Duschen? Einmal in der Woche reicht!

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Ekel Unreinlichkeit

Duschen? Einmal in der Woche reicht!
Ich (w/21) war früher sehr ungepflegt. Für mich war es lange Zeit normal, mich nur Sonntags zu waschen, das hat in der Volksschule so angefangen und als ich auf das Gymnasium kam und meine Mutter meinte, ich solle mich öfter waschen, sah ich das nicht ganz ein. Ich roch mich selbst nicht so und wieso sollte ich meinen Waschrythmus jetzt ändern? Wie oft meine Eltern duschen, kann ich jetzt nicht mehr sagen, aber dadurch, dass es für mich einmal in der Woche normal war, schätze ich, dass sie in der Hinsicht ein nicht all zu gutes Vorbild waren. In der Schule bemerkten die anderen offenbar, dass ich nicht immer ganz so frisch roch. Ich zog auch jeden Tag dasselbe an, eine ganze Woche lang. Meine Haare wurden in der Pubertät natürlich auch schneller fettiger, aber mir fiel das gar nicht so auf. Erst als ich von den "coolen" Kindern gehänselt wurde, weil ich stank, machte es Klick bei mir. Ich begann mich öfter zu waschen, zumindest jeden zweiten Tag und auch öfter mein Shirt zu wechseln.

Blöderweise funktionierten meine Schweißdrüsen in der Pubertät sehr gut, sobald mir ein wenig warm wurde, schwitzte ich, auch wenn ich Deo auftrug. Außerdem schwitzte ich auch, wenn ich nervös war. Meinen Ruf wurde ich deswegen nur sehr schwer wieder los. In der Oberstufe verließ ich die Schule dann und begann eine Ausbildung, dann wurde das mit dem Schwitzen auch besser. Zum Teil liegt das daran, dass ich älter wurde und wieder aus der Pubertät war, zum anderen sicher auch daran, dass ich selbstbewusster wurde und nicht mehr so schnell nervös wurde. Mir ist das jetzt im Nachhinein so peinlich, niemand weiß, dass ich früher so eklig war, nicht einmal mein Freund. Aber für mich war es damals wirklich normal, mich nicht öfter zu waschen. Ich ärgere mich auch ein wenig über meine Eltern, die mir da keine guten Vorbilder waren. Mittlerweile dusche ich übrigens jeden Tag und schwitzen tue ich auch nur, wenn es richtig heiß ist oder ich mich körperlich anstrenge.

Beichthaus.com Beichte #00036336 vom 10.08.2015 um 17:48:09 Uhr (10 Kommentare).

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Peinliche Fragen im Internet

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Misstrauen Internet

Ich möchte beichten, dass ich auf einer sehr großen Internetplattform, wo man Fragen zu allen Themen stellen und sich Ratschläge einholen kann, absichtlich gegen die Nutzungsbedingungen verstoße, weil ich insgesamt sieben verschiedene Accounts habe, obwohl jede natürliche Person nur einen Account haben darf. Warum ich das mache? Weil es mich enorm stört, dass man, wenn man auf das Profil einer Person klickt, alle gestellten Fragen aufrufen kann. Da ich die Plattform gerne nutze, stelle ich nämlich sehr viele Fragen. Dies hat zur Folge, dass jeder, der alle meine Fragen aufruft, sich ein umfangreiches Bild von mir als Person machen kann, da ich wirklich zu allen Lebensbereichen Fragen stelle und dadurch indirekt extrem viel über mein privates Leben preisgebe. Da ich das aber nicht möchte, erstelle ich von Zeit zu Zeit einen neuen Account, damit ich wieder neu anfangen kann, ohne dass mich jemand im großen Umfang ausspionieren kann. Ein weiterer positiver Nebeneffekt meines Handelns besteht darin, dass ich meine eigenen Fragen liken kann und dadurch mehr Antworten bekomme.

