Der Selbstmordversuch einer Schülerin

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Verrat Ignoranz Selbstverletzung Schule Mönchengladbach

Ich möchte hiermit beichten, dass ich gerade alle örtlichen Zeitungsredaktionen über den Suizidversuch einer Klassenkameradin informiert habe, obwohl der Schulleiter uns das Verboten hat. Ich habe es getan, weil ich finde, dass die Schule durch Ihr nicht-Handeln in der Vergangenheit dazu beigetragen hat, dass meine Mitschülerin diesen Versuch startete. Hoffentlich muss die Schulleitung nun dafür gerade stehen. Das Mädchen liegt übrigens im Wachkoma und ist zumindest Schwerstbehindert, falls Sie jemals wieder aufwacht.

Beichthaus.com Beichte #00029858 vom 12.03.2012 um 20:45:32 Uhr in Mönchengladbach (Giesenkirchen) (32 Kommentare).

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Neid auf meine Schwester

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Neid Hass Verrat Familie

Neid auf meine Schwester
Meine Schwester ekelt mich an. Sie ist wirklich unglaublich hübsch und der Liebling der Familie. Das resultierte darin, dass sie mir schon seit jeher vorgezogen wurde. Nach außen hin tut sie immer so als könne sie kein Wässerchen trüben. Zu Weihnachten und ihrem […]
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Beichthaus.com Beichte #00029846 vom 06.03.2012 um 12:03:35 Uhr (58 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Rollstuhlfahrer in meiner Straße

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Verrat Boshaftigkeit Polizei

Bei uns in der Straße wohnt ein Rollstuhlfahrer mit einem Elektrorollstuhl. Irgendwie konnte ich den noch nie leiden, ich weiß auch nicht warum. Vor ein paar Wochen bin ich nachts von der Arbeit nach Hause gefahren und habe gesehen, wie er aus seiner Stammwirtschaft gerollt kam. Offensichtlich etwas angetrunken. Da habe ich als besorgter Bürger bei der Polizei angerufen und erzählt, hier würde ein Rollstuhlfahrer mit Schlangenlinien auf der Straße rumfahren und den Verkehr gefährden. Stimmte zwar nicht, er fuhr auf dem Gehweg, aber egal. Irgendwie müssen die auch gleich reagiert haben, jedenfalls fährt Mr. Einbein seit kurzem mit einem handbetriebenen Rollstuhl herum und mittlerweile weiß jeder, dass man ihm den Führerschein für das Elektrogefährt bis auf weiteres eingezogen hat, da man nicht besoffen damit rumfahren darf. Jedes mal wenn ich ihn seitdem sehe könnte ich mir vor Schadenfreude einen ablachen und grüße ihn besonders freundlich. Eigentlich ist es ja nicht richtig, sich am Elend anderer zu ergötzen, aber der Typ hat es echt verdient und der Verkehr ist wieder etwas sicherer geworden. Mir tun nur seine unmittelbaren Nachbarn Leid, da er jetzt an denen seinen Frust ablässt.

Beichthaus.com Beichte #00029838 vom 02.03.2012 um 23:03:54 Uhr (28 Kommentare).

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Vorverurteilt

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Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich beichte, dass ich nach fünf Jahren immer noch meinem Ex hinterhertrauere. Als wir uns kennenlernten war ich siebzehn, und irgendwie der Meinung alle Beziehungen liefen wie bei GZSZ. Ich war jung, dumm und naiv, hielt mich aber selbst für unfehlbar und allwissend, eine fatale Mischung. Mein Ex ist ein Profisportler, etwa acht Jahre älter als ich, und er imponierte mir zu Anfang sehr. Er ist sehr gut aussehend, groß und muskulös, außerdem sanft und ein wirklich herzensguter Mensch. Es lief ungefähr ein halbes Jahr super, dann begann ich an ihm herumzuerziehen. Ich warf ihm Arroganz vor, wenn er Selbstbewusstsein zeigte, schmollte wenn er wegen des Trainings keine Zeit für mich hatte, war rasend eifersüchtig, so bald er von Frauen Fanpost oder Autogrammwünsche bekam und nörgelte an seiner Ordnung und seinen Manieren herum. Er sagte mir des Öfteren, dass er sich bemühte sich zu ändern, aber kaum hatte er eine Sache abgestellt, die mir nicht passte, fand ich die Nächste. Ich begann fremdzuflirten, um ihn eifersüchtig zu machen, und konstruierte aus jeder kleinen Meinungsverschiedenheit ein Beziehungsdrama. Irgendwann verweigerte ich ihm den Sex, nicht etwa weil es mir nicht gefallen hätte, sondern nur aus dem simplen Grund, um meine Macht über ihn zu testen. Er begann sich Stück für Stück von mir emotional zurückzuziehen und abzuschotten, was mich natürlich darin bestätigte, dass er sich mir zuliebe irgendwie ändern musste. Ich bemerkte nicht, dass ich der eigentliche Auslöser für sein teilweise sonderbares Verhalten war. Vor meinen Freundinnen redete ich oft schlecht von ihm, und als Konsequenz daraus rieten sie mir bald zur Trennung. Natürlich wollte ich auf keinen Fall eine Trennung, ich wollte einfach nur Drama und meine Launen ausleben, und ihn so erziehen, wie ich ihn haben wollte. Nur wusste ich eigentlich gar nicht wie genau das aussehen sollte. Eines schönen Tages war geplant, dass er mich nach seinem Training von meinen Eltern abholte. Er kam aber nicht. Am Anfang kochte ich vor Wut, aber freute mich auch insgeheim, dass ich einen Grund hatte ihn so richtig anzuzicken. Nachdem ich eine halbe Stunde gewartet hatte, schrieb ich ihm eine bitterböse SMS, dann versuchte ich ihn anzurufen, aber er ging nicht ran. Nach über einer Stunde schrie ich seine Mailbox an, ich wolle ihn nie wieder sehen und dass ich ihn hasste. Er meldete sich tatsächlich eine Woche lang nicht bei mir, und mein Zorn schlug relativ schnell in Sorge um, ich war aber zu stolz, um mich noch einmal bei ihm zu melden.


