Beziehung mit einem Flüchtling

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Begehrlichkeit Verzweiflung Waghalsigkeit

Ich (w/25) habe eine Zeit lang mit Flüchtlingen gearbeitet, daraus sind auch viele Freundschaften entstanden. Besonders mit einem alleinerziehenden Familienvater habe ich mich sofort sehr gut verstanden. Ich habe ihn bei vielen Dingen, die in Deutschland nun mal normal, für ihn aber naturgemäß sehr fremd waren, unterstützt, die Freundschaft war aber nie nur einseitig - er war immer froh, wenn ich mal ein Problem hatte und er seine eigenen Probleme vergessen konnte. Als meine langjährige Beziehung in die Brüche gegangen ist, hat er mich sehr unterstützt und dafür gesorgt, dass ich nach relativ kurzer Zeit wieder mit beiden Beinen im Leben stand. Aber natürlich kam es, wie es kommen musste: Wir sind irgendwann miteinander im Bett gelandet. Wir haben beide panische Angst davor, dass wir damit über kurz oder lang unsere wirklich tolle Freundschaft aufs Spiel setzen, können aber auch nicht die Finger voneinander lassen.

Seine Kinder sehen in mir eine wichtige Bezugsperson und sein ältester Sohn sieht mich bereits als eine Art Ersatzmutter, was uns beiden nicht gefällt, da wir keine Beziehung miteinander wollen. Wir haben auch schon mit seinem Sohn darüber geredet, das hat aber nicht wirklich viel gebracht. Ich beichte also, dass ich wohl über kurz oder lang sowohl eine tolle Freundschaft als auch die geistige Gesundheit eines Kindes, das sowieso schon zu viel in seinem kurzen Leben gesehen hat, aufs Spiel setze, weil ich meine Triebe nicht im Griff habe und der Sex einfach zu gut ist.

Beichthaus.com Beichte #00038593 vom 06.08.2016 um 12:03:11 Uhr (12 Kommentare).

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Asoziale Bedürftige im Tierpark

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Ekel Engherzigkeit Vorurteile Ungerechtigkeit

Asoziale Bedürftige im Tierpark
Ich (w) arbeite seit gut einem Jahr neben dem Studium im Tierpark, um neben dem bisschen BAföG auch noch etwas für den Führerschein und Ähnliches sparen zu können. Nun gab es vor ein paar Wochen eine Aktion von der Stadt, bei der Tierpark-Gutscheine an bedürftige Bürger verteilt wurden. Man konnte sich mit den Gutscheinen an den Essbuden im Zoo also verschiedene Mahlzeiten, Getränke und Süßigkeiten aussuchen. Der sonst relativ teure Eintritt war ebenfalls für lau. Und nun zu meiner Beichte: Aus der Sicht eines Angestellten war diese an sich gut gemeinte Aktion eine absolute Katastrophe!

Eigentlich hätte ich es super gefunden, dass Bedürftige solch einen Tag im Tierpark mit all den großen und kleinen Dingen und Verpflegung unternehmen dürfen - wären die Leute denn wirklich bedürftig gewesen. Ich habe absolut keine Ahnung, nach welchem System diese Leute ausgewählt worden sind, denn es tummelten sich zahlreiche von ihnen dort in den schicken N*ke-Kleidern, in noch wesentlich teureren Markenklamotten, mit den neuesten Smartphones und den dicksten Kinderwagen mit Komplettausstattung. Am Ende ist es natürlich deren Sache, was genau sie von Sozialhilfe oder Ähnlichem kaufen, klar. Aber jemand, der ein Telefon vom Apfel haben kann, der braucht sich nicht auf Kosten der Stadt im Tierpark durchfuttern! Als bedürftig definiere ich Familien, die sich nicht mal ausreichend Nahrung, normales Spielzeug, Schulmaterial und so einfache Sachen leisten können. Diese typischen "Assi"-Klischees waren aber noch lange nicht das größte Übel an diesem Tag. Viel mehr bestürzte mich allgemein auch die Respektlosigkeit der Leute, von denen gut 80 Prozent nicht aus Deutschland kamen.