Beichthaus.com Beichte #00036330 vom 09.08.2015 um 22:46:21 Uhr (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Pädophile sind auch nur Menschen

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Ungerechtigkeit Zorn Gesellschaft

Es ist einfach nur traurig, wie wenig man Pädophilen in unserer Gesellschaft hilft, ein halbwegs normales, straffreies Leben zu führen. Statistisch gesehen sind zwei Prozent der Bevölkerung pädophil, das sind ungefähr 1,5 Millionen Menschen. Wohlgemerkt Männer und Frauen. Das wird ja gern unter den Tisch gekehrt, das es auch Frauen mit diesen Vorlieben gibt. Fakt ist, diese Menschen haben sich ihre Neigung nicht ausgesucht. Und mit Forderungen wie "Schwanz ab", Steinbruch, Todesstrafe, oder Ähnlichem ist denen auch nicht geholfen. Das Problem ist doch, es gibt viel zu wenige Therapieangebote, man wartet teilweise 2-3 Jahre auf einen Platz und selbst dann hat man nur Chancen, wenn man bereits eine Straftat begangen hat. Vorbeugung gibt es hier nicht. Ja, ich habe selbst einen Bekannten, der pädophil ist. Der wollte sich helfen lassen, bekam aber keine Hilfe. Der Termin bei einem Psychologen wäre in 3-4 Monaten. Super. Der Drang ist aber jetzt da. Und irgendwann übernimmt das Verlangen und dann baut man Scheiße. Dann schnappt man sich irgendein Kind und macht sonst etwas damit. Und was macht man danach, damit es nicht rauskommt? Richtig! Man bringt es um, weil man kann es ja dann nicht mehr laufen lassen. Das ist verdammt noch mal echt traurig.

Da war doch erst wieder kürzlich dieser Elias-Fall in Potsdam. Das war zu 99 Prozent auch so ein Fall, wo ein Pädophiler sich keinem anvertrauen konnte - sonst wird man ja direkt gesteinigt - irgendwann durchgedreht ist und sich den Jungen geschnappt hat. Und ich denke mal, er taucht auch nicht mehr lebend auf. Diese Fälle werden sich häufen. Weil der Staat lieber Geld nach Griechenland verschenkt, als hier endlich mal flächendeckend Therapiestellen für solche Menschen einzurichten. Die möchten sich ja helfen lassen, aber bekommen einfach keine Hilfe. Super Gesellschaft.

Beichthaus.com Beichte #00036325 vom 09.08.2015 um 11:30:22 Uhr (37 Kommentare).

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Der Mörder meiner Freundin

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Hass Mord Vandalismus Pressath

Der Mörder meiner Freundin
Ich (m/20) bin von Hass zerfressen. Vor sieben Jahren wurde meine Freundin (Kinderliebe von Kindergartenzeiten an, wir waren beide 13), von einem damals 14- oder 15-Jährigen umgebracht. Er war ein sogenannter Abzieher, der immer in der Gegend unserer Gesamtschule bzw. den umliegenden Wohnblocks herumzog und entweder alleine, oder mit Freunden Leute zwang, ihnen Geld, gute Klamotten, Accessoires oder Sonstiges zu geben. Wehe, man rufe die Polizei oder sage den Eltern Bescheid. Die Drohungen betrafen Leib und Leben. Wie etliche andere Jugendliche, so waren auch wir und andere unserer Freunde Opfer dieser Kriminellen. Meine Freundin versuchte sich dann eines Tages, als sie alleine unterwegs war, zur Wehr zu setzen, und wurde so zusammengeschlagen, dass sie an den Folgen gestorben ist. Obwohl das Monster damals schon strafmündig war und die Polizei ihn auch schon einigermaßen gut kannte, war die Strafe lachhaft. Bewährung. Er kann sein Leben leben wie bisher, nicht mal im Führungszeugnis wird stehen, was er verbrochen hat.