Schließlich rief mich eine Freundin an, und fragte mich, wie es ihm denn gänge. Ich sagte, dass mir das vollkommen egal sei, und dass er sich schon ewig nicht bei mir gemeldet hätte, und warum sie das überhaupt fragte. Ich erfuhr, dass er einen Trainingsunfall gehabt hatte und im Krankenhaus lag, das stand sogar in der Zeitung, aber die hatten meine Eltern nicht abonniert. Mir wurde schlecht, als ich das hörte. Ich rief ihn an, aber er drückte mich weg. Ins Krankenhaus zu fahren getraute ich mir nicht. Eine ganze Weile lang badete ich im Selbstmitleid, machte ihm aber auch den Vorwurf, dass er mich ja hätte ruhig zurückrufen können und mir erklären was los war. Eine weitere Woche lang schrieb ich ihm SMS und versuchte ihn anzurufen, aber er reagierte nicht im Geringsten. Als ich mich dazu endlich mit einiger Verzweiflung dazu durchrang, ihn im Krankenhaus zu besuchen, war er schon lange wieder zu Hause. Ich klingelte bei ihm, aber er öffnete nicht. Schließlich bekam ich von ihm eine Mail mit der Audiodatei meiner Mailboxnachricht, in der ich ihn so beschimpft hatte. Mir fiel zum ersten Mal auf, dass das, was ich zu ihm gesagt hatte, wirklich hart und äußerst gemein gewesen war. Danach brach er den Kontakt ab, obwohl ich noch oft versuchte an ihn heranzukommen. Mittlerweile habe ich mehrere Kurzzeitbeziehungen hinter mir, die alle nicht das Richtige für mich und auch nicht annähernd so schön wie die mit meinem Ex waren, und mir gezeigt haben, dass meine damaligen Erwartungen an einen Partner und eine Beziehung vollkommen unrealistisch gewesen sind. Einer meiner anderen Ex-Freunde hat mir bei der Trennung sinngemäß gesagt, dass mir etwas recht zu machen genauso unmöglich sei, wie nachts die Sterne zu zählen und dass ich so ziemlich der Frau gewordene schlimmste Albtraum eines jeden Mannes sei. Das hat mich sehr verletzt, aber auch zum Nachdenken gebracht. Ab und an gehe ich in die Sporthalle und sehe meinem Ex beim Spiel zu, aber er tut so, als würde er mich nicht erkennen. Ich bin immer noch nicht wirklich über ihn hinweg, das merke ich, wenn ich mich daran erinnere, wie es war von ihm gehalten und geküsst zu werden. Er wird diese Saison aufhören, um als Trainer woanders zu arbeiten, vielleicht komme ich dann endlich los von ihm, obwohl ich immer noch von einer gemeinsamen Zukunft mit ihm träume.

Beichthaus.com Beichte #00029817 vom 22.02.2012 um 11:04:53 Uhr (34 Kommentare).

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Verliebt in eine Zicke

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Hass Engherzigkeit Zwietracht Partnerschaft

Meine Freundin nervt mich unglaublich, ich bin nur noch mit ihr zusammen weil ich befürchte, dass sie sich etwas antut, wenn ich mich von ihr trenne. Wir sind seit zweieinhalb Jahren zusammen. Sie erzählte mir fairerweise von Anfang an, dass sie sehr zickig werden […]
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Beichthaus.com Beichte #00029814 vom 20.02.2012 um 14:27:26 Uhr (72 Kommentare).

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