Schreibmaschine im Zug

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Faulheit Bahn & Co.

Als meine Eltern das gemietete Haus räumen mussten, gab es viel zu entsorgen. Auch eine schwere Olivetti-Kugelkopfschreibmaschine war übrig. Da ich den Weg zur Arbeit mit der Bahn zurücklegte, war es kein Problem das Teil zu entsorgen: Einfach in einen alten Koffer gesteckt, im ICE in die Gepäckablage und dort vergessen. Auf diese Weise konnten wir die Lumpen, die wir zum Ölofen-Reinigen verwendeten, ein verschissenes Katzenklo und andere diverse Gegenstände der Bahn übereignen. Ich bereue es leider gar nicht, denn die verschissene Bahn hat mich auch oft stehen lassen!

Beichthaus.com Beichte #00035580 vom 28.04.2015 um 11:40:57 Uhr (16 Kommentare).

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Süchtig nach Online-Rollenspielen

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Sucht Maßlosigkeit Games Internet

Ich beichte, dass ich über die letzten sechs Jahre eine extreme Phase hatte, während der ich überwiegend vor dem PC hing und in sogenannten Rollenspielforen aktiver war, als im richtigen Leben. Schule hat mich nie interessiert oder begeistert, obwohl ich das Abi geschafft habe. Und wenn danach meine fünf Stunden Arbeit rum waren, war ich froh, endlich an den PC gehen und meine Charaktere schreiben zu können. Im Oktober habe ich nun aber angefangen zu studieren und direkt am ersten Tag zwei Freundinnen gefunden, obwohl ich nicht der "Menschentyp" bin. Unsere Mädelsclique ist nun, im zweiten Semester, auf sechs Mädels gewachsen und es ist echt super, mit ihnen abzuhängen, obwohl teils Altersunterschiede von bis zu sechs Jahren bestehen. Es tut mir allerdings fast leid, dass ich meine Forenfreunde nun im Stich lasse und teils gar nicht mehr online bin, die meisten Foren vermisse ich nicht mal.

Es scheint, als sei ich rehabilitiert, endlich habe ich ein gesundes Mittelmaß zwischen Freunde, Uni und Internet gefunden, wobei die ersten beiden den größten Teil einnehmen und ich manchmal den Laptop ganz auslasse und mit dem Tablet nur kurz in den Foren bin, wenn es dort nichts zu tun gibt. Internetnutzung ist für mich bis auf Sonntage zu 90 Prozent eine Nutzung des Uninetzwerks, wo Unterlagen hochgeladen werden. Allerdings werde ich es bald nicht länger aufschieben können, mich offiziell aus den fast vergessenen Foren zu verabschieden. Ihr seht aber: Es ist möglich, hinter dem PC wegzukommen - ich denke mittlerweile, dass jeder es schaffen kann!

Beichthaus.com Beichte #00035577 vom 27.04.2015 um 21:02:18 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Sexueller Missbrauch zwischen Klassenkameraden

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Missbrauch Verzweiflung Zorn

Als ich (w/Mitte 20) 12 Jahre alt war, wurde ich von drei Klassenkameraden missbraucht. Ob sich das Ganze als sexueller Missbrauch qualifiziert, weiß ich nicht. Auf jeden Fall haben zwei der Jungs mich bei einem von ihnen zu Hause auf dem Bett festgehalten, während der Dritte, nennen wir ihn W., auf mir gesessen hat. W. hat an meine Brüste und in meinen Schritt gefasst - über den Kleidern - während einer der anderen ein Kissen auf mein Gesicht gedrückt hat, sodass ich nicht atmen konnte. Oder einer der andern hat mir die Nase zugehalten, während W. mir seine Zunge in den Mund gesteckt hat. Irgendwann war es dann vorbei und es ist auch nicht wieder vorgekommen, weil ich etwas in der Hand hatte, womit ich W. erpressen konnte, sodass er es nicht wiederholen konnte. Meine Beichte ist nun, dass ich mich manchmal an diesen Moment erinnere. Dann steigt eine tiefe Wut und Verzweiflung in mir auf. Diese Gefühle genieße ich allerdings, sodass ich mich manchmal absichtlich daran erinnere, um diese Gefühle in mir heraufzubeschwören.

Beichthaus.com Beichte #00035576 vom 27.04.2015 um 20:46:00 Uhr (11 Kommentare).

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Die Macht als Supporter

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Boshaftigkeit Hochmut Schamlosigkeit Arbeit

Ich arbeite im Dienstleistungsbereich als Vertriebspartner eines Multimedia-Konzerns. Ständig kommen Kunden und sind mehr als beleidigend, weil bei ihnen irgendwas nicht geht. Ich darf mir demnach seit mehr als sechs Jahren Sprüche wie: "Wegen Ihnen geht die deutsche Wirtschaft zugrunde!" anhören, und so weiter. Das Gehalt ist aber gut genug, um mich zu halten. Da ich oft auch Service bedingt nicht viel Hilfe leisten kann, da die Software im Vertrieb tiefere Zugriffe auf Kundendaten nicht zulässt, muss ich die Kunden oft mit "Ich leite es an die zuständige Fachabteilung weiter" vertrösten. Das schmeckt natürlich nicht, denn die Kunden möchten eine ad hoc Lösung haben. Wenn nicht, wird in unverständlichen Deutsch irgendwas genuschelt. Inzwischen, um auch auf der Arbeit ein wenig Spaß zu haben, lasse ich Kunden von jenem Konzern, die ausfallend, laut oder gar persönlich werden komplett auflaufen.


