Zum Glück fehlt nur noch eine Frau

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Hallo Gemeinde. Ich muss beichten, dass ich nicht ganz normal bin. Ich (m/29) wohne jetzt seit knapp acht Jahren allein. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht, fahre einen schnittigen Wagen und bin auch, bis auf die 115Kg, ein recht durchschnittlicher Typ um die 1,90. Der Alltag besteht aus Arbeiten, Einkaufen, Essen, Schlafen und Entertainment. Das ist so weit auch kein Problem, wenn da nicht die kleine Tatsache wäre, dass ich es nicht schaffe, eine Frau für mich zu begeistern. Das mag daran liegen, dass ich eher selten ausgehe, aber vielleicht auch daran, dass ich für Frauen keinen Instinkt habe. Selbst beste Chancen lasse ich vergehen, ohne auch nur den Anschein von Interesse zu bekunden. Ich weiß nicht sicher, ob es Angst vor Ablehnung oder Unsicherheit ist. Zeitweise bin ich mit meinem Leben sogar glücklich. Aber leider bin ich zeitweise mit meinem Leben auch unglücklich. Bis vor kurzer Zeit war ich manchmal so verzweifelt, dass ich auch über Selbstmord nachgedacht habe. Diese Phase habe ich aber nun überwunden. Dabei hat mir der Selbstmord eines Bekannten geholfen. Das hat mich sehr geschockt, auch wenn es keiner um mich herum gemerkt hat. Naja, meine Freunde haben es schon gemerkt, aber ich habe sie nicht wirklich an meinen Gefühlen teilhaben lassen. Sie haben nur ständig gefragt, was los ist, und ich habe sie nicht an mich rangelassen. Dabei ist aber unterschwellig rausgekommen, dass ich schon seit vielen Jahren Single bin. Natürlich sind jetzt alle bemüht darum, das Problem in den Griff zu bekommen, aber ich fühle mich dabei überhaupt nicht wohl.

Manchmal ist es wie das Gefühl eines Tieres auf der Schlachtbank. Bei der letzten großen Party wurden mir sogar zwei Mädels vorgeführt. Die Frage war, mit welcher der beiden ich denn jetzt den Abend verbringen sollte. Kurz entschlossen sagte ich "Beide." Ich führte beide zur Tanzfläche und bin dann unter dem Vorwand, Getränke zu holen, abgehauen. Das haben natürlich einige nicht verstanden. Vor allem weil ich mit ein paar anderen die Party gegeben habe. Ich dachte mir dabei die ganze Zeit nur: Ich würde mich sehr erniedrigt fühlen, wenn mich jemand mit jemand anderem zu einer Person des anderen Geschlechts führen würde und sagt: "Schau, ich bringe dir jemanden mit, um den Abend zu verbringen. Wen magst du denn haben?" Und ich habe auch noch damit, dass ich "Beide" gesagt habe, nachgetreten. Ich fühle mich sehr schlecht deswegen. Aber ich habe nicht den Mut, meine Gefühle zu zeigen und bin nicht bereit, meinen Freunden meine Gedanken und Gefühle preis zugeben. So wie es scheint, habe ich damit alle meine Wünsche und Ziele erreicht. Jedenfalls meine Wünsche und Ziele von der Schulzeit. Damals wünschte ich mir ein unabhängiger Einzelgänger zu sein, der mit dem Hobby sein Geld verdient und sich alles kaufen kann, was er will. Ich sollte also glücklich sein, aber es ist eher so, das ich mich selbst dafür nicht ausstehen kann, überhaupt solche Wünsche geäußert zu haben. Weiß vielleicht jemand Rat?

Beichthaus.com Beichte #00024909 vom 07.10.2008 um 22:35:44 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von Tjodalf666
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10 Liter Sperma im Dienste der Wissenschaft

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Ekel Manie Stolz Türkendorf

Ich (m/23) sammele mein gesamtes Ejakulat in einem großen Eimer in meinem Badezimmer. Da sich mein Mitbewohner schon höllisch über den Gestank aufgeregt hat, musste ich einen Deckel drüber tun. Falls ihr jetzt denkt, ich sei pervers, liegt ihr falsch! Alles im Dienste der Wissenschaft! Ich möchte herausfinden, wie lange ein einzelner Mann braucht, um 10 Liter Sperma zu produzieren. Bald ist der Eimer voll - wenn ich mich ranhalte, schaffe ich es noch bis Ende dieses Monats.

Beichthaus.com Beichte #00024905 vom 06.10.2008 um 20:28:01 Uhr in Türkendorf (40 Kommentare).

