Spiel mit einem Spielsüchtigen

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Waghalsigkeit Ignoranz Sucht Albstadt

Spiel mit einem Spielsüchtigen
Ich (m) habe einem Mitmenschen vor einiger Zeit Furchtbares angetan. Er ist spielsüchtig und darf nicht in Kontakt mit Wetten und Sonstigem kommen. Dafür hat immer jemand gesorgt. Aber seit einiger Zeit hatte er keine Freunde außer mir und deswegen war ich dafür verantwortlich, ihn von Casinos und jeglichen Wetten fernzuhalten.

Es ist aber im Juni eskaliert. Ich habe mit ein paar Kumpels ein kleines Pokerspiel veranstaltet, bei dem natürlich um Geld gespielt wurde. Er wollte auch mitmachen, aber ich habe ihm gesagt, dass das nicht ginge. Dann hat er gebettelt, deshalb dachte ich mir, wenn der Typ es so will, dann soll er es versuchen. Ich bin irgendwann aus dem Spiel ausgestiegen und habe mich Schlafen gelegt. Als ich dann aufgewacht bin und ihn gefragt habe, wie es bei ihm steht, meinte er, er sei 700 Euro im Minus. Da habe ich ihn gefragt, wie das geht, da er nicht so viel Geld hatte. Einer meiner Kumpels meinte dann, dass er behauptet hätte, dass ich ihm das Geld leihen würde. Ich habe natürlich den anderen das Geld ausgezahlt, war aber wütend. Ich verlangte das Geld von ihm innerhalb von zwei Tagen zurück, da ich damit meinen Anzug und ein paar andere Sachen für den Abiball kaufen wollte. Er hat es aber in zwei Tagen nicht geschafft, da bin ich zu ihm und habe ihm eine unsanfte Lektion erteilt. Er hat daraufhin seinen Roller verkauft und mir das Geld gegeben.

Seine Eltern haben davon Wind bekommen und ihn deswegen aus dem Haus geworfen. Als ich das erfahren habe, wollte ich ihm fürs Erste eine Unterkunft bieten. Er hat es aber abgelehnt und hat mir stattdessen Vorwürfe gemacht, warum ich so sei. Ich habe ihm nur darauf geantwortet, er sei ein Volljähriger, der gezockt und verloren hat und dass ich auch alles hätte verlieren können. Er sagte dazu nur noch, dass er mich hasst und hoffe, dass ich in die Hölle komme. Danach habe ich mich so miserabel gefühlt. Es tut mir leid, aber er möchte nichts mehr von mir wissen. Das ist sehr belastend.

Beichthaus.com Beichte #00034006 vom 24.09.2014 um 18:16:30 Uhr in Albstadt (9 Kommentare).

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Abführende Süßigkeiten

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Engherzigkeit Diebstahl Zorn Ernährung Kollegen Schillingsfürst

Abführende Süßigkeiten
Ich habe so eine Angewohnheit, dass ich bei der Arbeit auf meinem Schreibtisch immer eine Tüte mit Gummizeugs zum Naschen stehen habe. Meine zwei Kollegen, mit denen ich mir ein Büro teile, haben die unhöfliche Angewohnheit, sich immer daraus zu bedienen, ohne mich je gefragt zu haben. Allerdings nur dann, wenn ich nicht im Büro bin. Da ich öfter als meine Kollegen auf Außendienst bin, kann ich beobachten, wie mein Naschkram immer weniger wird, obwohl ich kaum davon esse. Ich teile gerne - aber ungefragt etwas nehmen macht mich sauer. So habe ich meine Frau ersucht, mir die Süßigkeiten aus Gelatine und so nachzukochen. Und was soll ich sagen? Es schaut echt lecker aus. Da meine Frau Lebensmittelchemikerin ist, hat sie mir als spezielle Zutat Sorbit anstelle von Zucker empfohlen. Es hat eine leicht abführende Wirkung. Jetzt bringe ich mein Naschzeug in einer großen Frischhaltebox mit zur Arbeit. Und ich kann nach wie vor beobachten, wie es von Tag zu Tag weniger wird, obwohl ich kein Stück davon anrühre. Die Verdauung meiner Kollegen ist auch sehr gut, obwohl sie eine sitzende Tätigkeit vor dem PC haben. Immer, wenn ich ins Büro komme, ist einer der beiden am stillen Örtchen. Vielleicht beichte ich ihnen bei der Weihnachtsfeier mein Geheimnis. Bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00034003 vom 24.09.2014 um 09:50:40 Uhr in Schillingsfürst (12 Kommentare).