Wenn Kunden mir gegenüber aggressiv auftreten, sage ich meinen Standardsatz: "Ich leite es weiter", und mache dann gar nichts. Sollen die sich um ihren Mist selbst kümmern und daraus lernen. Letztens war eine Mutter da, dessen Sohn eine Rechnung im vierstelligen Bereich bekommen hat. Diese kann er als Azubi natürlich nicht zahlen, aber weil die Mutter ihm nicht helfen wollte, und der Sohn auch irgendwie ein Stück selber Schuld trägt, habe ich das Inkasso-Verfahren nicht gestoppt und somit mehr Kosten für die Familie verursacht. Ich hatte auch mal einen US-Amerikaner als Kunden, die ein Sonderkündigungsrecht bekommen, wenn sie das Land wieder verlassen müssen - auf Armee-Anordnung. Dessen Kündigung habe ich aber nie weiter geleitet, weil er sagte, dass mein Englischer-Dialekt schlecht sei. Aber Deutsch sprechen konnte er nicht. Demnach hat er für vier Jahre zahlen müssen, nachdem er wieder nach Deutschland einwanderte und unseren Service nutzen wollte. Ich beichte also, dass ich ein gehässiger junger Kerl bin, dem das Schicksal anderer Bürger völlig egal ist und gerne mit seiner Macht spielt.

Beichthaus.com Beichte #00035572 vom 27.04.2015 um 14:23:15 Uhr (11 Kommentare).

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Ein Treffen mit der atemberaubenden Lehrerin

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Fremdgehen Schamlosigkeit Falschheit

Früher in der Schule hatten wir eine extrem hübsche Lehrerin. Jeder der Jungs war ab der 6. oder 7. Klasse scharf auf sie. Jede ihrer Bewegungen wurde aufgesogen. Teilweise sind wir ihr auch noch nach der Schule gefolgt und haben sie heimlich beobachtet. Sie war selbstverständlich unnahbar, aber Fantasie kennt keine Grenzen. Das liegt alles schon viele Jahre zurück. Ich (m/35) hatte meine damalige Lehrerin längst vergessen, bis ich ihre Freundschaftsanfrage über ein soziales Netzwerk bekam. Die Anfrage habe ich angenommen und sie schrieb mir sofort. Mein Name ist ihr im Gedächtnis geblieben, weil sie nach unserer Klasse die Schule verlassen hatte, denn sie bekam ein Kind. Ihre Ehe ist aber unlängst in die Brüche gegangen, ihr Sohn lebt beim Vater. Sie war wohl ziemlich einsam, wie aus ihren langen Nachrichten hervorging. Toll war, dass ich sie jetzt duzen durfte. Sie fragte an, ob ich noch in derselben Stadt wohne und ob wir uns treffen wollen, um ein bisschen über früher zu plaudern. Ich nahm das Treffen sehr gerne wahr und wir trafen uns im Cafe. Meiner Frau habe ich berichtet, dass ich meine frühere Lehrerin zum Kaffee einladen werde, sie fand die Sache sehr amüsant.


Das Treffen verlief absolut lustig, obwohl ich am Anfang erschrocken war, wie alt diese Frau geworden ist. Aber ihrem Charme konnte ich mich nicht entziehen. Ich erzählte auch, wie die Jungs damals reihenweise in sie verliebt waren und sie berichtete, dass sie das natürlich bemerkt hatte. Leider hatte sie nicht so viel Zeit und wir beschlossen ein weiteres Treffen, denn sie interessiert sich sehr dafür, was aus ihren ehemaligen Schülern geworden ist. Sie hat mich dann eingeladen, am Wochenende einen Kaffee bei ihr zu trinken. Dabei ist die Situation aus dem Ruder gelaufen und es passierte etwas, das ich eigentlich so gar nicht wollte. Wir saßen an ihrem Pool und tranken Kaffee, als wir uns wie aus Zufall berührten. Dann hatte ich auf einmal ihre Zunge im Hals und sie wurde extrem scharf. Auf ihr Drängen hin gingen wir in ihr Schlafzimmer und fielen übereinander her wie ausgehungerte Tiere. Die Frau ist einiges über 50, aber ich hatte immer noch das Bild der atemberaubenden Schönheit aus der Schule im Kopf.


Deshalb konnte ich auch nicht mehr aufhören und wir trieben es wie im Rausch. Selbst nach einer halben Stunde Pause und einem kleinen Happen zum Essen ging es im Bett weiter. Als es dann spät am Abend war, verabschiedete ich mich und ging nach Hause. Ich berichtete meiner Frau, dass wir uns über meine Mitschüler unterhalten hatten. Vermutlich hat sie nichts bemerkt und meinte, dass wir meine Lehrerin am nächsten Wochenende zum Grillen einladen sollten. Ich war dagegen, aber meine Frau hat darauf bestanden. Vier Tage ist das Ganze jetzt her und meine ehemalige Lehrerin schreibt völlig normale Nachrichten, als ob nichts gewesen sei, meint aber, dass sie mich so schnell wie möglich wieder sehen möchte. Es fällt mir aber sehr schwer, sie einzuladen, ich habe es bisher nicht fertiggebracht. Auch meiner Frau gegenüber habe ich sehr starke Gewissensbisse, insbesondere, weil der Sex eine ganz andere Dimension hatte, als der sonstige normale Geschlechtsverkehr mit meiner Frau. Ich beichte jetzt die ganze Sache hier und hoffe auf Vergebung und Ratschläge.

Beichthaus.com Beichte #00035564 vom 26.04.2015 um 11:34:04 Uhr (10 Kommentare).

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