg wieder herunter. Mit einem "Viel Spaß noch!" grinste ich die zwei nochmal an und verließ das Zimmer wieder. Als ich wieder draußen war, hörte ich noch meine Schwester, wie sie scheinbar einen Lachanfall bekam. Ich hoffe, das heißt, dass sie mir verziehen hat, denn seitdem hat sie es nicht wieder zur Sprache gebracht. Mein Schwager hingegen schaut mir jetzt seit fast einer Woche kaum mehr in die Augen.

Beichthaus.com Beichte #00029737 vom 22.01.2012 um 23:23:20 Uhr in 09366 Stollberg (Hohe Straße) (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge