Törtchen mit leckerer Spezial-Glasur

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Falschheit Ekel Ekel Schule Grevenbroich-Kapellen

Als unsere Schulleiterin in unserer Klasse die Vertretung gemacht hat, kamen nach einer Weile ein paar Mädchen aus der Parallelklasse zu uns und überreichten der Schulleiterin ein kleines Törtchen. Als sie dann kurz weg war, spuckte ein Klassenkamerad in den Kuchen und ich habe es der Schulleiterin nicht gesagt, sondern dabei zugeguckt, wie sie genüsslich ihren Kuchen isst und über die leckere "Glasur" schwärmt.

Beichthaus.com Beichte #00035136 vom 23.02.2015 um 18:42:33 Uhr in Grevenbroich-Kapellen (3 Kommentare).

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Hilfe, mein Bruder ist psychisch labil!

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Zorn Lügen Selbstsucht Familie

Ich möchte beichten, dass ich egoistisch bin. Ich habe einen Bruder - wir sind beide in den Zwanzigern, ich bin jedoch etwas älter als er. Es geht ihm psychisch sehr schlecht, er hat Drogen genommen, jetzt angeblich aber damit aufgehört und ist total auf Entzug. Wir hatten beide keine leichte Kindheit und leider meistens keinen guten Draht zueinander. Ständig macht er unserer Mutter und unserem Stiefvater Vorwürfe, dass sie ihm das Leben kaputtgemacht haben, dass meine Mutter ihn nie geliebt hat, und was er nicht alles erlitten hat. Er schafft es nicht zu arbeiten, geschweige denn erwachsen zu handeln oder auf seine Wohnung zu achten. Er tut mir wirklich leid, er ist echt ein psychisches Wrack. Nun haben meine Mutter und mein Stiefvater schon Abstand von ihm genommen und wollen wenig mit ihm zu tun haben, weil er ihnen das Leben zur Hölle macht - mit Vorwürfen, hundert Entschuldigungen und dann wieder neuen Vorwürfen. Sie haben so viel für ihn getan und sind sicher nicht perfekt, aber er stößt sie mit seinem Verhalten einfach immer wieder extrem von sich.


Sicher, meine Mutter war keine gute Mutter, als wir Kinder waren, aber sie war so hilflos, so einsam, verzweifelt und psychisch nicht stabil. Aber es tut ihr schon seit Langem leid und ich habe ihr ehrlich verziehen und wir verstehen uns mittlerweile ganz gut. Nun kommt mein Bruder bei ihnen eben nicht mehr weiter, weil er alles verlangt und dann wieder blockiert, streitet und sogar eifersüchtig ist auf meinen kleinen Sohn, wenn er bei unserer Mutter ist und sie auf meinen Sohn aufpasst. Jetzt versucht mein Bruder mich da mit reinzuziehen, indem er mich oft verzweifelt und total wirr anruft, ich solle ihm helfen, es geht ihm schließlich schlecht. Ich soll zu ihm kommen, ich soll ihn rausholen, woraus auch immer, und so weiter. Ich habe ihm geraten in Therapie zu gehen, sich Hilfe zu holen oder sich in eine Psychiatrie einweisen zu lassen, weil es so nicht mehr weitergeht. Aber eigentlich will ich damit nichts zu tun haben. Ich habe meine eigene Familie und für mich war auch niemand da, als es mir schlecht ging. Ich will, dass es ihm besser geht, klar, aber soll ich dafür hüpfen und springen und machen und tun? Nein, ich bin nicht der Therapeut oder die Lebensberatung, die er braucht. Es tut mir so leid, dass er sich jetzt auch von mir im Stich gelassen fühlt, weil ich bei seinem letzten Anruf nicht abgehoben habe, aber ich kann und will ihn nicht in mein Leben lassen. Bitte vergebt mir meinen Egoismus und die Wut, die mich überkommt, wenn ich daran denke, dass ausgerechnet ich ihm jetzt helfen soll. Es tut mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00035135 vom 23.02.2015 um 17:46:34 Uhr (13 Kommentare).

