Falscher Hase

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Betrug Falschheit Lügen Ernährung

Ich (m/34) muss beichten, was ich dieses Jahr kurz vor Ostern getan habe. Ich züchte schon seit mehreren Jahren Rassekaninchen. Dabei kommen jedes Jahr einige Schlachthasen zusammen - also alte Tiere und solche, die nicht ausgestellt werden können. Diese schlachte ich dann und verkaufe sie, um damit wieder ein paar Unkosten reinzuholen. Da mir dieses Jahr aber einige Tiere an einer Krankheit gestorben waren, hatte ich nicht mehr so viele Tiere, wie ich ursprünglich versprochen hatte. Also ging ich zu einem alten Bekannten auf den Bauernhof. Ich ging davon aus, dass er mir mit Hasen aushelfen könnte, aber leider war dem nicht so. Er meinte dann aber, dass ich einfach ein paar Katzen aus der Scheune fangen sollte, um diese dann zu "Hasenrollbraten" zu verarbeiten. Er meinte, die kämen gut an, da er das Selbst schon gemacht hätte, wenn es zu viele wurden. Und tatsächlich sollte er recht behalten. Ich habe jetzt schon wieder ein paar Bestellungen für das nächste Jahr. Zum Glück werde ich aber niemandem mehr Katzen unterjubeln müssen, da ich genügend Tiere habe.

Beichthaus.com Beichte #00032340 vom 04.12.2013 um 06:07:57 Uhr (30 Kommentare).

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Mein beschissenes Wochenende

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Trunksucht Peinlichkeit Last Night

Ich (w/20) bin am Wochenende nach einer sehr langen und rauchigen Nacht nicht in meinem Bett aufgewacht. Was ja an sich nicht so schlimm wäre, wenn ich nur nicht einen wahnsinnigen Druck auf dem Darm gehabt hätte und neben dem Typen aufgewacht wäre, den ich schon seit zwei Jahren heiß finde! Da es sich irgendwann nicht mehr aushalten ließ, habe ich mich auch angezogen und bin mit zusammengekniffenen Beinen aufs Klo! Ist ja nichts Schlimmes passiert, denkt sich der eine oder andere jetzt. Ja, klar! Just in dem Moment, als ich Schritte auf der Treppe hörte, entfleuchte mir ein Tönchen, das auch noch schön hallte. Den Blick werde ich nie vergessen! Und das Schlimmste an der Sache ist eigentlich, dass ich die Befürchtung habe, dass es spätestens nach seinem nächsten Training die ganze Mannschaft weiß. Mir ist das Ganze so dermaßen peinlich, dass ich jedes Mal, wenn ich daran denken muss, das dringende Bedürfnis habe, meinen Kopf gegen die Wand zu schlagen. Einfach, damit der Gedanke wieder weggeht! Als ich noch neben ihm im Bett lag, rechnete ich mit zumindest noch nicht ganz so schlechte Karten aus, aber jetzt habe ich es mir im wahrsten Sinne verschissen!

Beichthaus.com Beichte #00032334 vom 03.12.2013 um 00:29:58 Uhr (29 Kommentare).

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Für eine tolerante Gesellschaft

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Vorurteile Zorn Internet Gesellschaft

Mir gehen diese ewig-gestrigen Braunköpfe, die neuerdings überall im Netz ihre überholten und gleichen Tiraden verbreiten, so was von auf den Senkel. Diese Leute sollten nicht noch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das ist es nämlich, was sie zum Überleben brauchen. Sobald sich auch im Internet - wie im realen Leben - keiner mehr um sie kümmert und sie nicht mehr ernst genommen werden, wird ihnen hoffentlich auch hier langweilig und sie verziehen sich wieder. Ich beichte, dass ich diese Sorte Mensch zutiefst verachte und mir wünsche, sie würden endlich aussterben oder alle nach Neuschwabenland auswandern. Ich beichte, dass ich voller Überzeugung ein sogenannter "Gutmensch" bin! Und ich bin stolz darauf!


Ich beichte außerdem, dass mich Feste wie Weihnachten, Ostern und andere einen feuchten Kehricht interessieren, dass ich den Weihnachtsbaum nicht als deutsches Kulturgut anerkenne und es mir herzlich egal ist, ob er öffentlich aufgestellt werden soll. Ebenso ist es mir völlig egal, ob ich über einen Weihnachtsmarkt oder einen Jahresendmarkt flaniere, und ob es dort statt Glühwein und Bratwurst eben Döner mit Buttermilch gibt. Ich beichte, dass mir Schaumküsse mit Schokoladenüberzug und Schnitzel mit Balkangemüse immer noch genauso gut schmecken wie Negerküsse und Zigeunerschnitzel, und dass ich diesen Begriffen nicht hinterhertrauere. Ich beichte also, dass mir eine weltoffene und liberale, tolerante Gesellschaft wichtiger ist, als nationale Identität und ähnliche veraltete Denkweisen.