Ich verstehe ja, dass gerade für die Menschen, die noch nicht lange im Land leben und natürlich Hilfe benötigen, vieles hier komplett anders ist. Alle Angestellten haben sich deswegen Mühe gegeben, die Bestellungen notfalls auf Englisch aufzunehmen oder sich einfach zeigen zu lassen, was gewünscht war. Man kann und darf eben nicht erwarten, dass jeder sofort perfekt Deutsch spricht. Einfaches Mitdenken und Manieren gehören für mich aber bei jedem Menschen zum Pflichtprogramm. Allerdings sah es um alle Essbuden aus, als wäre der Blitz eingeschlagen. Müll überall, nur nicht in den Mülleimern. Diese sind sogar mit einer selbsterklärenden Darstellung versehen, auf der ein Strichmännchen den Abfall in den Eimer wirft, nicht daneben. Haben die Leute nicht hinbekommen.

Auch die Tabletts, auf denen das Essen rausgegeben wurde, standen überall, aber nicht auf dem Tablettwagen. Ich wundere mich noch jetzt, wie wir die alle zur Spülmaschine geschafft haben. Später mussten wir dann die Mülltüten austauschen, weil die Abfalleimer sich durch doppelt so viele Gäste wie normal dann doch noch füllten. Es war so viel Essen darin, das einfach entsorgt wurde! Manches wurde halb gegessen und dann einfach auf den Tischen stehen gelassen. Ich bin jetzt noch wütend, dass man in purer Gier alle Gutscheine einlösen muss und am Ende die Hälfte der Lebensmittel stumpf entsorgt. Im Normalbetrieb, wenn nur die regulär zahlenden Gäste anwesend sind, passiert das so gut wie nie. Zwar ist jedem bekannt, dass auch in Deutschland schon mal Sozialbetrug vorkommt, aber ich hätte nicht gedacht, dass so viele Menschen so auf ihr Umfeld scheißen, weil sie gerade etwas umsonst abgrasen können. Der Kunde ist eigentlich König, aber dieses Verhalten hat mich richtig angewidert.

Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen, weil bestimmt unter den mehr oder weniger Bedürftigen auch Familien dabei waren, die sich sehr über den Ausflug gefreut haben, egal ob Sozialhilfeempfänger oder Kriegsflüchtlinge. Für den ganzen Rest kann ich einfach nur tiefe Verachtung aufbringen. Wer sich so verhält, hat auch den Tag im Tierpark nicht verdient, geschweige denn sonstige Unterstützung. Wenn schon so ein regulär echt teurer Ausflug nicht gewürdigt wird, dann frage ich mich gezwungenermaßen, ob das eklige Verhalten außerhalb des Tierparks genauso weitergeführt wird.

Beichthaus.com Beichte #00038583 vom 03.08.2016 um 23:24:30 Uhr (34 Kommentare).

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“Beichte

Unser Streit hat meine Oma umgebracht

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Verzweiflung Engherzigkeit Familie Tod

Ich bin schuld am Tod meiner Oma. Wir haben uns etwas gestritten, denn sie hatte dieses Jahr eine Op am offenen Herzen und seitdem ist sie wie ausgewechselt. Sie nervte alle ihre Nachbarn, beschuldigte alle, dass sie klauen würden, und meckerte über jeden und alles. Nun ging sie in ein Altersheim. Ich war beruhigt, da sie nicht mehr alleine in einem Haus leben konnte (sie lebt übrigens in Russland wir in Deutschland, sonst hat sie keinen). Nun passte ihr aber auch das Altersheim nicht. Das Essen schmeckt nicht und viele hilflose Menschen. Nun fing sie an, dass sie wieder nach Hause will und nächsten Montag wieder nach Hause zieht - das Haus wird allerdings gerade verkauft. Nur die Papiere müssen noch gemacht werden.

Ich habe sie angeschrien: Dass es nicht geht, dass sie nicht alleine leben kann und sie immer einen braucht, der da sitzt. Und dafür hat sie kein Geld und wir können auch nicht so viel Geld abdrücken. Ich habe sie richtig angemeckert und angeschrien. Am Ende sagte sie: "Ich habe verstanden, lass uns auflegen, ich habe Kopfschmerzen bekommen." Ich habe nur "Tschüss" gesagt und das war es. Das Telefonat war gestern. Heute ist sie tot. Ich habe so ein schlechtes Gewissen...

Beichthaus.com Beichte #00038576 vom 01.08.2016 um 18:37:05 Uhr (19 Kommentare).