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Mein fetter, nerviger Mitbewohner

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Rache Ekel Zorn Studentenleben WG

Ich (m/27) wohne als Student in einer WG in Zürich mit einem 35-jährigen Mitbewohner, der mich seit meinem Einzug letztes Jahr nervt. Er belegt seit knapp zehn Jahren sinnloseste Studiengänge wie Bibelwissenschaften oder Archäologie, während ich Germanistik studiere. Mich nervt auch, dass er die ganze Zeit zu Hause rumhängt und auch abends bei offener Türe stundenlang irgendwelche alte Flöten spielt oder japanische Münzen aufeinanderstapelt. Reden hilft nichts, er gibt mir nicht einmal eine Antwort. Er ist auch äußerst fett und geht immer genau dann durch den Gang in der Wohnung, wenn ich auf die Toilette will, sodass ich mich an ihm vorbeiquetschen muss. Seit letzter Woche probiert er mich nun rauszuekeln, da er meinen WG-Platz seinem ebenso fetten Cousin zukommen lassen will. Wenn ich ihn etwas frage, antwortet er mir nur in irgendeiner erfundenen merkwürdigen Sprache, die er in einer Serie gesehen hat.


Weiter kauft er die Dinge nicht mehr ein, die er früher gekauft hat und ich glaube, er leert seit Kurzem auch meine Shampoos, Parfüms und Haargels aus, da darin nun signifikant weniger ist. Gestern hat es mir nun gereicht, als er mal am Nachmittag in der Uni war, habe ich mich leider zu einigen ekligen Aktionen hinreißen lassen. Ich urinierte in einen Becher und zog ein wenig davon in eine Pipette. Aus dieser träufelte ich nun einige Tropfen auf seine bitteren Teekräuter, aus denen er immer irgendeinen stinkenden Tee zubereitet. Ich träufelte auch auf seine Flötensammlung und sein Kopfkissen. Weiter habe ich mit seiner Zahnbürste seine eigenen Kackreste in der Toilette gesäubert und sie danach nur rudimentär abgewaschen. Ich habe mich übrigens schon länger zum Auszug entschlossen und werde davor Fischreste im Haus verteilen. Mein Mitbewohner ließ mir keine andere Wahl, aber natürlich waren meine Aktionen trotzdem eklig, weshalb ich sie hier auch beichte.

Beichthaus.com Beichte #00035128 vom 22.02.2015 um 17:08:39 Uhr (13 Kommentare).

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Erziehungseffekt bei Schwarzfahrern

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Boshaftigkeit Schamlosigkeit Maßlosigkeit Arbeit Bahn & Co. Dirmstein

Ich (m/36) bin seit vielen Jahren Fahrkartenkontrolleur im Saarland. Vorwiegend bin ich in Bussen unterwegs und kann von mir behaupten einige notwendige Skills zu besitzen, die man als Kontrolleur so braucht. Wenn ich mit meinem Kollegen "auf Streife" bin, ziehen wir konsequent durch. Normalerweise kontrolliert einer von vorne und der Andere von hinten rum, um so effizienter sein zu können. Ich aber halte mich nicht an die dämlichen Regeln der Verkehrsgesellschaft. Meiner Meinung nach ist es klüger, wenn einer die Ausgänge bewacht und einer allein die Kontrollen macht. Oft kommt es vor, dass irgendwelche Halbstarken meinen, am nächsten Haltepunkt das Weite suchen zu müssen. Durch das Bewachen der Ausgänge wird genau dem entgegengesetzt. Sollte es so jemanden geben, schreit mein Kollege ihn aufs Härteste an. Es ist immer wieder amüsant, in die Blicke der verängstigten Teenager zu schauen. Selbstverständlich versucht mein Kollege, so persönlich wie möglich zu werden. Erst vor Kurzem hat sich mein Genosse über die Sommersprossen eines Pubertierenden lustig gemacht. Nicht nett, aber das wird hoffentlich Wirkung gezeigt haben.