Beichthaus.com Beichte #00032326 vom 01.12.2013 um 17:43:33 Uhr (47 Kommentare).

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Heimlich verliebt

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Feigheit Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich seit geraumer Zeit auf meine beste Freundin stehe. Ich kenne sie jetzt schon seit nunmehr vier Jahren. Sie ist das wundervollste Mädchen, das mir in meinem bisherigen Leben untergekommen ist. Durch den "Rosenkrieg" meiner Eltern habe ich bei meiner Mutter und bei meinem Vater gelebt und bin in 20 Jahren knapp dreizehn Mal umgezogen, sodass ich meine Freunde immer wieder "verlor". Dadurch bin ich leicht auf die schiefe Bahn geraten, bis ich dann mit 16 das letzte Mal umzog und dann bei meinem Vater blieb. Auf der Schule dort traf ich dann sie - wir verstanden uns von Anfang an super und respektierten uns gegenseitig. Sie war diejenige, die mir meine falschen Freunde ausredete, und mich von dem Streit meiner Eltern ablenkte. Bis mein Vater mir drohte, mich auf die Straße zu setzen, als ich siebzehn Jahre alt war. Ich hatte mich mit ihm verkracht, weil mir der ewige Rosenkrieg, der auf meinen Schultern ausgetragen wurde, einfach zu viel wurde. Aufgrund der großen Entfernung hatte ich keine Möglichkeit bei meiner Mutter zu wohnen, ohne die Schule erneut wechseln zu müssen - und das wollte ich auf keinen Fall! Deshalb bot meine beste Freundin mir mehrmals an, dass ich bei ihr schlafen könnte, um dem Stress zu entgehen. Sie bekam mit, wie dreckig es mir ging, und tat alles, damit es wieder besser werden konnte. Sie war das, was mir meine Eltern nie bieten konnten - der feste Bestandteil meines Lebens. Sie war da, wenn ich sie brauchte. Hat mir Mut gemacht, wenn ich nicht weiter wusste und ich konnte mich immer auf sie verlassen.


Als ich volljährig wurde, zog ich in meine eigene Wohnung und begann eine gute Ausbildung. Ich kann meinen Lebensunterhalt finanzieren, fahre ein eigenes Auto und bin unabhängig. Und all das hätte ich ohne Sie niemals geschafft. Vor wenigen Wochen habe ich meine Beziehung beendet, die eigentlich gut lief - wenn man davon absieht, dass ich meine Partnerin nicht geliebt habe. Ich habe das Gefühl, das man gemeinhin als Liebe bezeichnet, nur, wenn ich mit meiner besten Freundin auf der Couch liege, sie umarme oder auch einfach, wenn ich nur in der Nähe bin. Normalerweise bin ich eigentlich nicht wortkarg und kann über alles reden. Nur bei ihr bin ich nicht fähig, den nächsten Schritt zu wagen. Ich fürchte einfach, dass sie sich deswegen von mir entfernt. Damit würde die wichtigste Stütze in meinem Leben einfach wegfallen. Es tut mir sehr leid, dass ich nicht aufrichtig sein kann. Deshalb bitte ich um Absolution für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00032319 vom 29.11.2013 um 19:40:27 Uhr (9 Kommentare).

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Die schmale Rutsche

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Boshaftigkeit Schamlosigkeit Hochmut Last Night

Ich war letzte Woche mit Freunden in der Disco - und wie das so ist, floss der Alkohol in Strömen. An dem Abend habe ich auch eine sehr nette Frau kennengelernt und wir kamen uns immer näher. Schließlich haben wir uns auf den Weg zu ihr gemacht. Wir waren aber so heiß aufeinander, dass wir schon auf einem Spielplatz übereinander herfielen. Bis ich sie dann mit gespreizten Beinen auf der Rutsche liegen sah. Ich dachte mir noch, dass die Rutsche ganz schön schmal ist, oder sie eben zu fett und suchte dann ganz schnell das Weite. Sie blieb dort alleine zurück und dafür möchte ich mich entschuldigen, aber meine Geilheit war auf einmal wie weggeblasen. Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00032292 vom 25.11.2013 um 16:53:03 Uhr (16 Kommentare).

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