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“Beichte

Die Strafe für schlechte Witze

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Boshaftigkeit Lügen Ungerechtigkeit Schule

Am Gymnasium gab es diesen einen Jungen, der immer überall dazugehören wollte, aber so einen immensen Mangel an sozialen Fähigkeiten hatte, dass jeder sich über ihn lustig machte und er das meistens noch nicht einmal merkte. Sein von Natur aus schlechtes Aussehen inklusive Segelohren verstärkte das nur. Einmal, während der Hofpause, kam er wieder zu uns. Da nahm ihm jemand die Mütze weg und warf sie durch ein Gitterrost hinter der Turnhalle. Um sie wiederzubekommen, musste der Nervende den Rost abnehmen und etwa einen Meter tief nach unten steigen, um die Mütze aufzuheben. Dabei wurde er vom Rest der Gruppe mit kleinen Dingen wie Eicheln, Schulbrotresten und so weiter beworfen. Ich stand etwas abseits an der Ecke und beobachtete die Situation. Es kam gerade eine Lehrerin an, ich warnte die anderen noch rechtzeitig und die Lehrerin sah nur noch, wie sich der Nervende am Gitterrost zu schaffen machte. Die Lehrer mochten es sowieso nicht, wenn wir uns hinter der Turnhalle aufhielten und jetzt sah es so aus, als würde jemand am Gitter Vandalismus ausüben.

Sofort rief die Lehrerin laut, was das denn solle. Der Nervende stammelte etwas wegen seiner Mütze. Da sagte ich zur Lehrerin, die nun direkt neben mir an der Ecke stand, dass er sich eben gerne in Schwierigkeiten bringt und deshalb nun seine Mütze in das Loch geworfen hat. Sofort schnappte sich die Lehrerin den armen Jungen und sagte, dass es nun zum Direktor geht. Sie habe die Faxen allmählich dicke. Eigentlich sollte mir leidtun, dass ich den Jungen so reingeritten habe. Nebenher haben wir ihn ja wirklich jahrelang böse verarscht. Aber sobald ich an seine nervende Stimme mit den schlechten Witzen, seine aufdringliche Art und seine Begriffsstutzigkeit denke, muss ich lachen und wäre sofort bereit, ihm wieder so etwas reinzuwürgen.

Beichthaus.com Beichte #00033995 vom 23.09.2014 um 10:09:27 Uhr (21 Kommentare).

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Haarlose Sphinx-Katze im Museum

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Peinlichkeit Schamlosigkeit Begehrlichkeit Wollust

Ich (w) war vor zwei Tagen mit einer Gruppe in einem Technikmuseum. Ich hatte mich bereits riesig auf den Besuch gefreut, da ich schon seit vielen Jahren gerne in Museen gehe. Wir wurden dann auch ganz herzlich von einem Mitarbeiter empfangen, der nur für uns eingeteilt war. Und dann ging es bei mir auch schon los. Der Mann dürfte so zwischen 30 und 35 Jahren alt gewesen sein, Dreitagebart, kleines gemütliches Bäuchlein, ein ganz normaler Typ vom Körperbau eigentlich. Aber er war so zuckersüß, dass ich kaum die Augen von ihm lassen konnte. Er hat uns so viele Dinge erklärt und vorgeführt, das war richtig toll. Und was für eine sanfte Stimme. Einfach nur ein ganz toller Mann. Nach der Einführung hat sich die Gruppe dann teilweise verteilt und ein Teil ist bei dem besagten Mitarbeiter geblieben, ich natürlich auch. Ich wollte einfach nur in seiner Nähe sein, die Stimme hören, ihn anschauen. Mir kommt es so vor, als habe ich mich ein bisschen in ihn verguckt und ich habe ihn auch mit Fragen gelöchert, nur damit er weiterspricht. Ich sage es einfach mal, wie es war, denn ich bin nach und nach richtig feucht geworden.