Auch eine Masche von mir ist es, die Schwarzfahrer bloßzustellen. Jedem Schwarzfahrer erzähle ich eine dreiminütige Predigt in einer Lautstärke, die jeder im Bus mitbekommt. Für mich hat das eine Art Erziehungseffekt, wenn der Schwarzfahrer rot anläuft. Ich versuche dabei den Schwarzfahrer so sehr es geht zu demütigen. Mein Motto lautet: Nur gedemütigte Schwarzfahrer lernen die Lektion. Hautfarbe, Religion, Alter oder Weltanschauung spielen für mich keine Rolle, auch wenn ich zugeben muss, dass doch überwiegend Ausländer schwarzfahren. So kann ich immerhin behaupten, kein Rassist zu sein. Mein größter Traum ist es, die Zahl der Schwarzfahrer auf das nicht Messbare herunter zu drücken, damit Recht und Ordnung überhandnehmen. Vielleicht liest der eine oder andere Kontrolleur mit und kann sich so ein paar Inspirationen holen. Ich beichte hiermit offiziell, Schwarzfahrer fertigzumachen, verweise aber wiederholt auf den Erziehungseffekt.

Beichthaus.com Beichte #00035123 vom 20.02.2015 um 20:13:47 Uhr in Dirmstein (47 Kommentare).

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Seuchentrank auf Klassenfahrt

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Ekel Maßlosigkeit Urlaub Schamlosigkeit

Meine beichtenswerte Geschichte ist ziemlich genau 15 Jahre her und entspringt einer ziemlich wilden Schwärmerei meiner besten Freundin für einen unserer Lehrer. Ich konnte nie verstehen, warum sie ausgerechnet auf ihn stand. Er war ein alternder Vorstadtcasanova, zwar noch ganz hübsch im Gesicht, aber er hatte schon einen ordentlichen Plautzenansatz und bekam langsam aber sicher Falten und ein Doppelkinn. Meine beste Freundin schien das alles nicht zu stören. Sie war echt übel verknallt und ließ sich auch nicht durch seine ständigen Machosprüche und sein generell ziemlich unsympathisches und großspuriges Gehabe davon abbringen. Unter den anderen Lehrern hatte er ebenfalls nicht den allerbesten Ruf, da er schon einmal versetzt worden war, weil er einer Schülerin vor der ganzen Klasse an den Hintern gefasst hatte, außerdem war er im Lehrerkollegium wohl auch hinter jedem halbwegs ansehnlichen Rock her. Meine beste Freundin, damals in der Blüte ihrer Schönheit - große, feste Brüste, knackiger Po, schmale Taille, lange Beine, verführerische Lippen, wallendes, blondes Haar - tat alles, um seine Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Das gelang ihr natürlich auch ziemlich gut, wie man sich wohl ohne Weiteres denken kann.

In seinem Unterricht saßen wir ganz vorn. Ihre Bluse war immer noch einen Knopf offener als sonst, ihre Lippen immer noch eine Spur roter und ihr Blick klebte hartnäckig an ihm wie Kaugummi an der Schuhsohle, während er nur Augen für ihr freizügiges Dekolleté hatte. Natürlich fiel das auch der restlichen Klasse auf und Gerüchte begannen, ihre verderblichen Runden zu ziehen. Als sie erfuhr, dass er als Betreuer mit uns zur Abschlussfahrt der zwölften Klasse mitkommen sollte, war sie total aus dem Häuschen und schmiedete wahnwitzige Pläne, wie sie ihn ins Bett bekam. Auf meine Einwände hörte sie nicht, stattdessen kaufte sie sich Dessous, die selbst einer Prostituierten die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätten. Schließlich war es so weit. Die Abschlussfahrt stand an, und meine beste Freundin hatte sich aufgetakelt als ginge sie ins Bahnhofsviertel arbeiten: High Heels, Mini, ein Top, das mehr zeigte als es verbarg. Unserem Casanova-Lehrer fielen fast die Augen heraus, genau wie dem Rest der Jungs aus der Stufe. Auf der Busfahrt erzählte sie mir haarklein von ihrem Plan: Sie wollte so tun, als habe sie sich bei irgendeiner Aktivität verletzt, würde ihn fragen, ob er ihr helfen könne und ihn dann, wenn er nachsehen würde, wie schlimm es war, verführen. Sie hatte das alles detailliert geplant und war sich sicher, dass dieser Plan funktionieren würde. Leider sah ich das genauso. Mir war klar, dass ich etwas unternehmen musste, um sie von ihrem wahnwitzigen Vorhaben abzubringen.

