Papas Geld

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Zorn Ungerechtigkeit Maßlosigkeit Verschwendung Geld

Manchmal empfinde ich (m/21) nichts als Hass für meinen besten Freund. Wir kennen uns nun seit fast zehn Jahren, verstehen uns blind und können immer aufeinander zählen. Hin und wieder haben wir unsere Meinungsverschiedenheiten, wie bei einem alten Ehepaar, aber die Freundschaft steht außer Frage. Nun ist es aber der Fall, dass der Vater meines besten Kumpels Arzt ist und sehr gut verdient. Und genau dieses Geld bekommt mein bester Kumpel mit beiden Händen in den Arsch geschoben. Da ich kein sonderlich materieller Mensch bin, interessiert mich das auch nicht weiter, das weiß er auch. Was mich aber stört, ist, dass er dieses Geld jedem anderen unter die Nase halten muss, und keinen einzigen Ton darüber verliert, dass alles von seinem Vater kommt. Wir sind beide Studenten und führen jeder ein recht glückliches und sorgenfreies Leben. Wenn ich aber mitbekomme, wie er in unserem Freundeskreis dann wieder die neue 1.500 Euro Uhr rumzeigt und stolz erzählt, was er sich mal wieder "gegönnt" hat - würde ich am Liebsten kotzen.


Keinem in unserem Freundeskreis geht es finanziell vergleichbar gut, die meisten arbeiten hart um ihre Miete zu bezahlen. Und genau die sitzen dann da und fragen sich, was sie falsch gemacht haben, da kaum einer weiß, dass es sich nur um Papas Geld handelt. Mal ernsthaft, der Kerl arbeitet neben dem Studium in einer Tankstelle auf 400 Euro Basis und schöpft diese nicht einmal voll aus. Davon könnte er sich nicht mal die halbe Miete seiner Wohnung leisten, geschweige denn den Kühlschrank füllen, Strom- und Wasserkosten, das Auto, den Sprit, Zigaretten und was man sonst so am Wochenende und unter der Woche ausgibt. Davon, dass ein T-Shirt bei ihm mindestens mal 100 Flocken kosten muss, will ich gar nicht erst anfangen. Eigentlich bezieht sich mein Hass gar nicht konkret auf ihn, sondern generell auf Leute, die dermaßen verschwenderisch leben müssen. Die meisten Leute müssen mit einem Bruchteil von dem auskommen, was manche Menschen in wenigen Wochen oder Tagen ausgeben, und den Hals bekommt keiner von ihnen voll!


Ich beichte hiermit, dass mich überzogene Markenpreise, Prestige und vor allem die Leute, die solche Produkte quasi nur kaufen, um zu zeigen, dass man sich es leisten kann, einfach nur ankotzen! Ja, auch ich habe ein iPhone in der Tasche und natürlich ist es geil, mal einen teuren Sportwagen zu fahren. Und das alles gestehe ich auch jedem zu, der hart arbeitet, um dieses Geld zu verdienen. Aber alles von Papi bezahlt zu bekommen und so zu tun als wäre es der eigene Verdienst ist einfach nur lächerlich!

Beichthaus.com Beichte #00034900 vom 18.01.2015 um 19:09:02 Uhr (10 Kommentare).

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Hustensaft für unsere Blumen

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Verschwendung Ekel Falschheit Kinder Castrop-Rauxel

Da ich (w/20) als Kind ziemlich oft erkältet war, wurde Hustensaft schnell zu einem Grundnahrungsmittel für mich. Meine Mutter gab mir immer einen Hustensaft mit Erdbeergeschmack, der aber nicht im Entferntesten nach Erdbeere geschmeckt hat. Hiermit beichte ich also, dass ich den Hustensaft, anstatt ihn zu trinken immer in die Blumen in unserer Küche gekippt habe. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00034892 vom 18.01.2015 um 12:43:28 Uhr in 44575 Castrop-Rauxel (3 Kommentare).

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Die Frauen in den USA

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Morallosigkeit Fremdgehen Schamlosigkeit

Vor ungefähr vier Jahren war ich siebzehn Jahre alt und für ein ganzes Jahr in den USA. Ich habe eigentlich beschlossen, dass ich mich während des Auslandsjahres nicht auf eine Fernbeziehung einlassen will, aber ich hatte aufgrund meiner Äußerlichkeiten einen großen Vorteil. Ein 1,98m großer, breiter Deutscher, welcher in ein 10.000 Einwohner Dorf kam, war für viele Mädchen dort etwas ganz neues und der "Andrang" der Damen war wirklich enorm. Ich habe nicht diesen typisch deutschen Akzent, dennoch gefiel er den Amerikanerinnen sehr und sogar manche Mütter von Freundinnen, mit denen ich etwas hatte, haben meinen Akzent als "sexy" bezeichnet. Ich hatte es noch nie so einfach, bei Frauen zu landen wie in diesem Jahr, da ich ein sehr offener, humorvoller und gesprächiger Mensch bin, was den Frauen scheinbar gefällt.