Nach der nicht öffentlichen Verhandlung erzählten mir die Eltern meiner Freundin, dass des Monsters Mutter ihn nach der Verhandlung in den Arm genommen hat und während der Verhandlung immer beteuerte, wie sehr sie und Papa ihn lieben würden und dass alles wieder gut werden würde. Von diesem Moment an wurde mein Hass noch stärker. Die Eltern meiner Freundin sind bis heute psychisch labil und werden nie wieder die Alten sein, auch ihre kleinen Geschwister vermissen sie unendlich und leiden unter der Situation. Ich weiß, dass dieses Monster es nicht wert ist, dass ich mein Leben mit Hass auf ihn vergeude, aber trotzdem kann ich nicht aufhören, von der Telefonzelle aus bei den Eltern, wo das Monster noch wohnt, anzurufen, meist mitten in der Nacht, um dann wieder aufzulegen. Ich lege Häufchen unseres Hundes vor die Haustür der Familie, leere deren Mülltonne aus, beschmiere die Tür mit faulen Eiern, und anderes mehr. Das mache ich alles nachts, wenn die Gegend menschenleer ist. Die Familie hat allerdings seit der Tat eigentlich nur noch Feinde. Sie weigern sich aber, wegzuziehen, wahrscheinlich, weil Hartzern wie ihnen ja nicht einfach mal so ein Umzug bezahlt wird.

Der Sohn ist schon seit frühester Kindheit aggressiv, das schürt meine Wut noch mehr, hätten sie den mal in die Kinderpsychiatrie oder ins Heim gesteckt, könnte meine Freundin noch leben. Für die Geschwister tut es mir leid, die können ja nicht unbedingt was dafür, aber strunzdumm wie Eltern und Bruder sind die auch. Allein so etwas nach einer solchen Tat noch abgöttisch zu lieben. Ich möchte eigentlich nur damit abschließen, mit der Erfahrung, dass es Menschen gibt, die es nicht wert sind, überhaupt eine Gefühlsregung für sie zu haben, aber ich schaffe das ohne Hilfe nicht. Ich werde mir wohl welche suchen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00036322 vom 08.08.2015 um 15:38:56 Uhr in Pressath (35 Kommentare).

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Selbst Hula dancing bitches interessieren mich nicht!

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Hass Verzweiflung Fremdgehen Partnerschaft

Selbst Hula dancing bitches interessieren mich nicht!
Ich (m) bin nicht der Typ, der sich oft verliebt und bindet, da ich etwas Pech mit den Frauen hatte. Auf kurz oder lang haben mich alle betrogen. Meine letzte Beziehung ging etwas über ein Jahr. Anfangs war alles super, aber sie wurde immer launischer und ließ jeden Dreck an mir aus. Sie war ein Askhole. Ich merkte leider sehr spät, dass sie psychisch arg was weghatte. Ich vermute Soziopathin oder zumindest Borderline. Sie ließ sich natürlich nicht helfen. Ich, der loyale und zu gutmütige Depp mit Helfersyndrom, ging daran fast kaputt. Sie warf mich dann weg wie kaputtes, altes Spielzeug. Im Nachhinein wurde mir dann gesteckt, dass sie (wieder) anschaffen ging, als sie eigentlich ja noch so verliebt in mich war. Das hat doppelt wehgetan.

Diese und vorherige Beziehungen haben mich so an den Frauen zweifeln lassen, dass ich mittlerweile quasi "blind" ihnen gegenüber bin. Sie könnten nackt Hula tanzen. Es interessiert mich meist nicht mehr. Wenn ich allerdings doch mal ein selten gewordenes Bedürfnis verspüre und hier komme ich zu meiner Beichte, muss ich sagen, dass ich Frauen nur noch wie eine Art Gummihandschuh benutze - nur eben für Untenrum. Das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036316 vom 06.08.2015 um 13:17:56 Uhr (17 Kommentare).

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