Alles Reden half aber nichts. Sie dachte weder an seine Frau, noch an seine Kinder, noch an ihr eigenes Abitur - und auch nicht an den Ruf, den sie weghatte, wenn die Nummer herauskam. In meiner Not fiel mir nichts Besseres ein, als in die Apotheke zu gehen und Abführmittel zu besorgen, das ich in ihre Trinkflasche füllen würde. Ich wusste, sie hasste nichts auf der Welt so sehr wie Durchfall und würde quasi schlagartig, schon aus Hygienegründen, ihre Pläne fallen lassen. Ich kippte also nach unserer Ankunft in einer unbemerkten Minute das Zeugs in ihre bereits etwas angetrunkene 1,5 Liter Flasche mit Cola drin. Dummerweise achtete ich nicht auf die korrekte Dosierung, da es schnell gehen musste. Kurz darauf nahm sie auch, wie geplant, einen ordentlichen Zug des teuflischen Druckstuhlgemisches. Einer der Jungs sah das und fragte, ob er auch was abbekam. Nun gut, Kollateralschäden musste man wohl in Kauf nehmen, dachte ich. Dummerweise war er nicht der Einzige, der auf die Idee kam, etwas davon zu wollen und so beobachtete ich mit wachsendem Entsetzen im Laufe der nächsten zehn Minuten, wie sich mehrere Schüler die Flasche griffen und daraus tranken. Meine beste Freundin klärte mich danach noch auf, dass das Zeugs zu gut der Hälfte aus Jägermeister bestand, was alle anderen wohl gewusst hatten, mir aber bis dato unklar gewesen war. Sie bot mir einen Schluck an und ich lehnte aus einem hanebüchenen Grund ab.

Ich begann jedoch genauso zu schwitzen, wie meine beste Freundin und die anderen, als das Gebräu seine tückische Wirkung in deren Eingeweiden zu entfalten begann. Bald bewegte sich der Erste zügig zur Toilette, wo er im weiteren Verlauf des Abends auch bleiben sollte. Keiner der anderen hielt es danach länger als zehn Minuten aus. Das braune Fiasko bahnte sich unerbittlich seinen Weg. Die Geräusche und Dämpfe, die aus den Toiletten drangen, spotteten jeglicher Beschreibung. Ich ließ die Flasche in der Zwischenzeit unauffällig verschwinden. Meine beste Freundin kam im Halbstundentakt totenbleich und vollkommen verschwitzt von der Toilette, trank eine komplette Flasche Wasser leer und verschwand danach wortlos wieder auf den Topf. Unsere beiden Betreuer, also Mr. Casanova und zwei weitere Lehrer, beschlossen im Laufe des Abends die Kursfahrt abzubrechen, da die mysteriöse Seuche insgesamt acht Schüler befallen hatte und weitere Schüler urplötzlich kränkelten. Ich vermute dahinter teilweise Hysterie, denn so viele Leute hatten gar nichts von dem perfiden Seuchentrank abbekommen.

Meine beste Freundin und besagter Casanovalehrer haben es dann übrigens doch noch getrieben - und zwar auf dem Abiball in einer Abstellkammer. Es war wohl echt mies, daher verflüchtigte sich ihr Interesse an ihm danach glücklicherweise recht schnell. Bis heute weiß allerdings keiner, was es mit dem Abbruch der Kursfahrt wirklich auf sich hatte und niemand hat jemals die Verbindung zu mir, respektive der Flasche Jäger-Cola hergestellt. Einzig meiner besten Freundin habe ich die Story mal im Suff erzählt und sie hat es mit einigem Humor genommen. Heute ist mir echt klar, dass ich verdammtes Glück hatte, die Sache hätte auch mit einer Klage wegen Körperverletzung enden können.

Beichthaus.com Beichte #00035122 vom 20.02.2015 um 15:43:57 Uhr (6 Kommentare).

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