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Meine Affäre hat gerade Zwillinge bekommen

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Fremdgehen Ehebruch Hass Leipzig

Ich hatte eine vorher im zeitlichen Rahmen festgelegte einwöchige Ersatzbeziehung mit einem verheirateten Typen, der vor Kurzem erst Zwillinge bekommen hat und eigentlich daheim hocken sollte. Er hatte versprochen, seine Familie nicht zu vernachlässigen und nun kommt […]
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Beichthaus.com Beichte #00024903 vom 06.10.2008 um 16:59:27 Uhr in Leipzig (10 Kommentare).

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Ein Unfall veränderte alles!

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Feigheit Unfall Auto & Co. Düsseldorf

Ich (m/29) bin begeistert von Motorrädern, und bin mit meinen Kumpels schon bis nach Italien und zurück - wir haben früher jedes Jahr eine große Tour gemacht. Vor 2 Jahren bei einer Sonntagstour hatte ich dann einen ziemlich schlimmen Unfall, bin aus einer Kurve raus unter die gute alte Leitplanke gerutscht, genau gegen einen Befestigungspfeiler. Dann folgten mehrere Wochen Krankenhaus und drei Monate Reha. Ich hatte Glück, dass mein Chef mich damals wieder eingestellt hat. Jedenfalls noch im Krankenhaus habe ich vor meinen Kumpels groß rumgetönt, dass ich mir gleich eine neue Maschine hole (die Alte war ja Vollkasko versichert), und habe mir dann auch nach der Reha eine neue Maschine bestellt. Auf der Fahrt vom Motorradhändler nach Hause habe ich dann plötzlich so eine Panik bekommen, dass ich für 15 km fast drei Stunden gebraucht habe. Ohne die Pausen hätte ich bestimmt einen Herzinfarkt bekommen. Jedenfalls steht in meiner Garage jetzt eine 1000er Feuerklinge von 2006 mit sage und schreibe 93 Kilometern auf dem Tacho. Ich habe einfach Schiss beim Fahren! Wenn meine Kumpels mich zu einer Fahrt einladen, muss ich zufällig immer Arbeiten oder habe wichtige Termine. Aber ein Gutes hat die Sache ja auch, ich habe mehr Zeit für meine Freundin. Eigentlich wäre es besser, wenn ich meine Maschine verkaufen würde, aber ich denke ich probiere es nächstes Jahr noch mal mit dem Fahren. Ich habe ja noch Hoffnung.

Beichthaus.com Beichte #00024902 vom 06.10.2008 um 16:48:10 Uhr in Düsseldorf (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Unter Alkohol zum Randalierer

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Vandalismus Trunksucht Last Night Ehrenfriedersdorf

Ich habe ein Problem. Unter normalen Umständen verhalte ich mich stets korrekt und lasse mir auch kaum was zu Schulden kommen. Wenn ich jedoch getrunken habe, und das ist üblicherweise jedes Wochenende der Fall, löst sich bei mir die Hemmschwelle komplett auf: Im Vollrausch ziehe ich mit 2-3 meiner Kumpanen umher und entwende regelmäßig Straßenschilder, pöbel Menschen an (falls sich zur Zeit überhaupt noch welche rumtreiben, sind es eh meistens solche von meiner Sorte) und besonders Autos genießen meine Aufmerksamkeit. Umso wertvoller, desto attraktiver scheinen sie für mich um mal draufzusteigen, die Seitenspiegel abzureißen, dellen reinzukloppen oder einfach mal draufzukotzen. Am lustigsten erscheint mir das im Winter, wenn der ganze Dreck dann zufriert und die Menschen sich am Morgen damit aufhalten müssen die stinkende Kotze mit warmen Wasser abzukratzen. Letztens erst hab ich es ein wenig zu weit getrieben, indem ich die Windschutzscheibe eines Autos mit einem gezieltem Wurf meiner Flasche beschädigt habe. Unglücklicherweise wurde ich hinter der Tat vermutet, aber da mir nichts eindeutig nachgewiesen werden konnte, hab ich es geschafft mich aus der Sache rauszureden.
Ich selber kann mich kaum an diese Taten erinnern, aber die Straßenschilder in meinem Zimmer und eventuelle Blessuren zeugen davon, dass meine Kollegen nicht übertreiben mit ihren Aussagen.

Beichthaus.com Beichte #00024900 vom 06.10.2008 um 13:03:24 Uhr in Ehrenfriedersdorf (20 Kommentare).

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