Auf der Toilette schmiedete ich dann einen Plan, damit der tolle Kerl mich als Frau und nicht nur als Besucher wahrnimmt. Ich hatte auch eine richtig bekloppte Idee, die mir im Nachhinein saublöd vorkommt. Auf der Toilette habe ich meinen BH ausgezogen, in die Tasche gesteckt und den Ausschnitt der Bluse ein klein wenig präpariert. Dann bin ich zurück in die Ausstellung und habe mir ein paar Sachen angeschaut und Schilder gelesen, einfach um runterzukommen. Natürlich konnte ich es nicht vermeiden, mich nach dem Mitarbeiter umzusehen und ich habe ihn schließlich auch in einer Gruppe von Leuten entdeckt. Ich bin sofort wieder hingelaufen und habe mich dazugestellt. Eine ganz blöde Idee, ich war nämlich sofort wieder hin und weg. Und dann kam der optimale Augenblick, in dem niemand sonst da war und ich ihm gegenüberstand, zwischen uns ein Tisch mit Rätselspielen. Ich habe mich absichtlich ziemlich weit nach vorne gebeugt und so getan, als merke ich nicht, dass meine Bluse oben aufsteht, während ich einfach ganz normal weiter geredet habe. Aus seiner Perspektive konnte er bestimmt ohne Probleme vom Hals bis zu meinem Bauchnabel durchschauen, meine Brüste können ihm gar nicht entgangen sein. Ich habe aus dem Augenwinkel gesehen, wie er mir mehrmals in den Ausschnitt geschaut und meine Oberweite gemustert hat, aber das ist ja genau das, was ich wollte, und ich möchte ihm deswegen auf gar keinen Fall einen Vorwurf machen. Schließlich habe ich es provoziert und er hat sich überhaupt nichts anmerken lassen.

Ich bin nach einer gefühlten Ewigkeit dann recht flott wieder auf die Toilette, habe noch einmal durchgeschnauft und mich gefragt, was eben mit mir los war. Glücklicherweise war unsere Zeit bald um und wir sind dann nach Hause gefahren, aber der nette Mitarbeiter ist mir nicht aus dem Kopf gegangen. Ich hatte zu Hause dann noch die hirnrissige Idee, im elektronischen Gästebuch des Museums einen Eintrag zu hinterlassen. Ich habe geschrieben, wie toll der Tag war und besonders den Mitarbeiter gelobt, auch namentlich. Und ich habe ihn persönlich angesprochen und durch die Blume gesagt, dass er mich jederzeit haben könnte: "Meine haarlose Sphinx-Katze mit der feuchten Nase würde sich bestimmt freuen, ihn mal kennenzulernen." Den Eintrag habe ich zwar sofort wieder gelöscht, aber wer weiß schon, wo der überall gelandet ist. Wenn er jetzt an der Tür stehen würde, was natürlich niemals passieren wird, ich würde mich sofort ausziehen und ihn ranlassen. Irgendwie hoffe ich ja, dass er den Text gelesen hat und vielleicht mal an mich denkt, aber andererseits hoffe ich wirklich von ganzem Herzen, dass ich ihm damit keine Probleme gemacht habe. Es tut mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00033991 vom 22.09.2014 um 09:54:07 Uhr (16 Kommentare).

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Familie statt Karriere

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Feigheit Familie Studentenleben

Ich (w/20) studiere momentan und bin auch sehr fleißig und schreibe immer gute Noten. Doch eigentlich wünsche ich mir für meine Zukunft keine Karriere, eigentlich ist es mir auch ziemlich egal, wo ich lande, schließlich kann man sich auch in seiner Freizeit verwirklichen und ich habe nicht vor, ehrgeizig und langfristig einer Karriere nachzugehen. Ich will nur einen Partner finden, den ich liebe, Kinder bekommen und mich zu Hause um diese kümmern. Ich hoffe wirklich, einen Partner zu finden, der ebenfalls mit dieser Rollenverteilung glücklich ist und für den es in Ordnung ist, das Geld zu verdienen, während die Kinder noch klein sind. Nicht aus Faulheit oder weil ich denke, dass eine Frau an den Herd gehört, es ist einfach das, was ich mir wünsche und was zu mir passt. Laut würde ich das jedoch niemals sagen, sonst heißt es gleich, ich würde mich unterdrücken lassen oder suche nur nach einem Versorger.

Beichthaus.com Beichte #00033987 vom 21.09.2014 um 12:20:16 Uhr (29 Kommentare).

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