Jedenfalls zurück zur Beichte: Ich bin dann nach einiger Zeit wirklich an einem Mädchen (17) hängen geblieben. Wir verstanden uns von Anfang an und wurden beste Freunde. Aus besten Freunden wurden dann Freunde mit "gewissen Vorzügen" und irgendwann sind beiderseits die Gefühle dazu gekommen. Ich wollte mich eigentlich nicht auf eine Beziehung einlassen, da entweder eine Trennung, oder eine Fernbeziehung bei der Heimreise anstehen würde, was beides nicht so prickelnd war. Ich hatte das wirklich nicht geplant, aber gegen Gefühle kann man einfach nichts machen. Aber nun zur Tat. Bestandteil des Auslandsjahrs war, dass man mit all den anderen Austauschschülern zum Staatskapitol fährt und dort den Senator trifft. Übernachtet haben wir in einem schicken Hotel und ich hatte mit zwei anderen Freunden ein Einzelzimmer mit zwei Ehebetten, aufgrund meiner Größe wollte ich das Einzelbett haben.


Die Tochter meiner Betreuerin ist auch mitgefahren und hat sich schon von Anfang an an mich rangeschmissen. Ich habe versucht, es zu ignorieren und nicht darauf einzugehen, da Treue wirklich an der obersten Stelle steht. Problematisch war aber, dass ich vor dem Auslandsjahr noch Jungfrau war und der Andrang der ganzen Frauen einfach komplett ungewohnt war und ich es sehr genossen habe. Zum Zeitpunkt der Tat war ich keine Jungfrau mehr. Da aber der Sex mit einer richtigen Person und nicht nur mit der eigenen Hand einfach wunderbar und komplett neu für mich war, versuchte ich natürlich, alles auszukosten. Es war Schlafenszeit und meine Betreuerin und alle anderen Mädchen sind ins Bett gegangen, außer ihrer Tochter, die von ihr die Erlaubnis erhielt, noch wachzubleiben und mit uns drei Jungs was zu machen. Also haben wir uns nachts in den Pool des Hotels geschlichen und währenddessen hat sie mir dauerhaft zugezwinkert und sogar mehrmals in den Schritt gefasst. Ich fand es natürlich geil und mein Hirn hat sich ausgeschaltet. Wir wollten dann noch einen Film schauen, aber als meine Freunde schließlich schliefen, legte sie sich zu mir ins Bett - nachdem sie Top, BH und Hose ausgezogen hatte. Also lag sie neben mir und hat nur ein Höschen getragen.


Ich wollte mich zuerst noch zusammenreißen und so tun, als geschähe nichts, da sie auch erst 14 war und ich deshalb locker hätte in den Knast wandern können, aber sie setzte sich auf mich und fing an, mich zu küssen. Ins Detail gehen muss ich nicht, außer dass sie durch die Sachen, die ich mit meiner Hand gemacht habe, fast meine Freunde aufgeweckt hätte, weshalb wir ins Bad gegangen sind und dort weitergemacht haben. Wir hatten weder Sex noch hat sie mich verwöhnt. Ich habe sie nur mit der Hand verwöhnt und wir haben rumgemacht. Zum heutigen Zeitpunkt bin ich immer noch mit meiner Freundin zusammen und liebe sie mehr als alles andere auf der Welt. Sie hat die Highschool in den USA absolviert und ist danach für ein ganzes Jahr zu mir nach Deutschland gekommen. Dazwischen konnten wir uns nur einmal alle sechs Monate sehen. Ansonsten haben wir immer via Skype bzw. Facetime miteinander geredet. Ich habe letztes Jahr mein Abitur erfolgreich vollendet und wir planen, zusammen zurück in die USA zuziehen. Heiraten möchte ich sie auch bald.


Es sind jetzt viele Jahre seit dieser Tat vergangen aber ich kann es einfach niemandem erzählen. Weder könnte ich es jemals meiner Freundin erzählen, da sie sofort alles beenden würde, was ich einfach nicht will. Ich muss aber leider sagen, dass ich dasselbe täte, wenn ihr ein Ausrutscher passieren würde - was im Prinzip komplett hirnrissig ist. Hiermit beichte ich also, dass ich meine Freundin nicht nur aus Dummheit betrogen habe, sondern auch eine 14-Jährige verführt habe. Ab und an leide ich wirklich noch unter dieser Tat. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00034890 vom 17.01.2015 um 23:42:23 Uhr (7 Kommentare).