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Die Machtspielchen der Feministinnen oder warum Nein nicht Nein heißt

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Missbrauch Zorn Politik

Die Machtspielchen der Feministinnen oder warum Nein nicht Nein heißt
Da standen sie alle wie die Orgelpfeifen und applaudieren für das neue Sexualstrafrecht. Ich könnte kotzen. Alle Fraktionen im Bundestag haben für dieses Gesetz gestimmt. Angebliche Schutzlücken wurden geschlossen. Künftig kommt es für die Strafbarkeit einer Vergewaltigung nicht mehr darauf an, ob Gewalt angewendet wurde oder die Betroffene sich körperlich gewehrt hat. Entscheidend ist, dass der Täter (Mann) sich über den erkannten Willen der Betroffenen (Frau) hinweggesetzt hat (Nein heißt Nein.). Da haben die Feministinnen wieder einen Grund zum Feiern. Sektchen hier, Sektchen da! Aber auch jeder männliche Politiker strahlt wie ein<Honigkuchenpferd. Sagt mal, seid ihr alle total bescheuert? Das Gesetz ist nur wegen des politischen Drucks als Resultat auf die Kölner Silvesternacht entstanden. Leute, wacht auf! Das Gesetz gilt nicht nur für testosterongesteuerte Migranten und Flüchtlinge. Jeder Mann in Deutschland hat damit die Arschkarte gezogen.

Ich selbst wurde vor einigen Jahren als 26-Jähriger von meiner damaligen Freundin der Vergewaltigung bezichtigt. Warum? Aus Rache dafür, dass ich mich geweigert habe, ihren hohen Lebensstil weiterzufinanzieren und die vollständige Miete zu zahlen. Sie hat mich dann vor die Wahl gestellt. Entweder ich zahle brav und halte meine Klappe oder ich würde schon sehen... . Irgendwann stand dann die Polizei vor der Tür. Von einem Tag auf den anderen hatte ich dann den imaginären Vergewaltiger-Stempel auf der Stirn. Weder Familie, noch Freunde oder Kollegen interessierten sich für die Wahrheit. Bis heute nicht. Auch, wenn letztendlich die Anzeige zurückgenommen wurde. Ich habe niemals etwas Unrechtmäßiges getan. Im Gegenteil, sie war immer die Dominante im Bett. Auch vom Körperbau war sie stärker und auch 18 kg schwerer. Diese Sache hat nicht nur mein Leben insgesamt ruiniert, auch sexuell bin ich zurückhaltender geworden. Da ist es heutzutage schwer, die Frauen zu begeistern. Frauen wollen begehrt werden und sie wollen einen starken Mann, keine Memme.

Auch deshalb sehe ich das neue Gesetz sehr kritisch. Die Frauen bekommen mehr Macht und die Gerichte dürfen sich schon bald auf eine Flut von Vergewaltigungsfällen freuen. Um es klarzustellen, echte Vergewaltigungen, bei denen Gewalt und Zwang ausgeübt werden, muss bestraft werden. Unter dem neuen Sexualstrafrecht ist aber praktisch fast jeder Mann ein Vergewaltiger. Wie oft habe ich in meinem Leben schon NEIN gesagt und es wurde von den Frauen ignoriert. Bei der Polizei würde man mich auslachen.

Beichthaus.com Beichte #00038542 vom 23.07.2016 um 08:10:11 Uhr (41 Kommentare).

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Pizza nach dem Deutschland-Spiel

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Verschwendung Engherzigkeit Trunksucht Hochmut Last Night

Als Deutschland am Samstag gegen Italien im Elfmeterschießen gewann, war ich (m/25) natürlich euphorisiert. Irgendwie kam ich im angetrunkenen Zustand auf die Idee, mir Pizza beim Italiener zu bestellen. Ich erwartete hoffnungsfroh einen genervten und traurigen Italiener, den ich dann ordentlich provozieren wollte. Es kam aber leider anders. Anstelle eines Italieners kam ein offensichtlich deutscher Bote an meine Haustür. Er fragte: "Na, haben Sie auch das Spiel gesehen? Ich hatte einen echt heftigen Puls." Leicht verdutzt bejahte ich diese Frage. Als der Bote endlich weg war, war ich erst einmal angepisst. Die Pizza hatte ich nur als Mittel zum Zweck bestellt, wirklich essen wollte ich sie nicht. Ich hatte mich wirklich auf einen tief angeschlagenen Italiener gefreut, letztlich wurde ich nur um 12 Euro ärmer.

Beichthaus.com Beichte #00038453 vom 04.07.2016 um 01:12:40 Uhr (29 Kommentare).

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