The Ring & The Shining

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Betrug Peinlichkeit Feigheit Medien

The Ring & The Shining
Ich (w/24) möchte beichten, dass ich mir durch regelmäßigen Genuss diverser Horrorfilme mein Nervenkostüm ziemlich zerrüttet habe. Bereits in der frühen Teenagerzeit, geschätzt ab einem Alter von elf Jahren, übten diese Filme eine besondere Anziehungskraft auf mich aus. Mit fortschreitendem Alter bekam ich dann öfters die Gelegenheit, mich auf diese Art gepflegt zu gruseln - notfalls auch im Kino durch Manipulation des Geburtsdatums im Schülerausweis. Blöderweise bin ich aber von Natur aus eigentlich eher sensibel und schreckhaft veranlagt, sodass auf den Genuss eines dieser Filme meist mehrere schlaflose Nächte und verschiedene paranoide Einbildungen folgten. Beispiele sind: Bevor ich abends ins Bett gehe, schaue ich mindestens zweimal vorher nach, ob ein Monster drunter liegt. Der Blick in den Spiegel wird seit dem Erscheinen von "Mirrors" auch von leichtem Unbehagen begleitet.

Gehe ich nachts ins Bad, muss der Duschvorhang geöffnet sein, es könnte ja die Wasserleiche aus "The Shining" plötzlich in der Badewanne liegen. Dieser Film hat mich übrigens besonders verstört, sodass ich das Bad nachts manchmal auch komplett abschließe. Den Fernseher habe ich schon 2002 aus dem Schlafzimmer entfernt, nachdem ich "The Ring" gesehen hatte. In den Keller gehe ich auch nur, wenn ich es unbedingt muss. Und ist mein Freund abends nicht da, mache ich überall das Licht an, sowie den Fernseher und Musik. Und ich grusele mich dann trotzdem noch. Alles in allem ist mir das Ganze sehr peinlich. Da das Problem aber nur besonders ausgeprägt ist, wenn ich alleine bin, ist bis jetzt noch niemand hinter mein Geheimnis gekommen. Die Beichte ist vielmehr, dass ich auch in Zukunft nicht aufhören werde, diese Filme zu schauen. Dafür gucke ich sie einfach zu gerne.

Beichthaus.com Beichte #00031100 vom 29.04.2013 um 10:15:28 Uhr (36 Kommentare).

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Mein Unglück im Kino

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Peinlichkeit Verzweiflung Dummheit Ekel Schmölln

Ich beichte, dass ich mich einmal im Kino eingepinkelt habe. Ich hatte den ganzen Tag über schon sehr viel getrunken (weil ich damals Diabetes bekam) und wir fuhren mit der Klasse ins Kino. Zehn Minuten nachdem der Film angefangen hatte, spürte ich schon langsam diesen Druck aber ich dachte mir, dass ich das noch bis zum Schluss durchhalten könne. Das ich es nicht schaffte, war ja klar. Als ich es nach der Hälfte des Filmes nicht mehr aushielt und gefühlte 1000 Bar Druck auf meiner Blase hatte, stand ich auf und ging so schnell wie möglich zum Ausgang. An der Tür angelangt musste ich feststellen, dass selbige nicht aufging. So sehr ich auch daran zog (und da lag das Problem), sie ließ sich nicht öffnen. also bin ich wieder auf meinen Platz. Nachdem ich jedoch sah, wie jemand anderes hinaus ging, lief ich schnell hinterher, in der Hoffnung es noch rechtzeitig aufs Klo zu schaffen. Doch auf dem Weg zum stillen Örtchen hielt ich dem enormen Druck nicht mehr stand.

Das Ende vom Lied: Ich kam in meiner Hose, die halb durchnässt war, wieder ins Kino. Am Ende hab ich mich damit rausgeredet, dass irgendwelche Kinder diesen Trick mit dem halb zugeklebten Wasserhahn gemacht hatten und ich deshalb so nass war. Ich möchte also beichten, dass ich mich nicht nur eingepinkelt habe, sondern das ich auch zu blöd war eine Tür zu öffnen.

Beichthaus.com Beichte #00031095 vom 28.04.2013 um 20:13:38 Uhr in 04626 Schmölln (8 Kommentare).

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“Folge

Im a Barbie Girl...

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Peinlichkeit Trunksucht Studentenleben

Im Jahre 2002 war ich frisch auf der Uni und wer selbst studiert hat, kennt ja sicher die Feiern zu Semesterbeginn, auf denen man eben seine Kommilitonen, Dozenten und Profs kennenlernt. Semesterparty, kurz gesagt. Jedenfalls ging es dort hoch her, und ich war schon ziemlich blau, als es im Wohnheim mit einigen Kommilitonen gleich weiterging. Erst spät nachts und nach dem Genuss von einer, mehr als großen Menge, harten Alkohol sowie mehrerer Drogen war ich irgendwann doch auf meinem Zimmer.

Ich erinnere mich noch bis heute, dass ich schlafen ging. Wie ich allerdings dazu kam, nackt und in voller Lautstärke zu "Barbie Girl" auf dem Schreibtisch zu tanzen, weiß ich bis heute nicht. Der Hausmeister, die sieben oder acht neugierigen Kommilitonen und die zwei Polizisten, die wegen der Lärmbelästigung wohl gerufen wurden und plötzlich im Zimmer standen, wussten das wohl auch nicht. Ist es nötig zu sagen, dass ich die Uni danach gewechselt habe und seitdem nie mehr Mischkonsum betrieben habe? Trotzdem konnte ich quasi von Anfang an selber darüber lachen, nur meine Kommilitonen konnten es nicht so sehr. Falls hier jemand Parallelen zu dem Beichter, der als Rapunzel um ein Feuer im Wald tanzte, sieht, so hat er nicht ganz unrecht, das war nämlich mein Bruder. Scheinbar haben wir dieselbe Unart, im Filmriss auf seltsame Weise kreativ zu werden. Und geschadet hat es ja keinem. Als er mir letztens davon erzählte und das er es hier veröffentlichte, habe ich beschlossen, es ihm gleich zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00031088 vom 27.04.2013 um 18:02:36 Uhr (11 Kommentare).

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Nass auf dem Speicher

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Drogen Trunksucht Unreinlichkeit Peinlichkeit Last Night Dessau-Rosslau

Ich (m/30) möchte etwas beichten, das mir bis heute unter den Zehennägeln brennt. Vor fünf bis zehn Jahren traf sich unser Freundeskreis eigentlich regelmäßig zwei- bis dreimal die Woche, um feiern zu gehen, zu chillen, Filme zu gucken, zu trinken oder um sich […]
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Beichthaus.com Beichte #00031065 vom 22.04.2013 um 12:27:24 Uhr in Dessau-Rosslau (Ziebigker Straße) (10 Kommentare).

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“Beichte

Mein Problem beim Kiffen

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Drogen Peinlichkeit Ekel

Mein Problem beim Kiffen
Vor einiger Zeit hat mir meine Schwester (20) angeboten, mit ihr mal einen Joint zu rauchen. Dazu muss gesagt werden, dass sie fast täglich kifft und daher schon etwas "abgehärtet" ist, wenn man das so sagen kann. Ich (w/18) bin, was das angeht, das genaue Gegenteil […]
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Beichthaus.com Beichte #00031060 vom 21.04.2013 um 15:29:52 Uhr (34 Kommentare).

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