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Der Schlägerpapa

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Zorn Aggression Boshaftigkeit Rache Familie

Mit meinem Vater hatte ich immer schon ein angespanntes Verhältnis, mein kleiner Bruder hat ihn "Schlägerpapa" genannt, weil mein Vater uns die "Gesunde Watschen" lehren wollte, meine Mutter aber war völlig dagegen und hat es als Kindesmisshandlung dargestellt. Leider ist sie auch nicht die beste Mutter, ihre Wohnung ist verdreckt, sie ist faul und kümmert sich kaum, außer Essen kochen und Wäsche waschen, um ihre Kinder. Mit 14 bin ich dann zu meinem Vater gezogen, weil ich dachte, er könnte mir schulisch mehr weiterhelfen, als meine faule Mutter. Das hat allerdings überhaupt nichts geholfen und ich war genauso mies dran wie vorher. Bis ich letztes Jahr die Schule abgebrochen habe. Inzwischen wohne ich seit fünf Jahren bei meinem Vater (bin 19) und wir haben ein unglaublich schlechtes Verhältnis.


Mein Vater denkt immer noch, dass er die Fehler, die meine Mutter im meiner Kindheit gemacht hat, ausbessern muss, selten sogar mit Gewalt, was zur Folge hatte, dass meine Familie mich drei Wochen lang untergebracht hat, als ich weggelaufen bin. Seitdem hat er, glaube ich, Angst gewalttätig zu werden, weil ich dann endgültig verschwinde. Das ändert nichts an der Tatsache, dass er mich zu fünf Mal am Tag laut anbrüllen muss, egal was ich getan, oder eben nicht getan habe. Angefangen von nicht ausgeräumten oder eingeräumten Geschirrspüler, bis hin zu in der Badewanne liegen gelassener Rasierer gab es auch schon vierstündige Predigten, wie faul und vollkommen unnütz ich doch bin. Als sich die Chance ergeben hat, Geld für eine Wohnung vom Staat abzukassieren, hat sich mein Vater plötzlich gegen allen und jeden gestellt und unter allen Umständen verhindert, dass ich ausziehen kann. In einem halben Monat beginnt mein Zivildienst und ich werde nächsten Monat ausziehen, es ist mir völlig egal wohin, ich habe noch keine Wohnung oder WG gefunden, aber ich muss hier weg.


Die eigentliche Beichte: Mein Vater rastet bei mir unglaublich schnell aus, nur wenn ich ihn ansehe, deshalb habe ich begonnen, ihn jetzt absichtlich zu provozieren, bis ihm graue Haare wachsen und er den Kopf durch die Wand schlägt. Ein bisschen tut er mir leid, weil ich wirklich ein ungeheures Arschloch bin, wenn ich wen provoziere, aber ich kann sonst nichts machen.

Beichthaus.com Beichte #00034886 vom 17.01.2015 um 00:06:44 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Erpressung zwischen Nachbarn

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Boshaftigkeit Falschheit Morallosigkeit Missbrauch Nachbarn

Ich habe mit meiner Nachbarin schon lange einen sehr langlebigen Streit. Eigentlich habe ich die Schuld daran, denn dank mir hasst sie die ganze Nachbarschaft, denn ich habe über sie Lügen erzählt und alles dafür getan, damit sie wieder auszieht, aber dass ist leider bis heute nicht geschehen. Vor einem Monat ist der Streit aber eskaliert, ich habe bei ihr Sturm geklingelt, weil sie wieder angefangen hat, ihr beschissenes Klavier zu spielen und das hat mich gestört. Sie speiste mich ab, mit den Worten: "Es ist immer noch Tag und ich darf um diese Uhrzeit Musik machen." Daraufhin knallte sie mir die Tür vor der Nase zu. Aber dass ließ ich mir nicht gefallen und klopfte noch mal kräftig an ihrer Tür und klingelte viele Male. Sie machte die Tür erneut auf und sagte zu mir, dass ich ein behindertes Arschloch sei und doch bitte Ruhe geben soll, weil sie es satthat. Dann sagte sie noch so etwas wie: "Immer diese Schwaben, immer dasselbe mit denen - und sie sind der Schlimmste, der mir je untergekommen ist! Sie sind arrogant, falsch, und ihr Charakter ist total scheiße!"


Danach habe ich angefangen, sie anzuschreien und wollte sie auch anzeigen, weil sie zu mir gesagt hat, dass ich ein Arschloch sei. Aber dann wurde sie ganz ängstlich, sie wollte anscheinend keine Anzeige haben. Ich erpresste sie einen Monat damit, dass ich sie, wenn sie nicht meine Bude jeden Tag aufräumt und meine Wäsche wäscht, anzeigen werde. Zur aller Überraschung tat sie alles, was ich von ihr verlangte und sagte: "Ja, dann ist jetzt alles geklärt und du wirst mich nicht anzeigen", und schaute mich gehässig an. Aber ich habe sie trotz alldem angezeigt, weil sie es einfach verdient hat. Ich habe auch mein Ziel erreicht, sie zieht endlich hier aus, nach so langer Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00034877 vom 16.01.2015 um 10:12:17 Uhr (23 Kommentare).

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